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	<title>Heinz Hirsacker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:12:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Hirsacker&amp;diff=1972153&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ambross07: /* Zweiter Weltkrieg */ Linkfix mit AWB</title>
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		<updated>2024-08-18T21:23:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zweiter Weltkrieg: &lt;/span&gt; Linkfix mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Hirsacker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. August]] [[1914]] in [[Lübeck]]; † [[24. April]] [[1943]] in [[Kiel]]) war [[Deutschland|deutscher]] [[U-Boot]]-[[Kommandant]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], der wegen angeblicher Feigheit vor dem Feinde zum Tode verurteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Heinz Hirsacker trat im Jahr 1934 in die [[Reichsmarine]] ein. Von August bis Dezember 1937 fuhr er als [[Wachoffizier|Zweiter Wachoffizier]] auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 36 (U-Boot, 1936)|U 36]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Zu Kriegsbeginn diente er als Erster Wachoffizier auf den [[U-Boot-Klasse IX|Typ IX B]]-Booten &amp;#039;&amp;#039;[[U 64 (U-Boot, 1939)|U 64]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[U 124 (U-Boot, 1940)|U 124]]&amp;#039;&amp;#039;. Zum 9.&amp;amp;nbsp;Januar 1941 erfolgte die Beförderung zum [[Kapitänleutnant]]. Am 29.&amp;amp;nbsp;Mai 1941 übernahm er als Kommandant das [[U-Boot-Klasse VII|Typ-VII]]-Boot &amp;#039;&amp;#039;[[U 572]]&amp;#039;&amp;#039;. Mit diesem Boot führte Hirsacker sechs Feindfahrten durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# 2. September 1941 bis 2. Oktober 1941&lt;br /&gt;
# 30. Oktober 1941 bis 29. November 1941&lt;br /&gt;
# 7. Januar 1942 bis 10. Februar 1942&lt;br /&gt;
# 14. März 1942 bis 14. Mai 1942&lt;br /&gt;
# 30. Juni 1942 bis 3. September 1942&lt;br /&gt;
# 12. Oktober 1942 bis 22. November 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Fahrten war die Besatzung insgesamt 267 Tage auf See, das Boot versenkte in dieser Zeit drei Schiffe mit 14.813 [[Registertonne|BRT]] und beschädigte ein Schiff mit 6.207 BRT. Während der Fahrten gehörte U 572 zu mehreren U-Boot-Verbänden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (15. September 1941 – 1. Oktober 1941)&lt;br /&gt;
* Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Störtebecker&amp;#039;&amp;#039; (5. November 1941 – 19. November 1941)&lt;br /&gt;
* Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Gödecke&amp;#039;&amp;#039; (19. November 1941 – 26. November 1941)&lt;br /&gt;
* Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Hai&amp;#039;&amp;#039; (3. Juli 1942 – 21. Juli 1942)&lt;br /&gt;
* Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Streitaxt&amp;#039;&amp;#039; (20. Oktober 1942 – 2. November 1942)&lt;br /&gt;
* Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Schlagetot&amp;#039;&amp;#039; (9. November 1942 – 16. November 1942)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der dritten Feindfahrt im Januar 1942 misslang ihm ein Durchbruch durch die [[Straße von Gibraltar]] ins Mittelmeer, was ihm schlechte Kritiken bei Admiral [[Karl Dönitz]] einbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Oktober 1942 wurde &amp;#039;&amp;#039;U 572&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit neun weiteren Booten in der Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Streitaxt&amp;#039;&amp;#039; auf den [[Geleitzug|Konvoi]] SL 125 angesetzt. In den Tagen vom 27. Oktober bis zum 1. November versenkten acht U-Boote zwölf Schiffe mit 80.000 [[Bruttoregistertonnen|BRT]] und beschädigten sieben weitere Schiffe mit 46.750 [[Bruttoregistertonnen|BRT]]. &amp;#039;&amp;#039;U 572&amp;#039;&amp;#039; war daran nicht beteiligt. Das Boot wurde abgestellt, um vor Lissabon zu patrouillieren. Noch bevor Hirsacker sein neues Einsatzgebiet erreichte, bekam er den Befehl, Truppentransporter der Landungstruppen der [[Operation Torch]], der alliierten Landung in Marokko, anzugreifen. Dies geschah in der Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Schlagetot&amp;#039;&amp;#039; mit neun weiteren Booten. Es wurden von zwei Booten vier Schiffe mit 43.766 [[Bruttoregistertonnen|BRT]] versenkt und drei Schiffe mit 19.915 [[Bruttoregistertonnen|BRT]] beschädigt. Wiederum war &amp;#039;&amp;#039;U 572&amp;#039;&amp;#039; nicht erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung zum Tode wegen „Feigheit vor dem Feinde“ und Selbstmord ===&lt;br /&gt;
Als Reaktion auf die abermals schwache Leistung des Bootes wurde er am 18. Dezember seines Kommandos entbunden. Zunächst wurde er auf die Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;Z10&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Z33&amp;#039;&amp;#039; versetzt, dann aber wegen „Feigheit vor dem Feinde“ angeklagt und zum Tode durch Erschießen verurteilt. Er war neben [[Oskar Kusch]] einer von zwei deutschen U-Boot-Kommandanten im Zweiten Weltkrieg, die zum Tode verurteilt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Hirsackers Wunsch hin schmuggelte ein Freund eine Pistole in das [[Marineuntersuchungsgefängnis Kiel|Marineuntersuchungsgefängnis]] in Kiel-Wik, mit der er sich am 24. April 1943 erschoss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beförderungen ==&lt;br /&gt;
* [[Offiziersanwärter]] am 8. April 1934&lt;br /&gt;
* [[Fähnrich zur See]] am 1. Juli 1935&lt;br /&gt;
* [[Oberfähnrich zur See]] am 1. Januar 1937&lt;br /&gt;
* [[Leutnant zur See]] 1. April 1937&lt;br /&gt;
* [[Oberleutnant zur See]] am 1. April 1939&lt;br /&gt;
* [[Kapitänleutnant]] am 9. Januar 1941&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Spanienkreuz]] in Bronze (ohne Schwerter) am 6. Juni 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* L. G. Buchheim u. a.: &amp;#039;&amp;#039;U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Piper, 2001, ISBN 3-492-04042-X. (enthält Fotos von der Begegnung von U 96 unter Lehmann-Willenbrock mit U 572 unter Hirsacker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://uboat.net uboat.net (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://u-995.com/galeriemelaboe.html u-995.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hirsacker, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitänleutnant (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Kommandant (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hirsacker, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher U-Boot-Kommandant und Opfer der NS-Justiz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. August 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. April 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
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