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	<title>Fritz Loose - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:05:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Loose&amp;diff=1463597&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: +wl, Formalie, Durchkopplung</title>
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		<updated>2025-07-30T16:25:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+wl, Formalie, Durchkopplung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-10266, Fritz Loose.jpg|mini|Fritz Loose (1930)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Loose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Januar]] [[1897]] in [[Most (Tschechien)|Brüx]], [[Böhmen]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[24. Dezember]] [[1982]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Flugpionier]], der durch Rekorde und seine Tätigkeit für Junkers bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach Absolvieren einer [[Bürgerschule]] erfolgte die Ausbildung zum Techniker auf der Königshöhe in [[Teplice|Teplitz]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er als [[Kriegsfreiwilliger]] bei der [[Kriegsmarine]] u.&amp;amp;nbsp;a. auf dem [[Kreuzer (Schiffstyp)|Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lützow (Schiff, 1915)|Lützow]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Skagerrakschlacht]] teil. Anfang 1917 ließ er sich zur [[Seefliegerabteilungen#II. Seefliegerabteilung/Seefliegerabteilung der Nordsee|II. Seefliegerabteilung]] versetzen. Dort erfolgte eine praktische Schulung in der Seeflugstation [[Wilhelmshaven]] (II. Seefliegerabteilung) auf einem 3-stieligen [[Flugzeugbau Friedrichshafen|Friedrichshafen]]-[[Doppeldecker (Flugzeug)|Doppeldecker]] mit 150-PS-Benz-Motor. Zum Abschluss war Loose als Stationsflieger der Bombenschule für Beobachter an der [[Ostsee]] eingesetzt. Im Frühjahr 1918 wurde er als Frontflieger bei der Nordsee-Flugstation [[Helgoland]] eingeteilt, dann nach [[List auf Sylt]], wo er bis Kriegsende Seeaufklärung flog und das goldene Seeflieger-Abzeichen erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung aus dem Militärdienst war Loose bei der Freiwilligen Nordsee-Flieger-Abteilung zur Unterstützung der Minensuchverbände in der [[Nordsee]]. Ende September 1920 wurden jedoch durch die Alliierten ein generelles Flugverbot verhängt und die Flugzeuge zerstört. 1920 erhielt er eine Anstellung in [[Dresden]] in der Abteilung Kraftfahrwesen beim Polizeipräsidium. In der Freizeit arbeitete er mit am Bau des ersten Segelflugzeugs des [[Flugtechnischer Verein Dresden|Flugtechnischen Vereins]] in den Werkstätten der [[Technische Universität Dresden|TH Dresden]]. Dieses trug den Namen [[F.V.D. Stehaufchen|„Schweinebauch“]] und war ein einstieliger Doppeldecker. Fritz Loose wurde bei diesem Verein bald Flugwart und machte die Anfänge des Segelflugs in Deutschland mit. Loose erhielt den Segelfliegerausweis mit der Nr. 23, ausgestellt am 17. Juni 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher war Loose nur Flugzeuge aus Holz und Leinwand geflogen. Die Landung des Junkers-Piloten Wilhelm Zimmermann 1922 mit dem [[Ganzmetallflugzeug]] [[Junkers F 13]] auf der [[Elbe]] inspirierte ihn zur Bewerbung in der Abteilung Luftverkehr bei Junkers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pilot bei Junkers ==&lt;br /&gt;
Im Januar 1923 erhielt Loose im [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke|Junkers-Stammwerk]] eine praktische und umfangreiche Ausbildung zum [[Pilot|Flugzeugführer]] und bestand die Flugprüfung zur Erlangung des zivilen Luftfahrerscheins in [[Berlin]]. Sein erster [[Überlandflug]] führte mit einer Junkers F&amp;amp;nbsp;13 mit einem [[Mercedes-Benz|Mercedes]] 160-PS-Sechszylinder von Dessau nach Berlin.&lt;br /&gt;
Er arbeitete als [[Testpilot|Versuchsflieger]] im Auftrag der [[Reichswehr]] und überführte Maschinen von Junkers zu den Auftraggebern. In [[Stockholm]] erhielt er dabei den schwedischen Luftfahrerschein. Weitere Flüge führten nach [[İzmir]] und nach [[Spanien]]. Er beteiligte sich an Verwundetentransporten für das [[Spanisches Rotes Kreuz|Spanische Rote Kreuz]] an der Marokko-Front beim Krieg gegen die [[Rifkabylen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fusion (1926) von Junkers-Luftverkehr und [[Deutscher Aero Lloyd]] zur [[Deutsche Lufthansa (Deutsches Reich)|Deutschen Luft Hansa]] blieb Loose Werksflieger bei Junkers. Vorführungen, Überführungen, Einflüge und Rekordflüge verschiedener Typen gehörten zu seinen Aufgaben. Auch flog er als Chefpilot [[Hugo Junkers]] persönlich in der F&amp;amp;nbsp;13-Direktionsmaschine mit dem Kennzeichen D-282 (bis 1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transatlantikflug ===&lt;br /&gt;
