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	<title>Humbucker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Humbucker&amp;diff=33834&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PRS Dragon Treble.jpg|mini|Humbucker im Zebra-Design mit zusätzlicher Metallkappe]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Humbucker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (dt.: „Brummunterdrücker“, von engl. &amp;#039;&amp;#039;hum&amp;#039;&amp;#039; = Brummen und &amp;#039;&amp;#039;to buck sth.&amp;#039;&amp;#039; = sich etw. widersetzen) ist ein [[Tonabnehmer#Tonabnehmer bei Musikinstrumenten|Tonabnehmer]] für elektrisch verstärkte [[Saiteninstrument]]e, der vor allem auf [[E-Gitarre]]n und [[E-Bass|E-Bässen]] eingesetzt wird. Durch eine zweite, gegenläufig gewickelte tonabnehmende [[Spule (Elektrotechnik)|Spule]] wird [[Netzfrequenz#Frequenzen von erzeugtem Licht, Schall und Bewegung|Brummen]] reduziert. Der Humbucker hat einen voluminöseren Klang mit mehr Mitten als ein typischer [[Single Coil]] Tonabnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PAF-Pickup-1.jpg|mini|Klassischer „PAF“-Humbucker mit Kappe auf einer [[Gibson Les Paul]]]]&lt;br /&gt;
Weit verbreitete Meinung ist, dass der Humbucker von Seth Lover und Walter Fuller bei [[Gibson Guitar Corporation|Gibson]] Mitte der 1950er Jahre entwickelt wurde. Allerdings gab es schon vorher mehrere verschiedene Versionen, etwa von Arnold Lesti (US-Patent Nr. 2026841, 1936), Armand Knoblaugh (US-Patent Nr. 2119584, 1938) und anderen. Diese waren jedoch technisch nicht sehr praktikabel. Das Konzept von Lover war besser und setzte sich durch (US-Patent Nr. 2896491, 1959).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1957 löste er den bis dahin verwendeten [[P-90]] als Standard-Tonabnehmer auf den Gibson-Instrumenten ab. Der ursprünglichen Bauform von Gibson sehr ähnliche Humbucker werden auch heute noch PAF genannt, weil die frühen Modelle einen Aufkleber wegen einer damals noch laufenden [[Patent]]anmeldung (Patent applied for) hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Das Prinzip des Humbuckers ist in der [[Tontechnik]] als &amp;#039;&amp;#039;Brummkompensationsspule&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;humbucking coil&amp;#039;&amp;#039;) bekannt, die 1934 von [[Electro-Voice]] erfunden wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |autor=George Petersen |url=http://mixonline.com/news/headline/kahn-electro-voice-0617053/ |titel=Al Kahn (1906–2005) |werk=Mix Online |datum=2005-06-17 |sprache=en |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20101226034346/http://mixonline.com/news/headline/kahn-electro-voice-0617053/ |archiv-datum=2010-12-26 |zugriff=2010-07-22}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; und ursprünglich für die Verwendung in [[Dynamisches Mikrofon|dynamischen Mikrofonen]] gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hmb.png|mini|Aufbau eines Humbuckers]]&lt;br /&gt;
Ein Humbucker besteht aus zwei Spulen, die gegenläufig gewickelt sind und umgekehrt ausgerichtete Magnetfelder haben. Die [[Saite]]nschwingung erzeugt nun durch die entgegengesetzten Magnetfelder phasenverdrehte Signale in den Spulen, was aber durch die gegenläufige Wicklung wieder ausgeglichen wird – so addieren sich die Signale beider Spulen. Nebengeräusche (z. B. aus dem Stromnetz eingestreute Brummtöne) wirken dagegen gleichphasig auf beide Spulen ein und werden darum durch die gegenläufigen Wicklungen ausgelöscht. So wird praktisch nur das Nutzsignal an den [[Verstärker (Elektrotechnik)|Verstärker]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spulen eines Humbucker werden meistens [[Reihenschaltung|in Reihe geschaltet]], können aber auch [[Parallelschaltung|parallel geschaltet]] werden, wodurch sich eine weitere, weniger basslastige Klangvariante ergibt. Eine weitere Variante ist das Parallelschalten einer Spule mit einem Kondensator. Dadurch wirkt die Brummunterdrückung weiterhin, für hohe Frequenzen nähert sich der Klang aber dem Single Coil an (siehe [[#Weblinks|Weblinks]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau eines Humbuckers im Gibson-Stil unterscheidet sich vom typischen [[Fender (Musikinstrumente)|Fender]] Single Coil dadurch, dass in den Spulen nicht jeweils sechs Einzelmagnete stecken, sondern unmagnetisierte Eisenstifte, die das Magnetfeld des Stabmagneten, der unter den Spulen angebracht ist, an die Saiten heranführen (vgl. Abbildung).