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	<title>Karl Diebitsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T19:56:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-17T16:02:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Diebitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Januar]] [[1899]] in [[Hannover]]; † [[6. August]] [[1985]] in [[Kreuth]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Malerei|Maler]] und [[Porzellanmaler]] sowie Berater des [[Reichsführer SS|Reichsführers SS]] [[Heinrich Himmler]] in „künstlerischen Fragen“. Er war einer der Hauptvertreter der sogenannten [[Kunst im Nationalsozialismus|Deutschen Kunst]] im [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch in Hannover begann Diebitsch eine Malerlehre, die er erst nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] abschließen konnte, da er sich bereits im Oktober 1915 als Kriegsfreiwilliger zum [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Heer]] gemeldet hatte. Um an der dortigen [[Akademie der Bildenden Künste München|Akademie der Bildenden Künste]] zu studieren, zog er nach [[München]], betätigte sich jedoch zunächst politisch und als Mitglied [[Schwarze Reichswehr|paramilitärischer Verbände]], bevor er 1923 bis 1925 Schüler von [[Hermann Groeber]] an der Akademie war. Von 1927 bis 1931 war er Leiter einer Porzellanmalerei in München, danach ohne feste Anstellung. Anfang 1936 war er im Auftrag [[Heinrich Himmler]]s Mitbegründer der [[Porzellanmanufaktur Allach]], wurde dort künstlerischer Leiter und entwarf Vasen und [[Julleuchter]], die als Geschenke für SS-Angehörige gedacht waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete Diebitsch als Porzellanmaler für die Fabrik Heinrich &amp;amp; Co in [[Selb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eintritt in die NSDAP und Aufstieg in der SS ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Umzug nach [[München]] lernte er [[Dietrich Eckart]] kennen, dann [[Adolf Hitler]] und trat zum 1. Mai 1920 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 1.463). Diebitsch nahm als Angehöriger des [[Freikorps Oberland|Bundes Oberland]] an den [[Ruhraufstand|Ruhrkämpfen]] teil, 1921 auch an [[Aufstände in Oberschlesien|Gefechten]] an der Grenze zu [[Polen]]. In [[Breslau]] gehörte er zu den Gründern einer Ortsgruppe der NSDAP. Nach dem Verbot der Partei und ihrer Neugründung trat er zunächst nicht wieder bei, sondern übte vielmehr scharfe Kritik an ihrer jüngeren Entwicklung. Erst am 10. Juni 1937 beantragte er wieder die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 4.690.956).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6161492&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor bewarb sich Diebitsch 1933 um Aufnahme in die [[Schutzstaffel|SS]], in die er am 9. September 1934 (SS-Nummer 141.990) aufgenommen wurde. [[Heinrich Himmler]] beförderte ihn noch am selben Tag zum SS-Sturmführer. Diebitsch wurde nun als „SS-Führer im persönlichen Stab RFSS“ geführt. Bereits am 20. April 1935 erhielt er seine Regelbeförderung zum SS-Obersturmführer, wurde dann am 1. Januar 1936 zum SS-Hauptsturmführer, am 9. November des gleichen Jahres zum SS-Sturmbannführer und am 25. Juli 1937 zum SS-Obersturmbannführer befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;SS-Personalamt: [[Dienstalterslisten der SS|&amp;#039;&amp;#039;Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP&amp;#039;&amp;#039;]], Sachstand 1. Dezember 1938, lfd. Nr. 786.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Ende 1939 kommandierte Diebitsch das II. Bataillon der [[SS-Totenkopfverbände#Liste der SS-Totenkopfstandarten|11. Verstärkten SS-Totenkopfstandarte]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kurt Mehner |Titel=Die Waffen-SS und Polizei, 1939–1945: Führung und Truppe |Verlag=Militair-Verlag Klaus D. Patzwall |Datum=1995 |ISBN= |Seiten=291 |Online=https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=VMDkAAAAMAAJ&amp;amp;dq= |Abruf=2020-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. April 1939 erhielt er die Beförderung zum SS-Standartenführer.&amp;lt;ref&amp;gt;SS-Personalhauptamt: &amp;#039;&amp;#039;Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP&amp;#039;&amp;#039;, Sachstand 30. Januar 1942, lfd. Nr. 772.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1940 wurde Diebitsch zur [[Waffen-SS]] abkommandiert, wo er als „SS-Standartenführer der Reserve“ verschiedene Posten durchlief. So wurde er beim [[SS- und Polizeiführer|Höchsten SS- und Polizeiführer]] [[Italien]] und im [[SS-Hauptämter|SS-Personalhauptamt]] eingesetzt. Im Sommer 1944 wurde Diebitsch erneut in den „Persönlichen Stab RFSS, Chef Amt München“ berufen. Im [[NS-Ranggefüge]] stieg Diebitsch am 20. April 1944 zu einem [[SS-Oberführer]] der Allgemeinen SS auf.&amp;lt;ref&amp;gt;SS-Personalhauptamt: &amp;#039;&amp;#039;Dienstaltersliste der Waffen-SS&amp;#039;&amp;#039;, Sachstand 1. Juli 1944, lfd. Nr. 2.468.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu seinem Aufstieg in der SS arbeitete Diebitsch Himmler in künstlerischen Fragen zu und erwarb Ehrenämter im kulturellen Sektor. Bereits 1934 war er Berater Himmlers in künstlerischen Fragen. 1937 wurde er Mitglied des Reichskultursenats,&amp;lt;ref&amp;gt;Jonathan Petropoulos: &amp;#039;&amp;#039;Art as Politics in the Third Reich&amp;#039;&amp;#039;, The University of North Carolina Press, Charlotte, NC, ISBN 0-8078-4809-3, S. 317.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 erhielt er zum 50. Geburtstag von [[Adolf Hitler]] den Ehrentitel „Professor“. 1942 ernannte ihn Himmler zum „Ressortchef für künstlerische und architektonische Fragen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Neben seinen Porzellanarbeiten gestaltete Diebitsch [[Briefmarke]]n für die [[Reichspost|Deutsche Reichspost]], Wandteppiche und Inneneinrichtungen für Kasernen sowie Wappen und Embleme – etwa für die [[Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] im Münchner [[Haus der Kunst|Haus der Deutschen Kunst]] nahm er 1938 und 1939 mit Gemälden teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1932 hat er zudem, zusammen mit [[Walter Heck (Grafiker)|Walter Heck]], den [[Uniformen der SS#Schwarzer Dienstanzug der SS|Schwarzen Dienstanzug der SS]] entworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriele Huber: &amp;#039;&amp;#039;Die Porzellan-Manufaktur Allach-München GmbH – eine „Wirtschaftsunternehmung“ der SS zum Schutz der „deutschen Seele“&amp;#039;&amp;#039;. Jonas Verlag, Marburg 1992, ISBN 3-89445-132-7.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 100.&lt;br /&gt;
* {{AKL|27|||Diebitsch, Karl|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1065670907|VIAF=314790995}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Diebitsch, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porzellanmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefmarkenkünstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Diebitsch, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Diebitsch, Carl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. August 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kreuth]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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