<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gramzow</id>
	<title>Gramzow - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gramzow"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gramzow&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T01:17:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gramzow&amp;diff=111043&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der blaue Himmelsreiter: Bevölkerungsentwicklung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gramzow&amp;diff=111043&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-13T04:06:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bevölkerungsentwicklung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Gramzow.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53.2117&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 14.0052&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gramzow in UM.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Uckermark&lt;br /&gt;
|Amt               = Gramzow&lt;br /&gt;
|Höhe              = 65&lt;br /&gt;
|PLZ               = 17291&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 039861&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12073225&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GZW&lt;br /&gt;
|Adresse           = Poststraße 25&amp;lt;br /&amp;gt;17291 Gramzow&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.amt-gramzow.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=27361 www.amt-gramzow.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Uwe Koch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gramzow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zum [[Landkreis Uckermark]] im Norden [[Brandenburg]]s und liegt etwa 13&amp;amp;nbsp;km von der Kreisstadt [[Prenzlau]] entfernt. Sie liegt im [[Agglomeration Stettin|Ballungsraum]] von [[Stettin]]. In Gramzow befindet sich der Verwaltungssitz des [[Amt Gramzow|gleichnamigen Amtes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Gramzow liegt an den Seen &amp;#039;&amp;#039;Klostersee&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Haussee&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;Kantorsee&amp;#039;&amp;#039;. Im Ort befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;Schulzensee&amp;#039;&amp;#039;. In südlicher Richtung (an der B 198 nach Angermünde) liegt der &amp;#039;&amp;#039;Glambecksee&amp;#039;&amp;#039;. Südwestlich von Gramzow (in Richtung Melzow/Warnitz) befinden sich die Kuhseen (&amp;#039;&amp;#039;Großer&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Kuhsee&amp;#039;&amp;#039;). Die Badestelle am Großen Kuhsee erreicht man von Karlshof aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windrose zur Orientierung über seine Lage:&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST = [[Prenzlau]]&lt;br /&gt;
| NORD = [[Pasewalk]]&lt;br /&gt;
| NORDOST = [[Stettin|Szczecin (Stettin)]]&lt;br /&gt;
| WEST = [[Templin]]&lt;br /&gt;
| OST = [[Gartz (Oder)]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = [[Melzow]]&lt;br /&gt;
| SUED = [[Angermünde]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Schwedt/Oder]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Uckermärkische Seen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lake de gramzow haussee klostersee.jpg|mini|600px|links|Klostersee in Gramzow, im Hintergrund (linker Bildrand) der Gramzower Sportplatz, am rechten Bildrand die Klosterruine.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Zu Gramzow gehören die Ortsteile Gramzow, [[Lützlow (Gramzow)|Lützlow]], [[Meichow]] und [[Polßen]] sowie die Wohnplätze Ausbau, Forsthaus, [[Karlshof (Gramzow)|Karlshof]], [[Koboltenhof]], [[Neumeichow]], Randowhöhe und [[Zehnebeck]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120735306225-gramzow Gemeinde Gramzow.] Kommunalverzeichnis der Landesverwaltung Brandenburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gramzow Klosterruine.JPG|mini|hochkant|Klosterruine Gramzow]]&lt;br /&gt;
Bei Grabungen zur Vorbereitung der Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung [[OPAL (Pipeline)|OPAL]] wurde bei Neumeichow eine Gruppe von sieben slawischen Körpergräbern der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts gefunden. Die Skelette wurden von der [[Anthropologie|Anthropologin]] [[Bettina Jungklaus]] untersucht. Die vier Erwachsenen und drei Kinder waren alle in gestreckter Rückenlage in Ost-West-Ausrichtung bestattet. Bei vier der Toten lag der Kopf im Osten, bei den anderen im Westen. Bei einer 45 bis 50 Jahre alten Frau befanden sich im Bereich des Kopfes zwei [[Schläfenring]]e als Bestandteile der spätslawischen Tracht. Die anderen Gräber waren ohne Beigaben. Bei der Frau mit den Schläfenringen lagen zudem auf dem Kopf ein großer und ein kleinerer Stein sowie auf den Füßen ein großer Stein. Solche „Versteinungen“ sind in spätslawischen Körpergräbern schon länger bekannt. Sie zielen wahrscheinlich darauf ab, die [[Wiedergänger|Wiederkehr des Verstorbenen]] zu verhindern. Bei dieser Frau könnte das an sechs unterschiedlich großen [[Osteom]]en am Stirnbein gelegen haben. Die größte maß im Durchmesser 13&amp;amp;nbsp;mm und war 5&amp;amp;nbsp;mm hoch. Diese gutartigen, langsam wachsenden Knochentumore verursachen meist keine Schmerzen. Doch sind sie je nach Lage und Größe gut sichtbar wie bei der hier bestatteten Frau. Die Lage des großen Osteoms direkt auf der Stirn über dem linken Auge kennzeichnete das Gesicht zu Lebzeiten vermutlich auf markanter Weise.