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	<title>Georg Hartung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T23:16:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Hartung&amp;diff=1412084&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-04-05T15:00:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Friedrich Karl Hartung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;George Hartung&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juli]] [[1821]] in [[Königsberg (Preußen)]]; † [[28. März]] [[1891]] in [[Heidelberg]]) war ein deutscher [[Geologe]] und Buchautor. Er wurde durch seine Arbeiten zur Geologie und Erdgeschichte der [[Azoren]] und der [[Kanaren]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Georg Hartung war das älteste Kind des [[Buchdruck]]ers und [[Verleger]]s [[George Friedrich Hartung]] (1782–1849) und dessen Frau Anna Maria Sophie, geborene Greis (1797–1870). Er besuchte das [[Gymnasium]] in [[Insterburg]] und trat 1838 in die Firma seines Vaters ein, die er 1848 übernahm. Er überließ die Leitung aber später seinem Bruder Hermann Hartung (1823–1901).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 reiste Georg Hartung – angezogen vom milden Klima – nach [[Madeira]]. Wohl erst hier entdeckte er sein Interesse an der [[Naturgeschichte]]. Gefördert wurde es durch den Schweizer [[Paläontologe]]n [[Oswald Heer]], mit dem Hartung sich ein Haus in [[Funchal]] teilte. Es betraf nicht nur die Geologie, sondern ebenso die [[Botanik]], die [[Entomologie]] und die [[Landwirtschaft]]. Hartung begleitete Heer ein halbes Jahr lang auf dessen Exkursionen auf Madeira. Im April 1851 reisten sie gemeinsam über [[Cádiz]] auf die Kanarischen Inseln, wo sie [[Lanzarote]], [[Fuerteventura]] und [[Gran Canaria]] besuchten. Den Winter 1852/53 verbrachte Hartung wieder auf Madeira. 1853/54 begleitete er den britischen Geologen Sir [[Charles Lyell]] zwei Monate lang bei dessen [[Feldforschung]] auf der Insel. Die beiden verband ein starkes Lehrer-Schüler-Verhältnis. Lyell sprach von Hartung als einem seiner aktivsten Mitarbeiter und profitierte von dessen Orts- und Sprachkenntnis. Sie verbrachten 1854 auch einen Monat auf den Kanaren – auf [[Teneriffa]], [[La Palma]] und wieder auf Gran Canaria. Im Sommer reiste er durch Deutschland und die Schweiz. Er fertigte einige Skizzen für Lyell an und besuchte Heer in Zürich. Im November 1854 war er zurück auf Madeira. Bis April arbeitete er dort sowie auf Lanzarote und Fuerteventura. Im Mai reiste er für einige Wochen zu Lyell nach London und dann nach Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartung war sich bewusst, dass ihm eine akademische Ausbildung fehlte, und dachte daran, Vorlesungen in Geologie an der [[Universität Heidelberg]] zu besuchen. Er verpasste aber den Beginn des Semesters und nahm stattdessen Privatunterricht in Geologie und [[Mineralogie]] &amp;lt;!-- bei „Dr. Leonhardt“ Ist damit [[Gustav von Leonhard]] gemeint???--&amp;gt;. Im Dezember 1855 mietete er ein Haus in Heidelberg, wo er fast das ganze Jahr 1856 blieb und seine Proben bearbeitete. Den Winter verbrachte er wieder auf Madeira, und von Mitte April bis Ende August 1857 bereiste er die Azoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den darauffolgenden Jahren konsultierte Hartung zahlreiche Fachkollegen und bereitete seine Publikationen über die Geologie der Kanaren und Azoren vor, die ab 1857 erschienen, beginnend mit der Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;Die geologischen Verhältnisse der Inseln Lanzarote und Fuertaventura&amp;lt;!--sic!--&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;. Im 1860 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Azoren in Ihrer äußeren Erscheinung und nach ihrer geognostischen Natur&amp;#039;&amp;#039; beschrieb Hartung die [[physische Geographie]] und die Gesteine jeder einzelnen der neun Inseln und illustrierte das Werk mit Zeichnungen und Landschaftsbildern. Die Beschreibung der [[Fossil]]ien [[Santa Maria (Azoren)|Santa Marias]] übernahm der [[Paläontologe]] [[Heinrich Georg Bronn]]. Ein Werk über den [[Vulkanismus]] publizierte er 1862 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Betrachtungen über Erhebungskrater, ältere und neuere Eruptivmassen nebst einer Schilderung der geologischen Verhältnisse der Insel [[Gran Canaria]]&amp;#039;&amp;#039;. Im selben Jahr wurde Hartung – wahrscheinlich in Anerkennung dieser Arbeiten – von der [[Albertus-Universität Königsberg|Universität Königsberg]] promoviert. Eine Beschreibung der Inseln Madeira und [[Porto Santo]] folgte 1864. In Zusammenarbeit mit [[Karl von Fritsch (Geologe)|Karl von Fritsch]] und [[Wilhelm Reiss]] erschien 1867 ein Atlas Teneriffas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte der 1870er Jahre reiste Hartung mehrfach nach [[Skandinavien]]. Er veröffentlichte den Reisebericht &amp;#039;&amp;#039;Norwegische Reise&amp;#039;&amp;#039; und schrieb einen kurzen Beitrag in Heers mehrbändigem Werk &amp;#039;&amp;#039;Flora fossilis arctica&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Erstbeschreiber von Fossilien Madeiras vergaben Namen zu Ehren Georg Hartungs, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Cardium Hartungi&amp;#039;&amp;#039; (Bronn), &amp;#039;&amp;#039;Janthina Hartungi&amp;#039;&amp;#039; ([[Karl Mayer-Eymar]]) und &amp;#039;&amp;#039;Ilex Hartungi&amp;#039;&amp;#039; (Heer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Georg Hartung: &amp;#039;&amp;#039;Die geologischen Verhältnisse der Inseln Lanzarote und Fuertaventura&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Denkschriften der allgemeinen Schweizerischen Gesellschaft für die gesammten Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Band 15, 1857, S. 1–168 ([https://archive.org/stream/neuedenkschrifte15allg#page/n145 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Georg Hartung: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte der Inseln Lanzarote und Fuertaventura&amp;#039;&amp;#039;. Wurster, Winterthur 1857 ([https://www.e-rara.ch/download/pdf/10747891?name=Geologische_Karte_der_Inseln_Lanzarote_und_Fuertaventura Digitalisat]; PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB). &lt;br /&gt;
* George Hartung: &amp;#039;&amp;#039;Die Azoren in ihrer äußeren Erscheinung und nach ihrer geognostischen Natur&amp;#039;&amp;#039; (mit Beschreibung der fossilen Reste von Prof. H. G. Bronn). Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig, 1860 ([https://www.e-rara.ch/download/pdf/7111034?name=Die_Azoren_in_ihrer_äusseren_Erscheinung_und_nach_ihrer_geognostischen_Natur Digitalisat]; PDF; 91,5&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Georg Hartung: &amp;#039;&amp;#039; Betrachtungen über Erhebungskrater, ältere und neuere Eruptivmassen, nebst einer Schilderung der geologischen Verhältnisse der Insel Gran Canaria&amp;#039;&amp;#039;. Wilhelm Engelmann, Leipzig, 1862 ([https://archive.org/stream/betrachtungenub00hartgoog#page/n7 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Karl Wilhelm Georg von Fritsch, Georg Hartung, Johann Wilhelm Reiss: &amp;#039;&amp;#039;Tenerife geologisch topographisch dargestellt, ein Beitrag zur Kenntnis vulkanischer Gebirge&amp;#039;&amp;#039;, J. Wurster, Winterthur 1867 ([https://www.e-rara.ch/download/pdf/6096215?name=Tenerife_geologisch_topographisch_dargestellt Digitalisat]; PDF; 19,6&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Georg Hartung: &amp;#039;&amp;#039;Über die Pflanzenversteinerungen von Andö in Norwegen. I. Schilderung des Fundortes und der Lagerungsverhältnisse&amp;#039;&amp;#039;. In: Oswald Heer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora fossilis arctica. Die fossile Flora der Polarländer&amp;#039;&amp;#039;. 4. Band, Wurster, Zürich 1877 ([https://archive.org/stream/florafossilisarc04heer#page/n541 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
*Georg Hartung, [[Albert Dulk]]: &amp;#039;&amp;#039;Fahrten durch Norwegen und die Lappmark&amp;#039;&amp;#039;. Gebrüder Kröner, Stuttgart 1877 ([https://archive.org/stream/fahrtendurchnor00dulkgoog#page/n12 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* M. S. Pinto, A. Bouheiry: &amp;#039;&amp;#039;The German geologist Georg Hartung (1821–1891) and the geology of the Azores and Madeira islands&amp;#039;&amp;#039;. Geological Society, London, Special Publications, Band 287, 2007, S.&amp;amp;nbsp;229–238 (englisch). {{doi|10.1144/SP287.18}} ({{Google Buch | BuchID = olMgmIYuMPYC | Seite = 229 }})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124707424|VIAF=953779}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hartung, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hartung, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hartung, Georg Friedrich Karl (vollständiger Name); Hartung, George&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geologe und Buchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juli 1821&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 1891&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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