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	<title>Jyllands-Posten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-08T23:24:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Publikation&lt;br /&gt;
|titel              = Morgenavisen Jyllands-Posten&lt;br /&gt;
|bild               = [[Datei:Jyllands-Posten-Logo.svg|300px]]&lt;br /&gt;
|beschreibung       = dänische Tageszeitung&lt;br /&gt;
|fachgebiet         = &lt;br /&gt;
|sprache            = Dänisch&lt;br /&gt;
|verlag             = &lt;br /&gt;
|land               = &lt;br /&gt;
|hauptsitz          = &lt;br /&gt;
|erstausgabe_tag    = 2. Oktober&lt;br /&gt;
|erstausgabe_jahr   = 1871&lt;br /&gt;
|einstellung_tag    = &lt;br /&gt;
|einstellung_jahr   = &lt;br /&gt;
|gründer            = &lt;br /&gt;
|erscheint          = täglich&lt;br /&gt;
|auflage_quelle     = 1. Halbjahr 2011&lt;br /&gt;
|auflage_zahl       = 104.000&lt;br /&gt;
|verbreitung_quelle = &lt;br /&gt;
|verbreitung_zahl   = &lt;br /&gt;
|reichweite_quelle  = &lt;br /&gt;
|reichweite_zahl    = &lt;br /&gt;
|chefred            = Jørn Mikkelsen&lt;br /&gt;
|herausgeber        = JP/Politikens Hus A/S&lt;br /&gt;
|geschäftsführer    = &lt;br /&gt;
|weblink            = http://jp.dk/&lt;br /&gt;
|archiv             = &lt;br /&gt;
|issn-print         = &lt;br /&gt;
|issn-online        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morgenavisen Jyllands-Posten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsche Sprache|deutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Morgenzeitung Jütlands-Post&amp;#039;&amp;#039;) mit Hauptsitz am  [[Aarhus Havn|Hafen]] von [[Aarhus]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umzug&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Kaiser |url=https://jyllands-posten.dk/jpaarhus/ECE11949130/jyllandsposten-flytter-tilbage-til-byen/ |titel=Jyllands-Posten flytter tilbage til byen |werk=Jyllands Posten |datum=2020-02-23 |sprache=da |abruf=2022-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist die größte [[Dänemark|dänische]] [[Tageszeitung]] mit einer durchschnittlichen [[Auflage einer Publikation|Auflage]] von 104.000 Exemplaren pro Tag (1. Halbjahr 2011).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://danskedagblade.dk/artikel/kontrollerede-oplagstal-1-halvaar-2011 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kontrollerede oplagstal 1. halvår 2011&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140225194015}} Danske Dagblades Forening, 22. November 2011, abgerufen am 5. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2003 wird das Blatt von der Aktiengesellschaft [[JP/Politikens Hus]] herausgegeben, die auch die Tageszeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[Politiken]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ekstra Bladet]]&amp;#039;&amp;#039; publiziert. 2005 erhielt die Zeitung durch [[Mohammed-Karikaturen]] weltweite Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blattlinie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Jyllands-Posten&amp;#039;&amp;#039; gilt als wirtschaftsliberal bis konservativ. Flemming Rose, Herausgeber des Kulturteils, widersprach dieser Sichtweise und hob die liberale Linie von Jyllands-Posten hervor („liberal in the European sense of the word“).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=DGiFURnohj4 Darstellung der politischen Position] (offline)&amp;lt;/ref&amp;gt; Chefredakteur Jørn Mikkelsen präzisiert die liberale Grundhaltung: „eine freiheitsorientierte Lebensanschauung, ein tolerantes und humanitäres Menschenbild und ein demokratisches und sozial verantwortliches Gesellschaftssystem“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://jyllands-posten.org/index.php Grußwort (dänisch)] Webseite der Zeitung, abgerufen am 5. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im  [[Mohammed-Karikaturen|Karikaturenstreit]] ab 2005 unterstrich die Zeitung ihre Rolle als Vorkämpferin für die Meinungs- und Gewissensfreiheit. In diesem Sinne druckt die Redaktion auch Leserbriefe ab, die in scharfem Ton europaskeptisch, einwanderungsfeindlich oder nationalkonservativ formuliert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; zufolge gab Jyllands-Posten seit den 1990er Jahren der dänischen Politik „publizistischen Begleitschutz auf […] [dem] Weg in eine rechts-konservative Gesellschaft“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot;&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/jyllands-posten-publizistischer-begleitschutz-1.750254/ &amp;#039;&amp;#039;Jyllands-Posten. Publizistischer Begleitschutz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 7. Februar 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer historischen Verankerung im Landesteil Jütland leiht die Zeitung auch der dänischen Provinz eine Stimme, die sich nicht selten im Konflikt mit dem einflussreichen Zentrum des Landes, der Hauptstadt Kopenhagen, wähnt. Das Blatt stellt sich zum Beispiel gegen die traditionell tolerante Haltung der Hauptstadteliten in gesellschaftspolitischen Fragen. An der [[68er-Bewegung]] und ihren Auswirkungen reibt man sich gern. 2003 lehnte es die Zeitung ab, Jesuskarikaturen abzudrucken, da sich die Leserschaft beleidigt fühlen könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/media/2006/feb/06/pressandpublishing.politics &amp;#039;&amp;#039;Danish paper rejected Jesus cartoons.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Guardian]].&amp;#039;&amp;#039; 6. Februar 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispielhaft für diese Ausrichtung ist die Auseinandersetzung um das alternative Wohnprojekt &amp;#039;&amp;#039;[[Freistadt Christiania|Christiania]]&amp;#039;&amp;#039;, das von der sozialdemokratisch dominierten Stadt Kopenhagen lange Zeit toleriert wurde, während das Blatt und rechtspopulistische und konservative Politiker gegen dieses Projekt polemisierten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jyllands posten aarhus 2022.jpg|alt=Der Hauptsitz von Jyllands-Posten am Hafen von Aarhus im Sommer 2022.|mini|Der Hauptsitz von Jyllands-Posten am Hafen von Aarhus im Sommer 2022.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Jyllands-Posten&amp;#039;&amp;#039; wurde am 2. Oktober 1871 als Zeitung mit bürgerlicher Prägung gegründet, die den gesamten [[Jütland|jütischen]] Markt bedienen sollte. In ihrer Ausrichtung verhielt sie sich kritisch gegenüber der liberalen Partei [[Venstre (Dänemark)|Venstre]] und wandte sich gegen politische und kulturelle &amp;#039;&amp;#039;Københavneri&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Den Store Danske Jyllands-Posten&amp;quot; /&amp;gt; das heißt gegen das Kopenhagen-favorisierende Gehabe (der Hauptstädter) auf Kosten des restlichen Landes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Den Danske Ordbog&amp;quot; /&amp;gt; Das Blatt tendierte ab 1877 zu einer konservativen Linie und begann unter Søren Wittrup Nielsens als Chefredakteur (1895–1927) eine ablehnende Haltung gegenüber dem [[Linksliberalismus|Sozialliberalismus]] einzunehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Den Store Danske Jyllands-Posten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] entfaltete sich der subjektive Blickwinkel in antideutschen Tendenzen und es wurde eine [[Volksabstimmung in Schleswig|dänische Wiedervereinigung]] mit dem gesamten [[Herzogtum Schleswig|Landesteil Schleswigs]] propagiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Den Store Danske Jyllands-Posten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitung unterstützte in den 1920er und 1930er Jahren die [[Det Konservative Folkeparti|Konservative Volkspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www1.jp.dk/info/jp_historie_1918__1939.htm |text=Jyllands-Posten: JP historie 1918 – 1939 |wayback=20060213200440}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Phase waren rassistische Untertöne und antisemitische Aussagen nicht selten.&amp;lt;ref&amp;gt;Morten Thing: &amp;#039;&amp;#039;Jyllands-Posten, diktaturet, krystalnatten og jøderne.