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	<title>Heinrich Bullinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freigut am 12. April 2026 um 15:52 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Bullinger.jpg|mini|Heinrich Bullinger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juli]] [[1504]] in [[Bremgarten AG|Bremgarten]], [[Kanton Aargau|Aargau]]; † [[17. September]] [[1575]] in [[Zürich]]) war ein [[Schweiz]]er [[Reformator]] und während 44 Jahren [[Antistes]] der Zürcher [[Reformierte Kirchen|reformierten Kirche]]. Er war einer der führenden [[Theologe]]n des [[Protestantismus]] im 16. Jahrhundert, hielt zahlreiche Predigten und schrieb 124 Werke, sein Briefwechsel umfasste über 12&amp;#039;000 Briefe. Er verfasste auch das [[Zweites Helvetisches Bekenntnis|Zweite Helvetische Bekenntnis]], das von den Reformierten in Schottland, Ungarn, Polen, Österreich, Rumänien, Böhmen und der Slowakei als Glaubensbekenntnis übernommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Christof Bauernfeind: &amp;#039;&amp;#039;450 Jahre Zweites Helvetisches Bekenntnis.&amp;#039;&amp;#039; IdeaSpektrum, Liestal, 12. Oktober 2016, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengeschichtliche Zeitumstände ==&lt;br /&gt;
Bullingers Studienjahre fielen in die Anfangszeit der [[Reformation]], und während seiner langen Amtszeit in Zürich kam es zu bedeutenden Ereignissen wie der Reformation in [[England]], der Reformation in [[Genf]] durch [[Johannes Calvin]], dem [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]], dem [[Augsburger Religionsfrieden]] und der [[Bartholomäusnacht]] in [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinrich Bullinger wurde 1504 in der Kleinstadt Bremgarten als eines von fünf Kindern des im [[Konkubinat]] lebenden katholischen [[Pfarrer]]s Heinrich Bullinger geboren (1529 bekehrte sich auch der Vater zur Reformation und legalisierte seine Ehe mit Anna Wiederkehr).&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Gamper: &amp;#039;&amp;#039;Die lateinische Bibel von Johannes Bullinger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Querblicke, Zürcher Reformationsgeschichten&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich.&amp;#039;&amp;#039; Band 86). Hrsg. von Peter Niederhäuser, Regula Schmid. Chronos Verlag, Zürich 2019, ISBN 978-3-0340-1498-4, S.&amp;amp;nbsp;78–83, S.&amp;amp;nbsp;84–89, betr. den älteren Bruder Hans Reinhart, genannt Johannes Bullinger, bes. S.&amp;amp;nbsp;85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits mit fünf Jahren besuchte der junge Bullinger die [[Lateinschule]], 1516 ging der Zwölfjährige als Lateinschüler nach [[Emmerich am Rhein|Emmerich]] in die humanistisch reformierte Stiftsschule.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz Blanke]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger: Vater der reformierten Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag Zürich, Zürich 1990, ISBN 3-290-10079-0, S.&amp;amp;nbsp;23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte bei [[Matthias Aquensis]] an der [[Universitas Studii Coloniensis (1388–1798)|Universität Köln]], einer ausgeprägt katholischen Hochschule, das Kirchenrecht, die [[Kirchenvater|Kirchenväter]] und [[alte Sprachen]], dabei wurde er von den Humanisten [[Johannes Phrissemius]]&amp;lt;ref&amp;gt;Auch Phrysemius; Frishemius; von Vryssem u.&amp;amp;nbsp;ä., wohl identisch mit «Johan Ott de Fryckenhusen d[iocoesis] Herbipol[ensis]», 1508 Student in Leipzig, 1510 immatrikuliert in Köln, Mitglied der Montana-Burse, 1522 Baccalauréat, 1525 Dr. der Dekretalien, kurfürstlicher Rat, Dekan der Artistenfakultät, Regens der Montana-Burse. Wahrscheinlich ist er identisch mit dem Kanzler des Erzstiftes Köln «Joannes Matthaeus Phrissemius» (Frischheim) († 1533), der 1523 in Köln [[Rudolph Agricola]]s «&amp;#039;&amp;#039;De inventione dialectica&amp;#039;&amp;#039;» neu herausgab und Lehrer von Heinrich Bullinger war.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Arnold von Wesel]] geprägt. Er las auch die Schriften von [[Martin Luther]] und [[Philipp Melanchthon]] und schloss sich in dieser Zeit der Reformation an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1523 wurde er mit 19 Jahren als Lehrer im [[Zisterzienser]]kloster [[Kappel am Albis]] vom Abt Wolfgang Joner berufen. Er unterrichtete nicht nur Klassiker, sondern auch Philipp Melanchthons &amp;#039;&amp;#039;[[Loci communes]]&amp;#039;&amp;#039;. Sein Unterricht war so interessant, dass nicht nur der [[Abt]] und alle Mönche, sondern auch Leute aus der Umgebung daran teilnahmen. Bullinger hatte die Stelle unter der Bedingung angetreten, dass er selbst nicht an der Messe und dem Chorgebet teilnehmen müsse. In seiner Kappeler Zeit verfasste er u.