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	<title>Karl Futh - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T20:38:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Futh&amp;diff=2273094&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2024-10-22T19:05:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Futh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. November]] [[1879]] in [[Brez|Britsch]]; † nach 1937) war ein deutscher Polizeibeamter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Karl Futh trat wahrscheinlich bereits im [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreich]] in den Polizeidienst ein. Spätestens seit 1923 war er als Kriminalkommissar in der Abteilung IA ([[Politische Polizei]]) des Berliner Polizeipräsidiums tätig. Ende 1931 wurde ihm dort als Inspektionsleiter I die Bearbeitung von Pressesachen anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem sogenannten [[Preußenschlag]] vom 20. Juli 1932 (in dessen Zuge der damalige Reichskanzler [[Franz von Papen]] die sozialdemokratisch gesinnte Berliner Polizeiführung ihrer Ämter enthob und durch „national“ eingestellte Männer ersetzte) trat Futh als Belastungszeuge gegen seine ehemaligen Vorgesetzten auf. [[Christoph Graf (Historiker)|Christoph Graf]] knüpft hieran die These an, dass Fuths Ende 1932 erfolgte Beförderung zum Kriminalrat als Belohnung für diesen Dienst erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zum 1. Oktober 1932 trat Futh in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.350.868),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/10131198&amp;lt;/ref&amp;gt; womit er zu denjenigen Beamten der Politischen Polizei gehörte, die schon vor 1933 Verbindungen zur NSDAP unterhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten wurde Futh im Mai 1933 in die [[Geheime Staatspolizei]] übernommen, zu deren frühesten Mitarbeitern er somit zählte und in der er zunächst ebenfalls pressepolizeiliche Aufgaben wahrnahm. Zum 1. April 1934 war Futh neben [[Reinhold Heller (SS-Mitglied)|Reinhold Heller]], [[Konrad Nussbaum]] und [[Hubert Geissel]] einer von vier Mitarbeitern des Gestapa im Rang eines Kriminalrates, und somit einer der fünf ranghöchsten Mitarbeiter der Gestapo-Zentrale. Zu dieser Zeit leitete er das Dezernat II 1 A 1: (Kommunismus, Anarchismus, Syndikalismus). Sein Stellvertreter war Kriminalkommissar [[Lothar Wandel]].&amp;lt;ref&amp;gt; Geschäftsverteilungsplan der Gestapo vom 25. Oktober 1934, In: Bundesarchiv Berlin: R 58/840, Bl. 24ff. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1935 leitete Karl Futh im Gestapa als Nachfolger von [[Hans-Joachim Tesmer]] das Dezernat II 1 D („[[Schutzhaft]]-Angelegenheiten“), das die Einweisungen in [[Konzentrationslager]] organisierte und dessen Leitung er auch nach Zusammenfassung von Gestapo und Kriminalpolizei im [[Hauptamt Sicherheitspolizei]] beibehielt. Nachdem das Dezernat im Februar 1937 unter Aufwertung zum Referat die Amtsbezeichnung II D erhalten hatte, ging Futh am 1. März 1937 in Pension. Sein Nachfolger als Leiter des Schutzhaft-Referats wurde [[Emil Berndorff]]. Graf erwähnt für das Jahr 1937 noch, dass dieser „offensichtlich“ nach [[Mecklenburg]] versetzt worden sei, wobei unklar bleibt, ob es sich bei dieser „Versetzung“ um einen dienstlichen Einsatz oder seinen Ruhestandsort handelte.&amp;lt;ref&amp;gt; Christoph Graf: Politische Polizei zwischen Demokratie und Diktatur. 1983, S. 344. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf charakterisiert Futh zusammenfassend als einen jener Beamten, die „die Kontinuität vom Vorkriegsbeamten über den national gesinnten Diener der [[Weimarer Republik]] und willige Zuträger des Papenregimes zum Nationalsozialisten“ vollzogen hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christoph Graf (Historiker)|Christoph Graf]]: &amp;#039;&amp;#039;Politische Polizei zwischen Demokratie und Diktatur.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 344.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Tuchel]]: &amp;#039;&amp;#039;Zentrale des Terrors. Prinz-Albrecht-Straße 8.&amp;#039;&amp;#039; 1987, S. 120.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-07-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Futh, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Futh, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Polizeibeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. November 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brez|Britsch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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