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	<title>Hallschlag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bungert55: aktualisiert</title>
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		<updated>2026-03-22T13:57:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Hallschlag COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/21/13/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 6/26/18/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Hallschlag in DAU.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Vulkaneifel&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Gerolstein&lt;br /&gt;
|Höhe              = 480&lt;br /&gt;
|PLZ               = 54611&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06557&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07233214&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Kyllweg 1&amp;lt;br /&amp;gt;54568 Gerolstein&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.hallschlag.de/ www.hallschlag.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Dirk Weicker&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hallschlag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Vulkaneifel]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört zur [[Verbandsgemeinde Gerolstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt zwischen 490 und {{Höhe|640|DE-NHN|link=1}} im [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinischen Schiefergebirge]], in der westlichen Hocheifel im oberen Kylltal. Der Ort liegt in einer Talmulde und ist eingebettet in die Landschaft der Mitteleifel. Hallschlag gehört zum Erholungsgebiet &amp;#039;&amp;#039;Oberes [[Kyll]]tal&amp;#039;&amp;#039;. Drei Kilometer westlich befindet sich die [[Grenze zwischen Belgien und Deutschland|belgische Grenze]]. Die Gemarkung grenzt im Westen, Norden und Osten an [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Hallschlag gehören auch die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Frauenkronerweg, Köppheck, Siedlung, Steinebrück und [[Kehr (Eifel)|Zur Kehr]].{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2025 |Seiten=117}}&lt;br /&gt;
{{Panorama|Hallschlag Panorama-0009-12.jpg|600|Hallschlag}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1322 erstmals urkundlich erwähnt. Hallschlag gehörte damals zur [[Herrschaft Kronenburg]] ([[Grafschaft Luxemburg]]). Im 15. Jahrhundert gelangte der Ort an die Grafen von [[Grafschaft Manderscheid#Die Manderscheider Linien|Manderscheid-Schleiden]]. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts gehörte Hallschlag mit der Herrschaft Kronenburg der Blankenheimer Linie der Grafen Manderscheid-Blankenheim. [[Landeshoheit|Landesherrlich]] gehörte der Ort bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum [[Herzogtum Luxemburg]], das Teil der [[Österreichische Niederlande|Österreichischen Niederlande]] war. Nach der Einnahme der Region durch [[französische Revolution]]struppen (1794) gehörte Hallschlag von 1795 bis 1814 zum [[Erste Französische Republik|französischen]] [[Département Ourthe]] und war Hauptort einer [[Mairie]] im [[Kanton Kronenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde zu Anfang des 19. Jahrhunderts zur Pfarrei erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der auf dem [[Wiener Kongress]] getroffenen Vereinbarungen kamen aus dem Département Ourthe die drei Gemeinden Hallschlag, [[Ormont]] und [[Scheid (Eifel)|Scheid]] zum [[Königreich Preußen]]. Die drei Gemeinden wurden der [[Bürgermeisterei Hallschlag]] im 1816 neu errichteten [[Kreis Prüm]] im [[Regierungsbezirk Trier]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Hallschlag zu 80 % zerstört. Im Zuge der dortigen Kampfhandlungen während der [[Ardennenoffensive]] wurden bei Hallschlag am 25. Dezember 1944 u.&amp;amp;nbsp;a. der Professor der [[Universität Rostock]] Wilhelm Troitzsch (1900–1944) und der Reichstagsabgeordnete und SA-Obergruppenführer Generalmajor z.&amp;amp;nbsp;V. [[Kurt Kühme]] (1885–1944) getötet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0000/adr/getPPN/133544265/ Bundesarchiv, „Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik“], abgerufen am 11. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Schubert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ausschüsse für Luftrecht, Luftschutzrecht, Kraftfahrzeugrecht und Rundfunkrecht.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-631-57301-3, S. XXXIV.