&amp;amp;nbsp;a. 30 lateinische und 22 deutsche Schriften, vor allem zur Auslegung der Evangelien und zu den Briefen des Apostels Paulus.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrik Müller: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger. Reformator, Kirchenpolitiker, Historiker.&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2004, ISBN 3-290-17288-0, S.&amp;amp;nbsp;21, 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1528 ging er mit seinem Freund [[Ulrich Zwingli]] zur [[Berner Disputation]], auf die hin sich die Stadt [[Bern]] zur Reformation bekannte. Auch das Kloster Kappel schloss sich der Reformation an, und Bullinger wurde neben seinem Lehramt auch Prediger im benachbarten [[Hausen am Albis]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Moser: &amp;#039;&amp;#039;Zwinglis Erbe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;NZZ Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 14, Zürich 2018, S. 61–71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1529 wurde Bullingers Vater in Bremgarten wegen seines evangelischen [[Glaubensbekenntnis|Bekenntnisses]] abgesetzt. Kurz darauf hielt jedoch sein Sohn eine Probepredigt in seiner Heimatstadt, in deren Folge die Bürger ihre Heiligenbilder verbrannten und den jungen Pfarrer zu ihrem [[Seelsorger]] wählten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr heiratete er [[Anna Bullinger|Anna Adlischwyler]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sybille Knecht |url=https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/api/download/urn%3Anbn%3Ach%3Abel-923980%3A20162836.pdf/20162836.pdf |titel=Ausharren oder austreten? Lebenswege ehemaliger Nonnen nach der Klosteraufhebung am Beispiel der Städte Zürich, Bern und Basel |titelerg= Phil. Diss. Univ. Zürich |seiten=55&amp;amp;nbsp;f. |datum=2013 |abruf=2019-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Tochter von [[Hans Waldmann]]s Leibkoch und eine der letzten Nonnen aus dem [[Kloster Oetenbach]] in Zürich.&amp;lt;ref&amp;gt;Fred Rihner: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Geschichte der Zürcher Altstadt.&amp;#039;&amp;#039; Bosch, Zürich 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der Reformation war das Kloster schon geschlossen. Anna lebte aber noch im Klostergebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrik Müller: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger. Reformator, Kirchenpolitiker, Historiker.&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2004, ISBN 3-290-17288-0, S.&amp;amp;nbsp;28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden führten eine glückliche und als vorbildlich geltende Ehe.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Jutta Eming]], Ulrike Gaebel: &amp;#039;&amp;#039;Wie man zwei Rinder in ein Joch spannt. Zu Heinrich Bullingers «Der christliche Ehestand».&amp;#039;&amp;#039; In: Maria E. Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eheglück und Liebesjoch. Bilder von Liebe, Ehe und Familie in der Literatur des 15. und 16. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse der Frauenforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 14). Weinheim/Basel 1988, S. 125–154.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war den gemeinsamen elf Kindern ein liebevoller Vater, spielte gerne mit ihnen und schrieb ihnen zu Weihnachten Verse. Sein Haus war ständig angefüllt mit Flüchtlingen, Pfarrerkollegen und Rat- und Hilfesuchenden. Alle seine Söhne wurden Pfarrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Bullinger Grossmunster Zurich.jpg|mini|[[Bullinger-Denkmal]] an der nordöstlichen Aussenmauer des [[Grossmünster]]s]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage im [[Zweiter Kappelerkrieg|Zweiten Kappelerkrieg]] 1531, wo Zwingli am 11. Oktober von gegnerischen Soldaten gefangen und getötet wurde, musste Bremgarten mit dem übrigen [[Freiamt (Schweiz)|Freiamt]] zum katholischen Glauben zurückkehren. Bullinger und zwei Amtsbrüder mussten die Stadt verlassen, auch wenn die Bevölkerung sie ungern gehen sah. Bullinger kam mit seiner Frau Anna und zwei kleinen Kindern als Flüchtling nach Zürich, wo er schon am Sonntag nach seiner Ankunft auf Zwinglis Kanzel im [[Grossmünster]] «eine Predigt herunterdonnerte, dass es vielen vorkam, Zwingli sei nicht tot, sondern gleich dem [[Phönix (Mythologie)|Phoenix]] wieder auferstanden» ([[Oswald Myconius]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pestalozzi 1858&amp;quot;&amp;gt;Brief von Oswald Myconius an Simprecht Schenck vom 29. November 1531 (d.