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	<title>Grafschaft Barby - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T23:41:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-09T07:59:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Barby&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine als Exklave im [[Herzogtum Magdeburg]] (später im [[Königreich Preußen]]) gelegene territoriale Verwaltungseinheit des 1806 in ein Königreich umgewandelten [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürstentums Sachsen]]. Sie war mit dem [[Kurkreis]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Abtretung an das [[Königreich Westphalen]] 1807 bildete sie als [[Reichsgrafschaft]] bzw. nach 1746 als [[Amt (Sachsen)|sächsisches Amt]] den räumlichen Bezugspunkt für die Einforderung landesherrlicher Abgaben und [[Frondienst]]e, für [[Polizeibegriff|Polizei]], Rechtsprechung und [[Heeresfolge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Ausdehnung ==&lt;br /&gt;
Die kleine Grafschaft Barby lag südlich von [[Schönebeck (Elbe)]] an der Mündung von [[Saale]] und [[Nuthe (Elbe)|Nuthe]] in die [[Elbe]] im Südosten der [[Magdeburger Börde]]. Die Exklave Beesedau befand sich weit entfernt südlich des Amts bei [[Alsleben (Saale)|Alsleben]] am Ostufer der Saale zwischen dem Fürstentum [[Anhalt]] und dem [[Saalkreis]] des [[Herzogtum Magdeburg|Herzogtums Magdeburg]] unter preußischer Oberhoheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafschaft Barby mit dem [[Amt Walternienburg]] bildete mit dem nördlich angrenzenden [[Kursachsen|kursächsischen]] [[Amt Gommern]] eine Exklave des [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürstentums Sachsen]] zwischen dem Fürstentum [[Anhalt]] und dem Herzogtum Magdeburg (später: dem [[Königreich Preußen]]). Um 1494 umfasste die „Grafschaft Barby“ das „Amt Barby“ im Zentrum, das [[Grafschaft Mühlingen|Amt Mühlingen (Grafschaft Mühlingen)]] im Westen, das [[Amt Rosenburg]] im Süden und das Amt Walternienburg im Osten auf der rechten Elbseite. Dieses Gebiet reichte von [[Großmühlingen]] im Westen, [[Walternienburg]] im Osten, [[Groß Rosenburg|Rosenburg]] im Süden und [[Zackmünde]] im Norden. Nach der Teilung der Herrschaft im Jahr 1659 verblieb nur das Amt Barby als „Grafschaft Barby“ bestehen. Deren neue Grenze bildete die [[Saale]] gen Süden, die [[Elbe]] bzw. die [[Nuthe (Elbe)]] gen Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute liegt das Gebiet der Grafschaft Barby im [[Salzlandkreis]] im Zentrum des Landes [[Sachsen-Anhalt]]. Das linkselbische Gebiet bildet heute größtenteils die Einheitsgemeinde „Stadt [[Barby]]“. Beesedau gehört zur Stadt [[Könnern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angrenzende Verwaltungseinheiten ==&lt;br /&gt;
Die Angaben beziehen sich auf die Herrschaft nach der Teilung der Grafschaft Barby im Jahr 1659.&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST= [[Herzogtum Magdeburg]] (später: [[Königreich Preußen]])&lt;br /&gt;
| NORD= [[Amt Gommern]] (Kurfürstentum Sachsen, ab 1806 Königreich Sachsen)&lt;br /&gt;
| NORDOST= [[Herzogtum Magdeburg]] (später: Königreich Preußen) Fürstentum [[Anhalt]] (Exklave [[Dornburg (Gommern)|Dornburg (Elbe)]])&lt;br /&gt;
| WEST=    Fürstentum [[Anhalt]] (Exklave [[Grafschaft Mühlingen]])&lt;br /&gt;
 | OST=     [[Amt Walternienburg]] ([[Fürstentum Anhalt-Zerbst]] unter kurfürstl.- bzw. königl.-sächs. Oberhoheit)&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Herzogtum Magdeburg]] (später: Königreich Preußen) ([[Holzkreis]])&lt;br /&gt;
 | SUED= &lt;br /&gt;
 | SUEDOST=  [[Herzogtum Magdeburg]] (später: Königreich Preußen) ([[Amt Rosenburg]], [[Holzkreis]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung der Grafschaft ===&lt;br /&gt;
