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	<title>Gościce - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T18:00:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Go%C5%9Bcice&amp;diff=1258252&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Raphael65: geschichtswissenschaftlich, historisch korrekten Kontext eingefügt.</title>
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		<updated>2025-07-22T17:04:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;geschichtswissenschaftlich, historisch korrekten Kontext eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Gościce&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gostitz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Opole&lt;br /&gt;
| Powiat             = Nysa&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Nyski&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Paczków&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Paczków&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 26&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 08&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 58&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 59&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 470&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 31. Dez. 2018&amp;lt;ref&amp;gt;[https://paczkow.bip.net.pl/?c=1115 Graport o stanie Gminy Paczków za 2018 rok], abgerufen am 28. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = 250–300&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 48-370&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 77&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = ONY&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga wojewódzka 382|DW 382]] [[Lisie Kąty (Paczków)|Lisie Kąty]]–[[Stanowice]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Breslau]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gościce&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Gostitz&amp;#039;&amp;#039;, 1936–1945 &amp;#039;&amp;#039;Gostal&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Gmina Paczków|Stadt- und Landgemeinde Paczków]] (&amp;#039;&amp;#039;Patschkau&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Nyski]] der [[Woiwodschaft Opole]] (&amp;#039;&amp;#039;Oppeln&amp;#039;&amp;#039;) in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoher stein.jpg|mini|links|Blick vom Hohen Stein ({{Höhe|700|PL}}) auf Gościce]]&lt;br /&gt;
Das [[Waldhufendorf]] Gościce liegt am Nordrand des [[Reichensteiner Gebirge]]s (&amp;#039;&amp;#039;Góry Złote / Rychlebské hory&amp;#039;&amp;#039;) an der Landesgrenze zu [[Tschechien]], etwa vier Kilometer südlich von [[Paczków]], 27 Kilometer von [[Nysa]] (&amp;#039;&amp;#039;Neisse&amp;#039;&amp;#039;) und  83 Kilometer südwestlich [[Opole]]. Nordöstlich verläuft die [[Droga wojewódzka 382]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Unikowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Heinzendorf&amp;#039;&amp;#039;) und [[Stary Paczków]] (&amp;#039;&amp;#039;Alt Patschau&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten, [[Ujeździec]] (&amp;#039;&amp;#039;Geseß&amp;#039;&amp;#039;) im Osten, [[Lisie Kąty (Paczków)|Lisie Kąty]] (&amp;#039;&amp;#039;Fuchswinkel&amp;#039;&amp;#039;) und [[Dziewiętlice]] (&amp;#039;&amp;#039;Heinersdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten und [[Kamienica (Paczków)|Kamienica]] (&amp;#039;&amp;#039;Kamitz&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten. Jenseits der Grenze zu Tschechien liegen [[Horní Hoštice]] (&amp;#039;&amp;#039;Ober Gostitz&amp;#039;&amp;#039;) und [[Javorník]] (&amp;#039;&amp;#039;Jauernig&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2013 Gościce 01 Tarnawka.jpg|mini|Tarnawka in Gościce]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2013 Gościce 10 kościół św. Mikołaja.jpg|mini|St.-Nikolaus-Kirche]]&lt;br /&gt;
Siedler aus [[Unterfranken]] gründeten das spätere Gostitz beiderseits des [[Tarnawka (Nysa Kłodzka)|Tarnow-Baches]], der zunächst als &amp;#039;&amp;#039;Tarnau&amp;#039;&amp;#039;, später als &amp;#039;&amp;#039;Gos&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde, nach [[Deutsches Recht (Rechtstradition)|Deutschem Recht]]. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es als „Gostzeczna“ 1295 im [[Bistum Breslau|Breslauer]] [[Zehnt]]register [[Liber fundationis episcopatus Vratislaviensis]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Dörfer des Kreises Neisse&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals bestand es aus 27 Häusern, einer [[Schultheiß|Scholtisei]], einer [[Schänke]] und einer Mühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörte von Anfang an zum [[Fürstentum Neisse]], in dem ab 1290 die Breslauer Bischöfe neben der geistlichen auch die weltliche Macht ausübten. 1342 war es zusammen mit dem Fürstentum Neisse unter Bischof [[Preczlaw von Pogarell]] als ein [[Lehen]] an die [[Krone Böhmen]] gelangt. Die Schreibweise „Gostitz“ ist für das Jahr 1425 belegt. