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	<title>Isolierkanne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:56:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Isolierkanne&amp;diff=36471&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Winkekatze: Änderung 259668046 von Fraustef rückgängig gemacht; „Ein weiterführender Weblink am Ende eines Artikels muss sich direkt auf das im Artikel besprochene Thema beziehen, also weder auf einen Oberbegriff noch auf einzelne Teilaspekte.“ (WP:WEB), auch „vom Feinsten“ finde ich hier fragwürdig</title>
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		<updated>2025-10-02T11:01:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/259668046&quot; title=&quot;Spezial:Diff/259668046&quot;&gt;259668046&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Fraustef&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Fraustef&quot;&gt;Fraustef&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; „Ein weiterführender Weblink am Ende eines Artikels muss sich direkt auf das im Artikel besprochene Thema beziehen, also weder auf einen Oberbegriff noch auf einzelne Teilaspekte.“ (&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WEB&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WEB (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WEB&lt;/a&gt;), auch „vom Feinsten“ finde ich hier fragwürdig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav R. Paalen, Double Welled Vessel 1909.png|mini|hochkant|Double Walled Vessel (zweiwandiges Gefäß), US-Patentschrift von 1909]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isolierkanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isolierflasche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermoskanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermosflasche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein verschließbares Gefäß, das die [[Wärmeübertragung]] zwischen Inhalt und Umgebung nach dem Funktionsprinzip des &amp;#039;&amp;#039;[[Dewargefäß]]es&amp;#039;&amp;#039; minimiert. Sie eignet sich zur Aufbewahrung und Transport von heißen oder kalten [[Flüssigkeit]]en und unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Kryobehälter]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch für tiefgekühlte Gase (z.&amp;amp;nbsp;B. flüssiger Stickstoff) oder für biologisches Material.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Transportbehälter für größere Mengen an Speisen (mit dann oft rechteckigem Querschnitt) wird auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermophore&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Altgriechische Sprache|altgriechisch]]: {{lang|grc|θερμός}} &amp;#039;&amp;#039;thermós&amp;#039;&amp;#039; = warm, heiß und {{lang|grc|φορός}} &amp;#039;&amp;#039;phorós&amp;#039;&amp;#039; = tragend) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Isolierkannen sind eine Anwendung der [[Dewargefäß]]e. Im äußeren Gehäuse, das keinen Beitrag zur Wärmedämmung leistet, befindet sich in der klassischen Ausführung ein doppelwandiges Glasgefäß, dessen Zwischenraum [[Vakuum|evakuiert]] ist, um die [[Wärmeleitung]] zu unterbinden. Eine zusätzliche Beschichtung oder [[Verspiegelung]] der dem Vakuum zugewandten Seite der Doppelwand vermindert durch einen geringen [[Emissionsgrad]] den Wärmeverlust über [[Wärmestrahlung]]. Durch diese Konstruktion wird der Wärmeausgleich zwischen Innen und Außen durch Wärmeleitung, Wärmestrahlung und [[Konvektion]] verringert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Dewar-Flasche.svg|Prinzipbild einer Isolierkanne&lt;br /&gt;
 Thermoskaffeekanne.jpg|Isolierkanne&lt;br /&gt;
 Thermoskanne1.JPG|Thermosflasche ohne Deckel&lt;br /&gt;
 Термос (1).jpg|Einzelteile einer Isolierkanne&lt;br /&gt;