Der [[Burgward]] Barby wurde bereits in Urkunden Kaiser [[Ludwig der Fromme|Ludwigs des Frommen]] des Jahres 814 und später in einer Urkunde von König [[Otto I. (HRR)|Otto&amp;amp;nbsp;I.]] 961  erwähnt. Im Jahre 974 schenkte Kaiser [[Otto II. (HRR)|Otto&amp;amp;nbsp;II.]] unter anderem auch den Hof Barby im [[Nordthüringgau|Gau Nordthüringen]] seiner Schwester [[Mathilde von Quedlinburg|Mathilde]], der Äbtissin von Quedlinburg und Kaiser [[Otto III. (HRR)|Otto&amp;amp;nbsp;III.]] bestätigt diese Schenkung im Jahr 999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlehnung an die Grafen von Arnstein-Barby ===&lt;br /&gt;
Die Äbtissin des [[Stift Quedlinburg|Stifts Quedlinburg]] belehnte die [[Arnstein (Adelsgeschlecht)|Grafen von Arnstein]] mit der Herrschaft Barby. Mit dem Jahre 1064 erscheinen die [[Grafen von Barby|Edlen von Barby]] mit Walther, welcher aus dem Hause [[Burg Arnstein|Arnstein]] stammend sich zuerst nach der neuen Besitzung [[Grafen von Barby|Graf von Barby]] nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Edlen von Barby erwarben im Jahr 1282 die westlich angrenzende [[Grafschaft Mühlingen]] und nannten sich nun „Grafen von Mühlingen und Edle von Barby“. Um 1300 kam auch die südlich angrenzende [[Amt Rosenburg|Herrschaft Rosenburg]] (Lehen des [[Erzstift Magdeburg|Erzstifts Magdeburg]]) mit sechs Ortschaften hinzu, bald darauf das östlich der [[Elbe]] gelegene [[Amt Walternienburg]] (Lehen des [[Stift Quedlinburg|Stifts Quedlinburg]]) mit sieben Orten. Auch [[Schönebeck (Elbe)|Schönebeck]] (bis 1372) und die Ämter [[Egeln]] (bis 1430) und [[Stadt Wanzleben|Wanzleben]], wie die Herrschaft [[Zerbst/Anhalt|Zerbst]] (bis 1307) gehörten zeitweise den Edlen von Barby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehnsherrschaft durch die Kurfürsten von Sachsen ===&lt;br /&gt;
Seit 973 bzw. 974 war die Äbtissin von [[Stift Quedlinburg|Quedlinburg]] Lehnsherrin von Walternienburg und Barby (von Mühlingen bereits seit 936). Ab 1356 waren die [[Askanier|askanischen]] [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürsten von Sachsen]] Lehnsherren, welche 1359 von der Äbtissin förmlich belehnt wurden. Der letzte askanische [[Kurfürst von Sachsen]] [[Albrecht III. (Sachsen-Wittenberg)|Albrecht&amp;amp;nbsp;III.]] hatte zwar die Lehen von Barby und Walternienburg auf seine [[Askanier|askanischen]] Verwandten des Hauses [[Anhalt]] übertragen, aber trotzdem gingen sie durch kaiserliche Belehnung auf die [[Wettiner]] über, welche 1423 nach Aussterben der askanischen Kurfürsten neue Herrscher des [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürstentums Sachsen]] wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Anwartschaft auf die Grafschaft nach dem Aussterben der [[Grafen von Barby]] im Mannesstamm, welche Kurfürst [[Friedrich II. (Sachsen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] 1435 den Fürsten von [[Anhalt]] gegeben hatte, wurde 1652 von [[Johann Georg I. (Sachsen)|Kurfürst Johann Georg&amp;amp;nbsp;I.]] auf das [[Amt Walternienburg]] beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhebung zur Grafschaft und Einführung der Reformation ===&lt;br /&gt;
