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	<title>Ilse Maria Aschner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:36:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-05-11T21:13:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|1|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ilse Maria Aschner.jpg|mini|Ilse Maria Aschner (2006)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ilse Maria Aschner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. September]] [[1918]] in [[Wien]], geborene &amp;#039;&amp;#039;Römer&amp;#039;&amp;#039;; † [[10. Oktober]] [[2012]] ebenda) war eine österreichische Journalistin und [[Zeitzeuge|Zeitzeugin]] des [[Holocaust]]. Sie war Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Grazer Autorinnen Autorenversammlung]]&amp;#039;&amp;#039; (GAV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Ilse Maria Aschner wuchs als Tochter einer [[Assimilation (Soziologie)|assimilierten]] jüdischen Bürgerfamilie im [[Rotes Wien|Roten Wien]] der 1920er und 1930er Jahre auf. Ihre Eltern Gustav und Paula Römer waren beide aktive und engagierte [[Sozialdemokraten]], die auch im Widerstand gegen den [[Austrofaschismus|austrofaschistischen]] [[Bundesstaat Österreich|Ständestaat]] unter [[Engelbert Dollfuß]] tätig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie und ihr Bruder Wolfgang Römer (1913–2000) waren [[Evangelische Kirche|evangelisch]] getauft. Beide wussten bis zum [[Anschluss (Österreich)|Anschluss]] Österreichs 1938 nicht um ihre [[Juden|jüdische]] Herkunft. Als einzige aus ihrer Familie gelang es ihr, nach fast einem Jahr andauernden Verzögerungen der Ausreisegenehmigungen, legal als benötigte Arbeitskraft nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] zu emigrieren. Ihr Bruder schaffte es etwas später ebenfalls noch nach England zu flüchten. Dort lernte Ilse ihren späteren Mann, den Journalisten, Lektor und Übersetzer Peter Aschner (1918–1984), kennen. 1946 kehrte sie nach Wien zurück. Hier erfuhr sie erst nach und nach, dass ihre Eltern sowie die gesamte Verwandtschaft von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] ermordet worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach beruflich bedingten Aufenthalten in [[Salzburg]], [[Linz]] und auch [[Prag]] kehrte sie 1962 endgültig nach Wien zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie begann ihre journalistische Karriere als Autorin bei der kommunistischen Frauenzeitschrift „[[Stimme der Frau]]“. 1969 trat sie jedoch wie viele andere [[Intellektueller|Intellektuelle]] aus Protest gegen die Niederschlagung des [[Prager Frühling]]s aus der Kommunistischen Partei Österreichs ([[KPÖ]]) aus und begann, beim „[[FORVM|NEUEN FORVM]]“ mit [[Günther Nenning]] zu arbeiten. Danach wirkte sie als Sekretärin bei der [[Grazer Autorenversammlung|Grazer Autorinnenversammlung]] und arbeitete dort eng mit [[Ernst Jandl]] und [[Josef Haslinger]], dessen Buch „Politik der Gefühle“ auch in einem Kapitel ihr Leben behandelt, zusammen. Seit Beginn der 1990er Jahre wirkte sie im [[Erstes Wiener Lesetheater und Zweites Stegreiftheater|Ersten Wiener Lesetheater]] und zweiten Wiener [[Stegreiftheater]] entscheidend mit (gemeinsam mit [[Rolf Schwendter]] und Eva Fillipp im „Vorstand“, dem sogenannten „Dreiergremium“). Anfang 2006 legte sie ihre Funktionen bei diesem zurück und trat danach nur noch gelegentlich als Mitlesende auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1980er Jahren hielt sie als [[Zeitzeuge|Zeitzeugin]] an Wiener Schulen Vorträge, um das Wissen über den [[Holocaust]], dem fast ihre gesamte Familie zum Opfer gefallen war, weiterzugeben und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ilse Maria Aschner starb 2012 im Alter von 94 Jahren und wurde auf dem Wiener [[Südwestfriedhof (Wien)|Südwestfriedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Roland Innerhofer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grazer Autorenversammlung, zur Organisation einer Avantgarde.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1984.&lt;br /&gt;
* [[Josef Haslinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Politik der Gefühle, ein Essay über Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-596-12365-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A Letter to the Stars.&amp;#039;&amp;#039; Jugend und Volk Verlag, Wien 2004, S. 24 ff.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Pichler: &amp;#039;&amp;#039;Funktion und Wirkung Ilse Maria Aschners in der Grazer AutorInnen Versammlung.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, 2008. [http://textfeld.ac.at/text/1264/ (Volltext)]&lt;br /&gt;
* Sonja Frank (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Young Austria. ÖsterreicherInnen im Britischen Exil 1938 bis 1947. Für ein freies, demokratisches und unabhängiges Österreich&amp;#039;&amp;#039;. 2. erweiterte Auflage. mit DVD. Verlag der [[Theodor Kramer Gesellschaft]], Wien 2014, ISBN 978-3-901602-55-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133910601}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gav.at/pages/in-memoriam.php?ID=653 Eintrag auf der Seite der Grazer AutorInnenversammlung]&lt;br /&gt;
* https://gedenkbuch.univie.ac.at/person/ilse-maria-aschner-geb-roemer&lt;br /&gt;
* http://biografia.sabiado.at/aschner-ilse-m/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133910601|VIAF=28275069}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aschner, Ilse Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aschner, Ilse Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Journalistin und Zeitzeugin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. September 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Oktober 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Happinessa Official</name></author>
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