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	<title>Hintertuxer Gletscher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nillurcheier: /* Weitere touristische Angebote */ so ohne Wortzerfall</title>
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		<updated>2026-04-29T15:38:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weitere touristische Angebote: &lt;/span&gt; so ohne Wortzerfall&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47/04/15/N|EW=11/39/50/E|region=AT-7|type=landmark}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte&lt;br /&gt;
|Österreich Tirol&lt;br /&gt;
|width      = 220&lt;br /&gt;
|caption    = Hintertuxer Gletscher&lt;br /&gt;
|name       = Skigebiet Hintertuxer Gletscher&lt;br /&gt;
|lat        = 47/04/15/N&lt;br /&gt;
|long       = 11/39/50/E&amp;lt;!--mittendrin, bei ÖK &amp;quot;Tuxer Ferner&amp;quot; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|region     = AT-7&lt;br /&gt;
|type       = landmark &lt;br /&gt;
|dim        = 6500&lt;br /&gt;
|mark       = Alpine skiing pictogram.svg&lt;br /&gt;
|marksize   = 16&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintertux glacier.jpg|miniatur|Der Hintertuxer Gletscher im August 2017]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hintertuxer Gletscher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die touristische Bezeichnung für das Skigebiet auf dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tuxer&amp;amp;nbsp;Ferner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und dem benachbarten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Riepenkees&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei [[Hintertux (Gemeinde Tux)|Hintertux]], am Ende des [[Tuxertal]]s, einem Seitental des [[Zillertal]]s in [[Tirol (Bundesland)|Tirol]], [[Österreich]]. Erschlossen wird das Gebiet durch 21 Seilbahnen und Lifte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hintertuxergletscher.at/de/skifahren/skigebietsinfo/geoeffnete-anlagen/ Skigebietsinfo auf hintertuxergletscher.at]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Skigebiet reicht an seinen höchsten Punkten bis auf 3.250 Meter zur Wildlahnerscharte am [[Olperer]] sowie zum Sattel zwischen den [[Gefrorene-Wand-Spitzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gletscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tuxer Ferner ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Tuxer Ferner}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Tuxer Ferner&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Ferner (Toponym)|Ferner]]&amp;#039;&amp;#039;, von hochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;[[Firn]]&amp;#039;&amp;#039; für ‚Gletscher‘, ebenso &amp;#039;&amp;#039;[[Kees (Toponym)|Kees]]&amp;#039;&amp;#039;) regional auch Hintertuxer Gletscher genannt, ist ein ausgedehntes Gletscherfeld, das sich nordöstlich unterhalb des [[Kleiner Kaserer|Kleinen&amp;amp;nbsp;Kaserers]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|3093|AT}}), des [[Großer Kaserer|Großen&amp;amp;nbsp;Kaserers&amp;amp;nbsp;]]({{Höhe|3263}}), des [[Olperer]]s ({{Höhe|3476}}) und der Gefrorene-Wand-Spitzen&amp;amp;nbsp;({{Höhe|3288}} und {{Höhe|3270}}) erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seiner Nordflanke liegt das Gefrorene-Wand-Kees als Teilgletscher. Das Gletscherende bildet ein markanter Eisbruch oberhalb von rund {{Höhe|2600}} Seehöhe. Die maximale Eisdicke beträgt bis zu 120 Meter, die Länge etwa vier Kilometer, wobei sich diese durch jährliche Fließbewegung von bis zu 40 Metern verändert. Daher müssen einzelne Liftanlagen regelmäßig neu positioniert werden. Das Eisvolumen des Gletschers wurde um 2010 auf etwa 190&amp;amp;nbsp;Millionen Kubikmetern Eis geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.hintertuxergletscher.at/de/faszination.html | wayback=20080920053859 | text=Informationen über das Eis des Gletschers auf hintertuxergletscher.at}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.hintertuxergletscher.at/de/service/faszination-eis.html|titel=Faszination Eis|zugriff=2015-06-08|werk=hintertuxergletscher.at|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20150512163738/http://www.hintertuxergletscher.at/de/service/faszination-eis.html|archiv-datum=2015-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gletscher ist das Quellgebiet des [[Großer Kunerbach|Großen&amp;amp;nbsp;Kunerbachs]], einem [[Tuxbach]]-Quellbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Riepenkees ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Riepenkees}}&lt;br /&gt;
