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	<title>Jakob Altmaier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob Altmaier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[23.&amp;amp;nbsp;November]] [[1889]] in [[Flörsheim am Main]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;friauf&amp;quot;&amp;gt;Friauf, Annette: &amp;#039;&amp;#039;Als jüdischer Abgeordneter im ersten Bundestag.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.historische-eschborn.de/berichte/Main-Taunus-Kreis/Jakob_Altmaier/jakob_altmaier.html historische-eschborn.de] abgerufen am 31. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;; gestorben am [[8.&amp;amp;nbsp;Februar]] [[1963]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Journalist]], [[Widerstandskämpfer]] und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Jude]], [[Sozialdemokratie|Sozialdemokrat]] und [[Homosexualität|Homosexueller]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernd Braun |Hrsg=[[Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte|Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte]] |Titel=Rückkehr in die Fremde?: Deutschland und seine Exilanten nach 1945 |Reihe=Kleine Schriften |BandReihe=33 |Auflage=2. |Ort=Heidelberg |Datum=2020 |Seiten=17 |Online=https://www.ebert-gedenkstaette.de/pb/site/Ebert-Gedenkstaette/get/params_E1647640006_Dattachment/2120032/Nr.%2033_Bernd%20Baun-Rückkehr%20in%20die%20Fremde_Neuauflage%202020.pdf |Format=PDF |KBytes= |Abruf=}} {{&amp;quot; |Text=Es gab Männer wie den späteren SPD-Bundestagsabgeordneten Jakob Altmaier, über den [[Joseph Roth]] im Exil in Paris sagte, er trage gleich drei Kreuze: ‚Er ist ein Jud’, er ist ein Sozialdemokrat, und er ist ein Homosexueller.‘ Während also Jakob Altmaier gleich drei Verfolgungskategorien angehörte,&amp;amp;nbsp;[…]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; musste Altmaier nach [[Machtergreifung|Hitlers Machtübernahme]] 1933 aus [[NS-Staat|Nazideutschland]] fliehen. Seine Sprachkenntnisse, gesellschaftliche Gewandtheit, europaweiten politischen Kontakte, journalistischen Fähigkeiten und die Erfahrungen in der SPD-[[Propaganda]], sowie die eigenen Erlebnisse mit der [[Novemberrevolution]] 1918 brachten ihn dazu, schon früh von einer künftigen Niederlage des [[Nationalsozialismus]] auszugehen und sich auf die späteren [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|Alliierten]] zu stützen. Er war einer der wenigen deutschen [[Auswanderung|Emigranten]], die bereit waren, den NS-Staat militant zu bekämpfen. Sie maßen ihrer Arbeit vor allem den moralischen Wert bei, angesichts der deutschen Anfangserfolge im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nicht zu verzweifeln; den strategischen Wert schätzten sie zu Recht gering ein. So war Altmaier aus dem [[Exil]] in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], [[Frankreich]], [[Spanien]], [[Königreich Jugoslawien|Jugoslawien]], [[Griechenland]], und [[Ägypten]] aktiv im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] tätig. Als Agent der britischen [[Special Operations Executive]] (SOE) verkörperte er in dieser NS-Erfolgsphase einen ungebrochenen Widerstandswillen und vermittelte damit auch vielen anderen Flüchtlingen eine Zukunftshoffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war Altmaier Mitglied des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]] von dessen [[Bundestagswahl 1949|erster Legislaturperiode 1949]] an&amp;lt;ref name=&amp;quot;friauf&amp;quot; /&amp;gt; bis zu seinem Tod sowie der [[Parlamentarische Versammlung des Europarates|Parlamentarischen Versammlung des Europarates]] von 1950 bis 1962. Er gilt als Wegbereiter des deutsch-israelischen [[Deutsche Wiedergutmachungspolitik|Wiedergutmachungsabkommens]] von 1952, dem sogenannten [[Luxemburger Abkommen]]. Er bekannte sich zur [[Jüdische Religion|jüdischen Religion]] und verstand sich als Repräsentant der [[Geschichte der Juden in Deutschland|jüdischen Bevölkerung]] der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht 1989, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Heimatdichter]] schrieb Altmaier [[Gedicht]]e und Geschichten zum örtlichen Geschehen in [[Hessische Dialekte|Flörsheimer Mundart]] (veröffentlicht von 1914 bis in die 1920er Jahre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Jakob Altmaier war der Sohn des jüdischen [[Bäcker]]meisters Josef Altmaier und dessen Ehefrau Lina Altmaier, geborene Levi. Altmaier besuchte die [[Realschule]] und machte die [[Mittlere Reife]] am [[Gymnasium]] in [[Frankfurt-Höchst|Höchst]]. Er absolvierte seinen [[Wehrdienst|Militärdienst]] als [[Einjährig-Freiwilliger]]. Danach