&amp;amp;nbsp;h. knapp eine Woche nach der Predigt), vgl. Carl Pestalozzi: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger.&amp;#039;&amp;#039; Elberfeld 1858, S.&amp;amp;nbsp;72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 9. Dezember desselben Jahres wurde er mit 27 Jahren zum Nachfolger Zwinglis als [[Antistes]] der Zürcher Kirche gewählt. Er nahm die Wahl erst an, als ihm der Rat ausdrücklich zugesichert hatte, er könne seine Verkündigung «frei, ungebunden und ohne Einschränkung» halten, auch wenn dabei Kritik an der [[Obrigkeit]] nötig sei. Er blieb in diesem Amt bis zu seinem Tod am 17. September 1575.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1536 verfasste er zusammen mit [[Oswald Myconius]] und [[Leo Jud]] das [[Helvetisches Bekenntnis|Erste Helvetische Bekenntnis]], das von Zürich, Bern, [[Basel]], [[Schaffhausen]], [[St. Gallen]], [[Mülhausen]] und [[Biel]] gemeinsam herausgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bullingers [[Gastfreundschaft]] gab in Zürich ein Beispiel, und die Stadt nahm viele protestantische Flüchtlinge auf, beispielsweise 1555 aus [[Locarno]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://blog.nationalmuseum.ch/2024/02/die-protestanten-von-locarno/ &amp;#039;&amp;#039;Die Protestanten von Locarno.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; und nach dem Tod von [[Heinrich VIII. (England)|Heinrich&amp;amp;nbsp;VIII.]] aus England. Als diese Flüchtlinge nach dem Tod von [[Maria I. (England)|Maria&amp;amp;nbsp;I. Tudor]] wieder nach England zurückkehrten, nahmen sie Bullingers Schriften mit, die dort starke Verbreitung fanden. Von 1550 bis 1560 gab es in England 77 Auflagen von Bullingers Dekaden und 137 Auflagen seines Hausbuchs (zum Vergleich: die Institutiones von [[Johannes Calvin|Calvin]] erlebten in der gleichen Zeit zwei englische Auflagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Bullinger selbst die Schweiz nie mehr verliess, seitdem er Antistes von Zürich wurde, hatte er Briefwechsel mit Menschen in ganz Europa, war dadurch ausgezeichnet informiert und gab eine Art Zeitung über politische Ereignisse heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan-Andrea Bernhard: &amp;#039;&amp;#039;Briefe an Heinrich Bullinger im Blick auf Entstehung, Abfassung und Rezeption der «Confessio Raetica» (1552/53).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zwingliana.&amp;#039;&amp;#039; 40, Zürich 2013, {{ISSN|0254-4407}}, S.&amp;amp;nbsp;37–71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Johannes Calvin]] erarbeitete er den [[Consensus Tigurinus]] von 1549, der eine Einigung in der Abendmahlfrage zwischen [[Zwinglianer]]n und [[Calvinisten]] bedeutete, wodurch in der Schweiz eine Separatentwicklung der verschiedenen reformierten Richtungen verhindert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst schwer erkrankt und von dem Zürcher [[Stadtphysicus]] [[Conrad Gessner]] zusammen mit dem Exulantenarzt [[Johannes Muralt (Mediziner, um 1500)|Johannes Muralt]] gepflegt, verlor Bullinger im Jahr 1565 durch eine [[Pest]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;epidemie seine Frau und drei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1571 schrieb Bullinger in seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Wider die schwarzen kunst&amp;#039;&amp;#039; dem Teufel eine grosse Macht selbst über Unschuldige zu und forderte unter Hinweis auf göttliches und menschliches Recht eine harte Bestrafung der «Schwarzkünstler» durch die Todesstrafe.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Henrich: [https://www.rainer-henrich.ch/schwarzkunst.html &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger: Wider die schwarzen Künste (1571).