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	<title>Georg Christian Knapp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gmünder: /* Literatur */ wl</title>
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		<updated>2026-02-28T13:14:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georg-Christian-Knapp.jpg|mini|Georg Christian Knapp]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Christian Knapp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. September]] [[1753]] in [[Glaucha]]; † [[14. Oktober]] [[1825]] in [[Halle (Saale)|Halle]]) war ein [[Evangelische Theologie|evangelischer Theologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Direktors des [[Franckesche Stiftungen|Hallenser Waisenhauses]] [[Johann Georg Knapp]] hatte die erste Ausbildung von seinem Vater erhalten. Am königlichen [[Pädagogium]] in Halle hatte er unter der Leitung von [[Johann August Niemeyer]] weiter Fortschritte gemacht und besuchte die Lateinschule des Waisenhauses. 1770 begann er ein Studium an der [[Universität Halle]]. Seinem Vater nacheifernd, hatte er sich einem Studium der Theologie gewidmet. Er besuchte die Vorlesungen von [[Johann Salomo Semler]], [[Johann August Nösselt]], [[Johann Ludwig Schulze]], [[Gottlieb Anastasius Freylinghausen]] und [[Johann Friedrich Gruner]]. Daneben betrieb er philosophische und philologische Studien, wobei er sich besonders der griechischen Sprache und den römischen Klassikern widmete. Bald wurde er Lehrer an der Lateinschule des Waisenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hatte er sich die finanziellen Mittel erworben eine Studienreise zu absolvieren. 1774 begab er sich an die [[Universität Göttingen]], wo er die Vorlesungen von [[Christian Wilhelm Franz Walch]], [[Gotthelf Traugott Zachariä]] (1729–1777), [[Johann Peter Miller (Theologe, 1725)|Johann Peter Miller]] (1725–1789) und [[Johann David Michaelis]] besuchte. Ein halbes Jahr später besuchte er noch andere Städte und kehrte nach Halle zurück. In Halle erwarb er sich mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;De versione Alexandrina in emendana lectione exempli hebraici caute abhibenda&amp;#039;&amp;#039; 1775 den akademischen Grad eines [[Magister]]s der Philosophie, hielt danach exegetische Vorlesungen über einige Bücher des [[Cicero]], wurde 1777 außerordentlicher [[Professor]] der Theologie, avancierte 1780 zum [[Lizentiat]]en der Theologie und wurde 1782 ordentlicher Professor der Theologie in Halle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1784 promovierte er zum [[Doktor der Theologie]], war 1785 Mitdirektor der [[Franckesche Stiftungen|Franckeschen Stiftungen]] wurde nach dem Tod von Nösselt Ephorus der königlichen Freitische und erlebte ab Oktober 1806 die Besatzung der französischen Truppen. Damals wurde die Universität Halle aufgehoben, welche Zeit er bis zur Wiederherstellung 1813 miterlebte. Nachdem er die Hallenser Hochschule wieder mit aufgebaut hatte, wurde er 1816 Konsistorialrat im königlich preußischen [[Konsistorium]] der [[Provinz Sachsen]]. 1816 wurde er Präsident der in Halle gestifteten Bibelgesellschaft, war 1820 Senior der [[Theologische Fakultät Halle|theologischen Fakultät]] und erhielt von [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III. von Preußen]] 1825 den [[Roter Adlerorden|roten Adlerorden]] zweiter Klasse mit Eichenlaub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere gelehrte Gesellschaften wie in 1800 die [[Royal Society]] in London und die [[Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften]] in Stockholm hatten ihn als Mitglied aufgenommen. Zudem beteiligte er sich auch an organisatorischen Aufgaben der Hallenser Hochschule und war 1792/93 [[Liste der Rektoren der Universität Halle (Saale)|Prorektor der Alama Mater]]. Als letzter Vertreter des Hallischen Pietismus, war er ein Proponent des biblischen [[Supranaturalismus]]. Daher trat er nie sonderlich ausdrücklich in Erscheinung. Er unterhielt Beziehungen zur [[Herrnhuter Brüdergemeine]] und beteiligte sich an der Ostindischen Heidenmission, indem er die „Missionsnachrichten“ herausgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Christian Knapp wurde auf dem halleschen [[Stadtgottesacker]] bestattet. Sein Grab befindet sich im Gruftbogen 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp verheiratete sich mit Sophie Karoline Henriette Weinschenck (* 29. August 1763 in Magdeburg; † 5. Oktober 1817 in Halle (Saale)), der Tochter des Magdeburger Kriegs- und Domänenrats Johann Christian Weinschenck und dessen Frau Maria Sophia Steinhauer. Aus der Ehe stammt der Sohn Karl Christian Wilhelm Knapp (* 27. Februar 1786 in Halle (Saale), † 29. August 1850 ebd.), welcher königlich preußischer Landgerichtsrat wurde. Zudem eine Tochter Sophie Carolina Knapp (* 9. Dezember 1802 in Halle (Saale); † 30. Juli 1829 ebd.), welche am 7. November 1823 den Professor der Theologie [[Johann Karl Thilo]] heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Psalmen. Uebersetzt und mit Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;. Halle, 1778, 1782, 1789&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Novum Testamentum graece&amp;#039;&amp;#039;. Halle 1797&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scripta varii argument; maximam partem exegetici atque historici&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bde. Halle 1805&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über die christliche Glaubenslehre.&amp;#039;&amp;#039; Hg. von Carl Thilo. 2 Bde. Halle 1827&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Döring]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gelehrten Theologen Deutschlands im achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. ([http://books.google.com/books?id=G2y7oIJv-ZkC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_summary_r&amp;amp;cad=0*PPA134,M1 online])&lt;br /&gt;
* {{ADB|16|266|267|Knapp, Georg Christian|[[Paul Tschackert]]|ADB:Knapp, Georg Christian}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629030859/http://www.bautz.de/bbkl/k/Knapp_g.shtml |autor= [[Klaus-Gunther Wesseling]]|artikel=Knapp, Georg Christian|band=4|spalten=116-119}}&lt;br /&gt;
* Bernhard Körner: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Geschlechterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Starke, Görlitz, Bd. 70, S. 290;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|10003876X}}&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10003876X|LCCN=no00015153|VIAF=303489728}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knapp, Georg Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Franckesche Stiftungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1753]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1825]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knapp, Georg Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. September 1753&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Glaucha]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Oktober 1825&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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