<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hexenhammer</id>
	<title>Hexenhammer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hexenhammer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hexenhammer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T23:17:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hexenhammer&amp;diff=33286&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-25980-56 am 29. April 2026 um 07:52 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hexenhammer&amp;diff=33286&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-29T07:52:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sprenger - Malleus maleficarum, 1669 - BEIC 9477645.tiff|mini|Titelseite des „Malleus maleficarum“, Lyon 1669]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Malleus maleficarum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch), [[Deutsche Sprache|deutsch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Der) Hexenhammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein Werk des deutschen [[Dominikaner]]s, [[Hexentheoretiker]]s und [[Inquisition|Inquisitors]] [[Heinrich Kramer]] (latinisiert &amp;#039;&amp;#039;Henricus Institoris&amp;#039;&amp;#039;), das die [[Hexenverfolgung]] legitimierte und wesentlich förderte. Das 1486 erstmals in [[Speyer]] gedruckte Buch erschien bis zum Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in rund 30.000 Exemplaren und 29 Auflagen. Auf den Titelblättern der meisten älteren Ausgaben wird auch [[Jakob Sprenger (Inquisitor)|Jakob Sprenger]] als Mitautor genannt, der einer umstrittenen Forschungshypothese zufolge jedoch nicht an der Entstehung beteiligt war. Die Basis für den in der zweiten Hälfte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bedeutend gewordenen &amp;#039;&amp;#039;Malleus maleficarum&amp;#039;&amp;#039; stellte die von Papst [[Innozenz VIII.]] ausgegebene [[Päpstliche Bulle|Bulle]] &amp;#039;&amp;#039;[[Summis desiderantes affectibus]]&amp;#039;&amp;#039; dar. Trotzdem konnte das Werk weder kirchliche noch weltliche Anerkennung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Kramer, der bereits 1484 in [[Ravensburg]] als Hexenverfolger aufgetreten war, verfasste den &amp;#039;&amp;#039;Hexenhammer&amp;#039;&amp;#039;, nachdem er im Jahr darauf mit einer Hexeninquisition in [[Innsbruck]] in der [[Diözese Bozen-Brixen|Diözese Brixen]] gescheitert war. Das [[Traktat]] sollte seine theologisch umstrittene Position stärken und die Hexenverfolgung rechtfertigen. Er stand dabei unter Zeitdruck, was durch zahlreiche Fehler bei den Nummerierungen der Kapitel, bei Fragestellungen und Querverweisen deutlich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kramer sammelt mit seinem Gehilfen, dem Theologen [[Johannes Gremper (Geistlicher)|Johannes Gremper]], in seinem Buch weit verbreitete Ansichten über die [[Hexe]]n und [[Zauberer]]. Im &amp;#039;&amp;#039;Hexenhammer&amp;#039;&amp;#039; werden die bestehenden Vorurteile übersichtlich präsentiert und mit [[Scholastik|scholastischer]] Argumentation begründet. Klare Regeln fordern eine systematische Verfolgung und Vernichtung der vermeintlichen Hexen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtfertigung und Gegnerschaft ==&lt;br /&gt;
Um seine Aussagen zu rechtfertigen, stellte Kramer seinem Werk die von ihm selbst verfasste und von Papst [[Innozenz VIII.]] 1484 unterzeichnete [[Päpstliche Bulle|apostolische Bulle]] &amp;#039;&amp;#039;[[Summis desiderantes affectibus]]&amp;#039;&amp;#039;, genannt auch „Hexenbulle“, voran. Zur Bestätigung des kirchlichen Dokuments fügte er 1487 eine [[päpstliche Approbation]] des [[Notar]]iats der [[Universität zu Köln]] hinzu, deren Echtheit jedoch in Frage gestellt wird, weil diese Approbation nur außerhalb des [[Erzbistum Köln|Kölner Bistums]] verbreitet wurde. Neben Zitaten bedeutender Persönlichkeiten wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Thomas von Aquin]] mit seiner Superstitionentheorie (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Theorie vom Aberglauben&amp;#039;&amp;#039;) sowie [[Augustinus]] und [[Johannes Nider]], Autor der Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[Formicarius]]&amp;#039;&amp;#039;, verwies er auch oft auf die Bibel. Mit mehreren Dutzend Beispielen illustrierte er seine Thesen, um zu verdeutlichen, wie verbreitet und gefährlich das Wirken der (vermeintlichen) Hexen sei. Er verfasste sein Werk in lateinischer Sprache. Die große Verbreitung des &amp;#039;&amp;#039;Hexenhammers&amp;#039;&amp;#039; wurde auch durch die Erfindung des [[Buchdruck]]s ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laien und [[Klerus|Kleriker]], die die Hexenjagd ablehnten, wurden im &amp;#039;&amp;#039;Hexenhammer&amp;#039;&amp;#039; zu Häretikern erklärt und mithin der Verfolgung preisgegeben: {{&amp;quot;|lang=la|Hairesis maxima est opera maleficarum non credere|Übersetzung=Es ist eine sehr große [[Häresie]], nicht an das Wirken von Hexen zu glauben}}. Bei einigen Autoren regte sich deutlicher Widerstand gegen diese Schrift. Die [[Spanische Inquisition]] beispielsweise erklärte den &amp;#039;&amp;#039;Hexenhammer&amp;#039;&amp;#039; nach eingehender Prüfung als „ungeeignet“. Die &amp;#039;&amp;#039;Suprema&amp;#039;&amp;#039;, der oberste Rat der spanischen Inquisition, urteilte: „Denn der Autor nimmt für sich in Anspruch, genau die Wahrheit ermittelt zu haben, in Dingen, die so beschaffen sind, daß er so leicht wie alle anderen getäuscht werden kann.“ [[Petrus Dusina]], Beisitzer am [[Inquisition#Römische Inquisition|römischen Inquisitionsgericht]], schrieb um 1580, die Grundsätze des &amp;#039;&amp;#039;Hexenhammers&amp;#039;&amp;#039; seien {{&amp;quot;|vom Inquisitionstribunal nicht angenommen worden}}. 1631 veröffentlichte einer der bekanntesten Gegner der Hexenprozesse, der Jesuit [[Friedrich Spee]], anonym die &amp;#039;&amp;#039;[[Cautio Criminalis]]&amp;#039;&amp;#039;, in der er vor allem die juristischen Methoden, die bei diesen Prozessen angewandt wurden, allen voran die [[Folter]], kritisierte. In der &amp;#039;&amp;#039;Quaestio Nona&amp;#039;&amp;#039; seiner Streitschrift wider [[Benedikt Carpzov der Jüngere|Benedict Carpzov]] 1659 nimmt sich der Jurist und Diplomat [[Justus Oldekop]] besonders der Sitzung des Teufels und der {{&amp;quot;|corporalem exportationem Veneficorum et sagarum (Giftmischer und Hexen) in montem Bructerorum, uffm Blocksberge}} und anderswo an, und stellt diese Dinge – wie schon in früheren Schriften – als leere Phantasie und plumpen Aberglauben dar, was ihn von einer „Nullität“ zur anderen führen müsse.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Lehrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Für und wider den Wahn. Hexenverfolgung im Hochstift Hildesheim&amp;#039;&amp;#039;, und: &amp;#039;&amp;#039;„Ein Streiter wider den Hexenwahn“. Niedersachsens unbekannter Frühaufklärer (Justus Oldekop).&amp;#039;&amp;#039; Lehrte 2003, ISBN 3-9803642-3-2, S. 194–242.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jurist und Aufklärer [[Christian Thomasius|Thomasius]] verwies in seiner &amp;#039;&amp;#039;[[Dissertatio de crimine magiae]]&amp;#039;&amp;#039; 1701 auf fehlende Beweise für die Existenz von Hexen und ihren [[Teufelspakt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungskontroverse um die Mitautorschaft Sprengers ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenhammer.jpg|mini|Hexenhammer von 1600 mit Sprenger als Koautor im Geschichtsmusem Roermond]]&lt;br /&gt;
Eine umstrittene Forschungshypothese lautet, Kramer habe seinen Mitbruder [[Jakob Sprenger (Inquisitor)|Jakob Sprenger]] als Mitautor benannt, um dem Werk mehr Autorität zu verleihen. In Wirklichkeit sei Sprenger jedoch nicht beteiligt gewesen. Er sei mit Kramer aus verschiedenen Gründen verfeindet gewesen, was eine Zusammenarbeit unwahrscheinlich mache.