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	<title>Hochzeitsstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:26:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-03-29T18:32:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:ZR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:ZR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:ZR&lt;/a&gt;-Format/-Erg.; &amp;amp;lrm; bei linksläufigen Sprachen erg.; wls; kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eppingen-syna1.jpg|mini|Hochzeitsstein der Alten Synagoge in Eppingen mit abgekürztem Zitat aus Jeremia 7,34]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochzeitsstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Traustein&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Chuppa]]stein&amp;#039;&amp;#039;) ist ein an [[Synagoge]]n befindlicher Stein zum [[Ritual|rituellen]] Zerschmettern von Gläsern bei [[Judentum|jüdischen]] Hochzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
Das rituelle Zerbrechen eines Glases bei jüdischen Hochzeiten ist ein heute noch allgemein gelebter Brauch zur Erinnerung an den zu Jerusalem verwüsteten Tempel. Die Hochzeitsgesellschaft ruft „[[Masel tov]]“, was übertragen „viel Glück“, wörtlich jedoch „guter Stern“ bedeutet. Hochzeitssteine zeigen daher üblicherweise einen Stern ([[Davidstern|Magen David]]), häufig im Zentrum die Buchstaben MT für Masel Tov ({{lang|he|מט&amp;amp;lrm;}} für {{lang|he|מזל טוב&amp;amp;lrm;}}). Weitere übliche (z.&amp;amp;nbsp;T. abgekürzte) Beschriftungen stammen aus {{B|Jeremia|7|34|ELB}} ({{Bpur|Jeremia|7|34|OT}}) und {{BB|Jeremia|33|11|LUT}} ({{Bpur|Jeremia|33|11|OT}}): &amp;#039;&amp;#039;Stimme des Jubels und Stimme der Freude, Stimme des Bräutigams und Stimme der Braut&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|he|קול ששון וקול שמחה קול חתן וקול כלה&amp;amp;lrm;}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Hochzeitssteine ==&lt;br /&gt;
=== 17. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Hochzeitssteine haben sich an vielen Orten erhalten. In [[Höchberg]] im [[Landkreis Würzburg]] befindet sich ein Hochzeitsstein von 1660/1661.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinsheim-synagoge-2015-006.JPG|mini|Hochzeitsstein der Synagoge in Heinsheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altenkunstadt Synagoge.jpg|mini|Hochzeitsstein der Synagoge in Altenkunstadt mit ausgeschriebenem Zitat aus Jeremia 7,34 und zwei Sternen (Nachbildung, 1988)]]&lt;br /&gt;
Ein Hochzeitsstein befindet sich auch über dem Portal der in der [[Novemberpogrom 1938|Pogromnacht 1938]] verschonten, in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichteten [[Weisenauer Synagoge]] in [[Mainz-Weisenau]], die zugleich das älteste noch erhaltene Gebäude der Stadt ist. Ein weiterer an der [[Synagoge (Altenkunstadt)|Synagoge]] von [[Altenkunstadt]] im [[Landkreis Lichtenfels]], Oberfranken trägt das Datum „1726“. Ein Traustein in [[Wilhermsdorf]] stammt von 1736. Ein an der [[Synagoge (Dittigheim)|ehemaligen Synagoge]] in [[Dittigheim]] im Main-Tauber-Kreis existierender Traustein stammt aus dem Jahr 1769.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der größten und am besten erhaltenen Hochzeitssteine in Südwestdeutschland befindet sich an der 1772 errichteten [[Alte Synagoge (Eppingen)|Alten Synagoge]] in [[Eppingen]]. Der farbig gefasste Stein mit Achtstern und aufgesetzter Rosette an der Fassade des Gebäudes entging seiner Zerstörung, weil ihn der Gebäudebesitzer zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] mit einem Fensterladen abgedeckt hatte. Der Hochzeitsstein der [[Synagoge Heinsheim]] (in einem Ortsteil von Bad Rappenau im [[Landkreis Heilbronn]]) datiert von 1796. In seiner Mitte ist ein [[Davidsstern]] mit den üblichen [[Hebräisches Alphabet|hebräischen Buchstaben]] eingemeißelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Der Hochzeitsstein von [[Aufhausen]] ist mit 1824 datiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Ehrstaedt-hochzeitsstein.jpg|Hochzeitsstein der [[Synagoge (Ehrstädt)|Synagoge Ehrstädt]]&lt;br /&gt;
  Dittigheim Kulturdenkmal 48 Synagoge Traustein.jpg|Traustein der ehemaligen [[Synagoge (Dittigheim)|Dittigheimer Synagoge]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Grotte: &amp;#039;&amp;#039;Hochzeitsstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdisches Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Ein enzyklopädisches Handbuch des jüdischen Wissens in vier Bänden. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;D–H.&amp;#039;&amp;#039; Jüdischer Verlag, Berlin 1928, Sp. 1641 f., {{URN|nbn:de:hebis:30-180015078028}} ([https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/364063 Scan] in der [[Aron Freimann|Freimann-Sammlung]] [abgerufen am 7. März 2019]).&lt;br /&gt;
* Nathanael Riemer: &amp;#039;&amp;#039;Steine des Anstoßes – Warum Hochzeitssteine aus dem deutschjüdischen Brauchtum entfernt wurden.&amp;#039;&amp;#039; Akten der Tagung 12. und 13. April 2021 als Online-Konferenz. In: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland. Aktuelle Fragen und Positionen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologische Zone Köln#Museum MiQua|MiQua]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Hrsg. von Laura Cohen, [[Thomas Otten]], Christiane Twiehaus. Oppenheim am Rhein 2021, ISBN 978-3-96176-172-2, S. 64–75.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Marriage stones|Hochzeitsstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feste und Brauchtum (Judentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochzeitsbrauch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Relief (Judentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehe im Judentum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbauten]]&lt;/div&gt;</summary>
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