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.anthropologie-jungklaus.de/projekt.php?id=Neumeichow,%20sp%E4tslawische%20Gr%E4ber |archiv-url=https://archive.today/20170604075516/http://www.anthropologie-jungklaus.de/projekt.php?id=Neumeichow,%20sp%E4tslawische%20Gr%E4ber |archiv-datum=2017-06-04 |titel=Projekt Neumeichow, spätslawische Gräber |werk=anthropologie-jungklaus.de |hrsg= |datum= |abruf=2017-06-04 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bettina Jungklaus |Hrsg=[[Ruth Struwe]], [[Johan Callmer]] |Titel=Sonderbestattungen vom 10.–15. Jahrhundert in Brandenburg aus anthropologischer Sicht |Sammelwerk=[[Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift]] |Band=50 |Nummer=1–2 |Verlag=Verlag Beier &amp;amp; Beran |Ort=Langenweißbach |Datum=2009 |ISBN= |Seiten=197–214}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thilo Stapelfeldt, Bettina Jungklaus |Titel=An der Wiederkehr gehindert. Slawische Gräber mit Sonderbestattung bei Neumeichow, Lkr. Uckermark |Sammelwerk=Archäologie in Berlin und Brandenburg |Band= |Nummer= |Verlag=Konrad Theiss Verlag |Ort=Darmstadt |Datum=2008 |ISSN=0948-311X |Seiten=72-74}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thilo Stapelfeldt, Bettina Jungklaus |Hrsg= |Titel=Die Furcht vor dem Weibe |Sammelwerk=Archäologie in Deutschland |Band=3 |Nummer= |Datum=2010 |ISSN=0176-8522 |Seiten=40-41}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals wird Gramzow im Jahr 1168 als &amp;#039;&amp;#039;villa Gramsowe&amp;#039;&amp;#039; (Dorf) urkundlich erwähnt und ist damit „ältester urkundlich überlieferter Ort der [[Uckermark]]“ ([[Lieselott Enders]]). Im Jahr 1177/78 wurde das [[Kloster Gramzow|Prämonstratenserkloster Gramzow]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Winter: &amp;#039;&amp;#039;Die Prämonstratenser des 12. Jahrhunderts und ihre Bedeutung für das nordöstliche Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1865, [http://books.google.de/books?id=_TWai9Z9YDgC&amp;amp;pg=PA210 S. 210–212.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1714 brannte die Klosterkirche nieder. Bis heute ist nur noch der Westteil mit einer dreiseitig vorspringenden Kapelle erhalten geblieben. Die &amp;#039;&amp;#039;Klosterruine&amp;#039;&amp;#039; ist ein Wahrzeichen Gramzows. Im Jahr 1288 wird Gramzow erstmals als Stadt erwähnt, seit 1586 nur noch als [[Flecken (Ort)|Flecken]]. Stadtherr war das Kloster, ab 1542/43 der Landesherr (Kurfürst).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1687 wurde die [[Hugenotten|französische Kolonie]] gegründet. Die Réfugiés erhielten die Klosterkirche, die 1714 abbrannte, für ihre Gottesdienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gramzow, Lützlow, Meichow und Polßen gehörten seit 1817 zum [[Landkreis Angermünde|Kreis Angermünde]] in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Brandenburg]]. 1952 wurden Gramzow, Lützlow und Meichow in den [[Kreis Prenzlau]] im DDR-[[Bezirk Neubrandenburg]], Polßen in den [[Kreis Angermünde]] im [[Bezirk Frankfurt (Oder)]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1993 liegen die Orte im brandenburgischen Landkreis Uckermark. Am 31. Dezember 2001 wurden Lützlow, Meichow und Polßen in Gramzow eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001.] StBA&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 2.302&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 2.164&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 2.133&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 1.923&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 1.841&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1.778&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 2.152&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 2.343&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 1.850&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 1.774&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 1.507&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 1.432&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 1.331&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 1.293&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 1.264&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2 