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	<title>Ignacy Domeyko - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ignacy_Domeyko&amp;diff=431037&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Ergänzung</title>
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		<updated>2025-09-10T12:48:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Domeyko.jpg|mini|Ignacy Domeyko]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ignacy Domeyko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, spanische Form Ignacio Domeyko, (* [[31. Juli]] [[1802]] in [[Njaswisch|Niedźwiadka Wielka]] bei [[Njaswisch]]; † [[23. Januar]] [[1889]] in [[Santiago de Chile]]) war ein [[Polen|polnischer]] [[Geologe]] und [[Mineraloge]]. Berühmtheit erlangte er vor allem für seine mineralogischen Forschungen, Bergbautechniken und die Entdeckung neuer [[Mineral]]ien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ignacy Domeyko wurde im Gutshaus von [[Niedźwiadka Wielka]] bei [[Njaswisch]] im Distrikt [[Nawahradak]] im [[Russisches Kaiserreich|zaristischen Russland]] geboren (heute &amp;#039;&amp;#039;Mjadswedka&amp;#039;&amp;#039; in [[Belarus]]). Seine Heimat gehörte zu seinen Lebzeiten zum [[Russisches Kaiserreich|Russischen Reich]]. Domeyko wuchs im polnisch-litauischen Kulturkreis auf, da das Gebiet bis 1795 zu [[Polen-Litauen]] gehörte. Die meiste Zeit seines Lebens verbrachte er allerdings in [[Chile]]. Dort, aber auch in [[Litauen]], [[Polen]], und Belarus, ist er als bedeutende Persönlichkeit bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1816 begann Domeyko an der [[Universität Vilnius]] zu studieren. Seit dieser Zeit verband ihn eine Freundschaft mit dem [[Romantiker]] [[Adam Mickiewicz]], der heute als polnischer [[Nationaldichter]] gilt. 1822 erwarb Domeyko in Vilnius den Grad des [[Magister]]s der mathematisch-physikalischen Fakultät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge des [[Novemberaufstand]]s verließ Domeyko 1831 [[Polen]] und hielt sich zunächst für einige Monate in [[Dresden]] auf. Hier traf er auch Adam Mickiewicz wieder, der ebenfalls aus Polen geflohen war. Er besuchte auch die &amp;#039;&amp;#039;[[Technische Universität Bergakademie Freiberg|Bergakademie in Freiberg]]&amp;#039;&amp;#039;, an der sein Onkel Josef Domeyko 1792 studiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf emigrierte Domeyko schließlich nach [[Frankreich]], um an der &amp;#039;&amp;#039;[[Mines ParisTech|École des Mines]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Paris]] [[Chemie]] und [[Mineralogie]] zu studieren. Nach Beendigung dieser Studien im Jahr 1837 widmete er sich praktischen Arbeiten und fand bald eine Anstellung im [[Elsass]]. Bereits ein Jahr später verließ er Frankreich und siedelte nach [[Chile]] über, da er dort eine Stelle als Professor der Chemie und Mineralogie am &amp;#039;&amp;#039;Colegio de [[Coquimbo]]&amp;#039;&amp;#039; in [[La Serena (Chile)|La Serena]] erhalten hatte. Die Einrichtung war in Folge des außerordentlichen Aufschwungs des dortigen Silber- und Kupferbergbaus gründet worden. In Chile benutzte Domeyko für seinen Vornamen bald die spanische Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Ignacio&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 heiratete er die Chilenin Enriqueta Sotomayor. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: die Tochter Ana sowie die beiden Söhne Hernán Esteban und Juan Casimiro. Im Jahr 1884 begab sich Ignacio Domeyko noch einmal nach Europa. Seinen Sohn Hernán Esteban schickte er nach [[Rom]], wo er Geistlicher wurde. Den anderen Sohn, Juan Casimiro, brachte er nach Paris sowie nach Freiberg, wo er an der Bergakademie studierte. 1888 beendeten beide Söhne ihre Studien in Europa und kehrten gemeinsam mit ihrem Vater nach Chile zurück. Bereits während der Schiffsfahrt erkrankte Ignacio Domeyko und musste am ersten chilenischen Hafen, in [[Talcahuano]], an Land gehen. Im benachbarten [[Concepción (Chile)|Concepción]] erholte er sich und konnte später seine Heimreise nach Santiago fortsetzen, wo er jedoch wenige Monate später, am 23. Januar 1889, starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grab Domeykos befindet sich auf dem Cementerio General in Santiago. Einst als Denkmal für Ignacio Domeyko errichtet, sind darauf inzwischen auch die Namen zahlreicher seiner Nachfahren zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1876 war er korrespondierendes Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/ignacio-domeyco/| titel=Mitglieder: Ignacio Domeyco| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignaz Domeyko 018.JPG|mini|Das Grabmal Ignacy Domeykos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Während seiner Tätigkeit am &amp;#039;&amp;#039;Colegio de Coquimbo&amp;#039;&amp;#039; in La Serena arbeitete Domeyko einen Lehrplan für die Bergschule aus, lehrte Mineralogie, Physik, Chemie und Probierkunst, gründete die hierzu notwendigen Laboratorien und Sammlungen und schrieb Lehrbücher über Mineralogie und Physik. Seine vielseitige Tätigkeit brachte ihm bald die Anerkennung und das Vertrauen der chilenischen Regierung, die ihn unter anderem zum Mitglied des höchsten Gerichtshofes in Bergsachen und zum Mitglied der Kommission für das nationale öffentliche Unterrichtswesen ernannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Sommern von 1839 bis 1844 untersuchte er die [[Kordilleren]] und ihre Mineralien. 