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Behringer]]: &amp;#039;&amp;#039;Hexen und Hexenprozesse in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage, dtv, München 2000, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich sei Sprenger schon in damaliger Zeit als Gegner der Hexenverfolgung bekannt gewesen und habe vergeblich versucht, der Behauptung seiner Mitwirkung am Hexenhammer entgegenzutreten. So habe er über seinen Ordensgeneral auch dafür gesorgt, dass der mittlerweile nach [[Salzburg]] geflohene Kramer seine dortige Predigerstelle aufgeben musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Grüter: &amp;#039;&amp;#039;Freimaurer, Illuminaten und andere Verschwörer. Wie Verschwörungstheorien funktionieren.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Fischer, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-596-17040-1, S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Indiz für den Namensmissbrauch sei, dass Kramer den Hexenhammer im Wirkungsbereich Sprengers nur unter seinem eigenen Namen herausgeben ließ, im Rest Deutschlands jedoch unter Verwendung auch des Namens Sprengers. Damit habe er bewirken wollen, dass Sprenger möglichst spät Kenntnis des Missbrauches erlangte. Der Nürnberger Drucker-Verleger [[Anton Koberger]] spricht in seinen Drucken nur von einem Autor im Singular. In der Nürnberger Ausgabe des Druckers Friedrich Peypus (1485–1534) von 1519 werden Henricus Institoris und Jakobus Sprenger gleichberechtigt als Autoren genannt, zu einem Zeitpunkt, da beide längst tot waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Kramer (Institoris) &amp;#039;&amp;#039;Der Hexenhammer. Malleus Maleficarum, Neu aus dem Lateinischen übertragen von Wolfgang Behringer&amp;#039;&amp;#039;, Günter Jerouschek und Werner Tschacher. Herausgegeben und eingeleitet von Günter Jerouschek und Wolfgang Behringer, Deutscher Taschenbuchverlag, München 2000, ISBN 3-423-30780-3, S. 31f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hypothese, der zufolge Sprenger unbeteiligt war, ist in der neueren Forschung weiterhin stark umstritten. Der neue Herausgeber Christopher Mackay hat eine Reihe von Argumenten für die Beteiligung Sprengers vorgebracht. Kramer sei zwar die treibende Kraft gewesen, doch Sprenger habe wohl das theoretische Material im ersten Teil des Werks beigesteuert.&amp;lt;ref&amp;gt;Christopher S. Mackay (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Henricus Institoris, O. P. and Jacobus Sprenger, O. P.: Malleus maleficarum.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Cambridge 2006, S. 103–121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Hexenhammer&amp;#039;&amp;#039; ist als [[Scholastik|scholastische]] Abhandlung verfasst und in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil wird definiert, was unter einer Hexe zu verstehen sei. Gelegentlich ist zwar von männlichen Zauberern die Rede, doch wird hauptsächlich auf das weibliche Geschlecht Bezug genommen. Frauen seien für die [[schwarze Magie]] anfälliger als Männer. Sie seien schon bei der Schöpfung benachteiligt gewesen, weil Gott Eva aus Adams Rippe schuf. Frauen werden als „Feind der Freundschaft, unausweichliche Strafe, notwendiges Übel, natürliche Versuchung, begehrenswerte Katastrophe, häusliche Gefahr, erfreulicher Schaden, Übel der Natur“ bezeichnet. Außerdem werden ihnen Defizite im Glauben vorgeworfen. Dies begründet der Hexenhammer mit einer eigenwilligen [[Etymologie]] des lateinischen Wortes &amp;#039;&amp;#039;femina&amp;#039;&amp;#039;, das aus lateinisch &amp;#039;&amp;#039;fides&amp;#039;&amp;#039; „Glauben“ und &amp;#039;&amp;#039;minus&amp;#039;&amp;#039; „weniger“ abgeleitet wird. Den Frauen wird sexuelle Unersättlichkeit unterstellt. Deshalb hätten sie auch intimen Kontakt mit speziellen [[Dämon]]en &amp;#039;&amp;#039;([[Incubus (Dämon)|Incubi]])&amp;#039;&amp;#039;. Der Teufelspakt bilde zusammen mit der schlechten Veranlagung der Frauen und der göttlichen Zulassung die Grundlage für das gefürchtete Phänomen der Hexe. Die Männer fielen dem Zauber der Frauen zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Anfangsteil beschreibt der Hexenhammer den [[Hexenprozess]] gegen die &amp;#039;&amp;#039;Hexe von Waldshut&amp;#039;&amp;#039;, den der Inquisitor [[Johannes Gremper (Geistlicher)|Johannes Gremper]] 1479 in [[Waldshut]] führte,&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Institoris: &amp;#039;&amp;#039;Der Hexenhammer.