&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ethelbert William Bullinger]] (1837–1913), ein führender Theologe des amerikanischen Protestantismus und Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Companion Bible,&amp;#039;&amp;#039; ist ein direkter Nachfahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansichten ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Mein Vater wünschte, daß ich während der ganzen Dauer meines Emmericher Aufenthaltes an den Türen betteln sollte; nicht weil er mich nicht hätte verpflegen können, sondern weil er wollte, daß ich auf diese Weise das unglückliche Los der Bettelnden aus Erfahrung kennen lernte, damit ich fortan mein Leben lang desto freundlicher zu ihnen sei.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Autor=Fritz Blanke&lt;br /&gt;
 |Quelle=Heinrich Bullinger&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Blanke: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger: Vater der reformierten Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag Zürich, Zürich 1990, ISBN 3-290-10079-0, S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Keinen einzigen rechtschaffenen Christgläubigen soll es irre machen, dass etliche Klügler spitzfindige Gedankenspiele treiben und sagen, Gott sei unbegreifbarer und unzerstörbarer Geist, die Schrift hingegen sei Fleisch, begreifbar und zerstörbar, darum könne sie nicht das wahrhafte Gotteswort sein usw. Um solchen Fantasien zu begegnen, bezeichnet Gott selber das, was die Profeten und die heiligen Apostel mündlich predigten, als sein, also Gottes Wort.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Autor=Heinrich Bullinger&lt;br /&gt;
 |Quelle=Summa Christenlicher Religion 1556&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Bullinger: &amp;#039;&amp;#039;Christliches Glaubensleben. [1556]&amp;#039;&amp;#039; Limache s.l. s.a., ISBN 3-9520867-0-3, S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahrnehmungen ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wie Zwingli sieht er [Bullinger] Kirche und Staat ganz nahe beieinander. Die Kirche soll sich um das Wohl und die Erbauung der Menschen kümmern, der Staat sorgt für Ruhe und Ordnung. Für Bullinger ist die [[Zwei-Reiche-Lehre]] Luthers undenkbar.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Autor=Patrik Müller&lt;br /&gt;
 |Quelle=Heinrich Bullinger&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Patrik Müller: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger. Reformator, Kirchenpolitiker, Historiker.&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2004, ISBN 3-290-17288-0, S.&amp;amp;nbsp;34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Es gibt niemanden, dem ich lieber schreiben würde, als Meister Bullinger, den ich immer für seine grosse Freundlichkeit geliebt habe, für seine einmalige Gelehrsamkeit und seltene Frömmigkeit verehrt, neben anderen ausgezeichneten Errungenschaften…&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Autor=Englischer Flüchtling in Zürich im Rückblick 1573&lt;br /&gt;
 |Quelle=Patrik Müller: Heinrich Bullinger&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Patrik Müller: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger. Reformator, Kirchenpolitiker, Historiker.&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2004, ISBN 3-290-17288-0, S.&amp;amp;nbsp;51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bullinger.JPG|mini|1560]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theologische Werke ===&lt;br /&gt;
Bullingers theologische Werke umfassen 124 Titel, darunter&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dekaden,&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Hausbuch&amp;#039;&amp;#039; genannt. – Bullingers theologisches Hauptwerk. Es handelt sich um eine Zusammenstellung von fünfzig lateinischen Lehrpredigten (fünf Bücher zu je zehn Predigten, daher «Dekaden»), die zwischen 1549 und 1552 in Zürich erschienen sind. Sie behandeln alle wichtigen Punkte des reformierten Glaubens. Die Dekaden wurden auf Deutsch, Englisch, Französisch und Holländisch übersetzt und hatten einen grossen Einfluss auf Calvin, auf den [[Heidelberger Katechismus]] und insbesondere auch die englische und später amerikanische reformierte Frömmigkeit. Die Dekaden waren Pflichtlektüre der anglikanischen Pfarrer und Massstab für die reformierte Predigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrik Müller: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger. Reformator, Kirchenpolitiker, Historiker.