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	<title>Hermann Kohlhase - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Grubenhagener am 18. November 2025 um 21:25 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-18T21:25:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Albert Kohlhase&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. April]] [[1906]] in [[Bielefeld]]; † [[3. Dezember]] [[2002]] in [[Düsseldorf]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]). Er war von 1954 bis 1962 Abgeordneter im [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtag von Nordrhein-Westfalen]]. Er hatte verschiedene Ministerämter in Nordrhein-Westfalen inne und war zudem von 1952 bis 1954 Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur nahm Kohlhase ein Studium der Rechtswissenschaften in [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg im Breisgau]] auf, welches er mit beiden juristischen Staatsprüfungen beendete. Während seines Studiums wurde er 1926 Mitglied der [[Freiburger Burschenschaft Teutonia|Burschenschaft Teutonia Freiburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 260.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1936 an der [[Universität Erlangen]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Der Schutz der Familie im künftigen Erbrecht als Problem der deutschen Rechtserneuerung&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doktor|Dr. jur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und war von 1936 bis 1938 Stadtassessor in [[Bielefeld]]. Von 1938 bis 1940 war er Referent beim [[Deutscher Städtetag|Deutschen Gemeindetag]] und von 1940 bis 1942 – dem Zeitpunkt seiner Einberufung – Direktor der Gemeindeverwaltungs- und Sparkassenschule in [[Düsseldorf]], die dann bis zu ihrer Schließung im Jahr 1944 wieder von seinem Vorgänger, [[Hermann Quadt]], geleitet wurde. Kohlhase hatte am 8. Juni 1937 die Aufnahme in die [[NSDAP]] beantragt und war rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen worden ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 4.563.099).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/22090263&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war auch [[SS-Hauptsturmführer]] und von Juli 1943 bis Mai 1945 als Militärrichter der [[Waffen-SS]] im [[Wehrkreis III (Berlin)|Wehrkreis III]] in Berlin tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klepsch, Dr. Michael C. |url=http://www.linksfraktion-nrw.de/fileadmin/lv/dokumente/Dateien/Brosch_Sagel_Vergessene_Erbe.pdf |titel=60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen. Das vergessene braune Erbe |titelerg=Anhang |hrsg=Die Linke. Nordrhein-Westfalen |datum=2009-10 |seiten=20 |zugriff=2024-10-03 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Kohlhase von 1947 bis 1960 als [[Rechtsanwalt]] in Bielefeld tätig. Er war seit 1971 Vorsitzender des Vereins Düsseldorfer Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer und übernahm im gleichen Jahr den Landesvorsitz der Rheinischen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer in Köln. 1985 gründete er den Gesamtverband der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverbände in Nordrhein-Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Kohlhase schloss sich nach 1945 der FDP an. Er war Vorsitzender des FDP-Kreisverbands Bielefeld und von 1952 bis 1956 Vorsitzender des FDP-Bezirksverbands [[Ostwestfalen-Lippe]] sowie von 1952 bis 1955 Ratsmitglied der Stadt Bielefeld. Außerdem war er 1953/54 Mitglied der [[Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe]] und dort Vorsitzender der FDP-Fraktion. Vom 13. Juli 1954 bis 2. August 1962 gehörte er dem nordrhein-westfälischen Landtag an und war dort vom 22. April 1955 bis 12. März 1956 ebenfalls Vorsitzender der FDP-Fraktion. Er wurde in allen drei Wahlperioden jeweils über die Landesliste in den Landtag gewählt und schied 1962 aus dem Landtag aus, um Staatssekretär im [[Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen|Kultusministerium]] des Landes zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Kohlhase amtierte von 1952 bis 1954 als Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld. Nach einem [[Misstrauensvotum|Konstruktiven Misstrauensvotum]] gegen Ministerpräsident [[Karl Arnold (Politiker)|Karl Arnold]] sowie der Bildung einer sozial-liberalen Koalition wurde Kohlhase im Februar 1956 als [[Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen|Minister für Wirtschaft und Verkehr]] in die von Ministerpräsident [[Fritz Steinhoff]] geführte Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen berufen. Nachdem die [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] bei der Landtagswahl 1958 die absolute Mehrheit erreicht hatte, schied er im Juli 1958 aus der Regierung aus und wurde als Wirtschaftsminister von [[Hans Lauscher]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohlhase war von 1960 bis 1962 Beigeordneter der [[Düsseldorf|Stadt Düsseldorf]] und von 1962 bis 1966 Staatssekretär im Kultusministerium des Landes. Nach einem weiteren konstruktiven Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident [[Franz Meyers]] sowie der erneuten Bildung einer sozial-liberalen Koalition amtierte er von Dezember 1966 bis Juli 1970 als [[Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen|Minister für Landesplanung, Wohnungsbau und öffentliche Arbeiten]] in der von Ministerpräsident [[Heinz Kühn]] geführten Landesregierung. Am 20. Januar 1967 wurde das von ihm geleitete Ressort in Ministerium für Wohnungsbau und öffentliche Arbeiten umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 7: &amp;#039;&amp;#039;Supplement A–K.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-8253-6050-4, S. 578–579.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sagel.info/service/DasvergessenebrauneErbe.pdf Michael C. Klepsch: &amp;#039;&amp;#039;Das vergessene braune Erbe&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 6,7&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00559}}&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Steinhoff (Nordrhein-Westfalen)|Kabinett Steinhoff]] – [[Kabinett Kühn I]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Stadtoberhäupter von Bielefeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Wirtschaftsminister Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102621615X|VIAF=266650874}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kohlhase, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (FDP Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Landesplanungsminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für öffentliche Arbeiten (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kohlhase, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kohlhase, Hermann Albert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (FDP), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. April 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Dezember 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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