Angeregt durch [[Charles Lindbergh]]s Atlantiküberquerung in West-Ost-Richtung startete Fritz Loose zusammen mit [[Hermann Köhl]] und [[Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld|Freiherr von Hünefeld]] mit der [[Junkers W 33]] „[[Bremen (Flugzeug)|Bremen]]“ und mit der „Europa“ mit [[Cornelius Edzard]], [[Johann Risticz]] und dem Journalisten [[Hubert Renfro Knickerbocker]] zu der ungleich schwierigeren Ost-West-Passage. Aufgrund der Wetterbedingungen und technischer Probleme musste der Flug der speziell ausgerüsteten Junkers W 33 abgebrochen werden. Am 12. April 1928 startete dann die Besatzung Köhl, von Hünefeld und dem in Irland zugestiegenen [[James Fitzmaurice|James C. Fitzmaurice]] zur erfolgreichen Atlantiküberquerung nach 37 Stunden Flugzeit. Ein weiterer Versuch am 4. Oktober 1927 mit einem dreimotorigen Schwimmer-Flugzeug [[Junkers G 24|Junkers G 24 (D-1230)]] endete bei den [[Azoren]] durch Propellerbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernost ===&lt;br /&gt;
1928 erfolgte die Überführung von drei Junkers-Flugzeugen nach [[China]]. Dabei wurden die Junkers W 33 per Schiff nach [[Shanghai]] transportiert, während Loose und seine Monteure mit der [[Transsibirische Eisenbahn|Transsibirischen Eisenbahn]] und per Schiff reisten. Der Überführungsflug mit einer Maschine nach deutschen und französischen Generalstabskarten führte ohne Wetterbericht in das 1000&amp;amp;nbsp;km entfernte [[Luoyang]] in der Provinz [[Henan]]. Dort wurden Offizierspiloten des lokalen Militärgouverneurs eingewiesen und geschult. Die beiden anderen Flugzeuge wurden zwischenzeitlich nach den [[Philippinen]] verschifft, da sie sonst von den [[Chiang Kai-shek]]-Truppen beschlagnahmt worden wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugkapitän ===&lt;br /&gt;
Am 1. März 1930 wurde Fritz Loose zum [[Flugkapitän]] der Junkers Flugzeugwerke ernannt.&lt;br /&gt;
Vom [[Deutscher Aero Club|Aero-Club von Deutschland]] wurde er zum Inspektionsflug des [[Europarundflug 1930|Europa-Rundfluges 1930]] mit einer [[Junkers A 50]] betraut. Eine Teilnahme am eigentlichen 10.000 Kilometer-Rundflug wurde ihm von der Wettbewerbsleitung verwehrt, da er die Strecke schon geflogen war und so im Vorteil war. Anschließend unternahm Loose eine Reise in die [[Vereinigte Staaten|USA]] zur Teilnahme an den &amp;#039;&amp;#039;[[National Air Races]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Chicago]] auf einem Flugzeug der italienischen [[SIAI-Marchetti|Savoia-Marchetti-Werke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 war Loose als Flugzeugführer der Junkers-Flugzeugabteilung (Jfa) beschäftigt. In dieser Funktion wurde ein in [[England]] zugelassener [[Tragschrauber]] [[Cierva Autogiro|Cierva-Autogiro C-19 Mk III]] im Auftrag der Deutschen Lufthansa von Fritz Loose bei vielen Flugtagen vorgeführt und erregte Aufsehen. Insgesamt flog er diese Maschine ca. 30 Stunden und legte dabei rund 4500&amp;amp;nbsp;km zurück. Sie war Vorläufer heutiger [[Hubschrauber]]. Bei der Luftfahrt-Werbeaktion &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Jugend&amp;#039;&amp;#039; von [[Hajo Folkerts]], dem Schwiegersohn von Prof. Junkers, übernahm er die Führung der 6-sitzigen Junkers F&amp;amp;nbsp;13 von A. Grundke und führte bis 1933 12.000 Starts und Landungen auf über 70 provisorischen [[Start- und Landeplatz|Flugplätzen]] mit über 80.000 Kindern bzw. Jugendlichen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wurde Loose Ausbildungsreferent und [[Fluglehrer]] beim [[Deutscher Luftsportverband|Deutschen Luftsportverband]] in Dresden. Von Dezember 1934 bis Februar 1938 baute er einen Missionsflugdienst für die Lutheran Church (ALC) mit einer umgebauten Junkers F 13 in [[Neuguinea]] auf. Während dieser Tätigkeit legte er nach eigener Aussage etwa 350.000&amp;amp;nbsp;km mit dem Flugzeug