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	<title>Geismannsaal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:30:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geismannsaal&amp;diff=326535&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert</title>
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		<updated>2023-12-19T04:24:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fuerth-city-center-geismann-portal1-v-no 200px.jpg|mini|Portalrest der Brauerei Geismann am &amp;#039;&amp;#039;Flair&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geismannsaal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Saalbau der Fürther [[Brauerei Geismann]]. Zwischen 1896 und 1982 war er als größter Festsaal und Versammlungsort der Stadt vielgenutzter Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in [[Fürth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Geismannsaal stand am Hof der Brauerei Geismann an der Bäumenstraße 16–20, der Publikumszugang erfolgte über die Alexanderstraße 9. Auf dem ehemaligen Geismannareal, und damit auch an Stelle des Geismannsaals, steht heute das Einkaufszentrum &amp;#039;&amp;#039;[[Flair (Einkaufszentrum)|Flair]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gebrüder [[Johann Georg Geismann|Johann Georg]] und Leonhard Geismann beauftragten 1895 den bedeutenden Fürther Architekten [[Fritz Walter (Architekt, 1860)|Fritz Walter]] mit der Planung und dem Bau des Saalbaus, der vor allem durch die Einführung des Doppelbocks [[Poculator]] in den 1880er Jahren notwendig geworden war. 1896 wurde der Geismannsaal (damals auch „Geismann&amp;#039;s Salvator-Saal“ oder „Geismann’scher Salvator- und Concertsaal“) feierlich eingeweiht. Der reichverzierte Fest- und Konzertsaal mit [[Empore]]n lag im ersten Obergeschoss und war über eine ursprünglich doppelarmige Aufgangstreppe auf der Südseite erreichbar. Im Erdgeschoss befand sich eine große Fass- und Wagenhalle, die vom Brauereihof auf der Nordseite zugänglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine prachtvolle [[Jugendstil]]gestaltung verlor der Saal 1943 im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], als er einer [[Luftmine]] zum Opfer fiel. Nach einem eiligen, schnörkellosen Neuaufbau erlebte der Geismannsaal seinen zweiten Frühling, ehe er wie die allermeisten umliegenden Gebäude am &amp;#039;&amp;#039;Geismannareal&amp;#039;&amp;#039;, darunter die namensgebende Brauerei Geismann sowie der zuletzt als [[Mälzerei]] genutzte erste Hauptsitz des Konkurrenten Humbser, für den Bau eines Einkaufszentrums abgebrochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Abriss wurde im Geismannsaal alljährlich der Genuss des Poculators zelebriert, legendär waren die Auftritte des bekanntesten fränkischen Humoristen [[Herbert Hisel]] und des Nürnberger [[Dialekt|Mundart]]duos &amp;#039;&amp;#039;[[Peterlesboum]]&amp;#039;&amp;#039; bei dessen Eröffnung, an der z. B. auch [[Maria Hellwig|Maria]] und [[Margot Hellwig]] mitwirkten. Hauskapellen waren im Laufe der Zeit u. a. Alois Eichinger, Jackl Strobel und [[German Hofmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch politische Veranstaltungen, Rockkonzerte, Boxkämpfe, Faschingsbälle sowie die alljährliche Eröffnung der [[Michaeliskirchweih]] fanden hier gleichermaßen einen würdigen Rahmen. Die [[SpVgg Greuther Fürth|Spielvereinigung Fürth]] feierte hier [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1913/14|1914]], [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1925/26|1926]] und [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1928/29|1929]] ihre drei [[Deutsche Fußballmeisterschaft|deutschen Fußballmeisterschaften]] und großen Vereinsjubiläen, das Versandhaus [[Quelle GmbH|Quelle]] und das Modehaus Fiedler veranstalteten hier Modeschauen. Selbst für Abschlussprüfungen und wissenschaftliche Ausstellungen wurde zuweilen auf den Geismannsaal zurückgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stellte der Geismannsaal als Festbau mit der größten Kapazität am Ort (2000 Personen) über fast ein ganzes Jahrhundert den gesellschaftlichen Mittelpunkt der Stadtgemeinschaft dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Tribut zollte die [[Tucher Bräu|Tucher Brauerei]] diesem Saal mit der Neuauflage des Geismann-Poculators, der wiederentdeckten Fürther Spezialität, die ab 2006 im Rahmen eines dreitägigen Festes&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fuerth.de/Portaldata/1/Resources/fuertherrathaus/stadtzeitung_online/stadtzeitung2006/sz_0606.pdf Das Poculator-Fest in der Stadtzeitung 2006] (PDF; 7,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;, im Zelt mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Geismannhalle&amp;#039;&amp;#039; auf der Fürther Freiheit ausgeschenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in der Fürther Musikszene wird das Fehlen des Geismannsaals immer wieder bedauert und so erklärten die beiden mit Bands wie &amp;#039;&amp;#039;cry freedom&amp;#039;&amp;#039; eben auch gerade hier im Geismannsaal bekannt gewordenen Fürther Musiker Klaus Braun-Hessing und Rudi Madsius ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum ebenfalls zu einer Reminiszenz an den Geismannsaal und die dort stattfindende &amp;quot;Rock-Night&amp;quot;: {{Zitat|Es ist schade, dass es in Fürth, nachdem auch der Schlachthof umgestaltet wurde, keinen adäquaten Saal mehr für Pop- und Rockmusik im mittleren Zuschauerbereich gibt.|Klaus Braun-Hessing|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;FN29410&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die druckvollen Seiten der Kleeblattstadt – Rudi Madsius und Klaus Braun-Hessing feiern 40 Bühnenjahre mit einem Jubiläumskonzert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Fürther Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 29. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fürther Band &amp;#039;&amp;#039;The Travelling Playmates&amp;#039;&amp;#039; bedauert im Lied „Fädd“ vom 2008 erschienenen Album „Gscheid Bläid“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|… und bei jeder Kärwa stößt&amp;#039;s mir immer wieder auf: Der Geismannsaal ist auch nicht mehr da.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Geismannsaal Artikel über den Geismannsaal] im lokalen &amp;#039;&amp;#039;[[FürthWiki]]&amp;#039;&amp;#039; (mit historischer Ansicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.4752841570632|EW=10.989943742752075|type=landmark|dim=25|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Fürth]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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