begann er eine [[Kaufmann|kaufmännische Lehre]] in [[Frankfurt am Main]] und ein [[Volontariat]] und die journalistische Tätigkeit bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Volksstimme (Frankfurt)|Frankfurter Volksstimme]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich Dreisbach#Beruflicher Werdegang|Flörsheimer Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Er schuf unter anderem die Figur des „Gänskippelschorsch“ (Gänsehügelgeorg), unter Bezug auf die um 1900 betriebene [[Gänse]]zucht in Flörsheim. Unter diesem Pseudonym schrieb er ab 1914 bis in die 1920er Jahre in der Flörsheimer Zeitung „[[Leserbrief]]e“ in [[Hessische Dialekte|Flörsheimer Mundart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 trat Altmaier in die SPD ein. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm Altmaier von 1914 bis 1917 als [[Kriegsfreiwilliger]] teil und wurde schwer verwundet. Von 1917 bis 1919 war er [[Redakteur]] der sozialdemokratischen &amp;#039;&amp;#039;Volksstimme&amp;#039;&amp;#039; in Frankfurt am Main. Er beteiligte sich 1918 aktiv an der [[Novemberrevolution]]. Er wurde politischer Sekretär des Präsidiums des Soldatenrates und unter anderem als erster Presse-Zensor eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Altmaier, &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Revolutionstage&amp;#039;&amp;#039;. Union-Druckerei und Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1919, S. 21–22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Erlebnisse von den letzten Kriegstagen bis zur Wahl der Nationalversammlung schrieb er das (teilweise illustrierte) Buch &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Revolutionstage&amp;#039;&amp;#039;, das 1919 erschien und das er [[Hermann Wendel]] widmete. 1919 war Altmaier als Korrespondent des &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039; bei den [[Pariser Friedenskonferenz 1919|Versailler Friedensverhandlungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik und Exil ===&lt;br /&gt;
Auch in der [[Weimarer Republik]] arbeitete er von 1921 bis 1926 als Journalist bzw. Korrespondent für mehrere sozialdemokratische und linksliberale Blätter in [[Berlin]], u.&amp;amp;nbsp;a. für die &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne]]&amp;#039;&amp;#039;. Von 1926 bis 1932 berichtete er als [[Auslandskorrespondent]] für den &amp;#039;&amp;#039;[[Sozialdemokratischer Pressedienst|Sozialdemokratischen Pressedienst]]&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Vorwärts&amp;#039;&amp;#039; aus [[Belgrad]], [[Paris]] und [[London]]. Danach ging er wieder nach Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;April 1933 floh Altmaier aus Deutschland. Im gleichen Jahr wurde ihm von den Nazis seine deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Als Journalist lebte er meist in Paris mit Aufenthalten als Korrespondent des &amp;#039;&amp;#039;[[The Guardian|The Manchester Guardian]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Le Populaire]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Südosteuropa]], vor allem in [[Belgrad]]. Von 1937 bis 1938 unternahm Altmaier eine Korrespondentenreisen ins [[Zweite Spanische Republik|republikanische Spanien]] und berichtete über den [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]]. Anfang 1938 war Altmaier als Redakteur und Moderator für den Sender der [[Deutsche Freiheitspartei (1937)|Deutschen Freiheitspartei]] an Bord des Sendeschiffes „Faithful Friend“ im [[Ärmelkanal]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.addx.org/textarchiv/12-12-42-46.pdf |titel=Ein Seesender gegen Hitler: Der Sender der Deutschen Freiheitspartei |werk=Radio Kurier – weltweit hören |datum=2012-12 |seiten=42–46 |format=PDF |abruf=2020-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Westfeldzug|Frankreichfeldzug]] der deutschen [[Wehrmacht]] wurde er im Lager [[Audierne]] inhaftiert, aus dem er flüchten konnte. Er ging nach [[Belgrad]] ins [[Königreich Jugoslawien]] und trat in Kontakt mit dem [[Secret Intelligence Service|britischen Geheimdienst SIS]] sowie mit [[Milan Gavrilović]] (1882–1976), dem Chef der [[Landwirtschaftliche Partei (Jugoslawien)|Landwirtschaftlichen Partei]] ({{srS|Земљорадничка странка|Zemljoradnička stranka}}), welche der serbischen antifaschistischen Opposition zuzurechnen war. Im Auftrag der für [[Sabotage]] zuständigen Abteilung „Section&amp;amp;nbsp;D“ des SIS (auch Section IX of SIS oder Statistical Research Department of the War Office; 1938–1940) produzierte er ab Herbst 1939 zusammen mit dem Agrarwissenschaftler [[Alfred Becker (Agrarwissenschaftler)|Alfred Becker]] (* 1898 in [[Pommern]]&amp;lt;ref&amp;gt;Pirker 2011, passim&amp;lt;/ref&amp;gt;) die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Alarm (Zeitschrift, Jugoslawien)|Alarm]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Kroatische Sprache|kroatischer Sprache]], ferner Aufrufe an die deutschsprachigen [[Donauschwaben]] und weitere Flugblätter, sowohl gegen die Nazis als auch gegen die Kommunisten. Die beiden stellten eine Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Mitteilungen]]&amp;#039;&amp;#039; her, mit einem serbischsprachigen Gegenstück. Zunehmend fabrizierten sie SPD-orientierte sowie katholisch ausgerichtete Druckschriften, die nach Österreich geschmuggelt wurden (durch Slowenien und Ungarn hindurch), was zu Altmaiers Verhaftung führte. Er kam auf britischen Druck frei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Malcolm Atkin |Titel=Section D for Destruction: Forerunner of SOE – The Story of Section D of the Secret Intelligence Service |Verlag=Pen and Sword |Datum=2017 |ISBN=978-1-4738-9262-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Juli 1940 arbeiteten Altmaier und Becker in der Nachfolgeorganisation der „Section&amp;amp;nbsp;D“, der [[Special Operations Executive]] (SOE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Balkanfeldzug (1941)|Balkanfeldzug]] und der Zerschlagung ihrer Organisation in Jugoslawien wirkte Altmaier von [[Griechenland]] aus und Becker wirkte in [[Istanbul]]. Später ging Altmaier nach [[Kairo]] und war von 1941 bis 1945 Experte für Balkanfragen beim britischen Hauptquartier für den Mittleren Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit und Abgeordnetentätigkeit ===&lt;br /&gt;
Von 1946 bis 1948 war Altmaier Korrespondent verschiedener Pariser Zeitungen und für die sozialdemokratischen Zeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[Telegraf (Zeitung)|Telegraf]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl 30 Verwandte, darunter ein Bruder und zwei Schwestern Altmaiers, während des [[Holocaust]] ermordet wurden, kehrte er 1948 auf Bitten [[Kurt Schumacher]]s nach Deutschland zurück. Seinen offiziellen Wohnsitz nahm er in seiner Heimatstadt Flörsheim, arbeitete aber zunächst weiterhin in Paris. Da Altmaier keine berufliche Zukunft in Deutschland sah, beantragte er im Frühjahr 1949 ein Visum für die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]], das er auch erhielt. Erst das Angebot der SPD-Parteiführung, für den siegessicheren [[Bundestagswahlkreis Hanau]] zu kandidieren, bewog Altmaier in Deutschland zu bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kristina Meyer |Titel=Die SPD und die NS-Vergangenheit 1945–1990 |Reihe=Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts |BandReihe=18 |Verlag=Wallstein Verlag |Datum=2015 |ISBN=978-3-8353-2730-6 |Seiten=110}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurde er auf Wunsch von Kurt Schumacher als Bundestagskandidat vorgeschlagen und gehörte nach seiner Wahl dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] von dessen erster Legislaturperiode [[Bundestagswahl 1949|ab 1949]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;friauf&amp;quot; /&amp;gt; an. Im Bundestag war er von 1949 bis 1953 Mitglied des Ausschusses für Berlin und des Ausschusses für Presse-, Rundfunk- und Filmfragen, von 1953 bis 1957 Mitglied des Ausschusses für Kommunalpolitik, von 1957 bis 1961 Mitglied des Ausschusses für Wiedergutmachung sowie von 1961 bis 1963 Mitglied des Ausschusses für Entwicklungshilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz für die Wiedergutmachung ===&lt;br /&gt;
Ab 1950 war Altmaier Mitglied der [[Parlamentarische Versammlung des Europarates|Parlamentarischen Versammlung des Europarates]]. 1951 stellte Altmaier für Bundeskanzler [[Konrad Adenauer]] die ersten Kontakte zur israelischen Regierung her und übernahm wichtige Vermittlerdienste bei den Verhandlungen zum deutsch-israelischen Wiedergutmachungsabkommen. Am 10.&amp;amp;nbsp;September 1952 nahm Altmaier auf Adenauers Einladung an der Unterzeichnung des [[Luxemburger Abkommen|Luxemburger Wiedergutmachungsabkommens]] teil, an dem er mitgewirkt hatte. 1957 wurde er Mitglied der [[Westeuropäische Union|Versammlung der Westeuropäischen Union]]. Im April 1958 war Altmaier Mitglied der Bundestagsdelegation bei der [[Feier zum zehnjährigen Bestehen des Staates Israel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod im Amt ===&lt;br /&gt;