zurück wurde 1937 in [[Lae]] Zeuge des Starts von [[Amelia Earhart]], die auf diesem Flug über dem Pazifik verschwand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Loose |Titel=Zu Wasser zu Land und in der Luft |Verlag=Zuerl |Ort=Steinebach-Wörthsee |ISBN=3-87500-076-5 |Seiten=207ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Rückkehr nach Deutschland 1939 war Fritz Loose bis 1945 Einflieger und Flugbetriebsleiter bei den zwischenzeitlich verstaatlichten Junkers-Werken in Dessau, Bernburg und Leipzig. Dort flog er ca. 1000 [[Junkers Ju 88]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Die Zeit nach dem Kriege verbrachte Loose bei Verwandten im [[Erzgebirge]] und flüchtete 1952 in die Bundesrepublik Deutschland. 1955 kam Fritz Loose nach [[Flugplatz Bonn/Hangelar|Bonn-Hangelar]] und übernahm das Amt eines Flugplatzleiters, das er bis 1968 innehatte. Er erwarb nochmals den neu eingeführten Privat-Führerschein für Piloten. Außerdem war er ehrenamtlicher [[Beauftragter für Luftaufsicht]] und Mitglied des Prüfungsrates für Motorflug des Regierungspräsidiums in [[Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
Mit seiner Pensionierung übersiedelte er nach Freiburg im Breisgau, wo er am 24. Dezember 1982 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rekorde ==&lt;br /&gt;
* 1927, 21. März: Rekordflug mit einer Junkers W 33 zusammen mit Karl Schnäbele mit 500&amp;amp;nbsp;kg Zuladung nach 22&amp;amp;nbsp;h, 11&amp;amp;nbsp;min, 45&amp;amp;nbsp;s und 2735&amp;amp;nbsp;km zurückgelegt&lt;br /&gt;
* 1927, 30. März: Welthöchstleistung: Alleinflug mit Junkers W 33 Wasserflugzeug mit 500&amp;amp;nbsp;kg Nutzlast zwischen Dessau und Elster 14&amp;amp;nbsp;h in der Luft gehalten und dabei 1700&amp;amp;nbsp;km zurückgelegt und die bisherigen Rekorde eines Amerikaners und Italieners um das Doppelte überboten.&lt;br /&gt;
* 1927, Juli: Als Test für einen Atlantikversuch stellten die Testpiloten Johann Risticz und Cornelius Edzard mit der Junkers W 33 den bis dahin geltenden Dauerflug-Weltrekord von 52 Stunden ein, während Fritz Loose mit Hermann Köhl auf der zweiten W 33 durch Motorschaden notlanden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Hofbauer, Dieter Leder, Peter Schmelzle: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt der Überflieger – 75 Jahre Nordatlantikflug Ost-West.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Post AG, 2003.&lt;br /&gt;
* Fred W. Hotson: &amp;#039;&amp;#039;Die Bremen&amp;#039;&amp;#039;. Nara, Allershausen 1996, ISBN 3-925671-22-6.&lt;br /&gt;
* Fritz Loose: &amp;#039;&amp;#039;Zu Wasser zu Land und in der Luft.&amp;#039;&amp;#039; Zuerl, Steinebach-Wörthsee, ISBN 3-87500-076-5.&lt;br /&gt;
* Günter Schmitt, Thomas Hofmann, Angelika Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Junkers und seine Flugzeuge.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Transpress, Berlin 1986, ISBN 3-344-00192-2.&lt;br /&gt;
** Günter Schmitt, Thomas Hofmann, Angelika Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Junkers und seine Flugzeuge.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch, Stuttgart 1986, ISBN 3-613-01111-5.&lt;br /&gt;
* {{NDB|15|156|157|Loose, Fritz|Werner Schulz|118574256}}&lt;br /&gt;
* [[Detlef Siegfried]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Fliegerblick Intellektuelle, Radikalismus und Flugzeugproduktion bei Junkers 1914 bis 1934.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Bonn 2001, ISBN 3-8012-4118-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118574256}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118574256|VIAF=20472567}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Loose, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilot (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Junkers)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Most, Tschechien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Loose, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Flugpionier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Januar 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Most (Tschechien)|Brüx]], Böhmen, Österreich-Ungarn&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Dezember 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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