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	<title>Griechische Muslime - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:02:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Osmanisches Griechenland</title>
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		<updated>2024-12-14T18:42:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Osmanisches_Griechenland&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Osmanisches Griechenland (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Osmanisches Griechenland&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Greek Janissaries - Greek youths who are being converted to Islam - Young Greeks at the Mosque - oil painting on canvas - Jean Léon Gérôme - 1865.JPG|mini|„Junge Griechen in der Moschee“ ([[Jean-Léon Gérôme]], 1865)]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;griechische Muslime&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;griechischsprachige Moslems&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Ελληνόφωνοι μουσουλμάνοι|Ellinófonoi mousoulmánoi}}) bezeichnet man zum einen jene [[Grieche]]n, deren christliche Vorfahren während der Zeit des [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reichs]] und in der Neuzeit zum [[Islam]] übergetreten waren; durch die Auswanderung seit dem späten 19. Jahrhundert leben diese griechischen Muslime heute vor allem in der [[Türkei]], in [[Syrien]] (in der Ortschaft [[Hamidiya]]), in [[Libyen]] sowie im [[Libanon]]. Zum anderen betrachtet der griechische Staat alle Volksgruppen unabhängig wissenschaftlicher Erkenntnisse bezüglich der ethnischen Herkunft als griechischstämmig und somit auch die [[Westthrakientürken|türkischsprachige Minderheit]] in [[Westthrakien]] als moslemische Griechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Übertritt von Griechen zum Islam werden verschiedene Gründe angeführt, allen voran die Kopfsteuer ([[Dschizya]]): Muslime waren im Osmanischen Reich von bestimmten Steuern befreit, bzw. Angehörige anderer Religionen wurden [[Fiskus|fiskalisch]] diskriminiert. Obwohl die Osmanen grundsätzlich Religionsfreiheit im gesamten Reich gewährten und niemals Christen allgemein gesetzlich zur Konversion zwangen, verzeichnete man in [[Südosteuropa]] zahlreiche Übertritte zum Islam. Sie waren oftmals durch ökonomische und gesellschaftspolitische Bestrebungen verursacht. Christen sahen in der Konversion zudem den Zugang zu neuen Arbeitsmöglichkeiten wie dem Dienst in der osmanischen Bürokratie oder zum Militär (&amp;#039;&amp;#039;siehe teilweise auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Janitscharen]]; wobei diese während der Ausbildung zwangsislamisiert wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Cyril Glassé (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|The New Encyclopedia of Islam}}&amp;#039;&amp;#039;, [[Rowman &amp;amp; Littlefield]], 2008, S.&amp;amp;nbsp;129&amp;lt;/ref&amp;gt;). Eine gezielte, mittels wirtschaftspolitischer Mittel gesteuerte religiöse Umorientierung der christlichen Bevölkerung lässt sich durch die osmanischen Archive nicht belegen. Die griechischsprachigen Moslems Makedoniens nannte man teils [[Vallahaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im späten 19. Jahrhundert wurden durch die [[Türkisch-Griechischer Krieg|kriegerischen Auseinandersetzungen]] zwischen dem Osmanischen Reich und dem nunmehr unabhängigen Griechenland vor allem Muslime aus [[Kreta]] in Libyen, Syrien und im Libanon angesiedelt. Noch im Jahre 1988 berichteten moslemische Griechen im Libanon und in Syrien, dass sie von den Botschaften Griechenlands diskriminiert würden, weil sie keine orthodoxen Christen seien: Sie würden mit Gleichgültigkeit und sogar Feindseligkeit betrachtet, und ihnen würden Visa und Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Griechischkenntnisse durch Reisen nach Griechenland verwehrt. Durch den Syrienkrieg kamen aus AL Hamidiyah, Nachkommen der Muslimische Kreter wieder nach Kreta&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.t-vine.com/europes-forgotten-greek-muslims-still-suffer-120-years-after-exile/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.unhcr.org/news/stories/refugee-family-renews-century-old-ties-crete&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://syrianwardaily.wordpress.com/2017/04/14/how-did-syrian-war-affect-sunni-cretan-greek-community-and-al-hamidiyah/&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Rahmen des [[Vertrag von Lausanne|Vertrags von Lausanne]] der [[Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei]] erfolgte, ordneten alle Seiten die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Türke&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Grieche&amp;#039;&amp;#039; lediglich der jeweiligen Religion zu, so dass neben ethnischen Türken auch zahlreiche ethnische Griechen islamischen Glaubens ihre Heimat verlassen und sich in der Türkei niederlassen mussten – wie umgekehrt in zahlenmäßig größerem Ausmaß ethnische Griechen und Türken christlichen Glaubens den neu entstandenen türkischen Staat verlassen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin gibt es in der Türkei Muslime, deren Vorfahren Griechen aus Kleinasien waren (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Pontosgriechen]], die ihre Religion wechselten) und deshalb vom Bevölkerungsaustausch ausgeschlossen waren. Einer von ihnen war [[Adnan Kahveci]] (1949–1993) aus dem pontischen [[Sürmene]], Berater des Ministerpräsidenten [[Turgut Özal]] in den 1980er Jahren; Kahveci sprach fließend [[Pontische Sprache|Pontisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephen Barbour &amp;amp; Cathie Carmichael (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Language and Nationalism in Europe}}.&amp;#039;&amp;#039; [[Oxford University Press]], 2000, ISBN 0-19-823671-9.&lt;br /&gt;
* Berna Pekesen: [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0159-20101025376 &amp;#039;&amp;#039;Vertreibung und Abwanderung der Muslime vom Balkan.&amp;#039;&amp;#039;] [[Europäische Geschichte Online]], hrsg. vom [[Institut für Europäische Geschichte (Mainz)]], Februar 2011. Abgerufen am 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* David Macintosh: [http://www.islamische-zeitung.de/?id=11883 &amp;#039;&amp;#039;Muslime in Griechenland suchen Zuflucht in einer gemeinsamen türkischen Identität&amp;#039;&amp;#039;] in: [[Islamische Zeitung|islamische-zeitung.de]] vom 11.&amp;amp;nbsp;Mai 2009&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=http://webs.uvigo.es/ssl/actas2002/05/08.%20Roula%20Tsokalidou.pdf|titel={{lang|en|Greek-Speaking Enclaves of Lebanon and Syria}}|autor=Roula Tsokalidou|hrsg=&amp;#039;&amp;#039;{{lang|es|II Simposio Internacional Bilingüismo}}&amp;#039;&amp;#039;|zugriff=2006-12-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnische Minderheit in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam in Zypern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religiöse Minderheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personengruppe (Islam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osmanisches Griechenland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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