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	<title>Georg Gothein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Gothein&amp;diff=307597&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pust-wlb: Link ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-20T17:46:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GotheinGeorg.jpg|mini|Georg Gothein (vor 1920)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Gothein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. August]] [[1857]] in  [[Środa Śląska|Neumarkt in Schlesien]]; † [[22. März]] [[1940]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Freisinnige Vereinigung|FrVg]], [[Fortschrittliche Volkspartei|FVP]], [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Georg Gothein, der jüdischer Herkunft und [[evangelisch]]en Glaubens war, besuchte das &amp;#039;&amp;#039;Realgymnasium am Zwinger&amp;#039;&amp;#039; in [[Breslau]]. Von 1877 bis 1884 studierte er [[Geschichtswissenschaft]] an der [[Universität Breslau]] sowie [[Metallurgie|Hüttenwesen]] an der [[Bergakademie Berlin]]. Nach Tätigkeiten als Bergreferent und Bergassessor war er von 1885 bis 1887 Generalsekretär des &amp;#039;&amp;#039;Oberschlesischen Berg- und hüttenmännischen Vereins&amp;#039;&amp;#039;. 1888 wurde er zum [[Dr.-Ing.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Anschließend war er bis 1892 Leiter des Bergrevierbezirks [[Wałbrzych|Waldenburg]] und [[Tarnowskie Góry|Tarnowitz]], wobei er 1891 zum königlichen Bergrat befördert wurde. Von 1893 bis 1901 war er 1.&amp;amp;nbsp;[[Syndikus]] der [[Handelskammer]] Breslau und Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Schlesischen Provinzialvereins für Binnenschiffahrt&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] arbeitete Gothein als Autor für das &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Tageblatt]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse#Die „Neue Freie Presse“ (1864–1939)|Neue Freie Presse]]&amp;#039;&amp;#039;. 1921 wurde er Vorsitzender des [[Verein zur Abwehr des Antisemitismus|Vereins zur Abwehr des Antisemitismus]]. Mitte der 1920er Jahre war er Präsident der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gruppe der Mitteleuropäischen Wirtschaftstagung&amp;#039;&amp;#039;. Als der Verein 1928 von [[Tilo von Wilmowsky]] in den [[Mitteleuropäischer Wirtschaftstag|Mitteleuropäischen Wirtschaftstag]] überführt werden sollte, verzichtete er auf das Ehrenpräsidium, weil er nicht einem Verein angehören wollte, der den Nazis ausgeliefert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Tilo Frhr. von Wilmowsky: &amp;#039;&amp;#039;Rückblickend möchte ich sagen … An der Schwelle des 150jährigen Krupp-Jubiläums.&amp;#039;&amp;#039; Stalling, Oldenburg 1961, S.&amp;amp;nbsp;190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gothein war seit 1886 verheiratet und hatte drei Töchter. Sein vier Jahre älterer Bruder [[Eberhard Gothein]] war Historiker und Nationalökonom; er war von 1919 bis 1921 Abgeordneter der Deutschen Demokratischen Partei im [[Landtag der Republik Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Gotheins Grabstätte befindet sich auf dem [[Südwestkirchhof Stahnsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Gothein gehörte zunächst der [[Freisinnige Vereinigung|Freisinnigen Vereinigung]] an, die sich 1910 mit anderen linksliberalen Gruppierungen zur [[Fortschrittliche Volkspartei|Fortschrittlichen Volkspartei]] zusammenschloss. 1918 gehörte er zu den Mitbegründern der [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gothein vertrat eine konsequent liberaldemokratische Politik und wendete sich engagiert gegen [[Militarismus]] und Antisemitismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R08282, Weimar, Regierung Scheidemann.jpg|mini|Erste Kabinettssitzung des Kabinetts Scheidemann am 13. Feb. 1919 in Weimar. V.l.: [[Ulrich Rauscher]], Pressechef der Reichsregierung, [[Robert Schmidt (Politiker, 1864)|Robert Schmidt]], Ernährung, [[Eugen Schiffer]], Finanzen, [[Philipp Scheidemann]], Reichskanzler, [[Otto Landsberg]], Justiz, [[Rudolf Wissell]], Wirtschaft, [[Gustav Bauer]], Arbeit, [[Ulrich von Brockdorff-Rantzau]], Auswärtiges, [[Eduard David]] ohne Portefeuille, [[Hugo Preuss]], Inneres, [[Johannes Giesberts]], Post, [[Johannes Bell]], Kolonien, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Gothein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Schatz, [[Gustav Noske]], Reichswehr]]&lt;br /&gt;
Von 1889 bis 1892 war er Mitglied der [[Stadtverordnetenversammlung]] in [[Wałbrzych|Waldenburg]]. Nach seinem Umzug nach [[Breslau]] wurde er 1894 dort in die Stadtverordnetenversammlung gewählt (bis 1902).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1893 bis 1903 war er [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Landtagsabgeordneter]] in [[Königreich Preußen|Preußen]]. Dem [[Provinziallandtag (Preußen)|Provinziallandtag]] von [[Oberschlesien]] gehörte er von 1902 bis 1909 an. Bei einer Nachwahl wurde er 1901 für den Wahlkreis [[Greifswald]] in den Reichstag des Kaiserreiches gewählt. Er konnte dieses Mandat bis 1918 stets erneut erringen. Im Reichstag kämpfte er gegen die [[Deutsch-Britisches Flottenwettrüsten|Flottenpolitik]] des Kaisers, die er für friedensgefährdend hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DHM-HdG |Bio=georg-gothein |Titel=Georg Gothein 1857–1940}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1919/1920 gehörte er der [[Weimarer Nationalversammlung]] an. Anschließend war er bis 1924 erneut [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Vom 13. Februar bis zum 20. Juni 1919 war Gothein [[Reichsschatzministerium|Reichsschatzminister]] im [[Kabinett Scheidemann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Oberschlesische Montanindustrie.