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verwüsteten 1641/42 Schwedische Truppen den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]], als 1742 der größte Teil [[Schlesien]]s an [[Preußen]] fiel, musste auch das Fürstentum Neisse geteilt werden. Durch die Grenzziehung wurde auch Gostitz in zwei etwa gleich große Teile getrennt. Der nördliche Teil gelangte nun an Preußen, während das südlich gelegene [[Horní Hoštice|Ober-Gostitz]] bei [[Böhmen]] verblieb und nun zu [[Österreichisch-Schlesien]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation]] des Fürstentums Neisse 1810 wurde die weltliche Herrschaft der Breslauer Bischöfe über den preußischen Anteil von Gostitz beendet, während Ober-Gostitz / Horní Hoštice weiterhin dem Breslauer Bischof unterstand. Mit der Neugliederung Schlesiens 1813 wurde Gostitz, das bis dahin zum [[Regierungsbezirk Breslau]] gehörte, dem [[Regierungsbezirk Oppeln]] eingegliedert. Ab 1816 gehörte es zum neu errichteten [[Landkreis Neisse]], mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1845 bestanden im Dorf eine [[Scholtisei]], eine katholische Pfarrkirche, eine katholische Schule und 118 weitere Häuser. Von den damals 650 Einwohnern war einer evangelisch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1845, S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1855 lebten 660 Bewohner in Gostitz. 1865 bestand das Dorf Gostitz aus einer rittermäßigen Scholtisei mit 42 Bauern, 22 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner-]], 31 [[Häusler]]stellen, drei Wassermühlen, einer Ziegelei, einer Brennerei zwei Gastwirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1865, S. 1007 ({{Google Buch |BuchID=FKUCAAAAcAAJ |Seite=1007 |Hervorhebung=&amp;quot;Heinersdorf&amp;quot; |Linktext=Vorschau}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit den [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinden]] [[Lisie Kąty (Paczków)|Fuchswinkel]], [[Dziewiętlice|Heinzendorf]], [[Kamienica (Paczków)|Kamitz]] und [[Kozielno|Kosel]] sowie den gleichnamigen [[Gutsbezirk]]en gehörte Gostitz ab 1874 zum [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Patschkau.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/obschles/neisse/patschla.htm Amtsbezirk Patschkau]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1885 zählte Gostitz 638 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://agoff.de/?p=78569 AGOFF Kreis Neisse]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 lebten 489 Menschen im Gostitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. August 1936 wurde Gostitz im Zuge einer Welle von Ortsumbenennungen der [[NS-Zeit]] in &amp;#039;&amp;#039;Gostal&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Für 1937 sind belegt: fünf Gärtner#Der Gärtner alsKleinbauer|Gärtner, zwei Mühlen, neun Häusler, 14 Bauerngüter, ein Bäcker, ein Fleischer, zwei Gasthöfe, vier Gemischtwarenläden, ein Sattler, eine Schmiede, zwei Schneider, drei Schuhmacher und zwei Tischler. 1939 wurden 488 Einwohner gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=neisse.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hubert Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Gostitz, ein Dorf in Schlesien&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Gostal 1945 mit dem größten Teil Schlesiens unter polnische Verwaltung, wurde in &amp;#039;&amp;#039;Gościce&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und der [[Woiwodschaft Schlesien (1945–1950)|Woiwodschaft Schlesien]] angeschlossen. Die deutsche Bevölkerung wurde – soweit sie nicht vorher geflohen war – [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|weitgehend vertrieben]]. 1950 wurde Gościce der [[Woiwodschaft Opole]] eingegliedert. Seit 1999 gehört es zum  [[Powiat Nyski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die römisch-katholische &amp;#039;&amp;#039;Nikolauskirche&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kościół św. Mikołaja&amp;#039;&amp;#039;) wurde zwischen 1326 und 1370 als [[Wehrkirche]] errichtet. Im 18. Jahrhundert wurde sie im Stil des [[Barock]] umgebaut. Das Gebäude steht seit 1950 unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmal&amp;quot;&amp;gt;[https://www.nid.pl/pl/Informacje_ogolne/Zabytki_w_Polsce/rejestr-zabytkow/zestawienia-zabytkow-nieruchomych/stan%20na%2031.12.2017%20KOREKTA/OPO-rej.pdf Denkmalregister der Woiwodschaft Oppeln] (polnisch; PDF; 913 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Steinernes Wegekreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
1784: 475 Einwohner,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1845: 650 Einwohner,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1895: 522 Einwohner,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1936: 489 Einwohner,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2006: 470 Einwohner,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2009: 466 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Fußballverein &amp;#039;&amp;#039;LZS Gościce&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr &amp;#039;&amp;#039;OPS Gościce&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard W. Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Das geistliche Fürstentum Neisse&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag, Köln Weimar Wien 2011, ISBN 978-3-412-20628-4, S. 354 (Mit einer Landkarte &amp;#039;&amp;#039;Dörfer und Städte des Fürstentums Neisse 1650&amp;#039;&amp;#039; auf dem Nachsatz), [https://books.google.de/books?id=RVXz7aXP9zcC&amp;amp;pg=PA354 Digitalisat] (nicht vollständig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gościce|Gościce}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Gościce |val=GOSITZJO80LK |abruf=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Paczków}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goscice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gmina Paczków)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1310]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Raphael65</name></author>
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