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	<title>Karl Grobbel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-23T15:31:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Grobbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Oktober]] [[1896]] in [[Berlin]]; † [[3. Januar]] [[1971]]) war ein Politiker der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]] sowie nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Funktionär der [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU in der SBZ und DDR]]. Zeitweilig war er Minister im Land [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Grobbel besuchte nach der Volksschule das [[Berlinisches Gymnasium zum Grauen Kloster|Berlinische Gymnasium Zum Grauen Kloster]], das er ohne Abitur verließ. Danach absolvierte er eine Ausbildung zum [[Bankkaufmann]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Grobbel schwer verwundet und geriet als [[Leutnant]] 1917 in französische Kriegsgefangenschaft, die er in Frankreich und der Schweiz absaß. 1919 holte Grobbel sein Abitur nach und studierte anschließend [[Volkswirtschaft]] und [[Rechtswissenschaft|Jura]] in Berlin. Nach dem Studium war er einige Jahre in seinem erlernten Beruf als Bankkaufmann tätig. Während seines Studiums wurde Grobbel 1920 Mitglied der Zentrumspartei. Ab 1924 arbeitete er zunächst im Generalsekretariat der Zentrumspartei und zeichnete von 1925 bis 1933 als Herausgeber der Monatsschrift „Der Weckruf“ verantwortlich. Im Juni 1933 wurde Grobbel in einem Schnellgerichtsverfahren zu drei Monaten „Schutzhaft“ verurteilt und danach zum Wehrdienst eingezogen. Bis zum Kriegsende 1945 konnte sich Grobbel teilweise als selbständiger Handelsvertreter und Geschäftsführer einer kirchlichen Hilfsorganisation durchschlagen, wobei er in den letzten Kriegsmonaten als Registraturgehilfe und Magazinschreiber dienstverpflichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende gehörte Grobbel zu den Mitbegründern der CDU in Berlin. Er wurde zunächst Mitarbeiter der Ortsverwaltung [[Berlin-Wilhelmshagen]] und Referatsleiter in der Reichsgeschäftsstelle der CDU. Von Oktober 1945 bis April 1946 war Grobbel Beisitzer und im weiteren Verlauf des Jahres 1946 Geschäftsführer der brandenburgischen CDU. Zugleich war er seit 1948 als Verlagsleiter der CDU-Regionalzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Union (Zeitung)|Märkische Union]]&amp;#039;&amp;#039; tätig. Im April 1950 wurde Grobbel als Minister für Arbeit und Sozialwesen berufen, nachdem sein Vorgänger [[Fritz Hermann Schwob]] (CDU) in den Westen geflüchtet war. Grobbel wechselte im Oktober 1950 an die Spitze des brandenburgischen Ministeriums für Handel und Versorgung, das er bis zur Auflösung der Länder in der DDR im Juli 1952 leitete. Anschließend war Grobbel stellvertretender Vorsitzender des Rates des [[Bezirk Cottbus|Bezirkes Cottbus]]. Am 14. August 1953 wurde Grobbel im Ergebnis der „Nachbereitung“ des [[Aufstand vom 17. Juni 1953|Arbeiteraufstandes vom 17. Juni]] von allen Funktionen entbunden. Er wurde wieder als Journalist tätig und bekam eine Stelle als Redakteur für Wirtschaftspolitik beim CDU-Zentralorgan &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;. 1961 begründete Grobbel die katholische Monatsschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Begegnung (Zeitschrift)|Begegnung]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1963 sagte Grobbel: „Heute, da wir den Aufbau des Sozialismus miterleben, begreifen wir Angehörige des Mittelstandes und der Intelligenz die historische Aufgabe der Arbeiterklasse und wir unterstützen sie aus vollem Herzen.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Forderungen von einst verwirklicht&amp;#039;&amp;#039;, Neue Zeit,  16. Januar 1963.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1964 gehörte Grobbel zu den Mitbegründern der [[Berliner Konferenz Europäischer Katholiken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiämter ==&lt;br /&gt;
Als Mitglied der Zentrumspartei war Grobbel zwischen 1924 und 1933 zeitweilig Generalsekretär für Ost-Mitteldeutschland und die [[Diaspora]]gebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitbegründer der CDU in der SBZ wurde Grobbel im April 1946 zum stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden von Brandenburg gewählt, um im November 1948 [[Ernst Zborowski]] als Landesvorsitzenden abzulösen, welcher er bis zum Juni 1950 blieb. Auf dem 3. Parteitag der Ost-CDU vom 18. bis zum 20. September 1948 in [[Erfurt]] wurde Grobbel zum stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt und auf drei folgenden Parteitagen im Amt bestätigt. Am 14. August 1953 wurde er von seinen Parteiämtern entbunden und von seiner Partei wegen „parteischädigenden Verhaltens“ gerügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordnetenmandate ==&lt;br /&gt;
Grobbel bekam 1947 ein Mandat als Abgeordneter des [[Landtag Brandenburg (1946–1952)|brandenburgischen Landtags]] für die CDU und vertrat seine Partei bis zum Ende der ersten Wahlperiode am 15. Oktober 1950. Für den [[Deutscher Volksrat|Deutschen Volksrat]] bekam Grobbel bei seiner Gründung 1948 ein Mandat seiner Partei und blieb Abgeordneter des später in Provisorische Volkskammer umbenannten Parlaments bis zu den ersten Volkskammerwahlen, die ebenfalls am 15. Oktober 1950 stattfanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
1966 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 15. September 1966, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Grobbel: &amp;#039;&amp;#039;Im Dienst der Menschlichkeit,&amp;#039;&amp;#039; in [[Heinrich Fink]], Hg.: &amp;#039;&amp;#039;Stärker als die Angst. Den [[Shoa|sechs Millionen]], die keinen Retter fanden.&amp;#039;&amp;#039; Union, Berlin 1968, S. 153–158&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]], Winfried Ranke, Jürgen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;So funktionierte die DDR. Band 1: Lexikon der Organisationen und Institutionen A – L&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek 1994&lt;br /&gt;
* Andreas Herbst, Winfried Ranke, Jürgen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;So funktionierte die DDR. Band 3: Lexikon der Funktionäre&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek 1994&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=karl-grobbel|lemma=Grobbel, Karl|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=1100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107403625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landesvorsitzende der CDU Brandenburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Sozialminister des Landes Brandenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107403625|VIAF=66982167}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grobbel, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Brandenburg 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der CDU Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grobbel, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Zentrum, CDU), MdV, Minister in Brandenburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Oktober 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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