&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2004, ISBN 3-290-17288-0, S.&amp;amp;nbsp;41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Zweites Helvetisches Bekenntnis]]&amp;#039;&amp;#039; – von Bullinger als persönliches Glaubensbekenntnis verfasst und auf Bitte von Friedrich&amp;amp;nbsp;III. 1566 veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wiedertäufern Ursprung, Fürgang, Sekten&amp;#039;&amp;#039; (1560) – Bullingers polemische Sicht auf den Ursprung der [[Täufer]] (Abstreitung, dass diese aus der Zürcher Reformation heraus entstanden sind), diese Sicht wirkte bis weit ins 20. Jahrhundert, gilt jetzt aber als widerlegt ({{archive.org|bub_gb_9oA8AAAAcAAJ}}).&lt;br /&gt;
* Geschichtswerke: eine Reformationsgeschichte (1564) (eine der wichtigsten historischen Quellen für die Reformation), eine Geschichte der Eidgenossen (1568), eine Zürcher Geschichte (1574), aber auch eine Abhandlung über aargauische Geschichte (1570).&amp;lt;ref&amp;gt;Beat Hodler: &amp;#039;&amp;#039;Aargau ist überall. Bullingers (fast) vergessene Schriften zu Habsburg und Sempach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerische Zeitschrift für Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; 72/1, 2022, S. 127–138.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12 vorformulierte Feldpredigten für die Zürcher Truppen im Februar 1547 während des [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieges]], als Konstanz bedroht war und mit ihm die Eidgenossenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ulrich Bächtold: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger, die Geschichte und der Krieg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Librarium.&amp;#039;&amp;#039; 65, 2022, S.&amp;amp;nbsp;84–96, ill., mit Abdruck der 12. Predigt nach dem Autograph (Zentralbibliothek Zürich, Ms. T 432.5).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lateinische Bibelkommentare über alle Bücher des [[Neues Testament|Neuen Testaments]].&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Predigten, darunter 66 über [[Buch Daniel|Daniel]], 170 über [[Jeremia]] und 190 über [[Jesaja]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studiorum ratio&amp;#039;&amp;#039; – eine Studienanleitung für Studenten.&lt;br /&gt;
* Eine Schrift über die [[Christenverfolgung|Verfolgung der Christen]] von der Antike bis ins 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Summa Christenlicher Religion.&amp;#039;&amp;#039; Froschower, Zürich 1558 (neu: Limache, ISBN 3-9520867-0-3).&lt;br /&gt;
* Apokalypse. Eine Sammlung von 100 Predigten über die [[Offenbarung des Johannes]] von 1554 bis 1556 lösten in England einen gewaltigen Boom von [[Endzeit#Endzeit im Christentum|Endzeit]]-Predigten und &amp;amp;#8209;Kommentaren aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrik Müller: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger. Reformator, Kirchenpolitiker, Historiker.&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2004, ISBN 3-290-17288-0, S.&amp;amp;nbsp;54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bullingers Briefwechsel ===&lt;br /&gt;
Bullingers Briefwechsel ist der umfangreichste, der aus dem 16. Jahrhundert bekannt ist. Er ist von hohem dokumentarischem Wert für die Geschichte der Ausbreitung der zwinglianischen Reformation und für die europäische Kulturgeschichte. Er enthält ausgiebige Mitteilungen über Personen, zeitgenössische Publikationen, Ereignisse, Alltag, Volkskunde, Klima und Himmelserscheinungen. Es existieren über 12&amp;#039;000 Briefe von und an Bullinger. Bullinger korrespondierte mit Reformierten, Lutheranern, Anglikanern und Täufern und stand im Briefwechsel mit Lady [[Jane Grey]], [[Heinrich II. (Frankreich)|Heinrich&amp;amp;nbsp;II.]] und [[Franz II. (Frankreich)|Franz&amp;amp;nbsp;II.]] von Frankreich, [[Heinrich VIII. (England)|Heinrich&amp;amp;nbsp;VIII.]], [[Eduard&amp;amp;nbsp;VI.]] und [[Elisabeth&amp;amp;nbsp;I.]] von England, [[Christian III. (Dänemark und Norwegen)|Christian&amp;amp;nbsp;III. von Dänemark]], [[Philipp I. (Hessen)|Philipp von Hessen]] und dem Pfalzgrafen [[Friedrich III. (Pfalz)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III.]] Er war der persönliche Freund und Ratgeber vieler führender Persönlichkeiten der Reformation. Allein 300 Briefe sind an Calvin gerichtet. Die