Jakob Altmaier verstarb am 8.&amp;amp;nbsp;Februar 1963 am Schreibtisch seines Bundestagsbüros im [[Bundeshaus (Bonn)|Bonner Bundeshaus]] an einem [[Herzinfarkt]]. Fünf Tage später wurde er unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und der Repräsentanten des politischen, gesellschaftlichen und religiösen Lebens auf dem, während der Zeit des Nationalsozialismus geschändeten, [[Jüdischer Friedhof (Flörsheim am Main)|jüdischen Friedhof seiner Geburtsstadt Flörsheim am Main]] beerdigt. Die Trauerreden hielten [[Carlo Schmid]], [[Herbert Wehner]] und der israelische Botschafter [[Felix Elieser Shinnar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Frankfurter Revolutionstage mit Illustrationen nach zeitgeschichtlichen Aufnahmen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Union-Druckerei u. Verlagsanstalt&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1919&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org |AltmaierJakobFrankfurterRevolutionstage |Blatt=n41}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Sur le front de la liberté: un reportage en Espagne républicaine&amp;amp;nbsp;: articles parus dans Le Populaire de Paris, organe central du Parti Socialiste (S.F.I.O.)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Impr. coopérative Etoile&lt;br /&gt;
   |Ort=Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=1938}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Meine Arbeit und Mitwirkung am ‚Israel-Vertrag‘&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Archiv der sozialen Demokratie]]&lt;br /&gt;
   |Datum=1959-05&lt;br /&gt;
   |Kommentar=[[Memorandum]] für General [[Julius Klein (General)|Julius Klein]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Flörsheim verlieh Altmaier 1954 die [[Ehrenbürger]]würde. Nach Altmaier sind die Jakob-Altmaier-Straße in [[Hanau]] sowie die Altmaierstraße in Flörsheim am Main benannt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Flörsheim am Main Stolperstein Hochheimer Straße 4 Jakob Altmaier.jpg|mini|Stolperstein für Jakob Altmaier vor seinem Elternhaus in Flörsheim am Main.]]&lt;br /&gt;
Vor Altmaiers Elternhaus in der Hochheimer Straße 4 in Flörsheim am Main wurde zu seinem Gedenken am 25.&amp;amp;nbsp;Juni 2019 ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seine Tätigkeit als Heimatdichter unter dem Pseudonym „Gänskippelschorsch“ erinnert heute ein 1966 von [[Gerhard Hartmann]] errichtetes denkmalgeschütztes [[Denkmal]] aus [[Sandstein]] auf eben diesem sogenannten Gänskippel (Gänsehügel) in Flörsheim.&lt;br /&gt;
[[Datei:45644 Adenauerufer Gänskippelschorsch.JPG|mini|hochkant|Darstellung der von Altmaier entwickelten Figur des „Gänskippelschorsch“ in Flörsheim am Main.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Willy Albrecht&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Ludolf Herbst]], [[Constantin Goschler]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Ein Wegbereiter: Jakob Altmaier und das Luxemburger Abkommen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Wiedergutmachung in der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
   |Verlag=Walter de Gruyter&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-486-54721-6&lt;br /&gt;
   |Seiten=205–213}}&lt;br /&gt;
* Willy Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;[[Jeanette Wolff]], Jakob Altmaier, [[Peter Blachstein]]. Die drei jüdischen Abgeordneten des Bundestags bis zum Beginn der sechziger Jahre&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Julius H. Schoeps]] (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Leben im Land der Täter&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2001, ISBN 3-934658-17-2, S. 236–253.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Beier (Historiker)|Gerhard Beier]]: &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterbewegung in Hessen. Zur Geschichte der hessischen Arbeiterbewegung durch einhundertfünfzig Jahre (1834–1984).&amp;#039;&amp;#039; Insel, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-458-14213-4, S. 356.&lt;br /&gt;
* Jay Howard Geller: &amp;#039;&amp;#039;Jews in Post-Holocaust Germany 1945–1953.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge UP, 2004, ISBN 0-521-54126-3.&lt;br /&gt;
In englischer Sprache (A. passim):&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Christoph Moß&lt;br /&gt;
   |Titel=Jakob Altmaier: Ein jüdischer Sozialdemokrat in Deutschland (1889–1963)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Böhlau&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-412-02103-2&lt;br /&gt;
   |Kommentar=zugleich: Dissertation, phil., Mannheim, 2002}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Marija N. Ovčarova&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Ilija Beschkow|Beshkov]] and Altmaier: fragments of a friendship, 1934–1955&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bulgarian Bestseller, National Museum of Bulgarian Books and Polygraphy&lt;br /&gt;