&amp;#039;&amp;#039; Roskilde 2013. [https://ojs.ruc.dk/index.php/skr/article/view/3058 PDF online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der italienische Faschismus und Hitlers Aufstieg in Deutschland fanden den Beifall von Auslandskorrespondenten und Leitartikelschreibern. Zu diesem Milieu zählten etwa die Mitarbeiter [[Hans Jørgen Hansen (Journalist)|Hans Jørgen Hansen]], Lasse Egebjerg und der dänische Pastor und Schriftsteller [[Kaj Munk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vorabend des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] nahm Jyllands-Posten Abstand zu [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Nazideutschland]], indem es sich für eine Stärkung der dänischen Verteidigung aussprach, während die dänische Gesinnung in [[Südschleswig]] unterstützt wurde. Die Sowjetunion und ein Weltkommunismus wurden in dieser Zeit stark kritisiert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;JP&amp;#039;s historie 1918–1939&amp;quot; /&amp;gt; die Gefahren eines deutschen Eroberungskrieges hingegen nicht in seinen Ausmaßen erkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Den Store Danske Jyllands-Posten&amp;quot; /&amp;gt; Im Gegensatz zu den führenden Zeitungen der Hauptstadt wandte sich Jyllands-Posten gegen den 1939 unterzeichneten Nichtangriffspakt zwischen der Regierung Dänemarks und dem Deutschen Reich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JP&amp;#039;s historie 1918–1939&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sich Jyllands-Posten 1938 zur unabhängigen, bürgerlichen Zeitung erklärte und sich von den [[Det Konservative Folkeparti|dänischen Konservativen]] löste,&amp;lt;ref name=&amp;quot;JP&amp;#039;s historie 1918–1939&amp;quot; /&amp;gt; blieb sie Vorsprecher für einen politischen und wirtschaftlichen [[Liberalismus]]. Gleichzeitig vertrat das seit 1932 größte Provinzblatt Dänemarks jütische Interessen, die auch die spätere Umgestaltung zur landesweiten Zeitung überdauerten, wenn auch in geringerem Maße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Den Store Danske Jyllands-Posten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1960er Jahren expandierte das Unternehmen, das Ende des Jahrzehnts auch den Markt in der [[Hovedstadsområdet|Hauptstadtregion]] eroberte. Durch eine Namensänderung in &amp;#039;&amp;#039;Morgenavisen Jyllands-Posten&amp;#039;&amp;#039; 1969 und die Ausweitung der Redaktionen auf etliche Regionen des Landes wurde die Expansion manifestiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Den Store Danske Jyllands-Posten&amp;quot; /&amp;gt; Zur gleichen Zeit erfolgte ein Zeitungskrieg im heimatlichen Århus gegen die konkurrierende &amp;#039;&amp;#039;[[Århus Stiftstidende]]&amp;#039;&amp;#039;, indem Jyllands-Posten Lokalausgaben für einzelne Stadtbezirke herausgab. Erst 1976 endete der Konflikt, indem ein Vergleich geschlossen wurde und sich Jyllands-Posten gegenüber der letzten verbliebenen [[Lokalzeitung]] der Stadt zurückzog.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Den Store Danske Århus Stiftstidende&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung moderner Druckverfahren mittels [[Fotosatz]] führten ab 1973 zu einzelnen Arbeitsniederlegungen und gipfelten 1977 in einem dreiwöchigen Streik. Die Auseinandersetzung war einerseits ein [[Solidaritätsstreik]] für die [[Typografie|Typografen]] der Kopenhagener &amp;#039;&amp;#039;[[Berlingske]];&amp;#039;&amp;#039; auf der anderen Seite befürchtete das technische Personal, selbst Entlassungen hinnehmen zu müssen. Zwischen den Konfliktparteien wurden schließlich einzelne Abkommen ausgehandelt, von dem eines vorsah, dass sich die Jyllands-Posten aus dem dänischen [[Arbeitgeberverband]] &amp;#039;&amp;#039;(Dansk Arbejdsgiverforening)&amp;#039;&amp;#039; abmeldete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JP&amp;#039;s historie 1971–1989&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den auflagenstärksten seriösen Zeitungen Dänemarks, &amp;#039;&amp;#039;Berlingske&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Politiken&amp;#039;&amp;#039;, schloss Jyllands-Posten Ende der 1980er Jahre auf und überholte sie im Kampf um Marktanteile Anfang der 1990er Jahre. 1995–1996 wurden auch die [[Boulevardzeitung|Boulevardblätter]] &amp;#039;&amp;#039;[[B.T.]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ekstra Bladet]]&amp;#039;&amp;#039; eingeholt und Jyllands-Posten nimmt seither eine Spitzenposition auf dem dänischen Zeitungsmarkt ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Den Store Danske Jyllands-Posten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Jyllands Posten Fonds&amp;#039;&amp;#039; Mitbegründer des Europäischen Pressepreises (European Press Prize).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptsitz des Verlages wurde 2020 von [[Viby (Aarhus Kommune)|Viby]] an den Hafen von Aarhus verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umzug&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mohammed-Karikaturen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mohammed-Karikaturen}}&lt;br /&gt;