meisten Briefe sind aufbewahrt im Staatsarchiv Zürich und in der Zentralbibliothek Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edition&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Bis August 2024 wurden alle Briefe aus den Jahren 1523 bis April 1548 bearbeitet und in 21 Bänden und einem Zusatzband veröffentlicht. Diese Briefe sind der Öffentlichkeit auch über eine elektronische Ausgabe frei zugänglich (http://teoirgsed.uzh.ch/). Bis Ende 2020 wurde die an der theologischen Fakultät der Universität Zürich geleistete Arbeit durch den Schweizerischen Nationalfonds und die Zürcher Landeskirche finanziert. Seither ist die Weiterarbeit an dieser wichtigen Geschichtsquelle neu aufgeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• 1. Das Institut für Computerlinguistik der Universität Zürich (https://www.cl.uzh.ch) erstellt eine Web-Applikation (https://www.bullinger-digital.ch) mit den Metadaten zu jedem einzelnen Brief und verlinkt diese mit den digitalen Aufnahmen, die derzeit im Staatsarchiv des Kantons Zürich (https://www.zh.ch/de/direktion-der-justiz-und-des-innern/staatsarchiv.html) und in der Zentralbibliothek Zürich (https://www.zb.uzh.ch/de/) erstellt werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• 2. Die im Januar 2021 gegründete Heinrich Bullinger-Stiftung (https://www.bullinger-stiftung.ch) sorgt für die Weiterveröffentlichung der Briefe (Transkription, Kommentierung und Übersetzung) und für die Weiterführung der Ausgabe in Buchform. Das Editionsunternehmen verfügt über eine eigene Webseite (https://www.irg.uzh.ch/de/forschung/bullinger/edition-briefwechsel.html).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drama ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein schoen Spil von der Geschicht der edlen Römerin Lucretiae.&amp;#039;&amp;#039; Drama in 2 Akten, UA: Basel 1533.&lt;br /&gt;
* Andere Titel:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Ein schoen Spil von der Geschicht der edlen Römerin Lucretiae unnd wie der Tyrannisch küng Tarquinius Superbus von Rhom vertriben und sunderlich von der standthafftigkeit Junij Bruti des Ersten Consuls zu Rhom&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Spiel von der schönen Lucretia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Ein schoenes Spiel von der Geschichte der edlen Römerin Lucretiae&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Spiel von Lucretia und Brutus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Reformatoren]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Stadt Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Evangelisch-lutherische Kirchen]], [[Reformation in Memmingen]]&lt;br /&gt;
* [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz]]&lt;br /&gt;
* [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Editionen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. vom Zwingliverein in Zürich; Theologischer Verlag, Zürich 1973–2022, (Heinrich Bullingers Werke, 2.&amp;amp;nbsp;Abteilung) [per 2024 sind 21 Bände erschienen, 3216 Briefe von 1523 bis April 1548, rund ein Viertel des Gesamtbestandes enthaltend].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theologische Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Zwingliverein in Zürich. Bände 1&amp;amp;nbsp;ff. tvz, Zürich 1973&amp;amp;nbsp;ff. (Heinrich Bullingers Werke. 3.&amp;amp;nbsp;Abteilung) [per 2019 sind neun Bände erschienen].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrag des Zwinglivereins und in Zusammenarbeit mit Hans Ulrich Bächtold, [[Ruth Jörg]] und Peter Opitz hrsg. von Emidio Campi, Detlef Roth und Peter Stotz. 6&amp;amp;nbsp;Textbände und ein Registerband, TVZ, Zürich 2004–2007.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriften zum Tage.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Hans Ulrich Bächtold, Ruth Jörg und Christian Moser. achius, Zug 2006 (Studien und Texte zur Bullingerzeit&amp;amp;nbsp;3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktag ==&lt;br /&gt;