1845 reiste er nach [[Región de la Araucanía|Araukarien]] und besuchte die &amp;#039;&amp;#039;[[Mapuche]]&amp;#039;&amp;#039;, wo er ethnologische Forschungen betrieb und sich mit den Menschenrechten der [[Indigene Völker|indigenen Bevölkerung]] beschäftigte. 1847 wurde er an die &amp;#039;&amp;#039;[[Universidad de Chile]]&amp;#039;&amp;#039; in Santiago berufen. Auch hier reformierte er die Studienpläne der Universität. Von 1867 bis 1883 war er Rektor dieser Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1884 kehrte Domeyko nach Europa zurück, da er an der [[Universität Krakau]] für vier Jahre ein Honorardoktorat erhalten hatte. Nach dieser Zeit kehrte er nach Chile zurück, wo er kurz darauf starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm wurden benannt:&lt;br /&gt;
* das Mineral [[Domeykit]] Cu&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;As&lt;br /&gt;
* das Fossil &amp;#039;&amp;#039;Nautilus domeykus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* der [[Ammoniten|Ammonit]] &amp;#039;&amp;#039;Ammonites domeykanus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* der Asteroid [[(2784) Domeyko]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Lutz D. Schmadel]] |Hrsg=Lutz D. Schmadel |Titel=Dictionary of Minor Planet Names |TitelErg=Fifth Revised and Enlarged Edition |Auflage=5 |Verlag=[[Springer Spektrum|Springer Verlag]] |Ort=[[Berlin]], [[Heidelberg]] |Datum=2003 |ISBN=3-540-29925-4 |Seiten=186 |Sprache=en |Originaltitel=Dictionary of Minor Planet Names |VerlagEA=Springer Verlag |OrtEA=Berlin, Heidelberg |JahrEA=1992 |DOI=10.1007/978-3-540-29925-7_2785 |Umfang=992 |Zitat=1975 GA. Discovered 1975 Apr. 15 by C. Torres at Cerro El Roble.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* der Gebirgszug &amp;#039;&amp;#039;[[Cordillera Domeyko]]&amp;#039;&amp;#039; in Norden Chiles&lt;br /&gt;
* das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Domeyko&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=DMS|NS=28/57/15/S|EW=70/53/30/W|elevation=770|type=city|region=CL-AT|pop=|dim=200000|name=Domeyko}}) in Chile, &amp;#039;&amp;#039;[[Región de Atacama]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;[[Biblioteca Polaca Ignacio Domeyko]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Buenos Aires]]&lt;br /&gt;
* das im Aufbau befindliche deutsch-chilenische Zentrum für bergbaubezogene Lehre und Forschung, benannt nach Ignacio Domeyko und seinem Sohn Casimiro.&lt;br /&gt;
* der [[Domeyko-Gletscher]] auf King George Island, Südliche Shetlandinseln, Antarktis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[UNESCO]] erklärte das Jahr 2002 zum &amp;#039;&amp;#039;Ignacy-Domeyko-Jahr&amp;#039;&amp;#039;. Mehrere Gedenkveranstaltungen wurden in Chile unter Schirmherrschaft des polnischen Präsidenten [[Aleksander Kwaśniewski]] und des chilenischen Präsidenten [[Ricardo Lagos]] abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Birgit Seidel: Ignacio und Casimiro Domeyko. In: ACAMONTA – Zeitschrift für Freunde und Förderer der TU Bergakademie Freiberg 2012. S. 165 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ignacy Domeyko}}&lt;br /&gt;
* [http://www.decima.yoyo.pl/ Seite der Pfadfinderabteilung], pflegt das Andenken an Ignacy Domeyko, abgerufen am 16. April 2010 (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117650560|LCCN=n81144145|VIAF=24903347}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Domeyko, Ignacy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität von Chile)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Novemberaufstand (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mineraloge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Litauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belarusse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1802]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Universität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für ein Mineral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Domeyko, Ignacy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Domeika, Ignas (litauisch); Domeyko, Ignacio (spanisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Geologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Juli 1802&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Niedźwiadka Wielka bei [[Njaswisch]], [[Geschichte von Belarus#Russische Herrschaft|Weißrussland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Januar 1889&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Santiago de Chile]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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