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	<title>Hermann Heinz Ortner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:38:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Heinz_Ortner&amp;diff=2100789&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NDG: Änderungen von ~2026-13589-98 (Diskussion) wurden auf die letzte Version von Mö1997 zurückgesetzt: Vandalismus</title>
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		<updated>2026-03-02T18:01:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-13589-98&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-13589-98&quot;&gt;~2026-13589-98&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-13589-98&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-13589-98 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) wurden auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:M%C3%B61997&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Mö1997 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Mö1997&lt;/a&gt; zurückgesetzt: Vandalismus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Heinz Ortner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. November]] [[1895]] in [[Bad Kreuzen]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[18. August]] [[1956]] in [[Salzburg]]) war ein [[österreich]]ischer [[Schriftsteller]] und [[Dramatiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ortner war zunächst seit 1914 Schauspieler, später Regisseur und zwischen 1926 und 1928 Chef[[dramaturg]] an der [[Danzers Orpheum|Neuen Wiener Bühne]]. Anschließend begann er seine Tätigkeit als Dramatiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Durchbruch hatte er 1928 mit dem Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Tobias Wunderlich]]&amp;#039;&amp;#039;, das 1929 am [[Burgtheater]] sowie 1937 als moderne Volksoper am 24. November 1937 in [[Kassel]] uraufgeführt wurde. 1932 verfasste er die [[Tragödie]] &amp;#039;&amp;#039;Schuster Anton Hitt&amp;#039;&amp;#039; und begann anschließend mit der Bearbeitung historischer Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortner, dessen Stücke zwischen 1929 und 1955 auf den Bühnen Österreichs am meisten gespielt wurde, trat 1933 der in Österreich verbotenen [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei. Zugleich war er auch Mitglied im [[Bund deutscher Schriftsteller Österreichs]], der energisch auf den [[Anschluss Österreichs]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] hinarbeitete. Am 23. Mai 1938 beantragte er die reguläre Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.303.364).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/31321161&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Baur und Karin Gradwohl-Schlacher |Titel=Literatur in Österreich 1938–1945 |Band=Band 3: Oberösterreich |Verlag=Böhlau |Ort=Wien |Datum=2014 |Seiten=312-23 |Online=[https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/33394/482373.pdf library.oapen.org]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam mit [[Josef Weinheber]], [[Max Mell]] und anderen österreichischen Schriftstellern betonte er 1938 im „[[Bund deutscher Schriftsteller Österreichs|Bekenntnisbuch österreichischer Dichter]]“, dass der Anschluss für ihn eine „Erlösung“ bedeute.&amp;lt;ref&amp;gt;Claus-Peter Böhner: &amp;#039;&amp;#039;Das „Bekenntnisbuch österreichischer Dichter herausgegeben vom Bund Deutscher Schriftsteller Österreichs“ (1938)&amp;#039;&amp;#039; [Reprint]. Mikroedition 1992, bestehend aus zwei Fiches, ISBN 3-89349-502-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr wurde zu [[Führergeburtstag|Hitlers Geburtstag]] sein Stück &amp;#039;&amp;#039;Ein Volk steht auf!&amp;#039;&amp;#039; uraufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stifter&amp;quot;&amp;gt;Julia Danielczyk: {{Webarchiv|url=http://www.stifter-haus.at/lib/publication_read.php?articleID=57 |wayback=20150924111116 |text=&amp;#039;&amp;#039;Hermann Heinz Ortner&amp;#039;&amp;#039;.}} Stifterhaus&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 wurde Ortner als einziger „ostmärkischer“ Dichter [[SA-Obertruppführer]] sowie Mitglied beim [[Kulturkreis der SA]]. 1943 wurde er aus der NSDAP und der SA ausgeschlossen, 1944 jedoch wieder aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stifter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner NSDAP-Mitgliedschaft war er nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] schwer belastet. 1949 wurde er Mitarbeiter in der Stelle für Wiederaufbau der Fremdenverkehrswirtschaft Österreichs und konnte 1949 in dieser Funktion Politiker aus Wien und Salzburg für seine Idee einer „Musikolympiade“ begeistern.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Musik macht Österreich&amp;#039;&amp;#039;. |url=http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=88 |wayback=20090103095102}} In: &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039;, 21/2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortner war mit der Schauspielerin [[Elisabeth Kallina]] verheiratet, die Ehe wurde 1938 geschieden, möglicherweise aus politischen Erwägungen Ortners, da Kallina (nach damaliger Diktion) als „[[Jüdischer Mischling|Mischling ersten Grades]]“ galt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Selbstinszenierung&amp;quot;&amp;gt;Julia Danielczyk: &amp;#039;&amp;#039;Ästhetik und Selbstinszenierung Hermann Heinz Ortners&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Verspielte Zeit. Österreichisches Theater der dreißiger Jahre&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1997&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk und Wirkung ==&lt;br /&gt;
