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	<title>Kantonist - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Asperatus: lk</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;lk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Иллюстрация к статье «Кантонисты военные». Военная энциклопедия Сытина (Санкт-Петербург, 1911-1915).jpg|192px|mini|Russische Kantonisten der Ulanen und der Militärsiedler um 1820]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kantonist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine im 18. Jahrhundert gebräuchliche Bezeichnung für Dienstverpflichtete beim [[Militär]], die weder der Gruppe der [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilligen]] noch derjenigen der [[Söldner]] zugerechnet werden konnten. Geprägt wurde der Begriff erstmals durch den polnischen Oberst R.&amp;amp;nbsp;Pastetzky im Jahr 1713.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Graf von Schweinitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Streifzug durch die Militärsprache&amp;#039;&amp;#039;. Biblio, Osnabrück 1992, ISBN 978-3-7648-2412-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff steht im unmittelbaren Zusammenhang mit dem [[Kantonsystem]] (auch Kantonsreglement), das durch den preußischen König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]] im Jahr 1733 eingeführt wurde. Bei dieser verbindlichen Dienstpflicht aller Untertanen handelte es sich faktisch um eine Art von [[Wehrpflicht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Russisches Kaiserreich|Russland]] waren Kantonisten &amp;#039;&amp;#039;(Кантонисты)&amp;#039;&amp;#039; [[Kindersoldat]]en, die seit 1758 jedes Jahr zum Militärdienst in der [[Kaiserlich Russische Armee|russischen Armee]] eingezogen wurden und von ihrem achten Lebensjahr an auf Staatskosten erzogen wurden. Diese Einrichtung wurde nach dem [[Krimkrieg]] 1856 mit dem Krönungsmanifest [[Alexander II. (Russland)|Alexanders&amp;amp;nbsp;II.]] abgeschafft. Die Militärangehörigen siedelten sich daraufhin in ihren Garnisonsorten an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexander Issajewitsch Solschenizyn]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Zweihundert Jahre zusammen]]. Die russisch-jüdische Geschichte 1795–1915&amp;#039;&amp;#039;. Herbig, München 2002, ISBN 3-7766-2287-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unsichere Kantonisten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren Wehrpflichtige, die sich dem Wehrdienst auf eine Weise entzogen, welche nicht den (schweren) Straftatbestand der [[Fahnenflucht]] erfüllte. [[Meyers Konversationslexikon]] von 1889 definiert sie als: „Junge Leute, welche sich der Gestellung entziehen, ohne sich der Fahnenflucht schuldig zu machen; verlieren das Losungsrecht und können außerterminlich eingestellt werden, wobei ihre Dienstzeit vom nächsten Einstellungstermin an rechnet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kantonist&amp;#039;&amp;#039; als historisch gelten kann, hat sich der &amp;#039;&amp;#039;unsichere Kantonist&amp;#039;&amp;#039; außerhalb des ursprünglichen militärischen Kontextes erhalten. Er bezeichnet heute als [[Redewendung]] eine wenig zuverlässige bis unzuverlässige Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christhardt Henschel: &amp;#039;&amp;#039;Kantonisten.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dan Diner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (EJGK). Band 3: &amp;#039;&amp;#039;He–Lu.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart/Weimar 2012, ISBN 978-3-476-02503-6, S. 316–318.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Personenbezeichnung (Militär)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asperatus</name></author>
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