[[17. September]] im [[Evangelischer Namenkalender|Evangelischen Namenkalender]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frieder Schulz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Gedächtnis der Zeugen – Vorgeschichte, Gestaltung und Bedeutung des Evangelischen Namenkalenders.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 19. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1975, S.&amp;amp;nbsp;69–104, Namenliste S.&amp;amp;nbsp;93–104 ([https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00051793_00008.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;ngram=true&amp;amp;context=%22Jahrbuch+f%C3%BCr+Liturgik+und+Hymnologie%22&amp;amp;pubYear=%7B1975%7D&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%22Jahrbuch+f%C3%BCr+Liturgik+und+Hymnologie%22&amp;amp;mode=simple Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption im Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Zwinglis Erbe]].&amp;#039;&amp;#039; Spielfilm, 2018, 55 Min., Produktion: Eutychus Production, Regie: Alex Fröhlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|10443|Heinrich Bullinger|Autor=Hans Ulrich Bächtold}}&lt;br /&gt;
* J. Wayne Baker: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger and the Covenant. The Other Reformed Tradition.&amp;#039;&amp;#039; Ohio University Press, Athens 1980, ISBN 0-8214-0554-3.&lt;br /&gt;
* Jan-Andrea Bernhard: &amp;#039;&amp;#039;Briefe an Heinrich Bullinger im Blick auf Entstehung, Abfassung und Rezeption der »Confessio Raetica« (1552/53).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zwingliana.&amp;#039;&amp;#039; 40, Zürich 2013, {{ISSN|0254-4407}}, S.&amp;amp;nbsp;37–71.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Blanke]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger. Vater der reformierten Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag Zürich, Zürich 1990, ISBN 3-290-10079-0.&lt;br /&gt;
* {{TRE|7|375|387|Bullinger, Heinrich|Fritz Büsser}}&lt;br /&gt;
* Fritz Büsser: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger. Leben, Werk und Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1–2. Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2004/2005, ISBN 3-290-17296-1 / ISBN 3-290-17297-X.&lt;br /&gt;
* {{HLS|17181|Helvetische Bekenntnisse|Autor=Emidio Campi}}&lt;br /&gt;
* [[Emidio Campi]], Peter Opitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger: Life – Thought – Influence.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2007, ISBN 978-3-290-17387-6.&lt;br /&gt;
* Emidio Campi: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullingers Lehre von der Obrigkeit und die Frage nach dem Verhältnis von Kirche und Gemeinwesen.&amp;#039;&amp;#039; In: Frank Mathwig, Martin Ernst Hirzel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;«…&amp;amp;nbsp;zu dieser dauernden Reformation berufen.» Das Zweite Helvetische Bekenntnis: Geschichte und Aktualität.&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2020 (Reformiert!; 8), ISBN  978-3-290-18210-6, S. 138–168.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Gäbler]], Erland Herkenrath: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger, 1504–1575: Gesammelte Aufsätze zum 400. Todestag.&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag Zürich, Zürich 1975, ISBN 3-290-14607-3.&lt;br /&gt;
* {{Theaterlexikon|Heinrich Bullinger|1|300|Autor=Heidy Greco-Kaufmann}}&lt;br /&gt;
* Rainer Henrich: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullingers privates Testament. Ein wiederentdecktes Selbstzeugnis des Reformators.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Taschenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 130, 2010, S. 1–40 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=zut-001%3A2010%3A130%3A%3A16 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Jochen Hesse: &amp;#039;&amp;#039;Das Urbild des Altersporträts von Heinrich Bullinger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Querblicke, Zürcher Reformationsgeschichten&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich.&amp;#039;&amp;#039; Band 86). Hrsg. von Peter Niederhäuser, Regula Schmid. Chronos Verlag, Zürich 2019, ISBN 978-3-0340-1498-4, S.&amp;amp;nbsp;176–181 (betrifft ein Porträt des Malers Tobias Stimmer von 1564).&lt;br /&gt;
* Frank Mathwig, Martin Ernst Hirzel: &amp;#039;&amp;#039;Die&amp;#039;&amp;#039; Confessio Helvetica posterior &amp;#039;&amp;#039;im Gegenwind. Heinrich Bullingers Bekenntnis im Horizont der reformierten Bekenntnisdiskussion in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; In: dies. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;«…&amp;amp;nbsp;zu dieser dauernden Reformation berufen.» Das Zweite Helvetische Bekenntnis: Geschichte und Aktualität.&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2020 (Reformiert!; 8), ISBN  978-3-290-18210-6, S. 17–44.&lt;br /&gt;
