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	<title>Fritz Reiner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:LintErrors/missing-end-tag&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Spezial:LintErrors/missing-end-tag (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;End-Tag fehlt&lt;/a&gt; kursiv nicht beidseitig geschlossen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den amerikanischen Dirigenten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Reiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Für den österreichischen Nationalrat siehe [[Fritz Reiner (Politiker)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Reiner.jpg|mini|hochkant|Fritz Reiner]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Reiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1888]] in [[Budapest]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[15. November]] [[1963]] in [[New York City]]) war ein [[Vereinigte Staaten|amerikanischer]] [[Dirigent]] [[Ungarn|ungarischer]] Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fritz Reiner, einer assimilierten [[Juden|jüdischen]] Familie aus [[Pest (Stadt)|Pest]] entstammend, studierte auf Drängen seines Vaters zuerst an der Budapester Universität einige Jahre Jura, bevor er die [[Franz-Liszt-Musikakademie]] besuchte, um sich bei [[István Thomán]] im Klavierspiel und bei [[Hans Koessler]] in der Kompositionslehre ausbilden zu lassen. Seit 1909 Korrepetitor an der Budapester Oper, debütierte er dort 1910 als Dirigent, als er für einen erkrankten Kollegen einsprang und eine Vorstellung von &amp;#039;&amp;#039;[[Carmen]]&amp;#039;&amp;#039; erfolgreich übernahm. Daraufhin wurde er als Erster Kapellmeister an die Oper von [[Ljubljana|Laibach]] berufen. 1911–1914 gehörte er der [[Ungarische Staatsoper|Budapester Volksoper]] an, wo er unter anderem &amp;#039;&amp;#039;[[Parsifal]]&amp;#039;&amp;#039; dirigierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine wahrscheinlich wichtigste Prägung erhielt er in Dresden, wo er von 1914 bis 1921 als [[Hofkapellmeister]] wirkte. In allabendlichen Opern- und Konzertdirigaten in der [[Semperoper|Dresdner Oper]] lernte er sein musikalisches Handwerk. In jenen Jahren arbeitete er viel mit [[Richard Strauss]] zusammen. Unter anderem dirigierte Reiner hier die deutsche [[Erstaufführung]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Die Frau ohne Schatten]]&amp;#039;&amp;#039;. Er leitete die [[Sächsische Staatskapelle Dresden|Sächsische Staatskapelle]] und hatte Gastverpflichtungen in [[Rom]] und [[Barcelona]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 ließ er sich in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] nieder. Er wurde als Nachfolger von [[Eugène Ysaÿe]] Chefdirigent des [[Cincinnati Symphony Orchestra]] bis 1931. Einladungen führten ihn auch nach San Francisco, Philadelphia und Chicago, in der Saison 1936/1937 gastierte er im Londoner Covent Garden am [[Royal Opera House]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend war er für zehn Jahre Chefdirigent des [[Pittsburgh Symphony Orchestra]] (1938–1948) und unterrichtete in [[Philadelphia]] von 1931 bis 1941 am [[Curtis Institute of Music]] (Abteilungen Oper und Orchester), mit dessen Orchester er auch Opernaufführungen erarbeitete. Zu seinen Schülern zählten auch die später berühmt gewordenen Musiker [[Lukas Foss]] und [[Leonard Bernstein]]. (Als Bernstein ihn einmal mit „Fritz“ ansprach, antwortete Reiner: „It’s Mr. Reiner.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1948 war er für sieben Jahre an der New Yorker [[Metropolitan Opera]] engagiert, wo er unter anderem 1949 die berühmt gewordenen Vorstellungen von &amp;#039;&amp;#039;[[Salome (Oper)|Salome]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Ljuba Welitsch]] in der Titelrolle und 1951 die amerikanische Erstaufführung von &amp;#039;&amp;#039;[[The Rake’s Progress]]&amp;#039;&amp;#039; dirigierte. Ebenso trat er in Konzerten mit den [[New Yorker Philharmoniker]]n in der [[Carnegie Hall]] auf. Er setzte auch seine internationale Karriere fort, 1955 leitete er etwa Aufführungen von den &amp;#039;&amp;#039;[[Die Meistersinger von Nürnberg|Meistersingern]]&amp;#039;&amp;#039; in der wieder aufgebauten [[Wiener Staatsoper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größten Nachhall, auch heute noch auf zahlreichen Tonträgern zu hören, erzielte Reiner aber als Chefdirigent des [[Chicago Symphony Orchestra]], dem er von 1953 bis 1963 vorstand. Im Frühjahr 1963 dirigierte er sein letztes Konzert mit diesem Orchester; seit einem Herzinfarkt im Oktober 1960 war seine Gesundheit angeschlagen. Noch kurz vor seinem Tod war er mit einer Neuproduktion der &amp;#039;&amp;#039;[[Götterdämmerung]]&amp;#039;&amp;#039; an der Met beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiners Privatleben verlief turbulent. Er war dreimal verheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MORGAN5&amp;quot;&amp;gt;Kenneth Morgan: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Reiner, Maestro and Martinet&amp;#039;&amp;#039;. University of Illinois Press, Urbana and Chicago, 2005, ISBN 0-252-02935-6, S.