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzung: J. W. R. Schmidt, Berlin &amp;amp; Leipzig 1923, S. 34 ([[s:Page:Hexenhammersprenger1923.djvu/228|online]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; einen der ersten Hexenprozesse in Deutschland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmauder&amp;quot;&amp;gt;A. Schmauder: &amp;#039;&amp;#039;Frühe Hexenverfolgung in Ravensburg und am Bodensee.&amp;#039;&amp;#039; UVK Verlagsgesellschaft, 2001, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil des Werkes dominieren die magischen Praktiken, die sich auf den Geschlechtsverkehr und die männliche Impotenz (durch Wegzaubern des Glieds) beziehen. Die Diskrepanz der Geschlechter zeige sich auch bei der Rollenverteilung im Verhältnis von [[Magie]] und Wissenschaft. Die Männer befänden sich in Positionen, die sie aufgrund ihres Wissens einnähmen, während sich die Frauen der Magie bedienten und Schaden anrichteten. Kramer beschreibt im zweiten Teil auch, wie man sich vor [[Schadenzauber]] &amp;#039;&amp;#039;(maleficium)&amp;#039;&amp;#039; schützen und diesen aufheben könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Teil präsentiert er die von Spee kritisierten detaillierten Regeln für die Hexenprozesse und beschreibt verschiedene Fälle. Hierbei wird genau beschrieben, wie eine Angeklagte zu verhören und unter welchen Voraussetzungen und Regeln die Folter einzusetzen sei. Welche Folterpraktiken anzuwenden seien, wird lediglich ansatzweise angedeutet. Eine Auflistung und detaillierte Beschreibung der Folter erfolgt, anders als oft fälschlich angenommen, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt betont Kramer die weltliche Seite des Delikts stärker als die geistliche. Hinter dieser auf den ersten Blick erstaunlichen Tatsache steht vermutlich die Absicht, die zivile Justiz stärker in die Verfahren einzubeziehen, da die Überlebenschancen für die Angeklagten vor kirchlichen Gerichten weitaus höher waren als vor weltlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die ältere Forschung schreibt die Erstausgabe des &amp;#039;&amp;#039;Malleus maleficarum&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1487/1488 dem Straßburger Drucker Johann Prüss zu, nach [[Ludwig Hain]]s &amp;#039;&amp;#039;Repertorium.&amp;#039;&amp;#039; Heute gilt der Drucker [[Peter Drach]] in Speyer als Erstdrucker des Werks, auf Grund des Vergleichs der Drucktypen sowie der Angaben in seinem Rechnungsbuch.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Geldner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Rechnungsbuch des Speyrer Druckherrn, Verlegers und Grossbuchhändlers Peter Drach&amp;#039;&amp;#039;; mit Einleitung, Erläuterungen und Identifizierungsliste; in: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Geschichte des Buchwesens&amp;#039;&amp;#039; (Frankfurt am Main), Band 5, 1962, S. 1–196; {{ISSN|0066-6327}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende des Jahres 1500 erschienen sechs lateinische Drucke des &amp;#039;&amp;#039;Hexenhammers&amp;#039;&amp;#039;, alle in Einzelausgaben, nach Speyer auch in Nürnberg und Köln, sodann bis zum Jahr 1523 weitere sieben oder acht Ausgaben in [[Metz]], Köln, Paris, [[Lyon]] und Nürnberg. Nach der ersten großen Welle von Hexenprozessen im Gefolge der Reformation folgte eine Publikationspause, die mit einem Mentalitätswandel erklärt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Behringer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hexen und Hexenprozesse in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Dtv Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; 2957). Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1988, {{Falsche ISBN|3-432-02957-9}}, S. 72–79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst fünfzig Jahre später, von 1574 an, erschienen weitere fünfzehn Ausgaben in Latein, zuerst Einzeldrucke in [[Venedig]], seit 1580 und bis 1669 meist Sammeldrucke zusammen mit anderen Hexereitraktaten, vor allem in den Druckerstädten Frankfurt am Main und Lyon.&amp;lt;ref&amp;gt;André Schnyder: &amp;#039;&amp;#039;Der „Malleus maleficarum“, Fragen und Beobachtungen zu seiner Druckgeschichte sowie zur Rezeption bei Bodin, Binsfeld und Deltrio.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Kulturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 74, 1992, S. 323–364, bes. S. 327–328; {{ISSN|0003-9233}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständige Übersetzungen wurden erst im 20. Jahrhundert angefertigt:&lt;br /&gt;