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Waldenburg 1887.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wirkung der Handelsverträge.&amp;#039;&amp;#039; Simion, Berlin 1895.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Außenhandel. Materialien und Betrachtungen.&amp;#039;&amp;#039; Siemenroth, Berlin 1901.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wirkungen des Schutzzollsystems in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Simion, Berlin 1909; {{URN|nbn:de:s2w-11553}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Agrarpolitisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Liebheit &amp;amp; Thiesen, Berlin 1910.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die wirtschaftlichen Aussichten nach dem Kriege.&amp;#039;&amp;#039; Liebheit &amp;amp; Thiesen, Berlin 1915.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegslasten und ihre Deckung.&amp;#039;&amp;#039; Liebheit &amp;amp; Thiesen, Berlin 1916; {{URN|nbn:de:s2w-11546}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das selbständige Polen als Nationalitätenstaat.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1917 ([http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz407467920 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Warum verloren wir den Krieg?&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der große Irrtum der deutschen Lohnpolitik.&amp;#039;&amp;#039; Elsner, Berlin 1929; {{URN|nbn:de:s2w-11693}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die klaffende Preisschere als Ursache der Weltwirtschaftskrise.&amp;#039;&amp;#039; Rothschild, Berlin 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Japans Expansionsdrang. Die wirtschaftliche, soziale und politische Weltgefahr.&amp;#039;&amp;#039; Rascher, Zürich 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
* Andrea Kramp: &amp;#039;&amp;#039;Georg Gothein (1857–1940). Aufstieg und Niedergang des Linksliberalismus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; Band 77). Droste, Düsseldorf 2018, ISBN 3-7700-1635-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118696653}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118696653}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/006379}}&lt;br /&gt;
* {{Kalliope|Person|118696653|Georg Gothein}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|118696653}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118696653}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Georg Gothein|804}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabw|Georg Gothein}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG |Bio=georg-gothein |Autor=Alexander Mühle, Arnulf Scriba}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20150924020017/http://www.freiheit.org/22032015-Liberaler-Stichtag-75-Todestag-von-Georg-Gothein/573c15039i1p458/index.html Liberaler Stichtag zu Georg Gothein] auf den Seiten des [[Archiv des Liberalismus|Archivs des Liberalismus]]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/24e1f0a0-049b-4c4b-a0e3-a6a8f90afc2f/ Nachlass Bundesarchiv N 1006]&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=118696653 |Name=Gothein, Otto Fürchtegott Georg |NDB-online=1 |Autor=Andrea Ditchen |Datum=2022-05-23}}&lt;br /&gt;
*  Carsten F. Jesper (Pseudonym von [[Ferdinand Hardekopf]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Schriftsteller und Journalist Ferdinand Hardekopf war von 1904 bis 1916 als Parlamentsstenograf im Deutschen Reichstag tätig.&amp;lt;/ref&amp;gt;): [https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/10926906?query=%22Carsten%20F.%20Jesper%22 &amp;#039;&amp;#039;Reichstagsporträts. Gothein.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[General-Anzeiger für Dortmund|General-Anzeiger für Dortmund und die Provinz Westfalen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Juni 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Reichsschatzminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Scheidemann&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118696653|LCCN=n90679883|NDL=00535360|VIAF=67260002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gothein, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsminister (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichsfinanzwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Oberschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FVg-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Fortschrittlichen Volkspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schatzminister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gothein, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Freisinnige Vereinigung, DDP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Środa Śląska|Neumarkt in Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. März 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pust-wlb</name></author>
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