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	<title>Frey-Effekt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T14:40:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frey-Effekt&amp;diff=1699654&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BurghardRichter: Kleinere formale und sprachliche Änderungen, Typographie, Formatierung von Einzelnachweisen</title>
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		<updated>2024-06-01T19:14:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinere formale und sprachliche Änderungen, Typographie, Formatierung von Einzelnachweisen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frey-Effekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;microwave auditory effect, microwave hearing effect, RF hearing&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Phänomen, das in der Nähe leistungsstarker Quellen einer gepulsten [[Hochfrequenz]]strahlung auftritt. Einigen Menschen ist es möglich, gepulste Hochfrequenz ohne weitere Hilfsmittel (wie [[Radio]]empfänger) als Klicklaute reproduzierbar wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beschreibung des Effekts wurde von dem amerikanischen Neurologen Allan H. Frey ab dem Jahr 1961 in mehreren Artikeln publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. H. Frey |Titel=Some effects on human subjects of ultra-highfrequency radiation |Sammelwerk=The American Journal of Medical Electronics |Band=2 |Datum=1963 |Seiten=28–31 |PMID=13959628}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Allan H. Frey |Titel=Human auditory system response to modulated electromagnetic energy |Sammelwerk=[[Journal of Applied Physiology]] |Band=17 |Datum=1962 |Nummer=4 |Seiten=689–692 |PMID=13895081}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A.H. Frey et al. |Titel=Auditory system response to radio frequency energy. Technical note |Sammelwerk=Aerospace Medicine |Band=32 |Datum=1961 |Seiten=1140–1142 |PMID=13895080}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Phänomen wurde während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] bei Personen entdeckt, die sich in unmittelbarer Nähe einer leistungsstarken [[Radar]]anlage befanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Forschungsergebnisse ==&lt;br /&gt;
Nach Veröffentlichung erster Daten zum Frey-Effekt wurde nach den Ursachen und Auswirkungen des Phänomens geforscht. Auch wurden mögliche Anwendungen zur Kommunikation untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Frey-Effekt gilt heute als ein wissenschaftlich allgemein anerkanntes Phänomen ohne [[Pathologie|pathologische]] Bedeutung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elder&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. A. Elder, C. K. Chou |Titel=Auditory response to pulsed radiofrequency energy |Sammelwerk=Bioelectromagnetics |Band=24 |Datum=2003 |Nummer=S6 |Seiten=S162–S173 |DOI=10.1002/bem.10163}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;roeschmann&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Röschmann |Titel=Human auditory system response to pulsed radiofrequency energy in RF coils for magnetic resonance at 2.4 to 170&amp;amp;nbsp;MHz |Sammelwerk=Magnetic Resonance in Medicine |Band=21 |Datum=1991 |Nummer=2 |Seiten=197–215 |DOI=10.1002/mrm.1910210205}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personen, die für gepulste [[Mikrowellen]]- oder, allgemeiner, Hochfrequenzstrahlung sensibel sind, beschreiben die auftretenden Geräusche als sehr leise Klicklaute, die synchron zur Strahlung auftreten und nur bei Stille hörbar sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elder&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während anfangs davon ausgegangen wurde, dass nur Mikrowellenstrahlung im Rahmen des Frey-Effekts wahrnehmbar sei, ist heute bekannt, dass sich der in Frage kommende Frequenzbereich je nach Quelle von 2,4&amp;amp;nbsp;[[Hertz (Einheit)|MHz]] bis 10&amp;amp;nbsp;GHz&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elder&amp;quot; /&amp;gt; oder von mehreren 100&amp;amp;nbsp;MHz bis zu einigen 10&amp;amp;nbsp;GHz erstreckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LinWang&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=James C. Lin, Zhangwei Wang |Titel=Hearing of microwave pulses by humans and animals: effects, mechanism, and thresholds |Sammelwerk=Health Physics |Band=92 |Nummer=6 |Datum=2007 |Seiten=621–628 |DOI=10.1097/01.HP.0000250644.84530.e2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gray920.png|mini|Innenohr mit Cochlea (rechts)]]&lt;br /&gt;
Als Entstehungsort des Reizes wird die menschliche [[Cochlea]] &amp;#039;&amp;#039;(Schnecke)&amp;#039;&amp;#039; im [[Innenohr]] angenommen. Laut der zurzeit favorisierten {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;thermoelastic expansion theory&amp;#039;&amp;#039;}} soll es zu geringen, [[impuls]]artigen, wärmebedingten Ausdehnungsänderungen durch thermoelastische Wellen kommen, die über knöcherne Strukturen zum Innenohr [[Körperschall|schallleiten]]. Eine direkte Interaktion mit dem [[Hörnerv]] wird ausgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LinWang&amp;quot; /&amp;gt; Aus Untersuchungen bei gesunden Probanden, die Hochfrequenzfeldern im Rahmen der [[Magnetresonanztomographie]] bei der Firma [[Philips]] ausgesetzt waren, ließ sich eine untere Ansprechschwelle im Bereich von 16&amp;amp;nbsp;±&amp;amp;nbsp;4&amp;amp;nbsp;[[Joule|mJ]] im Frequenzbereich 2,4&amp;amp;nbsp;MHz bis 170&amp;amp;nbsp;MHz ermitteln. Bei Positionierung über den [[Ohr]]en sank die Schwelle auf 3&amp;amp;nbsp;±&amp;amp;nbsp;0,6&amp;amp;nbsp;mJ ab. Je nach verwendeter Spule wurden typischerweise Reize bei Leistungen zwischen 20 und 150&amp;amp;nbsp;(±&amp;amp;nbsp;50)&amp;amp;nbsp;W ermittelt. Am effektivsten ließ sich der Effekt in der Nähe des [[Felsenbein]]s erzielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;roeschmann&amp;quot; /&amp;gt; Vom Innenohr aus erreichen die Signale über die [[Hörbahn]] übergeordnete Hirnstrukturen, genauso wie es für rein [[Akustik|akustisch]] ausgelöste Signale auch der Fall ist. Die [[Reiz]]stärke ist dabei von der Energie der einzelnen Impulse abhängig. Die [[Frequenz]] des entstehenden Lautes ist dabei unabhängig von der eingesetzten Hochfrequenz, zeigt jedoch eine Abhängigkeit von den Abmessungen des menschlichen [[Schädel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ronald L. Seaman, Robert M. Lebovitz |Titel=Auditory unit responses to single-pulse and twin-pulse microwave stimuli |Sammelwerk=Hearing Research |Band=26 |Datum=1987 |Nummer=1 |Seiten=105–116 |DOI=10.1016/0378-5955(87)90039-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |DOI=10.1162/neco_a_01133|Titel=Diplomats&amp;#039; Mystery Illness and Pulsed Radiofrequency/Microwave Radiation|Autor=Beatrice Alexandra Golomb}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = James C. Lin&lt;br /&gt;
|Titel = Auditory Effects of Microwave Radiation&lt;br /&gt;
|Verlag = Springer | Auflage = 1. | Jahr = 2021 | ISBN = 978-3-030-64544-1 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hören]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ohr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektromagnetische Umweltverträglichkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
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