* Deutsch (jedoch mangelhafte Übersetzung) von J. W. R. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Der Hexenhammer&amp;#039;&amp;#039;. Verlag H. Barsdorf, 1. Auflage, Berlin 1906 u.&amp;amp;nbsp;ö.&lt;br /&gt;
* Englisch von [[Montague Summers]]: &amp;#039;&amp;#039;Malleus maleficarum, the Hammer of Witchcraft&amp;#039;&amp;#039;. Edition Pushkin, London 1928 u.&amp;amp;nbsp;ö.&lt;br /&gt;
* Französisch von Amand Danet: &amp;#039;&amp;#039;Le marteau des sorcières.&amp;#039;&amp;#039; Plon, Paris 1973 u.&amp;amp;nbsp;ö.&lt;br /&gt;
* Italienisch von Armando Verdiglione: &amp;#039;&amp;#039;Il martello delle streghe.&amp;#039;&amp;#039; Edizione Marsilio, Venezia 1977 u.&amp;amp;nbsp;ö.&lt;br /&gt;
Hingegen ist das Werk zum Beispiel nie in den Niederlanden publiziert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;André Schnyder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Malleus maleficarum.&amp;#039;&amp;#039; von Heinrich Institoris alias Kramer, unter Mithilfe Jacob Sprengers auf Grund der dämonologischen Tradition zusammengestellt, Reprint des Erstdrucks von 1487 (Hain 9238); Verlag Kümmerle, Göppingen 1991–1993, (&amp;#039;&amp;#039;Litterae&amp;#039;&amp;#039;, 113, 116), 2 Bände; in Band 2 Kommentar mit der Liste der heute bekannten Ausgaben bis 1669, über Autorschaft und Entstehung (S. 419–432), über den ersten Drucker des Malleus maleficarum (S. 432–434), über die Übersetzungen S. 455, ISBN 3-87452-802-2; Kommentar ISBN 3-87452-844-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfluss ==&lt;br /&gt;
Kramers Werk fand zunächst offiziell weder kirchliche noch weltliche Anerkennung. Zwar hatte er seinem Buch die päpstliche Bulle &amp;#039;&amp;#039;Summis desiderantes affectibus&amp;#039;&amp;#039; vorangestellt, doch der &amp;#039;&amp;#039;[[Canon episcopi]]&amp;#039;&amp;#039;, ein auf unbekannte Vorlage zurückgehendes kirchenrechtliches Dokument, das zur Zeit der Abfassung des &amp;#039;&amp;#039;Hexenhammers&amp;#039;&amp;#039; bereits über 500 Jahre alt war und Eingang in die bedeutendsten Sammlungen des Kirchenrechts gefunden hatte, verurteilte vielmehr den Glauben an [[Hexenflug|Hexenflüge]] in Gefolgschaft heidnischer Göttinnen als Einbildung teuflischen Ursprungs und [[Häresie]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ms/content/pageview/6832901 Düsseldorfer Regino-Handschrift aus dem 10. Jahrhundert], abgerufen am 27. Juli 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Juristen und Theologen hielten an dieser Überzeugung fest, Humanisten wie [[Erasmus von Rotterdam]] und [[Willibald Pirckheimer]] machten sich öffentlich lustig über die Dummheit der Inquisitoren, was auch in den Volksbüchern der Frühen Neuzeit ein Echo fand. Andreas Perneder befand in seinem Strafrechtskommentar (Ingolstadt 1551), „weiße Magie“ sei gar nicht strafbar. Diese und andere Indizien ließen erwarten, dass die Hexenverfolgungen, die Anfang des 15. Jahrhunderts in der Schweiz begonnen hatten und die der Hexenhammer zu systematisieren und zu popularisieren suchte, bald zu einem Ende kommen würden. Doch nicht zuletzt weil einflussreiche Intellektuelle wie [[Martin Luther]] und [[Paracelsus]] von der Realität  der Hexerei überzeugt waren, konnte der &amp;#039;&amp;#039;Hexenhammer&amp;#039;&amp;#039; mehr als 70 Jahre nach seiner Veröffentlichung eine, wie der Historiker [[Wolfgang Behringer]] schreibt, „für viele unerwartete Fernwirkung“ entfalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Behringer: &amp;#039;&amp;#039;Hexen und Hexenprozesse in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage, dtv, München 2000, S. 77 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schweizer Germanist André Schnyder warnt vor einer Dämonisierung des Buches: Da die großen Verfolgungen erst deutlich später einsetzten und komplexe und situationsspezifische Ursachen hatten, lasse sich eine unmittelbare Verbindung zwischen Kramers Theorie und den Taten der Hexenrichter nur selten nachweisen; beobachten ließen sich allenfalls mittelbare Wechselwirkungen.