 Thermobecher.jpg|Thermobecher aus Kunststoff&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin wird heutzutage statt des Glasgefäßes häufig ein doppelwandiges Gefäß aus [[Rostfreier Stahl|rostfreiem Stahl]] („Edelstahl“) verwendet. Zwischen der inneren und äußeren Wandung besteht ebenfalls ein [[Vakuum]] zur [[Wärmedämmung|Isolierung]]. Dieses Prinzip hat etwas schlechtere Wärmedämmeigenschaften, ist aber im Alltag sehr viel unempfindlicher gegenüber Erschütterungen und spitzen Gegenständen (zum Beispiel beim Spülen). Das Edelstahlgefäß wird entweder mit einer Edelstahl- oder einer Kunststoffhülle zu einer Isolierkanne kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Abdichtung bildete ursprünglich ein großer [[Korken]], zwischenzeitlich wird meist ein Kunststoffverschluss eingesetzt. Der Verschluss wurde bei Isolierkannen für den Endverbraucher im Sinne der Nutzerfreundlichkeit weiterentwickelt: Bei einer verbreiteten Ausführung sitzt in einer relativ weiten Halsöffnung klemmgeschraubt ein [[Stöpsel|Kunststoffpfropfen]] mit Innenmechanik. Ein mittiger Druckknopf schließt oben bündig ab und rastet auf Druck tiefer ein. Dabei senkt sich ein [[Ventil]]teller unten aus einer feinen Silikonlippendichtung herab und erlaubt das Ausgießen durch einen Ringspalt im Pfropfen. Ein zweiter Druck auf den Knopf hebt durch [[Federkraft]] den Ventilteller an und schließt den Spalt wieder, die Flasche ist dicht. Der doppelwandige Trinkbecher aus Kunststoff und rostfreiem Stahl kann wieder aufgeschraubt werden. Da der Pfropfen zum Ausgießen nicht abgeschraubt werden muss, ist die Handhabung einfacher und das Ausgießen auch einhändig möglich. Die Wärmeverluste werden verringert, die Gefahr des Verschüttens ist kleiner und der Stopfen kann nicht verloren gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Funktionsprinzip wird auch bei [[Vakuumröhrenkollektor|Vakuumkollektoren]] zur verlustarmen Wärmegewinnung in [[Thermische Solaranlage|thermischen Solaranlagen]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vakuumgefäss 1881.jpg|mini|130px|Das von Weinhold 1881 beschriebene Vakuumgefäß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Schottland|schottische]] [[Chemiker]] [[James Dewar]] (1842–1923) erfand 1893 den Vorläufer der Isolierkanne, um darin [[Trockeneis]] oder [[Flüssigsauerstoff]] aufzubewahren. Diese, heute als „[[Dewargefäß]]“ bezeichneten  Behälter, bestand aus doppelwandigem, verspiegeltem Glas (oder Metall) und beruhten auf demselben Funktionsprinzip wie heutige Thermoskannen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.undiscoveredscotland.co.uk/usbiography/d/jamesdewar.html &amp;#039;&amp;#039;James Dewar.&amp;#039;&amp;#039;] undiscoveredscotland.co, abgerufen am 17. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Reduktion der Wärmestrahlung verspiegelte Dewar die Innenflächen der Glasgefäße.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henry E. Armstrong |Titel=Obituary notices: Sir James Dewar, 1842–1923 |Sammelwerk=Journal of the Chemical Society |Datum=1928 |Seiten=1067 |DOI=10.1039/JR9280001056}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Entsprechende Lager- und Transportgefäße stellte er 1893 vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von Dewar entdeckte der Chemnitzer Professor [[Adolf Ferdinand Weinhold]] ebenfalls dieses Prinzip und nutzte es 1881 in seiner Veröffentlichung einer Apparatur zur [[Quecksilber]]verfestigung.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Ferdinand Weinhold: &amp;#039;&amp;#039;Physikalische Demonstrationen. Anleitung zum Experimentieren im Unterricht an Gymnasien, Realschulen und Gewerbschulen.&amp;#039;&amp;#039; Quandt &amp;amp; Händel, Leipzig 1881, S.&amp;amp;nbsp;479, Abb.