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	<title>Hermann Haindl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ⵓ: ⇄; •2 externe Links geändert• 🌐︎</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •2 externe Links geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Haindl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. September]] [[1927]] in [[Berlin]]; † [[16. August]] [[2013]] in [[Hofheim am Taunus]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Bühnenmaler|Theatermaler]] und [[Künstler]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hofheim.de/kultur/Stadtmuseum/Sonderausstellung/Ausstellungsrueckblick/Sonderausstellungen_2016_-_2020/2017-Haindl.php |titel=Hermann Haindl. &amp;quot;Ich bin ein Narr&amp;quot; |werk=hofheim.de |datum=2017 |sprache=de |abruf=2022-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde in den 1980er Jahren international bekannt durch das von ihm gemalte Haindl-[[Tarot]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hofheim.de/download/fachbereich-1/Stadtmuseum/Lebenslauf-Hermann-Haindl.pdf |titel=Hermann Haindl Lebenslauf |werk=hofheim.de |datum=2017 |sprache=de |abruf=2022-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann Haindls Eltern waren beide Künstler, die Mutter war Sängerin, der Vater war [[Bühnenbild]]ner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dankmar Trier |url=https://www.degruyter.com/database/AKL/entry/_00645913/html |titel=Haindl, Hermann |werk=Allgemeines Künstlerlexikon Online |datum=2009 |sprache=de |abruf=2022-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 14 Jahren verließ er die Schule und begann 1942 am [[Schlesisches Theater|Kattowitzer Theater]] eine Lehre als Theatermaler und Bühnenbildner. Haindl wurde 1944, mit 17 Jahren, in die [[Wehrmacht]] eingezogen. Er geriet für vier Jahre in [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]] in [[Kiew]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;, wo sein künstlerisches Talent entdeckt und auch seine [[Kunst]]vorstellungen und Lebenssicht geprägt wird. Dort erkrankte er schwer und zog sich Erfrierungen an den Füßen zu. 1948 wurde er entlassen und zog nach Berlin, wo er die [[Fachschule für Werbung und Gestaltung Berlin|Meisterschule für Graphik]] besuchte&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; und als Grafiker im Kaufhaus [[Wertheim-Konzern|Wertheim]] Anstellung fand. 1949 floh er zu Verwandten nach [[Frankfurt am Main]] und fand 1950 eine Anstellung als Theatermaler. Bis 1980 arbeitete er an den [[Städtische Bühnen Frankfurt|Städtischen Bühnen Frankfurt]]. 1954 lernte Haindl in Hofheim am Taunus [[Erika Haindl|Erika Mehlhorn]] kennen, die er im darauffolgenden Jahr heiratete. Das Paar bekam zwei Söhne, Martin und Rainer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.frankfurt-live.com/stadt-hofheim-trauert-um-erika-haindl-112085.html |titel=Stadt Hofheim trauert um Erika Haindl |abruf=2021-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1950er Jahren widmete er sich verstärkt seiner Malerei und gab Malkurse, unter anderem im Volksbildungsverein Hofheim. 1962 war er Gründungsmitglied der Künstlervereinigung „Hofheimer Gruppe“. 1973 malte er im Auftrag des israelischen Staates in [[Tel Aviv-Jaffa|Tel Aviv]] zwei raumgreifende Wandgemälde anlässlich des 25. Jahrestages der Staatsgründung, 1981 zwei Gemälde für das [[Hessisches Ministerium der Finanzen|Hessische Finanzministerium]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1980 arbeitete Haindl nur noch als freischaffender Künstler und Bühnenbildner. Zusammen mit seiner Frau reiste er zwischen 1984 und 2003 wiederholt zu den [[Indianer]]n [[Nordamerika]]s und nach [[Indien]] und ließ sich von den [[Religion]]en und [[Mythologie]]n dieser [[Kultur]]en beeinflussen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Malte er vorher hauptsächlich [[Abstrakte Malerei|abstrakte Bilder]], änderte er dies unter diesem Einfluss mehr in Richtung gegenständliche und [[Surrealismus|surreale Kunst]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit war Hermann Haindl auch politisch engagiert. Ab 1973 kämpfte er mit seiner Frau für die Sanierung der historischen Altstadt von Hofheim am Taunus, das Paar sanierte selbst zwei historische Gebäude. 1974 war er Gründungsmitglied der „Bürgervereinigung Hofheimer Altstadt“ e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Er gründete 1984 die „Grüne offene Liste Hofheim“ und engagierte sich im [[Umweltschutz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 kaufte das [[Schloss Altenburg (Thüringen)|Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg]] Haindls 78 Tarot-Gemälde an. Hermann Haindl starb am 16. August 2013 im eigenen Zuhause.