Das Große Riepenkees erstreckt sich im [[Zamser Grund]] südöstlich des Olperers zur südlichen Gefrorene-Wand-Spitze (das [[Kleines Riepenkees|Kleine&amp;amp;nbsp;Riepenkees]] ist ein Gletscherrest östlich zwischen den beiden Gefrorene-Wand-Spitzen). Er hängt am gänzlich vergletscherten [[Riepensattel]] mit dem Tuxer Ferner zusammen. Dieser Gletscher ist aufgrund seiner südseitige Lage vergleichsweise klein und etwa 1&amp;amp;nbsp;km lang. Im [[Kar (Talform)|Kar]] unterhalb liegt ein Gletschersee, der heute die Quelle des [[Riepenbach]]s darstellt. Dort liegt auch das Südende des Skigebiets, mit der Schlegeis-Seilbahn, bebannt nach dem [[Schlegeisspeicher]] im Zemmgrund.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bergfex.at/hintertux/|titel=Skigebiet Hintertuxer Gletscher / Hintertux|werk=bergfex.at|kommentar= mit Panoramakarte|zugriff=2015-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Riepenkees geht der Tuxer&amp;amp;nbsp;Ferner auch am [[Wildlahnersattel]] in [[Olpererferner]] und [[Wildlahnerferner]] in der [[Schmirntal|Schmirn]] über. Verbindungen zu früher benachbarten Gletschern wie dem Unterschrammachkees und dem Friesenbergkees bestehen heute nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gletscherentwicklung ===&lt;br /&gt;
Seit dem Ende der [[Kleine Eiszeit|Kleinen Eiszeit]] in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts befindet sich der Hintertuxer Gletscher bestehend aus mehreren Firn- und Eisfeldern wie dem Gefrorene‑Wand‑Kees und dem [[Riepenkees]] in einem langfristigen Rückzugsprozess.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kurt Scharr, Ernst Steinicke |Titel=Tourismus und Gletscherschigebiete in Tirol: eine vergleichende geographische Analyse |Verlag=BoD – Books on Demand |Datum=2011 |ISBN=978-3-902719-82-9 |Online=https://books.google.at/books?id=F69V0GuyziIC&amp;amp;redir_esc=y |Abruf=2026-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Entwicklung entspricht dem allgemeinen Trend der Alpengletscher, die seit etwa 1850 einen erheblichen Verlust an Fläche und Volumen verzeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://journals.openedition.org/rga/8384 |titel=Dein Browser wird geprüft! |abruf=2026-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische und glaziologische Untersuchungen zeigen, dass die Gletscher der [[Zentralalpen (Dreiteilung)|Zentralalpen]] im Verlauf des 20. Jahrhunderts deutlich an Masse verloren haben. Auch für die Gletscher im [[Zillertal]] ist seit Beginn systematischer Messungen ein kontinuierlicher Rückgang dokumentiert, der sich seit den 1980er‑Jahren beschleunigt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sciencedirect.com/book/edited-volume/9780123948496/snow-and-ice-related-hazards-risks-and-disasters |titel=Snow and Ice-Related Hazards, Risks, and Disasters |sprache=en-us |abruf=2026-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursachen sind vor allem steigende Lufttemperaturen, eine zunehmende Häufigkeit von Hitzesommern sowie eine abnehmende winterliche Schneedeckung, die für die Akkumulation der Gletscher entscheidend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Hintertuxer Gletscher werden analog zu vergleichbaren Tiroler Gletschern seit Beginn des 21. Jahrhunderts überwiegend negative Massenbilanzen festgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bruno Abegg, Marius Mayer |Titel=The exceptional year of 2022: “deathblow” to glacier summer skiing in the Alps? |Sammelwerk=Frontiers in Human Dynamics |Band=5 |Datum=2023-05-05 |ISSN=2673-2726 |DOI=10.3389/fhumd.2023.1154245 |Online=https://www.frontiersin.org/journals/human-dynamics/articles/10.3389/fhumd.2023.1154245/full |Abruf=2026-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fachliteratur weist darauf hin, dass alpine Gletscher in dieser Höhenlage besonders sensibel auf Temperaturänderungen