Die Herrschaft Barby wurde vom römisch-deutschen König [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian]] im Jahr 1497 zur [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbaren]] [[Grafschaft]] erhoben. Nach dem Erhalt dieser [[Reichsstandschaft]] nannten sich die Inhaber der Grafschaft „Grafen von Barby und Mühlingen“ und saßen auf den [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstagen]] auf der [[Westfalen|westfälischen]] Bank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Graf Wolfgang I. wurde im Jahr 1540 die [[Reformation]] in der Grafschaft eingeführt. Wolfgang war selbst mit [[Luther]] befreundet, und außerdem war seine Gemahlin Agnes eine [[Stammliste des Hauses Mansfeld|Mansfeldische]] Prinzessin. In der Folgezeit wurde die Grafschaft mehrfach unter den Nachkommen geteilt. Letztlich blieb aber nur ein männlicher Erbe, Graf August Ludwig (geb. 1639) übrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilung der Grafschaft ===&lt;br /&gt;
Am 17. Oktober 1659 starb August Ludwig, als letzter der [[Grafen von Barby]], im Alter von 20 Jahren ohne Erben. Auf der Grundlage verwandtschaftlicher Beziehungen leiteten zur damaligen Zeit einige Herrscher ihre (Rechts-)Ansprüche (Anwartschaft) auf die erledigte Grafschaft Barby ab, eine damals durchaus übliche Rechtsauffassung. So sicherte sich [[August (Sachsen-Weißenfels)|August von Sachsen-Weißenfels]], gleichzeitig Administrator des [[Erzstift Magdeburg|Erzstiftes Magdeburg]], bereits im Jahr 1652 die Anwartschaft für den sächsischen Teil (Barby und Walternienburg) durch den sächsischen Kurfürsten [[Johann Georg I. (Sachsen)|Johann Georg&amp;amp;nbsp;I.]] sowie 1653 durch das [[Domkapitel Magdeburg]] für den Magdeburger Teil (Rosenburg) der Grafschaft.&lt;br /&gt;
Trotz dieser Maßnahmen kam es nach dem Aussterben der [[Grafen von Barby]] im Jahr 1659 zur Teilung. Die Ämter [[Amt Walternienburg|Walternienburg]] im Osten und [[Grafschaft Mühlingen|Mühlingen]] im Westen gingen zur Befriedigung älterer Anwartschaften an das [[Fürstentum Anhalt-Zerbst]], wobei das [[Amt Walternienburg]] [[Kursachsen|kursächsisches]] Lehen blieb. Die Ämter Barby und Rosenburg fielen als Lehen an das [[Albertiner|albertinische]] [[Sekundogenitur]]-Fürstentum unter Herzog August von [[Sachsen-Weißenfels]]. Über Zwischenwege wurde das [[Amt Rosenburg]] im Süden im Jahr 1679 an das [[Mark Brandenburg|brandenburgische]] [[Herzogtum Magdeburg]] abgetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Grafschaft Barby unter dem Haus Sachsen-Weißenfels ===&lt;br /&gt;
Trotz der geringen territorialen Fläche hatte Barby für Herzog August einen enormen Stellenwert – so konnte er sich durch die Rechte eines Grafen von Barby eine [[Reichsstandschaft]] erschließen.&lt;br /&gt;
Unter Herzog August wurde die durch den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] arg verwüstete Stadt Barby wiederhergestellt. Er nahm sich der böhmischen [[Exulanten]] sehr an und gab ihnen die Wüstung Wespen zur Ansiedlung.&lt;br /&gt;
1680 fiel die nur noch aus dem Amt Barby bestehende Grafschaft Barby an die Seitenlinie Sachsen-Weißenfels-Barby des Hauses [[Sachsen-Weißenfels]] unter Augusts Sohn Heinrich. Dieser trat 1688 in [[Dessau]] zur [[Reformierte Kirche|reformierten Kirche]] über und gründete in Barby eine reformierte Gemeinde, welche bis 1833 bestand.&lt;br /&gt;
Der am 13.&amp;amp;nbsp;Oktober 1723 zwischen [[Heinrich (Sachsen-Weißenfels-Barby)|Herzog Heinrich]] und [[Kursachsen]] geschlossenen Vertrag brachte die Anerkennung der [[Kursachsen|kursächsischen]] Oberhoheit und beendete die formale Selbständigkeit der Grafschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Heinrichs Sohn [[Georg Albrecht (Sachsen-Weißenfels-Barby)|Georg Albert]] starb 1739 die Barbysche Linie aus und die Grafschaft fiel an die Hauptlinie von [[Sachsen-Weißenfels]] zurück. Nachdem auch diese Linie mit [[Johann Adolf II. (Sachsen-Weißenfels)|Johann Adolf&amp;amp;nbsp;II.]] 1746 ausgestorben war, kam Barby an das [[Kurfürstentum Sachsen]], bei welchem es bis 1807 blieb. Die Verwaltung führte ein [[Amtmann|Justizamtmann]], welcher in [[Barby]] seinen Sitz hatte. Das [[Amt (Sachsen)|sächsische Amt]] Barby war dem [[Kurkreis]] angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1790 lebten im Verwaltungssitz Barby mehr mehr 1.000 Einwohner. Damit war Barby deutlich größer als die benachbarten Verwaltungssitze der sächsischen Ämter [[Gommern]] und [[Walternienburg]] sowie das nahegelegene preußische [[Schönebeck (Elbe)|Schönebeck]]. Pfarrkirchen befanden sich in Barby sowie den Dörfern Pömmelte, Werkleitz und Wespen, [[Filialkirche|Filialkirchen]] gab es in den Orten Felgeleben und Tornitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Blaschke, Karlheinz; Jäschke, Uwe Ulrich: Kursächsischer Ämteratlas 1790. Verlag Klaus Gumnior. Chemnitz, 2009. S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Domänenamt der Herrnhuter Brüdergemeine in Barby ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1748 wurde das [[Schloss Barby]] nebst den Amtsvorwerken an die [[Herrnhuter Brüdergemeine|Herrnhuter]] [[Exulanten]] verpachtet, welche auf dem Schloss ein theologisches Seminar einrichteten. Dieses wurde später zu einer akademischen Lehranstalt umgewandelt und hieß seit 1789 Pädagogium. Das Domänen-Amt, welches die Herrnhuter wieder abgegeben hatten, wurde mit den dazugehörigen Gütern und Vorwerken Augustusgabe, Marstall, Kolphus, Monplaisir und Zeitz, 1802 an den Kammer-Commissionsrat Dietze verpachtet. Wegen der Kriegsunruhen verlegten die Herrnhuter das Pädagogium 1808 nach [[Niesky]] bei [[Görlitz]] und zogen sich mehr und mehr nach dem neugegründeten Ort [[Gnadau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflösung der Grafschaft Barby ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg [[Napoléon Bonaparte|Napoléons]] über [[Preußen]] wurden die westelbischen Gebiete Preußens in das [[Königreich Westphalen]] unter Napoléons Bruder [[Jérôme Bonaparte|Jérôme]] integriert. Das mit Napoléon verbündete [[Königreich Sachsen]] überließ nach dem [[Tilsiter Frieden]] im Jahr 1807 die Ämter der [[Burggrafschaft Magdeburg]] (d.&amp;amp;nbsp;h. das [[Amt Gommern]]) und die benachbarte Grafschaft Barby Napoléons Bruder Jérôme. Dieser gliederte die Gebiete in das [[Departement der Elbe]] seines [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]] ein. Die Exklave Beesedau der Grafschaft Barby kam hingegen an das [[Departement der Saale]] und wurde dem [[Kanton Cönnern]] angegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.willmanns.ch/pdf/koenigreich%20westphalen/k%20westphalen/8_Das_Saale-Departement.pdf Beschreibung des Saale-Departements.] (PDF) willmanns.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1813 erfolgte die preußische Eroberung des Amts Gommern und der Grafschaft Barby. Nach dem [[Wiener Kongress]] 1815 wurden sie in die preußische [[Provinz Sachsen]] integriert und dem [[Landkreis Jerichow&amp;amp;nbsp;I]] (Amt Gommern) bzw. dem [[Landkreis Calbe a./S.]] (Grafschaft Barby) angegliedert. Beesedau wurde in den preußischen [[Saalkreis]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/saalkreis.htm |titel=Der Saalkreis im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-08-30 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20241109163909if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/saalkreis.htm | archiv-datum=2024-11-09 | abruf=2025-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bis dahin an das Fürstentum [[Anhalt]] verlehnte [[Amt Walternienburg]] fiel 1815 ebenfalls an den Landkreis Jerichow&amp;amp;nbsp;I der Provinz Sachsen. Die neue preußische Regierung errichtete in der Stadt Barby 1820 ein Hauptzollamt, welches aber schon 1829 wieder einging. Im Schloss wurden 1853 ein Schullehrer-Seminar und wenige Jahre später die Provinzial-Blinden-Anstalt errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile ==&lt;br /&gt;
