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	<title>Gerichtsbezirk Nusle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerichtsbezirk_Nusle&amp;diff=2803452&amp;oldid=prev</id>
		<title>2001:A61:4F8:2001:BDA3:4539:347E:C753: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-02-08T12:19:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gerichtsbezirk&lt;br /&gt;
|Karte           = &lt;br /&gt;
|Name            = Nusle&lt;br /&gt;
|Zweitsprache    = [[Tschechische Sprache|tschechisch]]&lt;br /&gt;
|Zweitsprache Name = soudní okres Nusle&lt;br /&gt;
|Kronland        = [[Böhmen]]&lt;br /&gt;
|Bezirk          = [[Bezirk Königliche Weinberge|Königliche Weinberge]]&lt;br /&gt;
|Bezirk2         = &lt;br /&gt;
|Gerichtssitz    = [[Nusle]] (Nusle)&lt;br /&gt;
|Kennziffer      = &lt;br /&gt;
|Landesgericht   = [[Landesgericht Prag|Prag]]&lt;br /&gt;
|Fläche          = 36.33&lt;br /&gt;
|FlächeJahr      = 1910&lt;br /&gt;
|Auflösungsdatum = 1929&lt;br /&gt;
|Einwohner       = 52817&lt;br /&gt;
|EinwohnerJahr   = 1910&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerichtsbezirk Nusle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Tschechische Sprache|tschechisch]]: &amp;#039;&amp;#039;soudní okres Nusle&amp;#039;&amp;#039;) war ein dem Landesgericht Prag unterstehender [[Gerichtsbezirk (Österreich)|Gerichtsbezirk]] im Kronland [[Böhmen]] und der [[Erste Tschechoslowakische Republik|Ersten Tschechoslowakischen Republik]]. Er lag im heutigen Stadtgebiet von [[Prag]]. Zentrum und Gerichtssitz des Gerichtsbezirks war die Stadt [[Nusle]], die 1922 nach Prag eingemeindet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche [[Patrimonialgericht]]sbarkeit wurde im [[Kaisertum Österreich]] nach den [[Revolution von 1848/49 im Kaisertum Österreich|Revolutionsjahren 1848/49]] aufgehoben. An ihre Stelle traten die Bezirks-, Landes- und Oberlandesgerichte, die nach den Grundzügen des Justizministers geplant und deren Schaffung am 6. Juli 1849 von Kaiser [[Franz Joseph&amp;amp;nbsp;I.]] genehmigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lbo&amp;amp;datum=1849&amp;amp;page=138&amp;amp;size=45 Landes-Gesetz- und Regierungs-Blatt für das Kronland Böhmen (Dritte Abtheilung des Ergänzungs-Bandes)] 1849, Nr. 110: „Organisirung der Gerichte in dem Kronlande Böhmen.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Gebiet des späteren Gerichtsbezirks Nusle entstand zunächst der [[Gerichtsbezirk Karolinenthal]] (Karlín), der 1854 aus 71 Katastralgemeinde bestand und zum [[Kreis Prag]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lbo&amp;amp;datum=1854&amp;amp;page=892 Landes-Regierungs-Blatt für das Königreich Böhmen] 1854, I. Abtheilung, XLVII. Stück, Nr. 277: „Verordnung der Ministerien des Inneren, der Justiz und der Finanzen vom 9. Oktober 1854, betreffen die politische und gerichtliche Organisirung des Königreichs Böhmen“&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Trennung der politischen von der judikativen Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;amp;datum=1868&amp;amp;page=83 Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Oesterreich.] Jahrgang 1868, XVII. Stück, Nr. 44. „Gesetz vom 19. Mai 1868 über die Einrichtung der politischen Verwaltungsbehörden in den Königreichen ...“&amp;lt;/ref&amp;gt; bildete der Gerichtsbezirk Karolinenthal ab 1868 gemeinsam mit den Gerichtsbezirken [[Gerichtsbezirk Brandeis an der Elbe|Brandeis]] (Brandýs) und [[Gerichtsbezirk Eule|Eule]] (Jílové) den [[Bezirk Karolinenthal]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;amp;datum=1868&amp;amp;page=321 Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Oesterreich.] Jahrgang 1868, XLI. Stück, Nr. 101: Verordnung vom 10. Juli 1868, die Durchführung des Gesetzes vom 19. Mai 1868 (Reichs-Gesetz-Blatt Nr. 44) in Böhmen, Dalmatien, Oesterreich unter und ob der Enns, Steiermark, Kärnthen, Bukowina, Mähren, Schlesien, Tirol und Vorarlberg, Istrien, Görz und Gradiska betreffend.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 wurde schließlich die Errichtung des Gerichtsbezirks Königliche Weinberge bestimmt, wofür die Gemeinden [[Braník]], [[Chodov (Prag)|Chodov]], [[Hodkovičky]], [[Hostivař]] (Hostiwar), [[Hrdlořezy (Prag)|Hrdlořezy]], [[Krč]], [[Kunratice (Prag)|Kunratice]] (Kunratitz), [[Malešice]] (Maleschitz), [[Michle]], [[Nusle]], [[Podolí (Prag)|Podolí]] (Podol), [[Štěrboholy]], [[Strašnice]] (Straschnitz), [[Vinohrady|Vinohrady I, II]] (Königliche Weinberge I und II), [[Vršovice (Prag)|Vršovice]] (Wrschowitz) und [[Záběhlice]] aus dem Gerichtsbezirk Karolinenthal ausgeschieden wurden. Zusammen bildeten sie den [[Gerichtsbezirk Königliche Weinberge]]. Auf Grund des Standorts des Bezirksgerichts in der Gemeinde Königliche Weinberge II wurde der Gerichtsbezirk ursprünglich auch &amp;#039;&amp;#039;Gerichtsbezirk Königliche Weinberge II&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;amp;datum=18760004&amp;amp;seite=00000121 Reichsgesetzblatt für die im