Ortner zählte neben [[Richard Billinger]] zu den meistgespielten österreichischen Dramatikern der 1930er Jahre. Er verfasste in diesem Jahrzehnt 14 Dramen, zahlreiche Erzählungen und 5 Drehbücher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Selbstinszenierung&amp;quot; /&amp;gt; In seinen [[Theaterstücke]]n verarbeitete Ortner historische und legendäre Stoffe, die von Elementen aus [[Neuromantik]], [[Expressionismus]] und [[Naturalismus (Theater)|Neonaturalismus]] geprägt waren und seine Erfahrungen als Schauspieler und Regisseur einbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortners Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Tobias Wunderlich]]&amp;#039;&amp;#039; (UA 15. Juni 1929 am [[Wiener Burgtheater]] mit [[Ewald Balser]] in der Titelrolle) in elf Sprachen übersetzt und 1935 von [[Joseph Haas]] zu einer Oper vertont, &amp;#039;&amp;#039;Isabella von Spanien&amp;#039;&amp;#039; wurde in der Saison 1939/40 an über 250 Bühnen im deutschsprachigen Raum gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ortners weiteren bekannteren Stücken gehörte &amp;#039;&amp;#039;[[Stefan Fadinger]]&amp;#039;&amp;#039; über den Oberhauptmann der aufständischen Bauern des [[Traunviertel|Traun-]] und [[Hausruckviertel]]s im [[Oberösterreichischer Bauernkrieg|oberösterreichischen Bauernkrieg]], das am 25. März 1929 im [[Prinzregententheater]] in [[München]] uraufgeführt wurde. Zahlreiche seiner Werke erschienen zwischen 1929 und 1940 im [[Paul Zsolnay Verlag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Dramen Ortners sind &amp;#039;&amp;#039;Beethoven&amp;#039;&amp;#039; (im Auftrag von Burgtheaterdirektor [[Hermann Röbbeling]] für den Schauspieler [[Werner Krauß (Schauspieler)|Werner Krauß]], uraufgeführt 1934 aber mit [[Ewald Balser]] in der Titelrolle), &amp;#039;&amp;#039;Der Bauenhauptmann&amp;#039;&amp;#039; (1941) (Umarbeitung des Dramas &amp;#039;&amp;#039;Stefan Fadinger&amp;#039;&amp;#039; von 1933), Veit Stoß (im Auftrag der Stadt [[Nürnberg]], über den Bildhauer [[Veit Stoß]], 1940) und die Komödie &amp;#039;&amp;#039;Himmeltau&amp;#039;&amp;#039; (UA 30. November 1943).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Julia Danielczyk: &amp;#039;&amp;#039;Ästhetik und Selbstinszenierung Hermann Heinz Ortners&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Verspielte Zeit. Österreichisches Theater der dreißiger Jahre&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Schauspiels. Vom Beginn bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Schauspielführer&amp;#039;&amp;#039;. 19. Auflage. 1993, S. 430.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ortner, Hermann Heinz&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Carl Zuckmayer]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Geheimreport]]&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von [[Gunther Nickel]] und Johanna Schrön. Göttingen: Wallstein, 2002, ISBN 978-3-8353-3857-9, S. 283f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspielbearbeitungen ==&lt;br /&gt;
* 1948: &amp;#039;&amp;#039;Tobias Wunderlich&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Ludwig Standl]] ([[Österreichischer Rundfunk|ORF Vorarlberg]])&lt;br /&gt;
* 1949: &amp;#039;&amp;#039;Das Paradiesgärtlein&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Géza Rech]] ([[Rot-Weiß-Rot (Sender)|RWR Salzburg]])&lt;br /&gt;
* 1950: &amp;#039;&amp;#039;Das Paradiesgärtlein&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Alfred Schnayder]] (ORF Vorarlberg)&lt;br /&gt;
* 1955: &amp;#039;&amp;#039;Das Paradiesgärtlein&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Erich Schwanda]] (ORF Wien)&lt;br /&gt;
* 1974: &amp;#039;&amp;#039;Das Paradiesgärtlein&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Ferry Bauer]] (ORF Oberösterreich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Ö1-Hörspieldatenbank&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124709060}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Ortner,_Hermann_Heinz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124709060|LCCN=n2003071553|VIAF=10786576}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ortner, Hermann Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innviertler Künstlergilde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Kreuzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ortner, Hermann Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schauspieler, Regisseur und Dramatiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. November 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Kreuzen]], Oberösterreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. August 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NDG</name></author>
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