Im September 2005 veröffentlichte das Blatt zwölf [[Karikatur]]en unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das Gesicht Mohammeds&amp;#039;&amp;#039; ([[dänische Sprache|dänisch:]] &amp;#039;&amp;#039;Muhammeds ansigt&amp;#039;&amp;#039;). Diese stellten Mohammed unter anderem mit einer Bombe als Turban dar. Weil die Abbildung von Mohammed im Islam nicht erlaubt ist, wurde gegen diese Karikaturen demonstriert und von den Demonstranten teils eine Bestrafung der Zeitung und der Karikaturisten gefordert. Dies lehnte unter anderem die dänische Regierung mit der Begründung der geltenden Presse- und Meinungsfreiheit ab. Durch weitere Veröffentlichungen der Karikaturen in europäischen Zeitungen entwickelte sich daraus eine internationale diplomatische Krise zwischen der [[Europäische Union|EU]] und einer Reihe von Staaten, in denen die Bevölkerungsmehrheit muslimisch ist, insbesondere arabischen Ländern und der [[Iran|Islamischen Republik Iran]]. In einigen muslimischen Ländern wurde der Boykott dänischer Produkte gefordert, bei Demonstrationen wurden dänische Flaggen verbrannt und Botschaften gestürmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 veröffentlichte die Zeitung erneut Mohammed-Karikaturen. Der verantwortliche [[Feuilleton]]chef der Zeitung [[Flemming Rose]] sah die Aktion im Rahmen eines „täglichen globalen Kampfes für die freie Meinungsäußerung“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Spiegel]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,534796,00.html – Mohammed-Karikaturen – Globaler Kampf für freie Meinungsäußerung].&amp;#039;&amp;#039; 12. Februar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der in Dänemark so bezeichneten „Mohammed-Krise“ wurden die Redaktion der Jyllands-Posten am damaligen  Sitz in [[Viby (Aarhus Kommune)|Viby]]  sowie einzelne Journalisten ein erklärtes Anschlagsziel von muslimischen Extremisten. Das Redaktionsgebäude wurde seit der Krise stark gesichert. Es gab mehrere vereitelte Anschlagsversuche, darunter einen Briefbombenanschlag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JP&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://taz.de/Charlie-Attentat-und-Jyllands-Posten/!152422/ |titel=„Charlie“-Attentat und „Jyllands-Posten“ – „Schockiert, aber nicht überrascht“ |hrsg=taz.de |datum=2015-01-08 |abruf=2015-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der indische Politiker und Minister für die muslimische Minderheit in [[Uttar Pradesh]], [[Haji Yakub Qureshi]], setzte am 17. Februar 2006 im Anschluss an das islamische Freitagsgebet in [[Meerut]] ein Kopfgeld von knapp 10 Millionen Euro für die Enthauptung eines der dänischen Zeichner der Mohammed-Karikaturen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/london-zehntausende-protestieren-gegen-karikaturen-a-401764.html |titel=London: Zehntausende protestieren gegen Karikaturen |hrsg=spiegel.de |datum=2006-02-18 |abruf=2015-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere dänische Journalisten sehen Parallelen zwischen den Anschlagsversuchen auf die Jyllands-Posten sowie andere dänische Zeitungen und dem [[Anschlag auf Charlie Hebdo]] im Januar 2015.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chefredakteure ==&lt;br /&gt;