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haindl Tarot ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine künstlerischen Vorstellungen flossen in den Haindl-[[Tarot]], das er 1985 veröffentlichte und das ihn international bekannt machte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Anders als in anderen Tarots üblich, verwendete Haindl bei den [[Hofkarte]]n nicht die üblichen menschlichen Darstellungen, sondern ersetzte sie durch [[Gott|Götter-]] und [[Mythos|Mythenfiguren]]. (Schwerter: die [[Ägyptische Mythologie|ägyptischen Gottheiten]] [[Nut (ägyptische Mythologie)|Nut]], [[Re (ägyptische Mythologie)|Re]], [[Isis]], [[Osiris]] – Steine: die indianischen Mythenwesen &amp;#039;&amp;#039;Spider Woman&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Old Man&amp;#039;&amp;#039;, [[White Buffalo Woman]], [[Seattle (Häuptling)|Chief Seattle]] – Stäbe: die [[Indische Mythologie|indischen Götter]] [[Kali (Göttin)|Kali]], [[Brahma]], [[Radha]], [[Krishna]] – Kelche: die [[Europa|europäischen]] Figuren der [[Venus von Willendorf]], [[Odin]], [[Brigida von Kildare|Brigit von Irland]], [[Parzival]]). Eine andere Veränderung, die Haindl bei seinem Tarot vornahm, ist die Zuordnung von [[Runen]] bei den Karten der [[Tarot|Großen Arkana]]. Dies geschah nach Aussage Haindls, um wenigstens im Tarot [[Deutschland]] (für das die Runen stehen sollten) und das [[Juden]]tum ([[hebräisches Alphabet|hebräische Buchstaben]]) auszusöhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Bub, Bub, was soll mal aus dir werden, Lebensgeschichte eines Malers&amp;#039;&amp;#039;, Verlag [[Hartmut Hegeler]], Unna, 2010, ISBN 978-3-940266-98-9.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Gedanken zu meiner Malerei&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Hartmut Hegeler, Unna, 2010, ISBN 978-3-940266-97-2.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Bachblüten-Karten&amp;#039;&amp;#039;, Saarbrücken : Neue Erde, 2005.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der Haindl-Tarot&amp;#039;&amp;#039;, München : Ullstein-Taschenbuchverlag, 2002.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Hermann Haindl und seine Welt des Tarot&amp;#039;&amp;#039;, Idstein/Ts. : Baum, 1992.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Hofheimer Altstadt, Vergangenheit und Zukunft&amp;#039;&amp;#039;, Neuenhain im Taunus : Verlag 76, 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hanna Bekker vom Rath und die Künstler des Blauen Hauses in Hofheim am Taunus&amp;#039;&amp;#039;, Hofheim am Taunus, Magistrat, 1984.&lt;br /&gt;
* Pohl, Claudia: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Haindl&amp;#039;&amp;#039;, Hanau, Peters, 1978.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermann Haindl: Leben – Kunst – Tarot&amp;#039;&amp;#039;, Erika Haindl et al., Königsfurt-Urania, 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118700790}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hermannhaindl.de/ Website von Erika und Hermann Haindl]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://erhard-metz.de/2009/03/22/portraets-hermann-haindl/ | archive-is=20140107085612 | text=Bilder von Hermann Haindl}} auf erhard-metz.de &lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://words-and-pictures.de:80/hofheimergruppe/hofheimergruppe/haindl/haindl.htm | wayback=20050410005621 | text=Hofheimer Gruppe, Lebenslauf Hermann Haindl}} &lt;br /&gt;
* [https://3.bp.blogspot.com/-1c0LHShY3ks/TZsmbpSd48I/AAAAAAAAARg/ZhF2QcB24S4/s1600/tarot_herman_haindl_rachel_pollack.jpg Tarot-Karten von Haindl]&lt;br /&gt;
* [https://www.salonblanc.jp/exhibition/2010nichifutsu/image/068hermann-haindl.jpg Plakat Haindl &amp;#039;&amp;#039;Als der erste Baum&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118700790|LCCN=n/83/49796|VIAF=129763237}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haindl, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Hofheim am Taunus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bühnenmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tarot)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haindl, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theatermaler und Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. September 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. August 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hofheim am Taunus]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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