reagieren. Modellrechnungen gehen davon aus, dass selbst bei einer Stabilisierung der globalen Erwärmung ein weiterer deutlicher Eismassenverlust nicht zu vermeiden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Huss, Regine Hock |Titel=Global-scale hydrological response to future glacier mass loss |Sammelwerk=Nature Climate Change |Band=8 |Nummer=2 |Datum=2018-02 |ISSN=1758-6798 |DOI=10.1038/s41558-017-0049-x |Seiten=135–140 |Online=https://www.nature.com/articles/s41558-017-0049-x |Abruf=2026-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem flächenhaften Rückzug der [[Gletscherzunge]]n sind auch morphologische Veränderungen zu beobachten. Dazu zählen das Freilegen von Fels‑ und Schuttflächen, die Ausbildung neuer [[Moräne]]n sowie eine Zunahme paraglazialer Prozesse wie [[Steinschlag]] und [[Erosion (Geologie)|Erosion]]. Diese Veränderungen beeinflussen sowohl den Naturraum als auch die langfristigen Nutzungsmöglichkeiten des hochalpinen Geländes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniel Draebing, Gerasimos A. Pandis, Wiebe Nijland |Titel=Paraglacial and periglacial processes drive headwall erosion in a deglaciating Swiss cirque |Sammelwerk=Geomorphology |Band=482 |Datum=2025-08-01 |ISSN=0169-555X |DOI=10.1016/j.geomorph.2025.109799 |Seiten=109799 |Online=https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0169555X25002090 |Abruf=2026-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt folgt der Hintertuxer Gletscher damit dem allgemeinen Entwicklungspfad der Alpengletscher: einem fortschreitenden, klimabedingten Rückgang, dessen Dynamik sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verstärkt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Léo Clauzel, Martin Ménégoz, Adrien Gilbert, Olivier Gagliardini, Delphine Six, Guillaume Gastineau, Christian Vincent |Titel=Sensitivity of Glaciers in the European Alps to Anthropogenic Atmospheric Forcings: Case Study of the Argentière Glacier |Sammelwerk=Geophysical Research Letters |Band=50 |Nummer=13 |Datum=2023-07-16 |ISSN=0094-8276 |DOI=10.1029/2022GL100363 |Online=https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2022GL100363 |Abruf=2026-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mylène Jacquemart, Samuel Weber, Marta Chiarle, Małgorzata Chmiel, Alessandro Cicoira, Christophe Corona, Nicolas Eckert, Johan Gaume, Florie Giacona, Jacob Hirschberg, Roland Kaitna, Florence Magnin, Stephanie Mayer, Christine Moos, Alec van Herwijnen, Markus Stoffel |Titel=Detecting the impact of climate change on alpine mass movements in observational records from the European Alps |Sammelwerk=Earth-Science Reviews |Band=258 |Datum=2024-11-01 |ISSN=0012-8252 |DOI=10.1016/j.earscirev.2024.104886 |Seiten=104886 |Online=https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0012825224002137 |Abruf=2026-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Skigebiet ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zillertal3.jpg|miniatur|220px|Eine Piste auf dem Hintertuxer Gletscher (Tuxerfernerhang)]]&lt;br /&gt;
Der Hintertuxer Gletscher zählt zu den hochgelegenen Skigebieten der Alpen und bietet die längste Skisaison Österreichs. Der Skibetrieb ist bereits ab Frühherbst bis in das späte Frühjahr möglich. Aufgrund der Höhenlage zwischen 1.500 m und 3.250 m gilt das Gebiet als vergleichsweise schneesicher, wodurch ein Großteil der Lifte und Pisten betrieben werden kann. In den Wintermonaten ist das Gebiet Teil der Ski- &amp;amp; Gletscherwelt Zillertal 3000 (gemeinsam mit Eggalm, Rastkogel, Finkenberg, Penken/Mayrhofen und Ahorn), mit insgesamt 206 Pistenkilometern. Die Abfahrt ist direkt von 3.250 m Höhe bis ins Ortsgebiet von Hintertux möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tirol.at/aktivitaeten/sport/skifahren/skigebiete/hintertuxer-gletscher |titel=Skigebiet Hintertuxer Gletscher {{!}} Tirol in Österreich |sprache=de |abruf=2026-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lifte und Seilbahnen ===&lt;br /&gt;
Um die Menge an Touristen auf den Hintertuxer Gletscher zu befördern, wurden dort drei große [[Seilbahn]]en errichtet: Die &amp;#039;&amp;#039;Gletscherbusse&amp;#039;&amp;#039; laufen mit je einer [[Gondelbahn|Gondel]] an zwei Stahlseilen und können so 24&amp;amp;nbsp;Personen mit einer Gondel befördern.&lt;br /&gt;