&amp;amp;nbsp;362 ([[:Datei:Weinhold 1881 Physikalische Demonstrationen (partial).pdf|PDF-Datei auf Wikimedia Commons]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Glastechniker [[Reinhold Burger]] forschte in Deutschland an einer Nutzung des Prinzips. Am 1. Oktober 1903 wurde sein [[Patent]] unter [[Reinhold Burger#Thermoskanne|DRP-Nr. 170057]] registriert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent|Typ=Patent|Land=DE|V-Nr=170057|A-Datum=1903-10-01|V-Datum=1906-04-25|Anmelder=Reinhold Burger|Titel=Gefäß mit doppelten, einen luftleeren Hohlraum einschließenden Wandungen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und er produzierte für den Eismaschinenfabrikanten [[Carl von Linde]] Behälter für verflüssigte Luft. Er sorgte für eine beständige Silberbeschichtung, ein schützendes Metallgehäuse und vor allem zur Verbesserung der mechanischen Stabilität eine wirksame Abstützung der Innenflasche an der Außenwand. Zusammen mit dem Wiener Erfinder [[Gustav Robert Paalen]], sowie dessen langjährigem Kompagnon Albert Aschenbrenner, gründet Burger 1906 die &amp;#039;&amp;#039;Thermos GmbH&amp;#039;&amp;#039;, um den Prototyp der Ilsolierkanne marktreif zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://thermosflasche.jimdo.com/lebenslauf-von-reinhold-burger/ |wayback=20190821164248 |text=Lebenslauf von Reinhold Burger |archiv-bot=2025-07-28 03:58:56 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schied jedoch bereits 1907 aus der Gesellschaft aus und verkaufte seine Anteile (für 65.500 Mark) an Paalen. 1909 wurde die Thermos GmbH umfirmiert auf die Thermos AG, die über ein Stammkapital von 1 Mio. Mark verfügte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/index.php?id=dfg-viewer&amp;amp;set%5Bimage%5D=9&amp;amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;amp;set%5Bdouble%5D=0&amp;amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27646518-19090102-0-0-0-0.xml Eine neue Aktiengesellschaft], Handels-Zeitung des Berliner Tageblatts, 1909-01-02.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:American Thermos Bottle Company, Norwich, Conn (88826).jpg|mini|links|American Thermos Bottle Company Laurel Hill Plant in Norwich, CT]]&lt;br /&gt;
Die Serienproduktion von Isolierkannen durch die Thermos AG geschah ab 1928 im Thüringer [[Langewiesen]], wo sie im Jahr zuvor ein Fabrikgelände erstanden hatten. In den 1920er-Jahren expandierte die Produktion von Isolierflaschen schnell, allein in Langewiesen gab es 7 verschiedene Hersteller (neben der Thermos AG auch die Deutsche Dewar-Flaschengesellschaft, E.A. Krüger &amp;amp; Friedeberg, Mittelbach &amp;amp; Co, Borbonus &amp;amp; Schadwinkel, Möller &amp;amp; Co, Fiedler &amp;amp; Co). Parallel dazu wurden die Rechte am amerikanischen Patent 1909 an die &amp;#039;&amp;#039;American Thermos Bottle Company&amp;#039;&amp;#039; lizenziert, die ihre Massenproduktion in [[Norwich (Connecticut)]] aufbaute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NRHP88003091&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dale S. Plummer |url=https://npgallery.nps.gov/NRHP/GetAsset/NRHP/88003091_text |titel=American Thermos Bottle Company Laurel Hill Plant (NRIS ID 88003091) |werk=National Register of Historic Places |hrsg=National Park Service |datum=1989-07-17 |abruf=2019-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in den 1920er Jahren kamen in Europa Isolierflaschen etwa bei Bergwanderungen zum Einsatz, teilweise (untere Hälfte geschützt) oder ganz in Blechgehäuse mit Kork oder Schraubverschluss plus Trinkbecher aus [[Bakelit]]. Im Zweiten Weltkrieg waren alliierte Bomberbesatzungen, die in ihren ungeheizten Flugzeugen Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt ausgesetzt waren, mit Thermosflaschen ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bill Stanley |url=https://news.google.com/newspapers?nid=1915&amp;amp;dat=20000402&amp;amp;id=wDtSAAAAIBAJ&amp;amp;sjid=hjYNAAAAIBAJ&amp;amp;pg=1400,229496 |titel=Norwich&amp;#039;s fortune ran hot and cold until the Thermos Bottle Co. arrived |werk=The Day |hrsg=Day Publishing Company |datum=2000-04-02 |abruf=2019-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Große Verbreitung fanden sie um 1950 als Versorgung beim Skifahren, später zunehmend im Plastikgehäuse, das für gründliche Reinigung oft selbst aufgeschraubt werden kann. Der Verschluss erfolgt mit Gummiquetschschlauch per Drehknebel oder Schwenkhebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile werden doppelwandige Isolierbehälter auch als [[Trinkbecher]] für unterwegs angeboten, um [[Heißgetränk]]e warm und [[Kaltgetränk]]e kühl zu halten. Typisch sind Bechergröße von 360 bis 500 Millilitern, in denen die Getränke vier bis 10 Stunden auf Temperatur gehalten werden. Dabei zählt [[Edelstahl]] (neben Kunststoffen) zu den am häufigsten verwendeten Materialien für diese Mehrweggefäße.