* {{ADB|3|513|514|Bullinger, Heinrich|Johann Kaspar Mörikofer|ADB:Bullinger, Heinrich}}&lt;br /&gt;
* [[Christian Moser (Kirchenhistoriker)|Christian Moser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Dignität des Ereignisses: Studien zu Heinrich Bullingers Reformationsgeschichtsschreibung.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden / Boston, MA 2006, ISBN 978-90-04-22978-5 ([[Dissertation]] [[Universität Zürich]], 2008).&lt;br /&gt;
* Andreas Mühling: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullingers europäische Kirchenpolitik.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Bern 2001 (Zürcher Beiträge zur Reformationsgeschichte; 19), ISBN 3-906765-89-X.&lt;br /&gt;
* Patrik Müller: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger. Reformator, Kirchenpolitiker, Historiker.&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2004, ISBN 3-290-17288-0.&lt;br /&gt;
* [[Peter Opitz (Theologe)|Peter Opitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger als Theologe, eine Studie zu den «Dekaden».&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2004, ISBN 3-290-17305-4.&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|12|12|Bullinger, Johann Heinrich|[[Rudolf Pfister (Theologe)|Rudolf Pfister]]|118517384}}&lt;br /&gt;
* Christian Sieber: &amp;#039;&amp;#039;«Zurück zu den Quellen!» Die Forschungen von Heinrich Bullinger (1504–1575) im Urkundenarchiv des Stadtstaats Zürich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Taschenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 130, 2010, S. 41–70 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=zut-001%3A2010%3A130%3A%3A56 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.glaubensstimme.de/doku.php?id=autoren:b:bullinger:start &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bullinger – Texte in der Glaubensstimme&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://teoirgsed.uzh.ch/ Heinrich Bullinger-Briefwechsel (Onlineausgabe): &amp;#039;&amp;#039;Die Briefe von 1530–1547 in 20 Bänden&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.bullinger-digital.ch/ Bullinger Digital (Brieftexte und Digitalisate aus Bullingers umfangreichem Briefwechsel)]&lt;br /&gt;
* [https://bullinger-stiftung.ch/ Heinrich Bullinger-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://www.nzz.ch/article9PLT7-ld.308855 &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für die Reformation.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 17. Juli 2004 (zum 500. Geburtstag des Theologen Heinrich Bullinger)&lt;br /&gt;
* [http://www.aloha.net/~mikesch/ILP-1559.htm#Bullinger Eintrag] zu Bullinger im [[Index Librorum Prohibitorum]] von 1559&lt;br /&gt;
* [http://www.tripota.uni-trier.de/single_picture.php?signatur=121_port_0422 Tripota – Trierer Porträtdatenbank]&lt;br /&gt;
* Dominik Landwehr: [https://blog.nationalmuseum.ch/2020/08/flugblaetter-boulvardmedien/ &amp;#039;&amp;#039;Die Geburt der Boulevardmedien.&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 3. August 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118517384|LCCN=n/80/45117|VIAF=56624475}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bullinger, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierter Theologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierter Geistlicher (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antistes (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des evangelischen Namenkalenders]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Theologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur (Religion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Collegium Carolinum Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1504]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1575]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bullinger, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Reformator und Antistes in Zürich&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juli 1504&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremgarten AG|Bremgarten]], Aargau, Schweiz&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. September 1575&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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