1968 wurde in Hintertux der erste Sessellift der Welt mit Stützen im Gletschereis gebaut: Der Einsessellift &amp;#039;&amp;#039;Gefrorene Wand&amp;#039;&amp;#039;, der vom [[Tuxer Fernerhaus]] ({{Höhe|2600}}) bis zum Felskopf ({{Höhe|3050}}) reicht.&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Gletscherbus&amp;amp;nbsp;3&amp;#039;&amp;#039; ist die höchste Seilbahn an 2&amp;amp;nbsp;Stahlseilen der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.skiurlauboesterreich.org/skigebiete/hintertuxer-gletscher |wayback=20150206071400 |text=Hintertuxer Gletscher.}}&amp;#039;&amp;#039; Allgemeine Informationen, auf skiurlauboesterreich.org.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gletscherbusse sind Seilbahnen des Typs [[Funitel]]. Die dritte große Seilbahn wurde erst in der Wintersaison 2008/2009 in Betrieb genommen. Sie trägt nun den Namen &amp;#039;&amp;#039;Gletscherbus&amp;amp;nbsp;1&amp;#039;&amp;#039; und führt von der Talstation hinauf bis zur [[Sommerbergalm]]. Damit wurden die älteren 4-Personengondeln abgelöst, die bisher die Personenbeförderung, zusammen mit der immer noch in Betrieb befindlichen 8-Personen-Kabinenbahn zur Sommerbergalm übernommen hatten. Um einen ganzjährigen Betrieb zu gewährleisten, gibt es in jedem Abschnitt der Zubringerkette von der Talstation zur Gefrorenen Wand 2 Seilbahnen. Insgesamt werden 18&amp;amp;nbsp;Lifte zum Transport von der &amp;#039;&amp;#039;Talstation Hintertux&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1500}}) bis auf den Gletscher zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere touristische Angebote ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eis-Palast Hintertuxer Gletscher.jpg|mini|hochkant|Brückenspalte im Natureispalast]]Neben dem klassischen Wintersport hat sich der Hintertuxer Gletscher auch als vielseitiges Ausflugsziel außerhalb des alpinen Skibetriebs etabliert. Durch die ganzjährige Seilbahnerschließung ist das hochalpine Gebiet für Besucherinnen und Besucher ohne besondere alpine Erfahrung zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.adac.de/show/skigebiet-hintertux |titel=Hintertuxer Gletscher: Karte, Tipps &amp;amp; Infos für die Region {{!}} ADAC Maps |sprache=de |abruf=2026-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere Panorama‑ und Aussichtsfahrten spielen dabei eine Rolle. Von den Bergstationen in rund 3.250 m Seehöhe eröffnet sich ein weiter Blick auf die umliegenden Gipfel der Zillertaler Alpen sowie auf benachbarte Gebirgsgruppen, wodurch der Hintertuxer Gletscher auch im Sommer und in der schneefreien Zeit ein Ziel für Tagesausflüge darstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://on.orf.at/video/14306930/barbara-karlich-unterwegs-im-zillertal |titel=Barbara Karlich unterwegs: Im Zillertal |sprache=de |abruf=2026-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet dient zudem als Ausgangspunkt für hochalpine Wanderungen. Entlang der Gletscher- und Felsregion befinden sich mehrere [[Schutzhütte|Schutzhütten]] und Berggasthäuser, die zum Teil eine ganzjährige Bewirtung anbieten und sowohl Wanderern als auch Alpinisten als Stützpunkte dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bergfex.at/sommer/hintertux/touren/wandern/ |titel=Wandern Hintertuxer Gletscher - 259 Touren - bergfex |sprache=de |abruf=2026-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geologische Besonderheit stellt die [[Spannagelhöhle]] dar, die sich unterhalb des [[Spannagelhaus|Spannagelhauses]] befindet und als [[Naturdenkmal]] ausgewiesen ist. Mit einer Gesamtlänge von über zehn Kilometern zählt sie zu den größten bekannten [[Höhle|Höhlensystemen]] der Zentralalpen. Die Höhle ist sowohl aus wissenschaftlicher Sicht als auch im Rahmen geführter Besichtigungen von Bedeutung. &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spannagelhoehle.at/ |titel=Marmorschauhöhle |sprache=de-DE |abruf=2026-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Angebot ist der sogenannte „Natureispalast“, eine erschlossene Gletscherspalte im Inneren des Gletschereises. Der Zugang befindet sich unterhalb der [[Bergstation]] des Gletscherbus 3. Besucherinnen und Besucher steigen dabei über fest installierte Treppen und Leitern mehrere Dutzend Meter in das Eis hinab und erhalten Einblicke in natürliche Hohlräume, Eisformationen und Schmelzwasserbereiche.