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	<title>Hielich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T23:33:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hielich&amp;diff=2801823&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PerfektesChaos: tk k</title>
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		<updated>2025-10-30T14:53:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Hillich|Zum deutschen Maler siehe [[Gerhard Hillich]].}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hielich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein alter [[Heischebrauch]] im [[Bergisches Land|Bergischen Land]], bei dem die jungen Leute bei der Braut erscheinen und bewirtet werden möchten, nachdem sie zuerst ein [[Böllerschießen]] veranstaltet haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schauerte&amp;quot;&amp;gt;Brigitte Schauerte-Lüke: &amp;#039;&amp;#039;Mensch und Brauchtum&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Landkreise in [[Nordrhein-Westfalen]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 8, Der [[Rheinisch-Bergischer Kreis|Rheinisch-Bergische Kreis]]. Wilhelm Stollfuss Verlag, Bonn 1974, S. 136 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Eifel]]er Raum nannte man den Brauch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hillich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Dort wandten sich die Vertreter eines Junggesellenvereins an die Hochzeitsgesellschaft einer aus ihrem Ort stammenden Braut und begehrten von dieser die Zahlung von Geld.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ahr-eifel-rhein.de/index.php?hauptmanue=allesfliesst&amp;amp;todo=alles_inUndUmDernau_SittenUndGebraeuche_Hielich&amp;amp;submenue_kap8=on&amp;amp;submenue_kap8_13=on Der Junggesellenverein des Ortes, aus dem die Braut kommt, zieht zur Hochzeitsgesellschaft, um Hielich/Hielichgeld einzufordern.] ahr-eifel-rhein.de; abgerufen am 12. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt ist auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hieling.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Wort Hielich stammt aus dem [[Mittelhochdeutsch]]en (hiuleich oder hîleich) und steht zunächst mit der Silbe &amp;#039;&amp;#039;leich&amp;#039;&amp;#039; für ein Lied, das die Junggesellen bei ihrem Erscheinen sangen. Die Silbe &amp;#039;&amp;#039;hie&amp;#039;&amp;#039; steht für die Vermählung selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Hielich |Wortart=m. |Band=10 |Sp=1311 |lemid=H08261}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor oder nach dem ersten [[Aufgebot (Eherecht)|Aufgebot]] wurde an Stelle einer [[Verlöbnis|Verlobungsfeier]] der Hielich begangen. Dabei handelt es sich um ein für [[Köln]] bereits um 1300 bezeugtes [[Brauchtum]], das vereinzelt noch in den 1950er Jahren im Bergischen Land und in der Eifel anzutreffen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schauerte&amp;quot; /&amp;gt; Zum Hielich wurde von einem jungen Burschen eingeladen. Er trug dabei einen langen schwarzen Stock, der mit bunten Bändern geschmückt war. Vor jedem Haus hielt er an und lud die jungen Leute mit den Worten ein: „fröh kummen on lang doblieven“ (früh kommen und lange dableiben). Der Hielichsabend wurde sodann mit Schüssen und [[Böllerschießen|Böllern]] aus allerlei Geräten begangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schauerte&amp;quot; /&amp;gt; Besonders beliebt waren Milchkannen, die mit [[Calciumcarbid|Karbid]] und Wasser geladen wurden. Der Deckel hing an einer Kette, die im Boden verankert oder an einem Baum befestigt war, damit er beim Schuss nicht in der Dunkelheit verloren ging. Am Boden der Kanne befand sich ein Loch. Wenn das sich in der Kanne bildende Gas ([[Ethin|Acetylen]]) austrat, hielt man eine brennende Lunte an das Loch, und der Schuss ging los.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Schönenberg: &amp;#039;&amp;#039;Die Hielich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatblätter des Heimat- und Geschichtsvereins [[Neunkirchen-Seelscheid]] e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Jahrbuch Nr. 12, 1997, S. 280 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend wurden die jungen Leute ins Haus oder in den Hof eingeladen, wo sie zu Ehren des Brautpaars und natürlich auch auf deren Kosten aßen, tranken und tanzten bis in den frühen Morgen hinein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schauerte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Brauchtum ist seit der Mitte des 20. Jahrhunderts verloren gegangen. An seine Stelle ist später der [[Polterabend]] getreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten in der Eifel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- folgender Absatz war in der Versionsgeschichte bis 20:50, 13. Mai 2012 vorhanden und ist unbelegt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Hillich-Abend zogen die Junggesellen vor das Haus der Braut, um dort mit Krach und Gesang auf sich aufmerksam zu machen. Die Lieder handelten meist von enttäuschter Liebe und beklagten die Tatsache, dass das Mädchen nicht einen der Ihren erwählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Gegenden der Eifel wurde Lärm vornehmlich durch das Schleifen von Sensenklingen an drehenden, eisenbeschlagenen Wagenrädern erzeugt, deshalb sprach man auch vom &amp;#039;&amp;#039;Hillich-Schleifen&amp;#039;&amp;#039; oder nur kurz &amp;#039;&amp;#039;Schleifen&amp;#039;&amp;#039; für die &amp;#039;&amp;#039;Hillich&amp;#039;&amp;#039; selbst. Zu diesem Zweck wurde ein Wagen aufgebockt. An den Wagenrädern befestigte man Seile oder Ketten und brachte damit das Rad in Schwung. Beliebt und effektiv waren auch das Anschlagen von auf dem Boden liegenden Sägeblättern mit Hämmern. Mancherorts geben die Hillich-Jungen ein Weinen vor, indem sie in hohen Tönen der &amp;#039;&amp;#039;Trauer&amp;#039;&amp;#039; Ausdruck verliehen, die begehrenswerte Braut nicht bekommen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Peter Kürten]]: &amp;#039;&amp;#039;Hilich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Volksleben und Lande am Rhein, Rosenmond&amp;#039;&amp;#039;. Rheinvolk-Verlag, Köln-Dünnwald o.&amp;amp;nbsp;J., S. 80.&lt;br /&gt;
* {{DamenConvLex-1834 |Lemma=Aufgebot |Band=1 |Seite=359 |Kommentar=Aufgebot vor der Hochzeit mit dreimaliger Bekanntmachung |zenoID=20001713043}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bell-hunsrueck.de/Die-Verlobung-die-Hielich.374.0.html Die Verlobung – die „Hielich“ oder „Hillich“.] bell-hunsrueck.de; abgerufen am 12. November 2012&lt;br /&gt;
* [http://jgv-vinxel.de/verschiedenes/jura.html Forderung der Vinxeler Junggesellen am Hochzeitsabend an den Bräutigam.] jgv-vinxel.de; abgerufen am 12. November 2012&lt;br /&gt;
* [http://www.enzyklo.de/Begriff/hielich Folgende Begriffe beginnen mit &amp;#039;&amp;#039;Hielich&amp;#039;&amp;#039;.] enzyklo.de; abgerufen am 12. November 2012&lt;br /&gt;
* [http://jgv-vinxel.de/verschiedenes/jura.html Die Jura von Vinxel.] jgv-vinxel.de; abgerufen am 25. November 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochzeitsbrauch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heischebrauch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feste und Brauchtum (Eifel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feste und Brauchtum (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PerfektesChaos</name></author>
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