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	<title>Karl Fritzsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:46:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Fritzsch&amp;diff=425982&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CommonsDelinker: Karl_Fritzsch_at_Auschwitz.jpg entfernt, auf Commons von Krd gelöscht. Grund: per :c:Commons:Deletion requests/File:Karl Fritzsch at Auschwitz.jpg|</title>
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		<updated>2024-12-18T17:09:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:Karl_Fritzsch_at_Auschwitz.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:Karl Fritzsch at Auschwitz.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Karl_Fritzsch_at_Auschwitz.jpg&lt;/a&gt; entfernt, auf Commons von &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:User:Krd&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:User:Krd (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Krd&lt;/a&gt; gelöscht. Grund: per &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:Commons:Deletion_requests/File:Karl_Fritzsch_at_Auschwitz.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:Commons:Deletion requests/File:Karl Fritzsch at Auschwitz.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;c:Commons:Deletion requests/File:Karl Fritzsch at Auschwitz.jpg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Fritzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juli]] [[1903]] in [[Mokřiny (Aš)|Nassengrub]]; † [[2. Mai]] [[1945]]; häufig irrtümlich &amp;#039;&amp;#039;Fritsch&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) war ein deutscher [[SS-Hauptsturmführer]] in der Funktion eines [[Schutzhaftlagerführung|Schutzhaftlagerführers]], der 1941 im [[KZ Auschwitz I (Stammlager)]] das zur [[Entwesung]] bestimmte [[Zyklon B]] probeweise zur Vergasung von Häftlingen einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Ofenbauers in Böhmen geboren, konnte Fritzsch aufgrund der arbeitsbedingten Umzüge seines Vaters keine geordnete Schullaufbahn absolvieren. Fritzsch wurde [[Binnenschifffahrt|Matrose]] der [[Erste Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft|Donauschifffahrtsgesellschaft]]. Eine 1928 geschlossene Ehe, aus der drei Kinder hervorgingen, wurde 1942 geschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARC&amp;quot;&amp;gt;[http://www.deathcamps.org/occupation/auschwitzmen_de.html Kurzbiografie auf ARC Mainpage]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat zum 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1930 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 261.135)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/9851446&amp;lt;/ref&amp;gt; und im selben Jahr in die [[Schutzstaffel|SS]] ein (SS-Nummer 7.287). Ab 1934 wurde Fritzsch beim [[KZ Dachau]] als Angehöriger des [[SS-Totenkopfverbände|1.&amp;amp;nbsp;SS-Totenkopfregiments „Oberbayern“]] als Kompanieführer eingesetzt. Anfang September 1939 wechselte Fritzsch zur Lagerkommandantur im KZ Dachau und leitete dort die Postzensurstelle. Fritzsch – aufgrund seiner kleinwüchsigen Statur &amp;#039;&amp;#039;Stäubchen&amp;#039;&amp;#039; genannt – war im Range eines SS-Hauptsturmführers als erster Schutzhaftlagerführer vom 14. Juni 1940 bis zum 1. Februar 1942 im Stammlager Auschwitz eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lasik228f&amp;quot;&amp;gt;Aleksander Lasik: &amp;#039;&amp;#039;Die Organisationsstruktur des KL Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;, in: Aleksander Lasik, Franciszek Piper, Piotr Setkiewicz, Irena Strzelecka: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz 1940-1945. Studien zur Geschichte des Konzentrations und Vernichtungslagers Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Aufbau und Struktur des Lagers&amp;#039;&amp;#039;, [[Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau]], [[Oświęcim]] 1999, S. 228f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Stellvertreter war von Juni 1940 bis November 1941 [[Franz Xaver Maier (SS-Mitglied)|Franz Xaver Maier]] und anschließend [[Fritz Seidler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lasik230&amp;quot;&amp;gt;Aleksander Lasik: &amp;#039;&amp;#039;Die Organisationsstruktur des KL Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;, in: Aleksander Lasik, Franciszek Piper, Piotr Setkiewicz, Irena Strzelecka: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz 1940-1945. Studien zur Geschichte des Konzentrations und Vernichtungslagers Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Aufbau und Struktur des Lagers&amp;#039;&amp;#039;, Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau, [[Oświęcim]] 1999, S. 230.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während einer Abwesenheit des Lagerkommandanten [[Rudolf Höß]] ordnete er vermutlich im August 1941 an, eine unbestimmte Anzahl [[Sowjetische Kriegsgefangene|sowjetischer Kriegsgefangener]] mit dem zur Entlausung von Bekleidung vorgesehenen [[Blausäure|blausäurehaltigen]] Insektizid [[Zyklon B]] zu vergasen. Ende 1941 – das oft genannte Datum Anfang September 1941 ist umstritten – erfolgte dann im Stammlager eine erste Massenvergasung, bei der hunderte sowjetische Offiziere und [[Selektion (Konzentrationslager)|selektierte]] Kranke mit Zyklon B getötet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Auschwitz64f&amp;quot;&amp;gt;Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz in den Augen der SS.