&amp;lt;ref&amp;gt;André Schnyder: [https://referenceworks.brill.com/display/entries/EDNO/COM-280199.xml &amp;#039;&amp;#039;Hexereiliteratur&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Enzyklopädie der Neuzeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 5. Metzler, Stuttgart/Weimar 2007, ISBN 978-3-476-01995-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben, Übersetzungen, Kommentare ==&lt;br /&gt;
* Christopher S. Mackay (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Henricus Institoris, O. P. and Jacobus Sprenger, O. P.: Malleus maleficarum.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Cambridge University Press, Cambridge 2006, ISBN 0-521-85977-8 (Einleitung, kritische Edition des lateinischen Textes und englische Übersetzung)&lt;br /&gt;
* André Schnyder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Malleus maleficarum von Heinrich Institoris (alias Kramer) unter Mithilfe Jakob Sprengers aufgrund der dämonologischen Tradition zusammengestellt. Wiedergabe des Erstdrucks von 1487 (Hain 9238).&amp;#039;&amp;#039; Kümmerle, Göppingen 1991, ISBN 3-87452-802-2.&lt;br /&gt;
* André Schnyder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Malleus maleficarum von Heinrich Institoris (alias Kramer) unter Mithilfe Jakob Sprengers aufgrund der dämonologischen Tradition zusammengestellt. Kommentar zur Wiedergabe des Erstdrucks von 1487 (Hain 9238).&amp;#039;&amp;#039; Kümmerle, Göppingen 1993, ISBN 3-87452-844-8.&lt;br /&gt;
* [[Günter Jerouschek]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nürnberger Hexenhammer 1491. Faksimile der Handschrift von 1491 aus dem Stadtarchiv Nürnberg, Nr. D 251 von Heinrich Kramer (Institoris)&amp;#039;&amp;#039;. Olms, Hildesheim 1992, ISBN 3-487-09380-4. (Dieser nie in Druckform erschienene Text ist mit dem &amp;#039;&amp;#039;Hexenhammer&amp;#039;&amp;#039; nicht identisch; es handelt sich um ein Gutachten des Heinrich Institoris zu Händen des Nürnberger Rates.)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Kramer]] (Institoris): &amp;#039;&amp;#039;Der Hexenhammer. Malleus maleficarum.&amp;#039;&amp;#039; 3., revidierte Auflage. Dtv, München 2003, ISBN 3-423-30780-3 (kommentierte Neuübersetzung von [[Günter Jerouschek]] und [[Wolfgang Behringer]]).&lt;br /&gt;
* Jakob Sprenger, Heinrich Institoris: &amp;#039;&amp;#039;Malleus maleficarum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Malleorum quorundam maleficarum […].&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Frankfurt am Main 1532.&lt;br /&gt;
* Jakob Sprenger, Heinrich Institoris: &amp;#039;&amp;#039;Der Hexenhammer&amp;#039;&amp;#039;. Zum ersten Mal ins Deutsche übertragen und eingeleitet von [[Johann Wilhelm Richard Schmidt]]. Barsdorf, Berlin 1906 (Neudruck Darmstadt 1980 u.&amp;amp;nbsp;ö.; Area Verlag, Erftstadt 2004, ISBN 3-89996-069-6; maxro verlag, 2014, ISBN 978-3-944892-12-2. Unbrauchbar, da voller Übersetzungsfehler; nur noch von historischem Interesse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Yuval Noah Harari]] geht in seinem Buch [[Nexus (Harari)|Nexus]] (S. 151–160) auf die Hexenverfolgung ein. Er behandelt die frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen als Teil seiner historischen Analyse von Informationsnetzwerken. Harari beschreibt den Hexenhammer als ein Beispiel für die negativen Auswirkungen des Buchdrucks und die Verbreitung von Falschinformationen. Der Hexenhammer dient ihm als Beispiel dafür, dass technologische Fortschritte wie der Buchdruck nicht nur positive Folgen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Band [[Feuerschwanz]] thematisierte den Hexenhammer in ihrem Lied &amp;quot;Malleus maleficarum&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Katharina Nierula |Titel=Mutterschaft in Heinrich Kramers „Hexenhammer“ |Sammelwerk=[[Archiv für Kulturgeschichte]] |Band=106 |Nummer=2 |Datum=2024 |Seiten=325–361}}&lt;br /&gt;
