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	<title>Hugo Ferdinand Boss - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Ferdinand_Boss&amp;diff=1622519&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LegoFCB: /* Nachkriegszeit und Tod */ ergänzt</title>
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		<updated>2025-04-10T18:03:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachkriegszeit und Tod: &lt;/span&gt; ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hugo-boss.jpg|mini|Hugo Ferdinand Boss (1933)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Ferdinand Boss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juli]] [[1885]] in [[Metzingen]]; † [[9. August]] [[1948]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Textilindustrie|Textilunternehmer]] und Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Er legte mit seiner Schneiderei den Grundstein für den Bekleidungshersteller [[Hugo Boss]] AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Eltern von Hugo Boss waren Heinrich Boss und Luise, geb. Münzenmayer. Boss besuchte die [[Volksschule]] und die [[Realschule]], von der er 1899 ohne Abschluss abging. Im Anschluss daran absolvierte er in [[Bad Urach]] eine dreijährige [[Kaufmann|kaufmännische Ausbildung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ansbert Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Boss, Hugo Ferdinand, Textilunternehmer.&amp;#039;&amp;#039; In: Baden-Württembergische Biographien, Band 8, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Erfahrungen innerhalb der [[Konfektion|Bekleidungsindustrie]] sammelte Boss 1902 bei der Buntweberei J. J. Wendler in Metzingen. Nach Ableistung seiner [[Wehrpflicht]] von 1903 bis 1905 fand er eine Anstellung in einer [[Weben|Weberei]] in [[Konstanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1908 übernahm Hugo Boss nach dem Tod der Eltern deren Manufakturwaren- und [[Mitgift|Aussteuergeschäft]] in Metzingen. Im selben Jahr heiratete er Anna Katharina Freysinger. Aus dieser Ehe ging die Tochter Gertrud hervor, die 1931 den Kaufmann Eugen Holy heiratete, der in den Jahren der Wirtschaftsdepression in die Firma eingetreten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 wurde Boss als [[Obergefreiter]] eingezogen und 1918 im gleichen Rang wieder entlassen. Über eine aktive Teilnahme am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ist nichts bekannt. Nach Kriegsende und der Stabilisierung der Wirtschaft gründete er in Metzingen die &amp;#039;&amp;#039;Schneiderei Hugo Boss&amp;#039;&amp;#039; und stellte zunächst [[Hemd|Oberhemden]] und Wäsche, dann auch [[Arbeitskleidung|Berufs- und Arbeitskleidung]] her. 1924 gründete er (zunächst mit zwei Teilhabern) eine Kleiderfabrik, in der er Wäsche, Oberhemden und [[Regenjacke|Windjacken]] herstellte, später auch Arbeitskleidung, [[Sportartikel]] und [[Mantel|Regenmäntel]]. In den dreißiger Jahren und im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] produzierte sein Unternehmen vor allem [[Uniform]]en für die [[Sturmabteilung|SA]], [[Schutzstaffel|SS]], [[Hitlerjugend|HJ]] und die [[Wehrmacht]], aber auch für Post- und Bahnangestellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteikarriere ==&lt;br /&gt;
Boss trat zum 1. April 1931 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 508.889),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/3571260&amp;lt;/ref&amp;gt; 1936 in die [[Deutsche Arbeitsfront]] (DAF), 1939 in den [[Reichsluftschutzbund]] und 1941 in die [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt]]. Außerdem war er Mitglied im [[Kyffhäuserbund|NS-Reichskriegerbund]] und im [[Nationalsozialistischer Reichsbund für Leibesübungen|Reichsbund für Leibesübungen]], deren Vorgängerorganisationen er bereits im [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreich]] angehört hatte. Nach eigenen Angaben war er auch [[förderndes Mitglied der SS]].&amp;lt;ref&amp;gt;Roman Köster: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Boss, 1924–1945. Die Geschichte einer Kleiderfabrik zwischen Weimarer Republik und „Drittem Reich“.&amp;#039;&amp;#039; München 2011, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Krieg wurde er in einem [[Entnazifizierung]]sverfahren zunächst als „Belasteter“ eingestuft und mit erheblichen Sanktionen belegt, galt in einem von ihm beantragten Revisionsverfahren aber dann als „[[Mitläufer]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Tod ==&lt;br /&gt;
Nach 1945 nahm Boss die Produktion von Arbeits- und Berufsbekleidung in Metzingen wieder auf, doch aus gesundheitlichen Gründen trat er vom 1. Oktober 1945 an nur noch als stellvertretender Geschäftsführer in der Öffentlichkeit auf. 1948 übernahm sein Schwiegersohn Eugen Holy die Führung der Firma Hugo Boss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Ferdinand Boss starb am 9. August 1948 im Alter von 63 Jahren in Metzingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Roman Köster |Titel=Hugo Boss, 1924–1945. Die Geschichte einer Kleiderfabrik zwischen Weimarer Republik und „Drittem Reich“ |Verlag=C.H.Beck |Ort=München |Datum=2011 |ISBN=978-3-406-61992-2}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Renz: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Boss: Metzinger Uniformschneider im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Proske]] (Hrsg.): Täter Helfer Trittbrettfahrer. NS-Belastete aus dem Süden des heutigen Baden-Württemberg, Bd. 9, Gerstetten: Kugelberg 2018, ISBN 978-3-945893-10-4, S. 44–58.&lt;br /&gt;
* Ansbert Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Boss, Hugo Ferdinand, Textilunternehmer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baden-Württembergische Biographien&amp;#039;&amp;#039;, Band 8. Hrsg. von Martin Furtwängler. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2022, S. 47–50.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://whoswho.de/bio/hugo-ferdinand-boss.html Hugo Boss und seine Firma]&lt;br /&gt;
* [http://www.metzingen-zwangsarbeit.de/hugo_boss.pdf Elisabeth Timm: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Ferdinand Boss (1885–1948) und die Firma Hugo Boss. Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039; (1999)]&lt;br /&gt;
* [[Entnazifizierung]]sakte Hugo Boss als [https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=6-925779 digitale Reproduktion] im Online-Angebot des [[Staatsarchiv Sigmaringen|Staatsarchivs Sigmaringen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012405699|VIAF=171925612}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boss, Hugo Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Metzingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilunternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Förderndes Mitglied der SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kyffhäuserbund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boss, Hugo Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Textilfabrikant und Mitglied der NSDAP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juli 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Metzingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Metzingen]] (unsicher)&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LegoFCB</name></author>
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