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	<title>Karl Ingenerf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Ingenerf&amp;diff=2397872&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-07-06T06:39:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Ingenerf, Familiengrab Friedhof Alt-Hürth (2).jpg|miniatur|Karl Ingenerf, Familiengrab Alt-Hürth]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Ingenerf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juni]] [[1923]] in [[Köln-Bickendorf]]; † [[21. Februar]] [[2005]] in [[Köln]]) war ein langjähriger Kommunalpolitiker, von 1961 bis 1965 ehrenamtlicher [[Bürgermeister]] und über 50 Jahre im öffentlichen Leben [[Hürth]]s präsent und aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Otto Dann]]: Nachruf in Hürther Heimat Bd. 84 (2005), {{ISSN|1864-5348}}, S. 4f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ingenerf wurde als jüngstes von fünf Kindern geboren. Sein Studium zum Volksschullehrer wurde durch Wehr- und Kriegsdienst unterbrochen. Er konnte es, als einziger Sohn seiner Familie aus dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nach Einsätzen im [[Westfeldzug]] und im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfeldzug]] unversehrt heimgekehrt an der neu eröffneten [[Pädagogische Hochschule|Pädagogischen Akademie]], die provisorisch in Bickendorf untergebracht war, fortsetzen und beenden. Seine erste Stelle als &amp;#039;&amp;#039;Junglehrer&amp;#039;&amp;#039; trat er im Sommer 1947 in [[Kalscheuren]] an. Bereits 1949 wurde er dort Schulleiter. 1956 wurde er [[Rektor]] der damals acht-klassigen katholischen Volksschule in [[Knapsack (Hürth)|Knapsack]] und wurde zuletzt 1960 zum Rektor der für 300 Schüler neu erbauten katholischen &amp;#039;&amp;#039;Katharinenschule&amp;#039;&amp;#039; in [[Alt-Hürth|(Alt-)Hürth]] ernannt. Aufgrund der damals noch geltenden [[Residenzpflicht (Beruf)|Residenzpflicht]] nahm er in jedem dieser Ortsteile Quartier und beteiligte sich am öffentlichen, wenn auch noch nicht am politischen Leben. So übernahm er 1947 in Kalscheuren die Führung der Katholischen Jugend, gründete 1949 mit den Sportklub Kalscheuren, 1950 den Heimat- und Kulturverein der Großgemeinde Hürth. Er blieb aktiv in Kirche und Gemeinde sein Leben lang. Auf seine Initiative wurde 1975 der &amp;#039;&amp;#039;Stadtverband der Orts- und Dorfgemeinschaften Hürth&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Er war dann langjähriger erster Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 heiratete er Anneliese Schmitz aus [[Bergisch Gladbach]], den Eheleuten wurden drei Kinder geboren. Die Ehefrau wurde ihm insbesondere bei angeschlagener Gesundheit eine wertvolle Stütze. Wegen seiner Gesundheit ging er 1981 vorzeitig in [[Pension (Altersversorgung) |Pension]], ohne sein Engagement in Kirche, Vereinen und Gesellschaft aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Große Knapsacker Karnevals-Gesellschaft|Großen Knapsacker Karnevalsgesellschaft]] war er langjährig Präsident. Sein letztes Engagement galt dem [[Hospizbewegung|Hospizverein]] in Hürth. Er gehörte 1998 zu den Gründungsmitgliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/export/sites/gemeinden/pfarrverband_efferen_hermuelheim/archiv/archiv_miteinander/2008/ME-2008-11.pdf |wayback=20140418234527 |text=10 Jahre Hospizverein Hürth, in Pfarrbrief Nov. 2008 |archiv-bot=2019-04-22 07:27:58 InternetArchiveBot }} (Zugriff September 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Hervorzuheben ist, dass er neben seinen vielen Aktivitäten Zeit fand für Künstlerisches. So verfasste er Geschichten und Gedichte mit Weisheit und Humor, die er mit Zeichnungen und [[Linolschnitt]]en ausschmückte. Einige sind mit einer Würdigung in der Hürther Heimat abgedruckt.&amp;lt;ref&amp;gt; Bd. 85, S. 110ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem war er ein Meister des Worts auch in seinen Reden, zu denen er zu vielen Gelegenheiten ersucht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
1952 trat er in die [[CDU]] ein und kandidierte für den Gemeinderat, wurde dort in der nächsten Wahlperiode Fraktionsvorsitzender und 1961, als seine Partei zur stärksten Fraktion wurde, löste er die langjährigen [[SPD]]-Bürgermeister ab. 1964 wiedergewählt, musste er 1965 aus gesundheitlichen Gründen von allen politischen Ämtern zurücktreten. In seine Zeit als Politiker fielen wichtige Entscheidungen zum Wandel der Gemeinde zur Stadt. Im Vermittlungsausschuss zur Umsiedlung von Knapsack hatte er den Vorsitz. Anlässlich seines Rücktritts bescheinigte ihm der Laudator in der Hürther Heimat, dass er &amp;#039;&amp;#039;unbestritten die populärste Persönlichkeit&amp;#039;&amp;#039; war&amp;lt;ref&amp;gt; zitiert nach Dann&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seine letzte politische Aktivität war die Gründung des Hürther Stadtverbands der [[Senioren-Union]] im Juni 1993.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.seniorenunion-huerth.de/?page_id=21 Geschichte der Seniorenunion Hürth] (Zugriff September 2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Ingenerf erhielt in vielen Hürther Vereinigungen die Ehrenmitgliedschaft, die Stadt verlieh ihm das [[Ehrenbürger]]recht (2003), der Staat das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]] (für Verdienste in der außerschulischen Jugendbildung, 1972).&amp;lt;ref&amp;gt; Nachruf in &amp;#039;&amp;#039;Chronik 2005&amp;#039;&amp;#039; in: Hürther Heimat, 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt benannte eine Straße nach ihm im &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeisterviertel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Volksschule im großstadtnahen Dorf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Heimatpflege]].&amp;#039;&amp;#039; Jg. 5, 1968, S. 82–84.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.cdu-huerth.de/wp-content/uploads/2023/06/Festheft_Karl-Ingenerf.pdf 100. Geburtstag von Karl Ingenerf] Festschrift zum 100. Geburtstag CDU Hürth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1025703952|VIAF=268404483}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ingenerf, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Hürth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Rhein-Erft-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ingenerf, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunalpolitiker (CDU)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juni 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln-Bickendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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