* [[Arnold Angenendt]]: &amp;#039;&amp;#039;Toleranz und Gewalt. Das Christentum zwischen Bibel und Schwert.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Aschendorff, Münster 2009, ISBN 978-3-402-00215-5, S. 305–306.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Behringer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hexen und Hexenprozesse in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Dtv Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; 2957). Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1988, {{Falsche ISBN|3-432-02957-9}}.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Behringer: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Kramers „Hexenhammer“. Text und Kontext&amp;#039;&amp;#039;. In: Andreas Schmauder (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Frühe Hexenverfolgung in Ravensburg und am Bodensee&amp;#039;&amp;#039;. UVK Verlagsgesellschaft Konstanz 2001, ISBN 3-89669-812-5, S. 83–124.&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Broedel: &amp;#039;&amp;#039;The Malleus Maleficarum and the Construction of Witchcraft: Theology and Popular Belief.&amp;#039;&amp;#039; Manchester University Press, Manchester 2003, ISBN 0-7190-6440-6 [http://www.oapen.org/search?identifier=341393 (online)].&lt;br /&gt;
* [[Rainer Decker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Päpste und die Hexen. Aus den geheimen Akten der Inquisition.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Primus, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-86312-052-8, S. 47–54.&lt;br /&gt;
* [[Peter Segl]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Hexenhammer. Entstehung und Umfeld des Malleus maleficarum von 1487&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bayreuther historische Kolloquien.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Böhlau, Köln 1988, ISBN 3-412-03587-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Der Hexenhammer (1923)}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Malleus Maleficarum|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://diglib.hab.de/inkunabeln/151-quod-2f-1/start.htm &amp;#039;&amp;#039;Malleus Maleficarum.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe von 1490 in Wolfenbütteler Digitale Bibliothek]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=TTg8AAAAcAAJ &amp;#039;&amp;#039;Malleus Maleficarum.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe von 1519 bei Google Books]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/kramer/hexenha1/titlepage.html Deutsche Übersetzung Projekt Gutenberg, J. W. R. Schmidt 1906.]&lt;br /&gt;
* Werner Tschacher: [http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/5937/ &amp;#039;&amp;#039;Malleus Maleficarum (Hexenhammer).&amp;#039;&amp;#039;] In: Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;historicum.net&amp;#039;&amp;#039;, Juli 2008.&lt;br /&gt;
* [http://www.koeblergerhard.de/Fontes/HexenhammerSprenger1923.pdf Hexenhammer komplett auf Deutsch PDF]&lt;br /&gt;
* [http://de.scribd.com/doc/122566900/Der-Einfluss-des-Hexenhammers-auf-einen-konkreten-Hexenprozess-pdf Philippe Hürbin: &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluss des Hexenhammers auf einen Hexenprozess.&amp;#039;&amp;#039; Muttenz 2012: Anne Weyermännin St. Gallen 1604]&lt;br /&gt;
* [https://www.geo.de/wissen/weltgeschichte/der-hexenhammer-wie-ein-grausamer-bestseller-die-hexenjagd-vorantrieb-30174880.html &amp;#039;&amp;#039;Der Hexenhammer. Wie ein grausamer Bestseller die Hexenjagd vorantrieb&amp;#039;&amp;#039;] auf geo.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4210558-4|LCCN=no2007072431|VIAF=175261947}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Neulatein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inquisition]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hexenverfolgung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1486]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-25980-56</name></author>
	</entry>
</feed>