110&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 1.986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 1.901&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 1.788&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 1.772&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 1.752&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 1.744&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 1.728&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-15_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Uckermark&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) S. 18–21&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des Zensus 2022&amp;lt;ref&amp;gt;[https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/6191b10ec8409fee/5c4eb36c5e85/SB_A01-04-00_2023j01_BBa.pdf Bevölkerungsfortschreibung auf Basis Zensus 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeindevertretung]] von Gramzow besteht aus 12 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 74,7 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120735306225.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#73806225 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 !! rowspan=&amp;quot;10&amp;quot;| !! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Wählergruppe Zukunft (WGZ) || – || – || 44,4 % || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 56,5 % || 7 || 19,1 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || – || – || 19,0 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bürgernahe Kommunalpolitik || 38,3 % || 4 || {{0}}9,8 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Manfred Merres || – || – || {{0}}2,7 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Henry Verwiebe || – || – || {{0}}2,6 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Marco Gundlach || – || – || {{0}}2,5 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Frank Gartzke || {{0}}5,3 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1998–2003: Klaus Brandt (SPD)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wahlen.brandenburg.de/sixcms/detail.php/lbm1.c.321026.de |text=Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Uckermark |wayback=20180415190540}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003–2016: Karl Heimann (CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/BBHeft_derivate_00012983/SB_B7-3-6_5j-03_BB.pdf Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen] (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB) S. 34&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2016: Uwe Koch (zunächst CDU, jetzt WGZ)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20180418031540 |url=https://www.amt-gramzow.de/news/1/355713/nachrichten/wahlkrimi-in-der-gemeindevertretung-gramzow.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Wahlkrimi in der Gemeindevertretung Gramzow&amp;#039;&amp;#039;}}, Amt Gramzow, 28. September 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koch wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 mit 57,8 % der gültigen Stimmen wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_26052019_1207322506 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 9. Juni 2024 wurde er mit 72,4 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_09062024_120735306225 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#73 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Gramzow&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In einer silbern gefugten roten Ziegelmauer ein spitzbogiges, silbern gerahmtes blaues Fenster, oben beseitet von zwei silbernen Dreipässen, darin ein stehender, widersehender rot-bewehrter Storch in natürlichen Farben.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde am 26. Januar 2000 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/wappen/~wappen-gemeinde-gramzow-336760 Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg]&lt;br /&gt;
|Begründung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
„Die Flagge ist Blau - Weiß - Blau (1:2:1) gestreift und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gramzow, Kirche St. Marien.jpg|mini|[[St. Marien (Gramzow)|Kirche St. Marien Gramzow]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GramzowEisenbahn08 09 25 jiw.jpg|mini|Eisenbahnmuseum Gramzow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Baudenkmale in Gramzow]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eisenbahnmuseum]] mit der Gramzower Museumseisenbahn (&amp;#039;&amp;#039;[[Brandenburgisches Museum für Klein- und Privatbahnen]]&amp;#039;&amp;#039; am ehemaligen Bahnhof)&lt;br /&gt;
* Die [[St. Marien (Gramzow)|Kirche St. Marien]] ist eine stattliche frühgotische Feldsteinkirche.&lt;br /&gt;
* Vom [[Kloster Gramzow]] ist ein Rest der ehemaligen gotischen Klosterkirche aus Backstein erhalten, der auf ein ungewöhnliches, originelles Bauwerk schließen lässt.&lt;br /&gt;