&amp;lt;ref&amp;gt;Brosnac. 1984. S. 31ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Typischerweise ist dabei eine Spule mit sechs festen Stiften (Pole Pieces) und die zweite Spule mit sechs verstellbaren Schrauben ausgestattet. Letztere ermöglichen es, die Stärke des Magnetfeldes für einzelne Saiten anzupassen und somit ggf. unterschiedliche Stärken des Ausgangssignals aufgrund der unterschiedlichen Saitendurchmesser oder Saitenabstände vom Tonabnehmer anzupassen. Manche moderne Humbucker bieten auch zwölf verstellbare Pole Pieces.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klang ==&lt;br /&gt;
Die Klangcharakteristik des Humbuckers ist im Gegensatz zum Single Coil im Allgemeinen weniger höhenreich, dafür hat er mehr [[Frequenz]]anteile im Mittenbereich. Ursachen sind die durch größere [[Induktivität]] des Tonabnehmers tiefer liegende [[Resonanzfrequenz]] in Verbindung mit der außen angeschlossenen Lastkapazität (Gitarrenkabel) sowie das durch größere magnetische Breite verursachte Tiefpassverhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle&lt;br /&gt;
| autor=Ulf Schaedla&lt;br /&gt;
| url=https://www.guitar-letter.de/index.php?Knowledge/DasKlangMysteriumderHumbuckerModes.htm&lt;br /&gt;
| titel=Das Klang-Mysterium der Humbucker-Modes&lt;br /&gt;
| werk=Guitar-Letters&lt;br /&gt;
| zugriff=2010-11-03&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei gleicher Windungszahl pro Spule und gleich starken Magneten ist die Ausgangsspannung des Humbuckers ungefähr doppelt so hoch wie die eines Single Coils, was schneller zu einem [[Übersteuern (Signalverarbeitung)|Übersteuern]] der Eingangsstufe des [[Gitarrenverstärker]]s und damit zu (erwünschten) [[Verzerrung (Akustik)|Verzerrungen]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauformen ==&lt;br /&gt;
Am weitesten verbreitet ist die Gibson-PAF-Form, die mit und ohne Kappe verbaut wird (siehe Abbildungen). [[Gretsch]] verwendet ein eigenes, etwas kleineres Format. Fender ließ für die [[Fender Telecaster|Telecaster Thinline]] den „Wide Range“-Humbucker von Seth Lover entwickeln, der auch in der [[Fender Starcaster|Starcaster]] eingebaut wurde; er ist etwas größer als ein PAF und hat sechs Einzelmagnete pro Spule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch Humbucker im Single-Coil-Format, in denen zwei schmale Spulen in ein Single-Coil-Gehäuse eingebaut sind; damit lassen sich Gitarren von Single Coil auf Humbucker umrüsten, ohne dass die Gitarre durch Fräsarbeiten verändert werden muss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
|url=http://www.amazona.de/index.php?page=26&amp;amp;file=2&amp;amp;article_id=2742&lt;br /&gt;
|titel=Workshop: Guitar know-how – Tonabnehmer, Teil 2&lt;br /&gt;
|hrsg=amazona.de&lt;br /&gt;
|zugriff=2010-08-03&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
=== Split-Coil (P-Style) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Precision Bass pickup.jpg|mini|rechts|Der &amp;#039;&amp;#039;Split-Coil&amp;#039;&amp;#039;-Tonabnehmer des &amp;#039;&amp;#039;Fender Precision Bass&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Eine Sonderform des Humbuckers ist der sog. „P-Style“ an E-Bässen (benannt nach dem [[Fender (Musikinstrumente)|Fender]] [[Fender Precision Bass|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;recision Bass]], wo er erstmals zum Einsatz kam), oftmals auch &amp;#039;&amp;#039;split-coil&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gruhn/Carter133&amp;quot;&amp;gt;Gruhn/Carter, S. 133 