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 25. Dezember 1944 wurden im ganzen Eifelraum Angriffe der Alliierten geflogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Festschrift zum Pfarrfest der Pfarrei [[Üxheim]], 1980, sowie Schulchronik Ahrdorf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der rheinland-pfälzischen [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|Funktional- und Gebietsreform]] wurde Hallschlag zusammen mit 14 weiteren Gemeinden am 7. November 1970 vom gleichzeitig aufgelösten [[Landkreis Prüm]] in den [[Landkreis Daun]] (seit 2007 Landkreis Vulkaneifel) umgegliedert.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=156}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Hallschlag, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |url=https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0723306214&amp;amp;tp=1479 |titel=Mein Dorf, meine Stadt |abruf=2019-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 293&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 390&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 384&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 369&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 419&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 472&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 457&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 486&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 607&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 557&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 495&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 471&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07233214}}{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Hallschlag besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#Mehrheitswahl|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anja Schneider (Wahlleiterin) |url=https://ol.wittich.de/titel/720/ausgabe/26/2024/artikel/00000000000043039866-OL-720-2024-26-26-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Hallschlag am 9. Juni 2024 |werk=Verbandsgemeinde Gerolstein aktuell, Ausgabe 26/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-21 |abruf=2025-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat zwölf Ratsmitglieder an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/2330621400.html |titel=Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen |offline=1 |abruf=2026-03-22 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Dirk Weicker wurde 2014 Ortsbürgermeister von Hallschlag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stichwahl_2014&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Fritz-Peter Linden |url=https://www.volksfreund.de/themen/neuer-gemeindechef-in-hallschlag_aid-4898921 |titel=Neuer Gemeindechef in Hallschlag |werk=Trierischer Volksfreund |hrsg=Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier |datum=2014-06-09 |abruf=2020-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 73,21 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/2330000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |offline=1 |abruf=2020-11-03 |kommentar=siehe Gerolstein, Verbandsgemeinde, 46. Ergebniszeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 setzte er sich mit 57,6 % gegen einen Mitbewerber durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/2330621400 |titel=Hallschlag, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Hallschlag |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weickers Vorgänger waren Hans-Jürgen Breuer und Georg Brandt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stichwahl_2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Unter rotem Schildhaupt mit drei goldenen Kugeln, in Silber ein blauer, schrägrechter Wellenbalken.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{Internetquelle |url=https://www.gerolstein.de/ortsgemeinden/hallschlag/wappen/ |titel=Wappenbeschreibung |hrsg=Verbandsgemeinde Gerolstein |abruf=2019-12-28}}&lt;br /&gt;
|Begründung   = Die drei goldenen Kugeln im Schildhaupt sind Attribute des [[Nikolaus von Myra|Heiligen Nikolaus]], der [[Patrozinium|Kirchen- und Ortspatron]] von Hallschlag ist. Der Wellenbalken ist aus dem Wappen der Ritter Holzappel von Basenheim übernommen, die in Hallschlag begütert waren. Am 1. März 1340 übertrugen Ritter Johann Holzappel von Basenheim und seine Ehefrau für 100 Heller ihren Hof zu &amp;#039;&amp;#039;Halczlach&amp;#039;&amp;#039; an Erzbischof [[Balduin von Luxemburg|Balduin]] von [[Kurtrier|Trier]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hallschlag (Eifel); kath. Pfarrkirche St. Nikolaus a.jpg|mini|Pfarrkirche St. Nikolaus]]&lt;br /&gt;
* [[St. Nikolaus (Hallschlag)|Katholische Pfarrkirche Sankt Nikolaus]] von 1950&lt;br /&gt;
* Pilgerkreuz der [[Matthiasbruderschaft]] an der Straße nach Ormont, etwa 100 m hinter der ehemaligen Bahnbrücke&lt;br /&gt;