Reichsrath vertretenen Königreiche und Länder] 1876, XVI. Stück, Nr. 58: „Verordnung des Justizministeriums vom 20. April 1876, betreffend die Errichtung des Bezirksgerichtes in der Gemeinde Königliche Weinberge II. Theil in Böhmen“&amp;lt;/ref&amp;gt; Amtswirksam wurde diese Änderung per 1. August 1878, wobei mit diesem Datum auch das neue Bezirksgericht seine Tätigkeit aufnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;amp;datum=18780004&amp;amp;seite=00000120 Reichsgesetzblatt für die im Reichsrath vertretenen Königreiche und Länder] 1878, XVI. Stück, Nr. 43: „Verordnung des Justizministeriums vom 22. Mai 1878, betreffend den Beginn der Amtswirksamkeit des Bezirksgerichtes königliche Weinberge in Böhmen“&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Abspaltung des Gerichtsbezirks Königliche Weinberge fand 1884 auch ihren Niederschlag in der Verwaltung. Per 1. Oktober 1884 bestimmte das Innenministerium per Verordnung die Teilung des Bezirks Karolinenthal in die Bezirke Karolinenthal und Königliche Weinberge, wobei der Bezirk Königliche Weinberge aus den Gerichtsbezirken Königliche Weinberge und Eule gebildet wurde. Sitz der Bezirkshauptmannschaft war dabei die Stadt Königliche Weinberge.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;amp;datum=18840004&amp;amp;seite=00000381 Reichsgesetzblatt für die im Reichsrath vertretenen Königreiche und Länder] 1884, XXXVI. Stück, Nr. 119: „Verordnung des Ministeriums des Innern vom 15. Juli 1884, betreffend die Theilung des politischen Amtsbezirkes Karolinenthal in Böhmen, dann die Errichtung einer neuen Bezirkshauptmannschaft in der Stadt „Königliche Weinberge“ bei gleichzeitiger Auflassung der Bezirkshauptmannschaft Polna“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 wurde die gerichtliche Organisation des Gebietes neuerlich stark verändert und die Abspaltung der Gemeinden Braník, Hodkovičky, Krč, Kunratice, Michle, Nusle und Podolí beschlossen. Aus ihren wurde nun der Gerichtsbezirk Nusle gebildet,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;amp;datum=19010004&amp;amp;seite=00000557 Reichsgesetzblatt für die im Reichsrath vertretenen Königreiche und Länder] 1901, LXXXIII. Stück, Nr. 190: „Verordnung des Justizministeriums vom 21. November 1901, betreffend die Errichtung eines Bezirksgerichtes in Nusle in Böhmen“&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei das Bezirksgericht per 1. Jänner 1904 seine Tätigkeit aufnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;amp;datum=19030004&amp;amp;seite=00000769 Reichsgesetzblatt für die im Reichsrath vertretenen Königreiche und Länder] 1901, CIII. Stück, Nr. 226: „Verordnung des Justizministeriums vom 10. November 1903, betreffend die Aktivierung des Bezirksgerichtes in Nusle“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 wies der Gerichtsbezirk Nusle eine Bevölkerung von 52.817 Personen auf, von denen 265 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] und 52.360 [[Tschechische Sprache|Tschechisch]]&amp;lt;ref&amp;gt;In der Volkszählung wurden Personen mit &amp;#039;&amp;#039;böhmischer, mährischer und slowakischer Umgangssprache&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst&amp;lt;/ref&amp;gt; als Umgangssprache angaben. Im Gerichtsbezirk lebten zudem 192 Anderssprachige oder Staatsfremde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Statistik Austria|k.k. Statistische Zentralkommission]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spezialortsrepertorium von Böhmen. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1915, S. 178&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1922 erfolgte die Eingemeindung der Stadt Nusle nach Prag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gerichtsbezirk Nusle wurde mit Ablauf des Jahres 1928 aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aspi.cz/products/lawText/1/4721/1/2 198/1928 Sb.Vládní nařízení ze dne 29. listopadu 1928, kterým se nově upravují obvody okresních soudů v hlavním městě Praze a jejich působnost i názvy (§ 3)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerichtssprengel ==&lt;br /&gt;
Der Gerichtssprengel umfasste 1910 die sieben Gemeinden [[Braník]] (Branik), [[Hodkovičky]] (Hodkowička), [[Krč]], [[Kunratice (Prag)|Kunratice]] (Kunratitz), [[Michle]], [[Nusle]] und [[Podolí (Prag)|Podolí]] (Podol).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Statistik Austria|k.k. Statistische Zentralkommission]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spezialortsrepertorium von Böhmen. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1915 (Spezialortsrepertorien der österreichischen Länder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gerichtsbezirke in Böhmen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Gerichtsbezirk (Böhmen)|Nusle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nusle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Prags]]&lt;/div&gt;</summary>
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