&amp;#039;&amp;#039; Oswiecim 1998, S. 64f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Aussage des [[SS-Hauptsturmführer]]s und [[KZ-Arzt]]es [[Karl Kahr (Mediziner)|Karl Kahr]] vor dem [[Internationaler Militärgerichtshof|Nürnberger Militärgerichtshof]] betrachtete sich Fritzsch aufgrund der [[Menschenversuche in nationalsozialistischen Konzentrationslagern|Experimente]] mit Zyklon B als der eigentliche Erfinder sowohl der Massenvergasung durch Blausäure als auch der [[Gaskammer (Massenmord)|Gaskammern]] in Auschwitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Broszat (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Kommandant in Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;, München 1963, S. 159/Fußnoteneintrag: Nürnberger Dokumente NO-1948.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[KZ-Kommandant]] von Auschwitz, [[Rudolf Höß]], bestätigte diese Aussage in seinen in Haft verfassten Aufzeichnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Höß |Titel=Kommandant in Auschwitz - Autobiografische Aufzeichnungen des Rudolf Höß |Hrsg=Martin Broszat |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=dtv |Ort=München |Datum=1998 |Seiten= |ISBN=978-3423301275}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritzsch akzeptierte Ende Juli 1941 das Angebot des katholischen Priesters [[Maximilian Kolbe]] und ließ diesen anstelle des zunächst ausgewählten Familienvaters [[Franciszek Gajowniczek]] in den „Hungerbunker“ sperren, wo Kolbe später getötet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Langbein277&amp;quot;&amp;gt;Hermann Langbein: &amp;#039;&amp;#039;Menschen in Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 1980, S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Februar 1942 bis März 1944 war Karl Fritzsch Schutzhaftlagerführer im [[KZ Flossenbürg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee169&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt; und vertrat dort von August bis Oktober 1942 den Lagerkommandanten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang April 1944 wurde Fritzsch als Lagerführer in das [[KZ-Außenlager Harzungen|Außenlager Harzungen]] („Hans“) des [[Konzentrationslager]]s [[KZ Mittelbau-Dora|Dora-Mittelbau]] versetzt und übernahm in diesem Rahmen ab August 1944 zusätzlich die Lagerleitung des [[KZ-Außenlager Ellrich-Juliushütte|Außenlagers Ellrich-Juliushütte]] („Erich“). Spätestens im Oktober 1944 wurde er an die Front versetzt, wo er vermutlich bei den [[Schlacht um Berlin|Kämpfen um Berlin]] im Frühjahr 1945 fiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens-Christian Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Produktion des Todes: Das KZ Mittelbau-Dora&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2001, S. 653f., 667.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Es gibt für einen Häftling nur zwei Wege, aus diesem Lager zu kommen. Entweder er wird entlassen […] oder er wandert durch den Kamin. Den letzteren Weg werden die meisten von euch gehen!|Quelle=Bei einem Appell|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Die Formulierung „durch den Kamin gehen“ war bei Häftlingen wie Aufsehern die Umschreibung für die Verbrennung im [[Krematorium]]. Zitiert bei [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz in den Augen der SS.&amp;#039;&amp;#039; Oświęcim 1998, ISBN 83-85047-35-2.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Langbein]]: &amp;#039;&amp;#039;Menschen in Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main, Berlin Wien, Ullstein-Verlag, 1980, ISBN 3-548-33014-2.&lt;br /&gt;
* Jens-Christian Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Produktion des Todes: Das KZ Mittelbau-Dora&amp;#039;&amp;#039;, Wallstein Verlag, Göttingen 2001, ISBN 3-89244-439-0.&lt;br /&gt;
* [[Wacław Długoborski]], [[Franciszek Piper]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz 1940-1945. Studien zur Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau, Oswiecim 1999, 5 Bände: I. Aufbau und Struktur des Lagers. II. Die Häftlinge – Existenzbedingungen, Arbeit und Tod. III. Vernichtung. IV. Widerstand. V. Epilog., ISBN 83-85047-76-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deathcamps.org/occupation/auschwitzmen_de.html Auschwitz Verbrecher]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-08-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fritzsch, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Kommandant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Mittelbau-Dora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Flossenbürg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fritzsch, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stäubchen&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KZ-Aufseher und Kriegsverbrecher, führte Zyklon B zur Ermordung von Häftlingen ein&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juli 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aš|Nassengrub]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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