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	<title>Judith Deutsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Judith_Deutsch&amp;diff=1451961&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Judith Deutsch-Haspel memorial in Ramat Gan.JPG|mini|Erinnerungstafel in [[Ramat Gan]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Judith Deutsch-Haspel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[18. August]] [[1918]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; gestorben am [[20. November]] [[2004]] in [[Herzlia]], [[Israel]]) war eine der bekanntesten Schwimmerinnen des jüdischen Sportvereins [[SC Hakoah Wien|Hakoah Wien]] und ganz Österreichs in den 1930er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Judith Deutsch war bereits mit 15 Jahren österreichische Meisterin im [[Freistilschwimmen|Freistil]] über 400 Meter und war in den 1930er Jahren lange Zeit hindurch österreichische Rekordhalterin über alle Kurz-, Mittel- und Langstrecken. 1935 wurde sie zur [[Sportler des Jahres (Österreich)|Österreichischen Sportlerin des Jahres]] gewählt, nachdem sie 12 Bestzeiten aufgestellt hatte. 1936 erhielt sie das Goldene Ehrenzeichen&amp;lt;!-- Welches? --&amp;gt; als eine der drei herausragendsten österreichischen Sportpersönlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurden vom [[Österreichisches Olympisches Comité|ÖOC]] acht jüdische Sportlerinnen und Sportler in das österreichische Olympiaaufgebot einberufen. Neben Judith Deutsch waren dies die Hakoah-Schwimmerinnen [[Lucie Gordian|Lucie Goldner]] und [[Ruth Langer]], der Gewichtheber [[Robert Fein]], der Ringer [[Erich Fincsus]] und die Leichtathleten König, Gottlieb und [[Grete Neumann]]. Aus Protest gegen die [[Nationalsozialistische Rassenhygiene|NS-Rassenideologie]] weigerten sich außer Fein und König jedoch alle, an den [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spielen]] in [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]] teilzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Andreas Beckmann|url=https://www.deutschlandfunk.de/sommerspiele-1936-olympia-unterm-hakenkreuz-100.html|titel=Sommerspiele 1936 - Olympia unterm Hakenkreuz|hrsg=[[Deutschlandfunk]]|datum=2016-07-28|zugriff=2021-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies war gemäß den Statuten des [[Internationales Olympisches Komitee|IOC]] ebenso erlaubt wie nach den Richtlinien des ÖOC. Während Robert Fein in Berlin eine [[Goldmedaille]] errang, wurden die Schwimmerinnen Deutsch, Goldner und Langer durch den Österreichischen Schwimmverband lebenslang gesperrt und ihnen alle nationalen Titel aberkannt. Erst nach massiven internationalen Protesten wurde die Sperre auf zwei Jahre reduziert, die Tilgung ihrer Namen aus der Liste der Bestleistungen blieb aber bestehen. Eine [[Rehabilitation|Rehabilitierung]] erfolgte erst 1995 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des [[Österreichischer Schwimmverband|Österreichischen Schwimmverbandes]] (VOS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Judith Deutsch emigrierte noch 1936 nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]]. Sie ließ sich mit ihrer Familie in [[Haifa]] nieder, das zu dieser Zeit das einzige Schwimmbad in Palästina mit Olympiamaßen hatte. Judith Deutsch wurde Meisterin und repräsentierte 1939 die [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebrew University]] bei den [[World University Games]]. Einen Tag nach ihrem Medaillengewinn begann aber mit der [[Überfall auf Polen|deutschen Invasion in Polen]] bereits der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde Judith Deutsch-Haspel von Otmar Brix, dem Präsidenten des ÖSV, nach Österreich eingeladen, um ihren Namen wieder in das offizielle Buch der österreichischen Schwimmrekorde einzutragen. Dies lehnte sie aber ab, da sie nicht mehr nach Österreich zurückkehren wollte. Das von einer österreichischen Delegation überbrachte offizielle Entschuldigungsschreiben, in dem auch die Aufhebung der Sanktionen ausgesprochen und ihre Titel, Medaillen und Rekorde wieder verliehen wurden, nahm sie aber gerne an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Judith Deutsch wurde in die [[International Jewish Sports Hall of Fame]] als Vertreterin jener Athleten aufgenommen, die 1936 an den olympischen Wettkämpfen in Berlin hätten teilnehmen können, es aber vorzogen, die Spiele zu boykottieren. Im Jahre 2004 wurde die Geschichte des Schwimmerinnen-Teams der Hakoah Wien in der Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Watermarks&amp;#039;&amp;#039; verfilmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 86 Jahren starb Judith Haspel 2004 in Herzlia, Israel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 wurde in Wien-[[Leopoldstadt]] (2. Bezirk) der neu errichtete Judith-Deutsch-Steg zur Überquerung von Eisenbahn und Handelskai für Fußgänger und Radfahrer nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Drahtesel, Radlobby ARGUS, 2015, Heft 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2024 wurde der Judith-Deutsch-Weg in der [[Seestadt Aspern]] ebenfalls nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Judith-Deutsch-Weg|Judith-Deutsch-Weg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Marschick: &amp;#039;&amp;#039;„Wir boykottieren nicht Olympia, sondern Berlin.“ Drei jüdische Schwimmerinnen schreiben Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Diethelm Blecking]], [[Lorenz Peiffer]] (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Sportler im „Jahrhundert der Lager“. Profiteure, Widerständler und Opfer.&amp;#039;&amp;#039; Die Werkstatt, Göttingen 2012, S. 188–193.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Botz (Historiker)|Gerhard Botz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine zerstörte Kultur: Jüdisches Leben und Antisemitismus in Wien seit dem 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Czernin, Wien 2002.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Haspel, Judith&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Ignaz Hermann Körner]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon jüdischer Sportler in Wien 1900–1938&amp;#039;&amp;#039;. Herausgeber [[Marcus G. Patka]]. Mandelbaum,  Wien 2008, S. 28.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.viennale.at/de/film/hakoah-lischot Information über die Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Hakoah Lischot&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Judith Deutsch-Haspel}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.nationmaster.com/encyclopedia/Judith-Haspel |archive-is=20130129190058 |text=Porträt Judith Deutsch-Haspel}} (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.jewishsports.net/BioPages/JudithDeutsch.htm Porträt in der International Jewish Sports Hall of Fame] (englisch)&lt;br /&gt;
* Fritz Neumann: [http://diestandard.at/2000005581384/Das-Maedchen-das-die-Nazis-verkraulte &amp;#039;&amp;#039;Das Mädchen, das die Nazis „verkraulte“&amp;#039;&amp;#039;], in: Der Standard, 15. September 2014.&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1783101|Judith Haspel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deutsch, Judith}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwimmer (SC Hakoah Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwimmer (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (1922)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der International Jewish Sports Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Palästina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immigrant in Palästina zur Mandatszeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hebräische Universität Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Deutsch, Judith&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Deutsch-Haspel, Judith (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-israelische Schwimmerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], Österreich-Ungarn&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. November 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Herzlia]], Israel&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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