   |Ort=Sofia&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=954-463-024-4&lt;br /&gt;
   |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Peter Pirker (Historiker)|Peter Pirker]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Militantes Exil: Antideutscher Widerstand in Jugoslawien 1939–1940&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Zwischenwelt – Zeitschrift der [[Theodor Kramer Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
   |Band=Jg. 27&lt;br /&gt;
   |Nummer=4&lt;br /&gt;
   |Datum=2011-02&lt;br /&gt;
   |ISSN=1606-4321&lt;br /&gt;
   |Seiten=41–44}}&lt;br /&gt;
* Peter Pirker: &amp;#039;&amp;#039;Gegen das Dritte Reich! Sabotage und transnationaler Widerstand in Slowenien und Österreich 1938–1940.&amp;#039;&amp;#039; Kitab, Klagenfurt 2010, ISBN 3-902585-65-X&lt;br /&gt;
* [[Otto Renkhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Biographie. Kurzbiographien aus 13 Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Wiesbaden 1992, ISBN 3-922244-90-4, S. 11–12, Nr. 58.&lt;br /&gt;
* Werner Schiele: &amp;#039;&amp;#039;An der Front der Freiheit. Jakob Altmaiers Leben für die Demokratie&amp;#039;&amp;#039;. Magistrat der Stadt Flörsheim, 1991.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altmaier, Jakob&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1980, S. 13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rundfunkberichte ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Bettina Leder&lt;br /&gt;
   |url=https://www.hr2.de/programm/feature/feature--der-gerade-gang---die-geschichte-jakob-altmaiers-aus-floersheim,epg-feature-400.html&lt;br /&gt;
   |titel=Der gerade Gang – Die Geschichte Jakob Altmaiers aus Flörsheim&lt;br /&gt;
   |werk=hr2.de&lt;br /&gt;
   |hrsg=hr2-kultur&lt;br /&gt;
   |datum=2019-12-22&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-10-12&lt;br /&gt;
   |kommentar=[[Radio-Feature]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11629468X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_a/altmaier-ja.htm Nachlass Altmaiers.] Archiv der sozialen Demokratie, [[Friedrich-Ebert-Stiftung]].&lt;br /&gt;
* {{LAGIS |DB=HBN |ID=11629468X |titel=Altmaier, Jakob |datum=2020-02-08 |abruf=2020-10-14}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=11629468X |Name=Altmaier, Jakob |NDB-online=1 |Autor=Christoph Moß |Datum=}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Werner Schiele&lt;br /&gt;
   |url=http://www.historische-eschborn.de/berichte/Main-Taunus-Kreis/Jakob_Altmaier/jakob_altmaier.html&lt;br /&gt;
   |titel=Als jüdischer Abgeordneter im ersten Bundestag: Das Leben des Flörsheimer Journalisten Jakob Altmaier (1889–1963)&lt;br /&gt;
   |werk=historische-eschborn.de&lt;br /&gt;
   |hrsg=Historische Gesellschaft Eschborn e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-10-12&lt;br /&gt;
   |kommentar=Biographie}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.vorwaerts.de/artikel/jakob-altmaier-0&lt;br /&gt;
   |titel=Jakob Altmaier&lt;br /&gt;
   |werk=vorwaerts.de&lt;br /&gt;
   |hrsg=[[Vorwärts (Deutschland)|vorwärts]]&lt;br /&gt;
   |datum=2005-12-08&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-10-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11629468X|LCCN=nr94027720|VIAF=760016}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altmaier, Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (jugoslawischer Widerstand 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (The Guardian)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Flörsheim am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hanau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des jüdischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Special Operations Executive)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agent (Nachrichtendienst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Wiedergutmachungspolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsch-israelische Beziehungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Hessen ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Altmaier, Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Altmaier, Jacob; Gänskippelschorsch (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist, Widerstandskämpfer und Politiker (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. November 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Flörsheim am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Februar 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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