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stern.de/vergleich/thermobecher/ &amp;#039;&amp;#039;11 unterschiedliche Thermobecher im Vergleich – finden Sie Ihren besten Thermobecher, der Ihre Getränke warm oder kalt hält&amp;#039;&amp;#039;] [[Stern (Zeitschrift)|Stern]], abgerufen am 17. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marke Thermos ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 ließ Reinhold Burger die Marke „Thermos“ für Glasgefäße eintragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/MAR_DD71717_2019-08-21?AKZ=DD71717&amp;amp;VIEW=pdf |titel=Registernummer DD71717 |werk=DPMAregister Marken |hrsg=Deutsches Patent- und Markenamt |datum=1904-08-30 |abruf=2019-08-21 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1907 wurden Marken- und Patentlizenzen für ihre örtlichen Märkte vergeben an die &amp;#039;&amp;#039;The American Thermos Bottle Company of Brooklyn, NY&amp;#039;&amp;#039; (USA), die &amp;#039;&amp;#039;Thermos Limited of Tottenham&amp;#039;&amp;#039; (Großbritannien) und an die &amp;#039;&amp;#039;Canadian Thermos Bottle Co.&amp;#039;&amp;#039; Ltd. of Montreal in Kanada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df roe-neg 0006506 005 Isolierkannen der Firma Thermos, Herbstmesse 1953.jpg|mini|hochkant=0.8|Vorstellung der Isolierkannen der [[VEB Thermos]] auf der Leipziger Herbstmesse 1953]]&lt;br /&gt;
Der Betrieb der Thermos AG zog von Berlin ins thüringische [[Langewiesen]] um und begann dort 1928 mit der Serienproduktion. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm der &amp;#039;&amp;#039;VEB Thermos&amp;#039;&amp;#039; die Produktion und exportierte in bis zu 31 Länder. Mit der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] sank der Umsatz erheblich. Die Firma wurde von der englischen Thermos Limited übernommen. Allerdings wurde 1994 die Produktion in Langewiesen endgültig eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird die Marke in Deutschland von der Nachfolgerin der ehemaligen amerikanischen Lizenznehmerin, der &amp;#039;&amp;#039;Thermos L.L.C.&amp;#039;&amp;#039; gehalten. Diese gehört wie andere operative Thermos-Firmen (neben der aus den USA, die aus dem UK, aus Kanada und Australien) der japanischen [[Taiyō Nissan]]. Diese hatte als Herstellerin von Industriegasen im Jahre 1978 die Edelstahl-Isolierkanne entwickelt und 1989 zur Vermarktung an Endverbraucher eine eingeführte Marke und etablierte Vertriebswege erworben. In Deutschland werden Erzeugnisse mit dieser Marke über die ehemalige Konkurrentin [[alfi]] GmbH vertrieben, welche der japanischen Thermo KK und einer Investmentfirma aus Hongkong gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Thermos“(kanne) ist seit etwa den 1950er Jahren zu einem [[Gattungsname#Schutz für Produktnamen (generalisierter oder generischer Markenname)|Gattungsbegriff]] für Isolierkannen geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Leonard P. Moore |url=https://law.justia.com/cases/federal/appellate-courts/F2/321/577/303217/ |titel=King-seeley Thermos Co., Plaintiff-appellant, v. Aladdin Industries, Incorporated, Defendant-appellee - 321 F.2d 577 (2d Cir. 1963) |werk=U.S. Court of Appeals for the Second Circuit |hrsg=Justia Inc. |datum=1963-07-11 |abruf=2019-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vacuum flasks|Isolierkannen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4570412-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüssigkeitsbehälter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transportbehälter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essgeschirr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getränkebehältnis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Winkekatze</name></author>
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