* 1972–1974: [[Ole Bernt Henriksen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denstoredanske.lex.dk/Ole_Bernt_Henriksen denstoredanske.lex.dk]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1976–1984: [[Laust Jensen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denstoredanske.lex.dk/Laust_Jensen denstoredanske.lex.dk]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1985–1990: [[Asger Nørgaard Larsen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://litteratursiden.dk/forfattere/asger-norgaard-larsen litteratursiden.dk]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1992: [[Jørgen Schleimann]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://biografiskleksikon.lex.dk/J%C3%B8rgen_Schleimann biografiskleksikon.lex.dk]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1993–2003: [[Jørgen Ejbøl]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denstoredanske.lex.dk/J%C3%B8rgen_Ejb%C3%B8l denstoredanske.lex.dk]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003–2008: [[Carsten Juste]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.altinget.dk/person/carsten-juste altinget.dk]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008–2016: [[Jørn Mikkelsen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pressenaevnet.dk/jorn-mikkelsen/ pressenaevnet.dk]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016–2023: [[Jacob Nybroe]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://journalisten.dk/jyllands-posten-skal-vinke-farvel-til-15-ansatte/ journalisten.dk]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024– : [[Marchen Neel Gjertsen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tv2ostjylland.dk/aarhus/jyllands-posten-fyrer-37-medarbejdere Jyllands-Posten fyrer 37 medarbejdere] (dateret d. 12. sep. 2023) på tv2ostjylland.dk&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsstipendium Berlin ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Jyllands-Postens Fonds&amp;#039;&amp;#039; unterhält eine Stipendiatenwohnung im Zentrum von [[Berlin]]. Dänische bildende Künstler und Schriftsteller können sich um einen einmonatigen Arbeitsaufenthalt bewerben. Reisekosten werden bezuschusst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://jyllands-posten.org/priser-og-legater/jps-fond-legatbolig.php &amp;#039;&amp;#039;Legatbolig i Berlin for danske kunstnere&amp;#039;&amp;#039;] jp.dk, abgerufen am 5. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Zeitungen in Dänemark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.jp.dk/ jp.dk] Online-Ausgabe JP (dänisch)&lt;br /&gt;
* [https://jyllands-posten.dk/uknews/ jyllands-posten.dk/uknews] Englischsprachiger Teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Den Store Danske Jyllands-Posten&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den Store Danske: [https://www.denstoredanske.dk/Samfund,_jura_og_politik/Massemedier/Trykte_medier_og_dagblade,_Danmark/Jyllands-Posten?highlight=Jyllands-Posten &amp;#039;&amp;#039;Jyllands-Posten&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. August 2011 (dänisch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Den Danske Ordbog&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Den Danske Ordbog]]: [http://ordnet.dk/ddo/ordbog?aselect=k%C3%B8benhavneri&amp;amp;query=k%C3%A6rv &amp;#039;&amp;#039;københavneri&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 30. August 2011 (dänisch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;JP&amp;#039;s historie 1918–1939&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jyllands-Posten:  {{Webarchiv |url=http://jyllands-posten.dk/jps-historie/1918-1939/ |text=&amp;#039;&amp;#039;JP’s historie 1918-39&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20110719125235}}, abgerufen am 30. August 2011 (dänisch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Den Store Danske Århus Stiftstidende&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Den Store Danske Encyklopædi|Den Store Danske]]: [http://www.denstoredanske.dk/Samfund,_jura_og_politik/Massemedier/Trykte_medier_og_dagblade,_Danmark/%C3%85rhus_Stiftstidende?highlight=%C3%85rhus%20Stiftstidende &amp;#039;&amp;#039;Århus Stiftstidende&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 30. August 2011 (dänisch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;JP&amp;#039;s historie 1971–1989&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jyllands-Posten:  {{Webarchiv |url=http://jyllands-posten.dk/jps-historie/1971-1989/ |text=&amp;#039;&amp;#039;JP’s historie 1971–1989&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20110825170933}}, abgerufen am 30. August 2011 (dänisch)&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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