Folgende Bestandteile gehörten bis zur Teilung 1659 zur Grafschaft Barby:&lt;br /&gt;
*  als [[Reichslehen]]: die [[Grafschaft Mühlingen|Herrschaft Mühlingen]]&lt;br /&gt;
*  als [[Lehen]] des [[Erzstift Magdeburg|Erzstifts Magdeburg]]: [[Amt Rosenburg|Herrschaft Rosenburg]]&lt;br /&gt;
* als [[Kursachsen|kursächsisches]] Lehen: Herrschaften Barby und [[Amt Walternienburg|Walternienburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugehörige Orte ==&lt;br /&gt;
Die folgenden Orte gehörten zur Grafschaft Barby nach der Teilung von 1659 (Amt Barby):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Städte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Barby]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dörfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Beesedau]] (Exklave an der [[Saale]] nördlich von [[Alsleben (Saale)|Alsleben]])&lt;br /&gt;
* [[Felgeleben]]&lt;br /&gt;
* [[Gnadau]] (1767 durch die [[Herrnhuter Brüdergemeine]] angelegt&amp;lt;ref&amp;gt;andere Angabe 1766: Peter Findeisen, Dehio, Sachsen-Anhalt I, S. 271&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* [[Pömmelte]]&lt;br /&gt;
* [[Tornitz (Barby)|Tornitz]]&lt;br /&gt;
* [[Werkleitz]]&lt;br /&gt;
* [[Wespen (Barby)|Wespen]]&lt;br /&gt;
* [[Zackmünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerke]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Augustusgabe&lt;br /&gt;
* [[Döben (Barby)|Döben]], 1767 von der [[Herrnhuter Brüdergemeine]] erworben&lt;br /&gt;
* Kolphus&lt;br /&gt;
* Marstall&lt;br /&gt;
* Monplaisir&lt;br /&gt;
* Zeitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
[[Wüstung]]en&lt;br /&gt;
[[Rittergut|&lt;br /&gt;
Anderer Besitz&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtleute ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Gottlob Krebs]] († 1792), Justizamtmann und Steuereinnehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0.&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Barby |Blatt=723 |zlb=21}}&lt;br /&gt;
* Bestandteile der Grafschaft Barby. [https://books.google.de/books?id=hAg_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA8&amp;amp;lpg=PA8&amp;amp;dq=herrschaft+m%C3%BChlingen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=b2Lp0tyzgI&amp;amp;sig=mWRjlCTkuiLaOVrE4HpG_p3UdOE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=tq4dUpT2HomLhQeO4oGQAQ&amp;amp;ved=0CGMQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=herrschaft%20m%C3%BChlingen&amp;amp;f=false books.google.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://recherche.lha.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=4373 Die Grafschaft Barby.] Landesarchiv Sachsen-Anhalt.&lt;br /&gt;
*  [http://www.tourismusprojekt-grafschaft-barby.de/sehensw%C3%BCrdigkeiten/grafschaft-barby/ Die Geschichte der Grafschaft Barby.] Homepage des Tourismusprojekts „Grafschaft Barby“.&lt;br /&gt;
*  [http://www.weissenfels1745.de/aktuelles.htm Die Grafschaft Barby mit ihren Teilen auf Weißenfels 1745]&lt;br /&gt;
* [http://digital.staatsbibliothek-berlin.de/dms/werkansicht/?PPN=PPN68288510X&amp;amp;DMDID=DMDLOG_0000 Geschichte der Grafschaft Mühlingen mit Barby.] In: Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ämter des Kurkreises}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4819200-4|VIAF=236586006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Barby, Grafschaft}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Barby)]]&lt;/div&gt;</summary>
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