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	<title>Isoinversionsprinzip - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:45:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Isoinversionsprinzip&amp;diff=1267984&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Espresso robusta: Link ergänzt</title>
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		<updated>2025-06-21T23:54:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isoinversionsprinzip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von [[Hans-Dieter Scharf]] und Helmut Buschmann an der [[RWTH Aachen]] entwickeltes Modell zur Diagnose, Optimierung und Voraussage der [[Selektivität (Chemie)|Selektivität]] bei asymmetrischen Synthesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Buschmann, Hans-Dieter Scharf, Norbert Hoffmann, Peter Esser: &amp;#039;&amp;#039;The Isoinversion Principle – a General Model of Chemical Selectivity.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Chemie International Edition in English.&amp;#039;&amp;#039; 30, 1991, S.&amp;amp;nbsp;477–515, {{DOI|10.1002/anie.199104771}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um ein dynamisches Modell, bei dem alle Selektivitäts-relevanten Parameter für die Planung und Optimierung des selektivitätsbestimmenden Schrittes einer [[Chemische Reaktion|chemischen Reaktion]] in Betracht gezogen werden. Das Modell kann auch zur Bestätigung oder Widerlegung einer mechanistischen Vermutung herangezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip ist eine [[Deduktion|deduktive Methode]] und basiert auf der Messung der Temperaturabhängigkeit von gewählten Selektivitätsparametern wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[sterische Hinderung]] auf die Selektivität. Aus den kinetischen Daten kann basierend auf der [[Henry Eyring|Eyring]]-Theorie die sogenannte Isoinversionstemperatur bestimmt werden. Das Prinzip beschreibt kinetisch kontrollierte Reaktionen, die eine temperaturabhängige Veränderung des [[Geschwindigkeitsbestimmender Schritt|geschwindigkeitsbestimmenden Schritts]] aufweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Isoinversion.png|300px|thumb|Abb. 1 Kinetischer Ansatz des Isoinversionsprinzips]]&lt;br /&gt;
Das zu Grunde liegende kinetische Schema ist nicht nur auf stöchiometrische Reaktionen, sondern auch auf katalytische Reaktionen anwendbar. Auf einem ersten Auswahllevel (siehe Abb. 1) werden zwei [[Diastereomer|diastereomere]] [[Zwischenprodukt]]e aus dem [[Prochiral|prochiralen Ausgangsmaterial]] B und dem [[Chiralität (Chemie)|chiralen Substrat]] E* gebildet, {E*B}&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und {E*B}&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;. Auf einer zweiten Ebene herrscht Konkurrenz zwischen der Bildung der Produkte P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;* und P&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;* und der Reversion in die Ausgangsmaterialien E* und B. Durch Variation der Temperatur kann in Abhängigkeit von der konstruktiven oder destruktiven Interaktion der beiden Selektionsebenen die [[Stereoselektiv|Stereoselektivität]] entweder erhöht oder erniedrigt werden. Experimentell wird ein nicht-linearer [[Eyring-Theorie|Eyring-Plot]] beobachtet, falls im untersuchten Temperaturfenster ein temperaturabhängiger Wechsel im geschwindigkeitsbestimmenden Schritt erfolgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methode kann auf verschiedene Arten der Selektivität angewandt werden wie enantio-, diastereo-, regio-, chemoselektive Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip wurde entwickelt, als Scharf die Temperaturabhängigkeit der [[Paternò-Büchi-Reaktion]] untersuchte und dabei eine nicht-lineare Abhängigkeit der Diastereoselektivität von der Temperatur fand.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Buschmann, Hans Dieter Scharf, Norbert Hoffmann, Martin Wolfgang Plath, Jan Runsink: &amp;#039;&amp;#039;Chiral induction in photochemical reactions. 10. The principle of isoinversion: a model of stereoselection developed from the diastereoselectivity of the Paterno-Buechi reaction.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the American Chemical Society.&amp;#039;&amp;#039; 111, 1989, S.&amp;amp;nbsp;5367–5373, {{DOI|10.1021/ja00196a048}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rsc.org/delivery/_ArticleLinking/DisplayArticleForFree.cfm?doi=a606888j&amp;amp;JournalCode=P2 Theoretische Grundlagen des Isoinversionsprinzips]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reaktionsregel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stereochemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Espresso robusta</name></author>
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