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	<title>Gerdy Troost - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerdy_Troost&amp;diff=669238&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Adtonko: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-09-07T18:37:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1992-0410-546, München, Besichtigung Haus der Deutschen Kunst.jpg|miniatur|Adolf Hitler, Gerdy Troost, [[Adolf Ziegler (Maler)|Adolf Ziegler]] und [[Joseph Goebbels]] bei der Besichtigung des Hauses der Deutschen Kunst am 5. Mai 1937]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Paul Ludwig Troost.jpg|miniatur|Das Grab von Gerdy und Paul Ludwig Troost auf dem [[Nordfriedhof (München)]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerdy Troost&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Gerhardine Troost&amp;#039;&amp;#039;, geb. &amp;#039;&amp;#039;Sophie Gerhardine Wilhelmine Andresen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/gerdy-troost/DE-2086/lido/5b3b3f2b0772c5.88610785 |titel=Gerdy Troost |abruf=2021-01-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[3. März]] [[1904]] in [[Stuttgart]]; † [[30. Januar]] [[2003]] in [[Bad Reichenhall]]), war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Innenarchitektur|Innenarchitektin]] sowie die Ehefrau des [[Albert Speer|Speer]]-Vorgängers [[Paul Ludwig Troost]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hauptquelle: [[Hermann Weiß (Historiker)|Hermann Weiß]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zum „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; Überarbeitete Neuausgabe. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-596-13086-7 (&amp;#039;&amp;#039;Fischer&amp;#039;&amp;#039; 13086 &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Sophie Gerhardine Wilhelmine „Gerdy“ Andresen war die Tochter des Möbelfabrikanten und Kunstgewerbehändlers Johannes Adolf Gerhard Andresen und seiner Frau Maria Luise Andresen, geborene Müller. Sie hatte einen Bruder, Friedel (1909–1935). Ihr Vater betrieb mehrere Holzkunstwerkstätten. Nach ihrer Schulzeit in [[Düsseldorf]] (1910 bis 1920) arbeitete sie in den väterlichen Betrieben in [[Bremen]], wo sie 1923 [[Paul Ludwig Troost]] kennenlernte, der dort Schiffseinrichtungen für den [[Norddeutscher Lloyd|Norddeutschen Lloyd]] anfertigen ließ. 1924 zog Gerdy zu ihm nach [[München]], und die beiden heirateten 1925. Über ihren Mann lernte sie 1930 [[Adolf Hitler]] kennen und trat 1932 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.274.722).&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Joachimsthaler: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Liste.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S.&amp;amp;nbsp;397.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod ihres Ehemannes 1934 führte Gerdy Troost dessen Architekturbüro zusammen mit seinem ehemaligen Mitarbeiter [[Leonhard Gall]] weiter. Sie betreute den Bau des [[Haus der Kunst (München)|Hauses der Deutschen Kunst]] an der [[Prinzregentenstraße (München)|Münchner Prinzregentenstraße]], das ihr Mann geplant hatte. Weiterhin gestaltete sie den [[Königsplatz (München)|Königsplatz]] um und war für diverse „Führerbauten“ und [[Ehrentempel]] verantwortlich; zusammen mit Gall entwarf sie auch die Innenarchitektur der [[Reichskanzlei|Alten Reichskanzlei]] in Berlin, von Hitlers Privatwohnung und das [[Prinz-Carl-Palais (München)|Prinz-Carl-Palais]] in München und Hitlers Landhaus [[Berghof (Obersalzberg)|Berghof]] auf dem Obersalzberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Bauzeitung 1938, H. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/gerdy-troost/DE-2086/lido/5b3b3f2b0772c5.88610785 |titel=Gerdy Troost |abruf=2021-01-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später widmete sie sich verstärkt dem Kunstgewerbe und organisierte die Gestaltung von Geschenken für [[Hermann Göring]] und [[Benito Mussolini]]. Ihre Entwürfe für Silberwaren und Porzellan wurden auf der Ausstellung für Architektur und Gebrauchskunst des Jahres 1938 im „Haus der Deutschen Kunst“ gezeigt. Im „Haus der Deutschen Kunst“ wurde sie 1935 Vorstandsmitglied. Von Hitler wurde sie 1937 an [[Führergeburtstag|dessen Geburtstag]], dem 20. April, zur [[Professur|Professorin]] ernannt, 1938 erhielt sie einen Beirats-Posten bei der [[Bavaria Film|Bavaria Filmkunst GmbH]]. Im gleichen Jahr veröffentlichte sie das Buch &amp;#039;&amp;#039;Das Bauen im neuen Reich&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/details/DasBauenImNeuenReich Das Bauen im Neuen Reich 1. Band], online-Ausgabe, abgerufen am 27. November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Standardwerk zum Selbstverständnis der NS-Architektur. Sie erhielt das seltene [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldene Parteiabzeichen]] der [[NSDAP]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Despina Stratigakos|Stratigakos, Despina]] |Titel=Gerdy. Die Nationalsozialistin: Gerdy Troost ( 1904-2003) |Sammelwerk=AIT |Nummer=Heft 7/8 |Ort=Leinfelden-Echterdingen |Datum=2018 |Seiten=40-44}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ab 1938 war sie zudem in die Organisation von Kunstwerken für den [[Sonderauftrag Linz]] involviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lostart.de/Content/051_ProvenienzRaubkunst/DE/Beteiligte/T/Troost,%20Fr..html |titel=Lost Art Internet Database - Beteiligte Privatpersonen und Körperschaften am NS-Kulturgutraub - Troost, Fr. |abruf=2021-01-28 |archiv-datum=2021-02-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210208235803/http://www.lostart.de/Content/051_ProvenienzRaubkunst/DE/Beteiligte/T/Troost,%20Fr..html |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie widmete sich auch der Gestaltung von Urkunden, Präsentationsmappen und Hüllen für militärische und zivile Auszeichnungen des Dritten Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis gegen Kriegsende blieb sie im Umfeld Hitlers als Architekturberaterin tätig. 1943 erhielt sie von Hitler eine [[Dotation]] in Höhe von 100.000 Reichsmark.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd R. Ueberschär]], [[Winfried Vogel]]: &amp;#039;&amp;#039;Dienen und Verdienen. Hitlers Geschenke an seine Eliten.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-10-086002-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jonathan Petropoulos: &amp;#039;&amp;#039;Art as Politics in the Third Reich&amp;#039;&amp;#039;. 1999, [https://books.google.de/books?id=mjQO61bvE7gC&amp;amp;pg=PA277 S. 277]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Entnazifizierung]] wurde sie als „Haupttäterin“ angeklagt und vor der Hauptspruchkammer München als „Minderbelastete“ eingestuft und zur Zahlung von 500&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|DM]] sowie zehn Jahren [[Berufsverbot]] verurteilt. Bereits 1951 hatte sie ihre Tätigkeit als Innenarchitektin wieder aufgenommen und blieb die 1950er-Jahre hindurch mit Projekten in Westdeutschland und im Mittleren Osten aktiv, wo unter ihrer Leitung Hotels, Firmen- und Industriebauten entstanden. Nach dieser Zeit arbeitete Troost bis zum Alter von über 70 Jahren weiter und lebte bis zu ihrem Tod in Schützing ([[Haiming (Oberbayern)|Haiming]]) in Oberbayern. Ihre Unterlagen befinden sich in der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]] in [[München]] und in der [[Library of Congress]] in [[Washington, D.C.|Washington D.C]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerdy Troost blieb auch nach 1945 eine enge Vertraute und Gesinnungsgenossin von [[Winifred Wagner]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 620.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sabine Brantl: &amp;#039;&amp;#039;Haus der Kunst München. Ein Ort und seine Geschichte im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Allitera Verlag, München 2007, ISBN 978-3-86520-242-0 (&amp;#039;&amp;#039;Edition Monacensia&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Doris Fuchsberger: &amp;#039;&amp;#039;„... die prominenteste Vertreterin der Kunst im Dritten Reich“: Gerdy Troost&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Proske]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter Helfer Trittbrettfahrer&amp;#039;&amp;#039;. Band 16: &amp;#039;&amp;#039;NS-Belastete aus München&amp;#039;&amp;#039;. Kugelberg Verlag, Gerstetten 2023, ISBN 978-3-945893-24-1, S. 373–382.&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|449||Troost, Gerdy|Timo Nüßlein|117423092}}&lt;br /&gt;
* Despina Stratigakos: &amp;#039;&amp;#039;Die Nationalsozialistin: Gerdy Troost.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf. Over 100 Years of Women in Architecture.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Mary Pepchinski u.&amp;amp;nbsp;a. Wasmuth, Tübingen, Berlin 2017. ISBN 978-3-8030-0829-9, S. 146–151.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117423092}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/gerdy-troost/DE-2086/lido/5b3b3f2b0772c5.88610785 Gerdy Troost, Innenarchitektin], von Timo Nüßlein, Portal Rheinische Geschichte, 2020 (mit ausführl. Literaturangaben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117423092|LCCN=n/2002/65791|VIAF=789673}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Troost, Gerdy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenprofessor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Troost, Gerdy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Troost, Gerhardine; Andresen, Gerhardine; Andresen, Sophie Gerhardine Wilhelmine (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Architektin im Umfeld Adolf Hitlers&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. März 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Februar 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Reichenhall]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Adtonko</name></author>
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