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	<title>Kachliner See - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:44:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kachliner_See&amp;diff=1082183&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.8.6</title>
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		<updated>2022-03-07T03:20:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.8.6&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Kachliner See&lt;br /&gt;
|BILD = &lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Blick von Labömitz zum Kachliner See&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Usedom]]&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.937&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE =&amp;lt;ref name=&amp;quot;mon&amp;quot;&amp;gt;Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, LUNG: &amp;#039;&amp;#039;Monitoringprogramme für die Überwachung der Fließ-, Stand- und Küstengewässer des Grundwassers in Mecklenburg-Vorpommern nach WRRL im ersten Bewirtschaftungszeitraum 201–2015&amp;#039;&amp;#039;, Anhang 1, S. 2 ({{Webarchiv|url=http://www.wrrl-mv.de/doku/hintergrund/2010_Monitoringprogramme.pdf |wayback=20140519023048 |text=Online |archiv-bot=2022-03-07 03:20:06 InternetArchiveBot }}; [[PDF]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 1.3&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;mon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 0.5&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;mon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = verschiedene kleine Zuläufe&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Bäck (Thurbruch)|Bäck]]&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=53/54/19.26/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 14/4/54.21/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-MV&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE =  0&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Dargen|Kachlin]]&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kachliner See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich auf der Insel [[Usedom]], im südwestlichen Bereich des [[Thurbruch]]s. Der See hat eine Fläche von etwa 94 Hektar und ist durchschnittlich 1,5 Meter tief. Südwestlich des Sees befindet sich der [[Dargen]]er Ortsteil Kachlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Kachliner See bildete sich bei der Vermoorung des zum Ende der letzten Eiszeit entstandenen Thurbruchbeckens.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm H. Pantenius, Claus Schönert: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Haff und Heringsdorf - Das Thurbruch auf Usedom&amp;#039;&amp;#039;. Neuendorf Verlag, Neubrandenburg 1999, ISBN 3-931897-11-7, S. 8–11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich war er ein [[Eutrophierung|eutropher]] Klarwassersee. Aus großen Teilen des Thurbruchs und dessen Einzugsgebiet floss Wasser zum See, durchströmte ihn und floss über die [[Bäck (Thurbruch)|Bäck]] in Richtung [[Gothensee]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUNG&amp;quot;&amp;gt;Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern: &amp;#039;&amp;#039;Biotop: Erlen-Bruchwald westlich am „Kachliner See.“&amp;#039;&amp;#039; Lfd. Nr. 13423. ([https://www.umweltkarten.mv-regierung.de/meta/boegen/bk/0410-132B4005.PDF Online], [[PDF]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1389 hatten die auf Kachlin und Katschow ansässigen Herren [[Schwerin (Adelsgeschlecht)|von Schwerin]] untereinander einen heftigen Streit um den See. Nach langen Verhandlungen einigte man sich auf jeweils besondere Rechte für Jagd, Fischerei und Nutzung des [[Schilfrohr]]s. Mit der Übernahme von Kachlin 1417 und von Katschow zwischen 1415 und 1434 durch das [[Kloster Grobe|Kloster Pudagla]] kam auch der See in Klosterbesitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Burkhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Insel Usedom.&amp;#039;&amp;#039; 2. Abschnitt: &amp;#039;&amp;#039;Bis zum Abschlusse der Reformation (1535).&amp;#039;&amp;#039; W. Fritzsche, Swinemünde 1909, 104–107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Säkularisation]] des Klosters im 16. Jahrhundert gehörte der See zum Amt Pudagla.