* [[Speicher Gramzow]] ist ein Industriedenkmal und gilt u.&amp;amp;nbsp;a. als Symbol für die Kollektivierung der Landwirtschaft in der DDR. Heute dient der Speicher als Kulturort, in dem regelmäßig Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tip-berlin.de/ausfluege/brandenburg/speicher-gramzow-uckermark-infos/ |titel=Speicher Gramzow: Das Kunst-Berghain in der Uckermark |werk=[[Tip (Stadtmagazin)|tip]] |sprache=de |datum=2022-08-18 |abruf=2022-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude erhielt 2021 den [[Brandenburgischer Denkmalpflegepreis|Brandenburgischen Denkmalpflegepreis]] sowie 2022 den [[Deutscher Preis für Denkmalschutz|Deutschen Preis für Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/kultur/2022/08/brandenburg-gramzow-getreidespeicher-denkmalpreis.html |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220823102533/https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/kultur/2022/08/brandenburg-gramzow-getreidespeicher-denkmalpreis.html |archiv-datum=2022-08-23 |titel=Denkmalpreis für Erhalt des Getreidespeichers Gramzow verliehen |werk=rbb24.de |sprache=de |datum=2022-08-23 |abruf=2022-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Gramzow liegt an der Bundesstraße [[Bundesstraße 198|B 198]] zwischen [[Prenzlau]] und [[Angermünde]]. Die [[Bundesstraße 166|B 166]] führt zwischen dem [[Autobahndreieck Kreuz Uckermark|Kreuz Uckermark]] und [[Schwedt/Oder|Schwedt]] über das Gemeindegebiet, hat aber keine Anbindung an den Ort. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;Gramzow&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 11|A 11]] Berlin–Stettin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1906 wurde die [[Kreisbahn Schönermark–Damme]] mit dem Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Gramzow&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Lützlow&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht. 1979 wurde der Streckenabschnitt nach &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Schönermark (Kr Angermünde)|Schönermark]]&amp;#039;&amp;#039; und 1995 der nach &amp;#039;&amp;#039;[[Grünow (bei Prenzlau)|Damme]]&amp;#039;&amp;#039; stillgelegt. Auf dem Streckenteil zwischen Gramzow und Damme und zwischen Damme und Eickstedt betreibt das Eisenbahnmuseum Gramzow heute eine eigene Strecke. Ausgangspunkt ist das Museum in Gramzow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Kohlreif]] (1605–1646), Rektor des [[Gymnasium zum Grauen Kloster|Gymnasiums zum Grauen Kloster]] in Berlin&lt;br /&gt;
* [[Franz Theremin]] (1780–1846), evangelischer Theologe und Dichter&lt;br /&gt;
* [[Bernhard von Schkopp]] (1817–1904), preußischer [[General der Infanterie]], in Polßen geboren&lt;br /&gt;
* [[Anna Karbe]] (1852–1875), märkische Lieder- und Heimatdichterin&lt;br /&gt;
* [[Hermann Remané]] (1864–1932), Elektrotechniker und Erfinder&lt;br /&gt;
* [[Paul Hellmann (Marineoffizier)|Paul Hellmann]] (1889–1964), Kapitän des Blockadebrechers [[Osorno (Schiff, 1938)|&amp;#039;&amp;#039;Osorno&amp;#039;&amp;#039;]], einziger Ritterkreuzträger der deutschen Handelsmarine im Zweiten Weltkrieg, in Zehnebeck geboren&lt;br /&gt;
* [[Annegret Hahn]] (* 1951), Regisseurin und Theaterintendantin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Gramzow verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Herbert Brumm]] (Pseudonym Harry Bär) (1909–1985), Schriftsteller und Fotograf, lebte in Gramzow&lt;br /&gt;
* [[Curt-Jürgen Heinemann-Grüder]] (1920–2010), evangelischer [[Pfarrer]] und [[Superintendent]] in Gramzow&lt;br /&gt;
* [[Walter Bredendiek]] (1926–1984), evangelischer Theologe und Funktionär der DDR-CDU, wuchs in Gramzow auf und arbeitete dort mehrere Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Lieselott Enders]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Teil VIII: &amp;#039;&amp;#039;Uckermark&amp;#039;&amp;#039;. Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Granzow |Band=13 |Seite=60}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gramzow (Uckermark)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hans-otto-bredendiek.de/ Geschichte und Schulgeschichte Gramzows]&lt;br /&gt;
* [http://www.praemonstratenser.de/60.html &amp;#039;&amp;#039;Gramzow&amp;#039;&amp;#039;.] In: Reiseführer des Prämonstratenser-Ordens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Gramzow&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Uckermark&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4408722-6|VIAF=5406155191942582440007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Uckermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gramzow| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1168]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der blaue Himmelsreiter</name></author>
	</entry>
</feed>