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	<title>Hans von Helms - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_von_Helms&amp;diff=700461&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 10. April 2026 um 03:07 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HelmsHansvon.jpg|mini|Hans von Helms, vor 1939]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans von Helms&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Mai]] [[1899]] in [[Hamburg-Billstedt|Schiffbek]]; † [[13. Dezember]] [[1980]] in Bernried) war ein [[Deutschland|deutscher]] politischer Funktionär und [[Politiker]] ([[NSDAP]]). Er war unter anderem [[Mitglied des Reichstags]] und Ministerialbeamter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühes Leben ===&lt;br /&gt;
Den Schulbesuch absolvierte Helms am [[Gelehrtenschule des Johanneums|Johanneum]] in Hamburg, wo er 1917 während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] das Notabitur ablegte, um als Freiwilliger beim Militär einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg studierte Helms [[Physikstudium|Physik]] und [[Mathematikstudium|Mathematik]] in Hamburg, [[Berlin]] und [[Göttingen]]. 1922 wurde er an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] mit der Arbeit „Über den Einfluß der Elektronenemission auf die Temperaturverteilung in glühenden [[Wolfram]]drähten“ zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. phil&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Während seines Studiums wurde er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Verein Deutscher Studenten|Vereine deutscher Studenten]] Göttingen&amp;#039;&amp;#039;, [[VDSt Straßburg-Hamburg-Rostock|Straßburg-Hamburg]] und [[Verein Deutscher Studenten Berlin und Charlottenburg|Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Louis Lange (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kyffhäuser-Verband der Vereine Deutscher Studenten. Anschriftenbuch 1931.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1931, S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1923 bis 1930 war Helms als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] in der [[Bergbau]]-Industrie tätig. Vom 31. Juli 1930 bis ins Jahr 1933 arbeitete er als [[wissenschaftlicher Hilfsarbeiter]] beim [[Reichspatentamt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch war Helms seit der Weimarer Zeit in der NSDAP organisiert: Im Mai 1922 trat er erstmals in die NSDAP ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Ganther: &amp;#039;&amp;#039;Die Juden in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Neuauflage. Gala Verlag, Hamburg 1959, S. 352.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 9. März 1925 schloss er sich der im Februar 1925 neugegründeten NSDAP an (Mitgliedsnummer 2.839),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/14701690&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 1925 wurde er aus der Mitgliederkartei gestrichen. Im April 1930 trat er der &amp;#039;&amp;#039;neuen&amp;#039;&amp;#039; NSDAP unter Beibehaltung seiner Mitgliedsnummer ein zweites Mal bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Zeit ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der Nationalsozialisten wechselte Helms als Personalreferent in das [[Reichsministerium des Innern|Reichsinnenministerium]]. In diesem verblieb er auch nach der Zusammenlegung desselben und des [[Preußen|Preußischen]] Ministeriums des Innern im Frühjahr 1934. Dort wurde er am 1. August 1933 zum planmäßigen Regierungsrat und am 1. März 1934 zum Oberregierungsrat befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Spätsommer 1933 bis Juli 1934 fungierte Helms zudem als SA-Beauftragter im [[Polizei Berlin|Berliner Polizeipräsidium]] und als Personalreferent für den höheren Polizeidienst im Innenministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Februar 1935 trat Helms in den [[Stab des Stellvertreters des Führers]] ([[Rudolf Heß]]) ein. In diesem leitete er vier Jahre lang, von 1935 bis 1939, als Sachbearbeiter für [[Beamtentum|Beamtenfragen]] das Beamtenreferat. Der Einfluss dieses Referats stützte sich auf eine Anordnung Hitlers vom 24. September 1935, die bestimmte, dass die staatlichen Ministerien fortan die Zustimmung der Dienststelle des Stellvertreters des Führers (und damit effektiv des dortigen Beamtenreferats) bei allen Berufungen und Beförderungen von Angehörigen der Reichsministerialbürokratie und von allen höheren Beamten auf Länderebene einholen mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Pätzold/Manfred Weissbecker: Rudolf Hess. Der Mann an Hitlers Seite, 1999, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Stellung im Stab von Heß hatte Helms im Parteidienst der NSDAP seit 1935 den Rang eines Reichsamtsleiters inne, im Staatsdienst wurde er in dieser Stellung derweil 1937 oder 1939 zum Ministerialrat befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstagswahl]] vom 29. März 1936 wurde Helms als Abgeordneter in den Reichstag gewählt. In diesem vertrat er anschließend nominell knapp neun Jahre lang, bis zum Ende der NS-Diktatur im Frühjahr 1945 den Wahlkreis 9 ([[Oppeln]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1939 wurde Helms zum [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsidenten]] von [[Linz]] beim [[Reichsstatthalter]] [[Oberösterreich|Oberdonau]] und 1940 zum Chef der Militärverwaltung von Südwest-Frankreich ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 kehrte Helms in das Reichs- und Preußische Ministerium des Innern zurück. Dort übernahm er, unter Beförderung zum [[Ministerialdirektor]], die Leitung der Personalabteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1942 wurde Helms als Nachfolger des verstorbenen SA-Oberführers [[Karl Lönneker]] zum ehrenamtlichen Mitglied des [[Volksgerichtshof]]s ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Heiber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Akten der Partei-Kanzlei der NSDAP&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Teil 1, 1983, S. 730.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der SA, der er seit Anfang der 30er Jahre angehörte, erhielt er derweil Ende Januar 1942 den Rang eines [[Sturmabteilung#Dienstränge|SA-Gruppenführers]].&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Lilla u.&amp;amp;nbsp;a. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 2004, S. 224 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1944 bis zum Kriegsende 1945 amtierte Helms schließlich als kommissarischer [[Landeshauptmann]] in [[Münster]]. Zudem übernahm er kommissarisch die Leitung der Landesversicherungsanstalt Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende tauchte Helms zunächst unter. Im Juni 1945 wurde er als Landeshauptmann von der alliierten Militärregierung entlassen. Im Dezember 1945 wurde er verhaftet und kam in das Internierungslager Camp 7 in [[Hemer]].&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Tätigkeit bis 1952, Sinn der juristischen Auseinandersetzungen}}&lt;br /&gt;
Ab 1952 erhielt er eine Pension als Oberregierungsrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Ganther: &amp;#039;&amp;#039;Die Juden in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Neuauflage, Gala Verlag Hamburg 1959, S. 352&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1956 bis 1958 kam es zu juristischen Auseinandersetzungen mit dem Land Niedersachsen um die Aberkennung von Ernennungen und Beförderungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Lilla u.&amp;amp;nbsp;a. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 2004, S. 224 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Verwaltungsbeamte und Funktionsträger in Westfalen und Lippe (1918–1945/46)&amp;#039;&amp;#039;, Aschendorff-Verlag Münster, ISBN 978-3-402-06799-4, S. 174 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130495379}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130495379}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=1135&amp;amp;url_tabelle=tab_person&amp;amp;url_zaehler_blaettern=16 Biografie von Hans von Helms] auf dem Internetportal „Westfälische Geschichte“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130495379|VIAF=50335851}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Helms, Hans Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann (Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Volksgerichtshof)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (NS-Staat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im VVDSt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Helms, Hans von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Mai 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg-Billstedt|Schiffbek]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Dezember 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Bernried&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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