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	<title>Grauer Orden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grauer_Orden&amp;diff=372472&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-05-21T20:53:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Graue Orden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein an Ostern 1934 gegründeter Bund der [[Katholische Jugendbewegung|katholischen Jugendbewegung]], der seine Arbeit trotz der durch die [[Gestapo]] erlassenen Verbote der [[Bündische Jugend|bündischen Jugend]] bis 1945 fortführen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graue Orden entstand Anfang 1934 aus Gruppen der [[Jungenschaft|Deutschmeister-Jungenschaft]] (ursprünglich aus dem [[Quickborn-Arbeitskreis|Quickborn]] kommend) und des [[Bund Neudeutschland|Bundes Neudeutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Matthias von Hellfeld]] |Titel=Bündische Jugend und Hitler-Jugend: Zur Geschichte von Anpassung und Widerstand 1930-1939 |Verlag=Verlag Wissenschaft und Politik |Ort=Köln |Datum=1987 |Reihe=Edition Archiv der Deutschen Jugendbewegung |NummerReihe=3 |ISBN=3-8046-8683-4 |Seiten=140ff |Kommentar=Zugl.: Köln, Univ., Diss., 1985 – [https://d-nb.info/871247410/04 Inhaltsverzeichnis] |Online={{Google Buch |BuchID=zX8yAQAAIAAJ |Hervorhebung=neudeutschland}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter der Führung von [[Fritz Leist]] erfasste der Bund mehrere hundert Mitglieder in ganz Süd- und Westdeutschland. Da eines der Zentren des Bundes in [[Saarbrücken]] lag, konnte er seine Arbeit bis zur Rückgliederung des [[Saargebiet]]s in das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] am 1. März 1935 weitgehend unbehelligt fortsetzen, Mitglieder der [[Freiburg im Breisgau|Freiburger]] Gruppe wurden aber bereits im Frühjahr 1934 von der Gestapo in [[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]] genommen. Während der Haftzeit verfasste Günther Schmich die kleine Schrift &amp;#039;&amp;#039;Meister des Ordens&amp;#039;&amp;#039;. Zu der Freiburger Gruppe gehörte auch der damalige Forstassessor [[Hansjörg Oeschger]], der als Bundesführer der katholischen Quickborn-Bewegung das Gründungstreffen mit organisiert hatte. Er stand unter [[Gestapo]]-Überwachung, wurde zeitweise verhaftet und sollte in ein [[Konzentrationslager]] eingeliefert werden, was nur durch seine Einberufung zur [[Wehrmacht]] verhindert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Gruppen beschäftigte sich der Graue Orden unter anderem mit der von [[Romano Guardini]] angestoßenen [[Liturgische Bewegung#Römisch-katholische Kirche|liturgischen Bewegung]]. Im Vordergrund standen aber die für bündische Gruppen üblichen Betätigungen wie das gemeinsame Singen und die [[Fahrt (Jugendbewegung)|Großfahrten]], die die Gruppen unter anderem nach [[Lappland]] und [[Montenegro]] führten. Ehemalige Mitglieder beschrieben den Grauen Orden als grundsätzlich unpolitisch; politische Fragen hätten im Gruppenleben keinen Platz gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1938 verhaftete die Gestapo 18 führende Mitglieder des Grauen Ordens wegen „bündischer Umtriebe“, unter ihnen Leist und [[Willi Graf]]. Nach etwa drei Monaten wurden alle aufgrund einer nach der [[Anschluss (Österreich)|Annexion Österreichs]] ergangenen [[Amnestie]] entlassen. Obwohl sich Leist nach der Haftentlassung von einer Weiterführung des Bundes und der bündischen Jugend distanzierte, bestand der Graue Orden bis 1945 als Freundeskreis fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich Graf 1942 der [[Weiße Rose|Weißen Rose]] angeschlossen hatte, bat er bei Leist um die Unterstützung der Aktivitäten durch die Mitglieder des Grauen Ordens. Leist lehnte dies ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kamen die Aktivitäten des Grauen Ordens weitgehend zum Erliegen, lediglich brieflicher Kontakt wurde noch gehalten. Dies lag zum einen an der ab 1942 nochmals einsetzenden Verfolgung der bündischen Jugend, zum anderen aber an der sinkenden Zahl der Mitglieder, da ein großer Teil bereits im Krieg gefallen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Goergen: &amp;#039;&amp;#039;Willi Graf – Ein Weg in den Widerstand&amp;#039;&amp;#039;. Röhrig-Verlag, St. Ingbert 2009. ISBN 978-3-86110-458-2&lt;br /&gt;
* [[Heiko Haumann]], Dagmar Rübsam: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand&amp;#039;&amp;#039;. In: Geschichte der Stadt Freiburg im Breisgau. Bd. 3: Von der badischen Herrschaft bis zur Gegenwart. Theiss-Verlag, Stuttgart 1992, S. 339–351, hier S. 342f. ISBN 3-8062-0857-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20070618143949/http://www.phil.uni-sb.de/projekte/imprimatur/2005/imp050207.html Peter Goergen: &amp;#039;&amp;#039;Der Graue Orden. Umfeld und Vorfeld der Weißen Rose&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Jugendverband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendwiderstand im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsgründung 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
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