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.natursport.at/downloads/prospekt-natureispalast2010.pdf Natur Eis Palast]&amp;#039;&amp;#039;, Prospekt (PDF, 1,1&amp;amp;nbsp;MB; auf natursport.at, abgerufen am 5. Jänner 2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.showcaves.com/german/at/showcaves/NaturEisPalast.html |titel=Schauhöhlen in Österreich: Natur Eis Palast Hintertuxer Gletscher |sprache=de |abruf=2026-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorfall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag, 28. Dezember 2025 trat um 15.35 Uhr am Schlegeis-Dreiersesselift ein Defekt an der Antriebsscheibe auf. Der Lift musste stillgelegt werden. 17 Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt auf der Länge der Bahn auf den Sesseln befanden, mussten abgeseilt werden, da eine Bergung per Helikopter mit Tau wegen starkem Wind nicht möglich war. Das Abseilen durch Bergrettung Tux und Mitarbeiter der Gletscherbahn dauerte knapp 2,5 Stunden bis um 18 Uhr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tirol.orf.at/stories/3335741/ |titel=Hintertuxer Gletscher : 17 Personen von Sessellift geborgen |werk=orf.at |datum=2025-12-29 |abruf=2025-12-29 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hintertux from the glacier.jpg|Blick Richtung Hintertux, mit Blick auf die Skiroute [[Lärmstange]]&lt;br /&gt;
Datei:Gipfelpanorama.JPG|Gipfelpanorama von der [[Gefrorene-Wand-Spitzen|Gefrorenen-Wand-Spitze]] aus&lt;br /&gt;
Datei:Hintertux Hoher Riffler.jpg|[[Hoher Riffler (Zillertaler Alpen)|Hoher Riffler]] ({{Höhe|3231}}) vom [[Spannagelhaus]] aus betrachtet (Nov. 2007)&lt;br /&gt;
Datei:Hintertux schlegeis.jpg|Blick vom Hintertuxer Gletscher (unterhalb der Gefrorenen Wand) in Richtung Süden (Schlegeis) (Feb. 2007)&lt;br /&gt;
Datei:Panorama hintertuxer gletscher Feb 2007.jpg|Panoramablick vom Hintertuxer Gletscher von der Gefrorenen Wand aus (Feb. 2007)&lt;br /&gt;
Datei:Hintertuxer Gletscher.jpg|Panoramablick von der Gletscherhütte (Feb. 2009)&lt;br /&gt;
Datei:View of Hintertuxer Gletscher.png|Blick vom Gletscher (Jan. 2016)&lt;br /&gt;
Datei:Hintertuxer Gletscher Lärmstange 2 Talstation.jpg|Talstation 6er-Sessellift Lärmstange 2 (2023)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Bilder ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hintertux 1902 002.jpg|Hintertux 1902 mit dem Gletscher im Hintergrund&lt;br /&gt;
Datei:Wery-Hütte mit Gefrorener Wand.jpg|Alte Wery-Hütte mit Gefrorener Wand im Hintergrund&lt;br /&gt;
Datei:Tuxer Jugend beim Schifahren 1914.jpg|Tuxer Jugend beim Skifahren 1914&lt;br /&gt;
Datei:Olperer, Gletscherspalte 1932.jpg|Gletscherspalte am Olperer 1932&lt;br /&gt;
Datei:Alte Ski - gefunden am Hintertuxer Gletscher 1948.jpg|Alte Ski, gefunden am Hintertuxer Gletscher 1948&lt;br /&gt;
Datei:Tuxerjochhaus 001.jpg|Altes Tuxerjochhaus&lt;br /&gt;
Datei:Spannagelhaus 001.jpg|Altes Spannagelhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hintertuxergletscher.at/ hintertuxergletscher.at] – Webseite des Skigebiets&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bergfex.at/hintertux/ Skigebiet Hintertuxer Gletscher / Hintertux]&amp;#039;&amp;#039;, bergfex.at – mit Panoramakarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Gletscherkategorien und -koordinaten in Weiterleitungen [[Tuxer Ferner]] und [[Großes Riepenkees]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zillertaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Tux, Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tuxbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Finkenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zemmbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Ziller|GHintertuxer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Finkenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Tux, Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gletscher in Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nillurcheier</name></author>
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