* Reste und Relikte der ehemaligen [[Westwall]]anlagen westlich des Ortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Hallschlag|Liste der Naturdenkmale in Hallschlag}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Windkraftanlagen ===&lt;br /&gt;
Seit 1997 gibt es auf der Gemarkung Hallschlag einen Windpark mit 36 [[Liste von Windkraftanlagen in Rheinland-Pfalz|Windkraftanlagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch den Ort führt die [[Bundesstraße 421|B&amp;amp;nbsp;421]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trasse der ehemaligen [[Vennquerbahn]] wurde bis zum Frühjahr 2015 zu einem Wander- und Radweg ausgebaut ([[RAVeL-Netz|RAVeL-Netz-Linie 45a Waimes-Jünkerath]]), mit Anschluss sowohl in Weywertz an die [[Vennbahn (Radweg)|Vennbahnstrecke]] als auch in Jünkerath an das deutsche Radwegenetz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rundschau-online.de/draisinenstrecke-ganz-locker-ueber-28-bruecken-radeln-11233356 Ganz locker über 28 Brücken radeln], Kölnische Rundschau, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.rundschau-online.de/eifelland/kylltalradweg--grenzenloser--tourismus-in-der-eifel,16064602,30604196.html |text=&amp;#039;&amp;#039;„Grenzenloser“ Tourismus in der Eifel.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160102132134}} Kölnische Rundschau vom 3. Mai 2015, abgerufen am 25. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Munitionsfabrik Espagit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gefahrenabwehrverordnung, ESPAGIT bei Hallschlag-150715.jpg|mini|Schild, das auf die Gefahrenabwehrverordnung der VGV Obere Kyll hinweist]]&lt;br /&gt;
Auf der Gemarkung der Gemeinde Hallschlag bei Kehr ist das nach außen abgeschirmte Gelände der [[Giftgas]]- und [[Munition]]sfabrik Espagit gelegen. Hier waren von 1915 bis 1920 rund zweitausend Menschen beschäftigt, bis die Fabrik schließlich im Mai 1920 explodierte. Das vormalige Betriebsgelände stellt bis heute eine immense Umweltgefahr dar, weil in dem Boden weiterhin noch unentdeckte Sprengkörper und Gasgranaten sowie andere Gifte vorhanden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Albert Heinen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Todesfabrik. Espagit – Die geheime Granatenschmiede. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Helios, Aachen 2000, ISBN 3-933608-14-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Datei:Luftaufnahme des Geländes der ESPAGIT bei Hallschlag-0015.jpg|mini|Luftaufnahme des Geländes der ESPAGIT bei Hallschlag]]Anfang der [[1990er]] Jahre entschied sich das für Munitionsräumung zuständige [[Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz|Innenministerium in Mainz]] für ein Konzept, den hoch kontaminierten ehemaligen Produktionsbereich der Munitionsfabrik mit rund 13 [[Hektar|ha]] Fläche nur oberflächig zu entmunitionieren. Im Anschluss daran wurde das Gelände durch eine Erdabdeckung und ein Drahtgeflecht gesichert, wodurch langfristig der direkte Kontakt zwischen belastetem Boden und Menschen verhindert werden soll. Das kontaminierte Sickerwasser wird im [[Rigole]]nsystem erfasst und dann in einer Wasserreinigungsanlage behandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.euskirchen-online.ksta.de/html/artikel/1214566255461.shtml |titel=In Kehr endete die Munitionsräumung. Die Espagit wurde zum Millionengrab. |werk=Kölner Stadtanzeiger |hrsg= |datum=2008-07-03 |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110719053517/http://www.euskirchen-online.ksta.de/html/artikel/1214566255461.shtml |abruf=2016-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Albert Heinen|F. A. Heinen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Todesfabrik. Espagit – Die geheime Granatenschmiede. Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. Helios, Aachen 2000, ISBN 3-933608-14-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hallschlag.de/ Ortsgemeinde Hallschlag]&lt;br /&gt;
* [https://www.gerolstein.de/ortsgemeinden/hallschlag/ Ortsgemeinde Hallschlag auf den Seiten der Verbandsgemeinde Gerolstein]&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier |ort}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wisoveg.de/rheinland/histo/eifelbhn/his-eif9.htm Über die Espagit]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o23306214}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Vulkaneifel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4601909-1|LCCN=n2004034259|VIAF=236562605}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vulkaneifel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1322]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region oder Ort mit Kampfmittelbelastung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
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