&amp;amp;nbsp;5–7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus seiner ersten Ehe mit der aus [[Ljubljana]] stammenden Angyalka Ela (Angela) Jelačin gingen zwei Töchter (* 1912, 1915) hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MORGAN5&amp;quot; /&amp;gt; Nach einer Affäre, aus der ein weiteres uneheliches Kind Reiners hervorging, trennte sich das Paar 1916; die Ehe wurde 1920 in Budapest und 1921 in Dresden geschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MORGAN5&amp;quot; /&amp;gt; In zweiter Ehe war Reiner ab 1921 mit Berta Gerster-Gardini, einer Tochter der ungarischen Sopranistin [[Elka Gerster]], verheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MORGAN5&amp;quot; /&amp;gt; Gerster-Gardini zum Zeitpunkt des Beginns ihrer Liaison 1914 mit Reiner noch mit dem Tenor [[Walter Kirchhoff]] verheiratet, was zu einem Skandal und zur Scheidung von Gerster-Gardini und Kirchhoff führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MORGAN5&amp;quot; /&amp;gt; 1922 zog das Paar in die Vereinigten Staaten. Nach einer Affäre Reiners mit der Schauspielerin [[Carlotta Irwin]] (1899–1983) wurde die Ehe 1930 geschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MORGAN5&amp;quot; /&amp;gt; Noch im gleichen Jahr heiratete Reiner Carlotta Irwin, mit der er bis zu seinem Tod 1963 verheiratet blieb und in Rambleside, [[Westport (Connecticut)|Westport]], [[Connecticut]] lebte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MORGAN5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabstätte von Fritz Reiner befindet sich auf dem [[Willowbrook Cemetery]] in Westport, Connecticut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Reiner war ein Dirigent mit außerordentlich hohen Standards; viele seiner Aufnahmen suchen an orchestraler Präzision und Glanz bis heute ihresgleichen. Orchestermusiker fürchteten ihn wegen dieser Präzisionsbesessenheit und seines jähzornigen Temperaments. Er hinterließ mehrere Tonaufnahmen mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra, legendär sind aber die meisten seiner zahlreichen Aufnahmen mit dem [[Chicago Symphony Orchestra]], die von [[RCA Records|RCA]] bereits von 1954 an auf außerordentlich gut klingenden Schallplatten in [[Stereofonie]] aufgenommen wurden und von denen einige noch heute als Referenzeinspielungen gelten, wie [[Béla Bartók|Bartóks]] &amp;#039;&amp;#039;[[Konzert für Orchester (Bartók)|Konzert für Orchester]]&amp;#039;&amp;#039;, Strauss’ &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Heldenleben]]&amp;#039;&amp;#039; oder [[Sergei Sergejewitsch Prokofjew|Prokofjews]] &amp;#039;&amp;#039;[[Alexander Newski (Film)|Alexander Newski]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die musikalische Leitung übernahm er bei den [[Uraufführung]]en folgender Werke:&lt;br /&gt;
* [[Ottorino Respighi]]: &amp;#039;&amp;#039;Antiche arie e danze per liuto&amp;#039;&amp;#039;, 1924&lt;br /&gt;
* [[Arthur Bliss]]: &amp;#039;&amp;#039;Hymn to Apollo&amp;#039;&amp;#039;, 1927&lt;br /&gt;
* [[Gian Carlo Menotti]]: &amp;#039;&amp;#039;Amelia Goes to the Ball&amp;#039;&amp;#039; (Amelia geht zum Ball), 1937&lt;br /&gt;
* [[Béla Bartók]]: &amp;#039;&amp;#039;Konzert für 2 Klaviere, Schlagzeug und Orchester&amp;#039;&amp;#039;, 1943. Der Komponist widmete das Werk Fritz Reiner.&lt;br /&gt;
* [[Richard Strauss]]: &amp;#039;&amp;#039;Symphonisches Fragment aus [[Josephs Legende]]&amp;#039;&amp;#039;, 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Jaeger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Atlantisbuch der Dirigenten. Eine Enzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; Atlantis-Musikbuch Verlag, Zürich 1985, ISBN 3-254-00106-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus-Riemann Musiklexikon&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Carl Dahlhaus, Hans Heinrich Eggebrecht. Atlantis-Schott, Zürich Mainz 1995, Band 4, S. 29f., ISBN 3-254-08397-0.&lt;br /&gt;
* Alain Pâris: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Interpreten der klassischen Musik im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. dtv/Bärenreiter, München/Kassel 1992, ISBN 3-423-03291-X, S. 593f.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Philip Hart&lt;br /&gt;
   |Titel=Fritz Reiner – A Biography&lt;br /&gt;
   |Verlag=Northwestern University Press&lt;br /&gt;
   |Ort=Evanston&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-8101-1125-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Kenneth Morgan&lt;br /&gt;
   |Titel=Fritz Reiner. Maestro and Martinet&lt;br /&gt;
   |Verlag=University of Illinois Press&lt;br /&gt;
   |Ort=Baltimore&lt;br /&gt;
   |Datum=2010&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-0-252-07730-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119221144|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0717996}}&lt;br /&gt;
* [https://www.musik-in-dresden.de/2013/11/19/ein-bewnddirigentendirigent/ &amp;#039;&amp;#039;Der Jähzorn des Dirigentendirigenten&amp;#039;&amp;#039; (Musik in Dresden)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Musikalische Direktoren des Chicago Symphony Orchestra&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Musikdirektoren des Cincinnati Symphony Orchestra&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119221144|LCCN=n81132091|VIAF=42026455}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reiner, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister (Sächsische Staatskapelle Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Grammy-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarischer Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reiner, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ungarisch-US-amerikanischer Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Budapest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. November 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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