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der P-Style (oder auch P-Pickup) besteht aus zwei kurzen Single-Coils, die versetzt angeordnet sind und jeweils nur zwei der vier Saiten des E-Basses abnehmen. Dadurch werden die Nebengeräusche aufgehoben, man erhält aber einen Single-Coil-Sound. Der P-Style wird bei modernen Bässen gerne mit einem separaten Single Coil kombiniert (sog. PJ-Konfiguration – J nach dem [[Fender Jazz Bass|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;J&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;azz Bass]], der zwei Single-Coil-Pickups hat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stacked ===&lt;br /&gt;
Eine weitere Sonderform ist der so genannte &amp;#039;&amp;#039;stacked&amp;#039;&amp;#039; Humbucker, bei dem die zwei Spulen nicht neben-, sondern übereinander angeordnet sind. Die untere Spule überträgt dabei aufgrund von Abschirmmaßnahmen keine Saitenschwingungen, sondern dient als sog. „Dummy-Spule“ ausschließlich der Brummunterdrückung. Stacked Humbucker werden in verschiedenen Single-Coil-Baugrößen (z. B. Standard [[Fender Stratocaster]], [[Fender Telecaster]] oder P&amp;amp;nbsp;90) hergestellt und können wie Single-Coils klingen, ohne aber an Brummeinstreuungen zu leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Coil-Splitting ===&lt;br /&gt;
[[Datei:StackHumbucker.jpg|mini|Stacked Humbucker]]&lt;br /&gt;
Sofern die Spulen jeweils eigene Anschlussdrähte haben, kann durch so genanntes &amp;#039;&amp;#039;coil splitting&amp;#039;&amp;#039; einer der Single Coils aus der Signalkette abgetrennt werden, wodurch dann der andere Single Coil allein als Tonabnehmer fungiert und auch das Klangbild eines Single Coil wiedergibt; der Brummunterdrückungs-Effekt ist dann nicht mehr gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktiv ===&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es noch „aktive“ Humbucker, die einen kleinen [[Vorverstärker]] eingebaut haben, der mittels einer 9-V-Batterie mit Strom versorgt wird. Diese Pickups produzieren praktisch keine Nebengeräusche, klingen aber etwas steriler als andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwender ==&lt;br /&gt;
Einflussreiche Gitarristen und Bands (aus der [[Big Band and Jazz Hall of Fame|Jazz-]] resp. [[Liste der Mitglieder der Rock and Roll Hall of Fame|Rock and Roll Hall of Fame]]), die mit Humbucker-Sounds assoziiert werden:&lt;br /&gt;
* [[Wes Montgomery]]  ([[Gibson L-5]])&lt;br /&gt;
* [[B. B. King]] ([[Gibson ES-335]] „Lucille“)&lt;br /&gt;
* [[Chuck Berry]] ([[Gibson ES-350T]])&lt;br /&gt;
* [[Jimmy Page]] ([[Gibson Les Paul]])&lt;br /&gt;
* [[Carlos Santana]] ([[PRS Guitars]])&lt;br /&gt;
* [[AC/DC]]: [[Angus Young]] ([[Gibson SG]]), [[Malcolm Young]] ([[Gretsch]] Jet Firebird)&lt;br /&gt;
* [[Eddie Van Halen]] (selbstgebaute „[[Frankenstrat]]“, div. Hersteller)&lt;br /&gt;
* [[Metallica]]: [[James Hetfield]] ([[ESP (Gitarren)|ESP]]), [[Kirk Hammet]] ([[ESP (Gitarren)|ESP]])&lt;br /&gt;
* [[Slash (Musiker)|Slash]] (Gibson Les Paul)&lt;br /&gt;
* [[Billie Joe Armstrong]] (Gibson Les Paul)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.guitar-letter.de/index.php?Knowledge/HumbuckeralsPseudo_Single_Coil.htm Humbucker als Pseudo-Single-Coil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* George Gruhn &amp;amp; Walter Carter: &amp;#039;&amp;#039;Elektrische Gitarren und Bässe&amp;#039;&amp;#039;. Presse Projekt Verlag, Bergkirchen 1999, ISBN 3-932275-04-7&lt;br /&gt;
* Donald Brosnac: &amp;#039;&amp;#039;Guitar Electronics for Musicians&amp;#039;&amp;#039;. Bosworth Musikverlag, 1984, ISBN 978-0-7119-0232-9&lt;br /&gt;
* Helmuth Lemme: &amp;#039;&amp;#039;Elektrogitarren – Technik und Sound&amp;#039;&amp;#039;. Elektor-Verlag, Aachen 2006, ISBN 978-3-89576-111-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:E-Gitarre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tonabnehmer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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