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	<title>Güte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:43:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCte&amp;diff=114278&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ute Erb: /* Einleitung */ zs</title>
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		<updated>2025-01-19T09:19:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; zs&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Güte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von &amp;#039;&amp;#039;gut&amp;#039;&amp;#039;, mhd. güete, ahd. guoti, ‚[[Das Gute#Begriffsbestimmung|Gutheit]]‘, früher auch [[Herzensgüte]]) versteht man eine freundliche, wohlwollende und [[nachsicht]]ige Einstellung gegenüber anderen. Elemente von Güte sind &amp;#039;&amp;#039;[[Das Gute|Gutes]] tun&amp;#039;&amp;#039;, [[Gnade (Recht)|Gnade]] üben, [[Wohlwollen]] und [[Barmherzigkeit]]. Als Gegenteil von Güte bzw. Herzensgüte werden Strenge oder Unnachgiebigkeit angesehen. Im Christentum ist Güte bzw. [[Allgüte]] eine der Haupteigenschaften [[Gott]]es&amp;lt;ref&amp;gt;etwa {{Bibel|Röm|2|4}}, {{Bibel|Röm|11|22}}, {{Bibel|Tit|3|4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (siehe auch [[Liebe Gottes]]) sowie [[Frucht des Heiligen Geistes]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Galaterbrief]] 5, 22: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; {{Bibel|Gal|5|22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güte in der Tugendlehre ==&lt;br /&gt;
In einzelnen Betrachtungen zur [[Tugend]] wird die Güte eigens genannt. Das allegorische Gedicht &amp;#039;&amp;#039;[[Der Meide Kranz]]&amp;#039;&amp;#039; (um 1355) von [[Heinrich von Mügeln]] lässt zwölf Tugenden auftreten, darunter die Güte. Der deutsche Philosoph [[Johann Friedrich Herbart]] nennt als [[Kardinaltugend]]en: [[Tapferkeit]], [[Freiheit]], Güte und [[Gerechtigkeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers Online|9|507|spezialkapitel=Kardinaltugenden}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen für Güte ==&lt;br /&gt;
Güte ist nach dem [[Neues Testament|Neuen Testament]] eine Frucht des [[Heiliger Geist|Heiligen Geistes]]. Sie wird durch diesen in den Menschen gewirkt und ist nicht auf ein bestimmtes Maß beschränkt, sondern kann zunehmen und wachsen. Der Brief des [[Paulus von Tarsus|Paulus]] an die Galater führt aus: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; {{Bibel|Gal|5|22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Albert Schweitzer]] führt in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre der [[Ehrfurcht]] vor dem Leben&amp;#039;&amp;#039; aus, dass in der Gütigkeit vorankomme, wer den Mut habe, sich selber zu beurteilen und zu richten, darum zu ringen, wahrhaft friedfertig zu werden:&lt;br /&gt;
:„Rechtes Denken lässt das Herz mitreden. Stetige Gütigkeit vermag viel. Wie die Sonne das Eis zum Schmelzen bringt, bringt sie Missverständnisse, Misstrauen und Feindseligkeit zum Schwinden. Was ein Mensch an Gütigkeit in die Welt hinausgibt, arbeitet an den Herzen und an dem Denken der Menschen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Schweitzer: &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre der Ehrfurcht vor dem Leben&amp;#039;&amp;#039;, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arthur Schopenhauer]] führt die Herzensgüte auf das Überwiegen von [[Erkenntnis]] über den [[Wille]]n zurück:&lt;br /&gt;
:„Denn jene [die Güte] entsteht ja zuletzt dadurch, dass das bloß erkannte Leiden anderer unser Tun mehr bestimmt als der eigene Wille und sein unmittelbares Genügen. ... Die [[Großmut]], die Clementia, das [[Vergeben]], das Erwidern des Bösen mit Gutem zwingt uns deshalb so ungemessenes Lob und Bewunderung ab, weil der es übt, sein eignes Wesen wiedererkennt auch in dem, welcher in ihm das seinige verkannte: und zugleich ihn von seinem Irrtum zurückbringt auf dem Wege, welcher der sanfteste und zugleich der allein sichere ist: denn dieser ist genötigt zu sich (im innersten Gefühl) zu sagen: ‚Das Wesen, das ich verletzte, war ich selbst, denn es behandelt mich wie sich selbst.‘ - Wie wenig vermag dagegen der unsichere Weg der Vorwürfe.“&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Schopenhauer: &amp;#039;&amp;#039;Über Güte und Großmut&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4 der Vollständigen Ausgabe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Handschriftliche Nachlass in fünf Bänden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. von Arthur Hübscher), zitiert nach Ulrich Wickert, &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Tugenden&amp;#039;&amp;#039;, S. 449&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Wickert]]: Das Buch der Tugenden, ISBN 3-455-11045-2: Solidarität, Brüderlichkeit und Güte, S. 449&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [[Oscar Wilde]]: [https://web.archive.org/web/20020824210817/http://gutenberg.spiegel.de/wilde/maerchen/riese.htm Der eigensüchtige Riese] (Original: &amp;#039;&amp;#039;The Selfish Giant&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4140769-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Gute}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[es:Bondad]]&lt;br /&gt;
[[it:Bontà]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ute Erb</name></author>
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