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Karte der [[Schwedische Landesaufnahme von Vorpommern|Schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern]] aus dem Jahr 1693 ist am Ostufer des Kachliner Sees ein rund 700 Meter langer Graben in Richtung Ostsüdost eingezeichnet. Demnach wurden bereits im 17. Jahrhundert erste Versuche unternommen, Weideflächen trockenzulegen und die weitere Vermoorung des Sees zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm H. Pantenius, Claus Schönert: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Haff und Heringsdorf - Das Thurbruch auf Usedom&amp;#039;&amp;#039;. Neuendorf Verlag, Neubrandenburg 1999, ISBN 3-931897-11-7, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert wurde begonnen, im Thurbruch durch Entwässerungsmaßnahmen neue landwirtschaftliche Nutzflächen zu gewinnen. So wurde 1750 unter der Leitung des Landbaumeisters Knüppel ein Entwässerungsgraben vom Kachliner See zum [[Wolgastsee]] gebaut, der nach ihm benannte [[Knüppelgraben]].&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Bäck (Thurbruch)|Bäck]], der natürliche Abfluss zum [[Gothensee]] mit der Zeit verlandet war, wurde dieser ab 1772 erweitert und begradigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1902 wurde mit Planungen für eine intensive [[Moorkultivierung]] begonnen, für die vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] 123000 [[Mark (1871)|Mark]] zur Verfügung gestellt wurden, die aber nicht mehr zur Ausführung kamen. 1920 wurde am Ostufer das [[Windschöpfwerk Kachlin]] aufgestellt, das bis 1968 der Entwässerung des Thurbruchs diente und bis heute als [[Technisches Denkmal]] erhalten ist. Ende der 1920er Jahre begann die „Bodenverbesserungs-Genossenschaft für das Thurbruch“ mit dem Bau eines den ganzen See umschließenden Ringgrabensystems. Am Westufer des Sees wurde eine 16,4 Hektar große Weidefläche geschaffen. Nach 1935 wurden Angehörige des [[Reichsarbeitsdienst]]es zur Neuanlage und Beräumung von Gräben eingesetzt. Zu [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeiten wurde das Thurbruch zwischen 1956 und 1969 mit großem  Aufwand umfassend melioriert. Bei Kachlin wurde ein elektrisch betriebenes Schöpfwerk installiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm H. Pantenius, Claus Schönert: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Haff und Heringsdorf - Das Thurbruch auf Usedom&amp;#039;&amp;#039;. Neuendorf Verlag, Neubrandenburg 1999, ISBN 3-931897-11-7, S. 50–52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Ringgrabensystems wurde um den See ein Damm errichtet, um den weiteren Wasserzufluss zum Kachliner See zu verhindern. Dadurch kam es zu einer erheblichen Störung der [[Hydrologie]] und der Nährstoffverhältnisse des Sees. Innerhalb des Dammes wurde die Nutzung der Wiesen aufgegeben, dadurch konnte sich dort Bewaldung entwickeln. Am Westufer wuchs so ein Erlen-Bruchwald heran.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUNG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wasserstand des Kachliner Sees wird weitgehend über Pumpwerke im Thurbruch reguliert. In niederschlagsarmen Jahren ist der See von Verlandung bedroht, da sein Wasser dann in die umliegenden Gräben abfließt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ikzm-oder.de/download.php?fileid=2263 |wayback=20070928123502 |text=Kachliner See versandet unaufhaltsam |archiv-bot=2022-03-07 03:20:06 InternetArchiveBot }} ([[PDF]], 40 kB). [[Ostsee-Zeitung]].de, Wochenendausgabe, 7. Mai 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Flachwassergebiete sind Sammelplatz für zahlreiche Wasservögel, was den See zu einem ornithologisch interessanten Gewässer macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|Thurbruch Kachliner See.jpg|800|Kachliner See}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Dirk Weichbrodt |url=http://www.usedom-exclusiv.de/winter2004/thurbruch.htm |titel=Im Reich des Moorochsen: Das Thurbruch |werk=Usedom exclusiv |datum=2004 |archiv-url=https://archive.is/20071029184417/http://www.usedom-exclusiv.de/winter2004/thurbruch.htm |archiv-datum=2007-10-29 |zugriff=2007-08-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässersystem Ostsee|SKachliner See]]&amp;lt;!-- S wie See --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dargen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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