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	<title>Katrin Hattenhauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2026-02-03T19:48:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katrin Hattenhauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. November]] [[1968]] in [[Nordhausen]]) ist eine deutsche [[Malerin]], Künstlerin, Forscherin und [[Bürgerrechtler]]in. Sie gehörte Ende der 1980er Jahre der [[DDR-Opposition]] an und demonstrierte am 4. September 1989 in [[Leipzig]] „Für ein offenes Land mit freien Menschen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Katrin Hattenhauer durfte kein Abitur ablegen und war nach ihrer Schulzeit am [[Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen#Theater Nordhausen|Theater Nordhausen]] als Puppenspielerin tätig. Sie arbeitete dann im [[Kirchliches Forschungsheim|kirchlichen Forschungsheim Wittenberg]] und absolvierte ein Praktikum in der Zionsgemeinde [[Dresden]]. 1988 begann sie ein Studium am [[Theologisches Seminar Leipzig|Theologischen Seminar]] in [[Leipzig]], musste es jedoch nach einem halben Jahr auf staatlichen Druck hin beenden, weil sie zunehmend politisch aktiv geworden war – z.&amp;amp;nbsp;B. hatte sie im Januar 1989 Flugblätter für eine Demonstration verteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mdr.de/mdr-figaro/journal/6770040.html |titel=MDR KULTUR - Empfehlungen zur Kultur für Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt |werk=mdr.de |datum=2024-03-12 |abruf=2024-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie engagierte sich im [[Arbeitskreis Gerechtigkeit Leipzig|&amp;#039;&amp;#039;Arbeitskreis Gerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039;]], einer Leipziger unabhängigen Oppositionsgruppe im Netzwerk der [[Initiative Frieden und Menschenrechte]], und beteiligte sich aktiv an den [[Friedliche Revolution (Leipzig)|montäglichen Friedensgebeten]] in der [[Nikolaikirche (Leipzig)|Nikolaikirche]], die von Pfarrer [[Christoph Wonneberger]] koordiniert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem damaligen Liedermacher und heutigen Rechtsanwalt Jochen Läßig, der sein Theologiestudium ebenfalls aus politischen Gründen hatte abbrechen müssen, organisierte maßgeblich sie das nicht genehmigte [[Friedliche Revolution (Leipzig)|1. Straßenmusikfestival]] am 10. Juni 1989, bei dem sie und zahlreiche Mitwirkende, Besucher und Passanten verhaftet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Lieberwirth: &amp;#039;&amp;#039;„wer eynen spielmann zv Tode schlaegt ...“ Ein mittelalterliches Zeitdokument anno 1989.&amp;#039;&amp;#039; Edition Peters, Leipzig 1990, ISBN 978-3-369-00272-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Ministerium für Staatssicherheit|Staatssicherheitsdienst]] führte gegen Katrin Hattenhauer die [[Operativer Vorgang|Operative Personenkontrolle]] (OPK) „Meise“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sturmstories.com/hattenhauer.htm Daniel Sturm: &amp;#039;&amp;#039;Ich will Täterin bleiben.&amp;#039;&amp;#039; Kreuzer, Leipzig November 1999]&amp;lt;/ref&amp;gt; Häufige Stasi-Verhöre und ein fast lückenloses Erwerbstätigkeitsverbot hielten die 20-Jährige nicht davon ab, zunächst mit einem Hungerstreik in der [[Thomaskirche (Leipzig)|Thomaskirche]] für politische Veränderungen in der DDR einzutreten. In einer Erklärung der Fastenaktion im August 1989 kritisierte sie unverklausuliert die in der [[Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik|DDR-Verfassung]] verankerte Führungsrolle der SED und rief unter Bezug auf [[Václav Havel]] die „Leibeigenen“ im „System der Bevormundung“ zur „Abkehr von der Resignation in unserer Gesellschaft“ auf: „Wir beten um Weisheit und Mut, damit wieder Heimat werde, was vielen nur noch Enge und Gefängnis ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Hattenhauer Jens Koch: &amp;#039;&amp;#039;Erklärung.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig, 27. August 1989. Quelle: [[Robert-Havemann-Gesellschaft]]: Matthias-Domaschk-Archiv, Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. September 1989, einem [[Leipziger Messe|Messemontag]], an dem bundesdeutsche Journalisten aus Leipzig berichten durften, initiierte sie gemeinsam mit Gesine Oltmanns&amp;lt;ref&amp;gt;Bärbel Bohley, Gerald Praschl, Rüdiger Rosenthal: &amp;#039;&amp;#039;Gesine Oltmanns – „Bleib erschütterbar und widersteh“.&amp;#039;&amp;#039; In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Mut. Frauen in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, München 2005, ISBN 978-3-7766-2434-2. S. 194–220, hier S. 216–218.&amp;lt;/ref&amp;gt; und anderen Oppositionellen im Anschluss an das Friedensgebet eine Demonstration vor der Nikolaikirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Niels Beckenbach (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Fremde Brüder. Der schwierige Weg zur deutschen Einheit.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2008, ISBN 978-3-428-12727-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Frauen hatten vier Transparente vorbereitet, diese – unterstützt durch Frank Sellentin und Uwe Schwabe – an ihren Verfolgern von der Staatssicherheit vorbei in die Kirche geschmuggelt und die richtungsweisende Losung „Für ein offenes Land mit freien Menschen“ gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;„Für ein offenes Land mit freien Menschen.“ Geschichte einer Losung.&amp;#039;&amp;#039; In: Bernd Lindner (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Zum Herbst ’89. Demokratische Bewegung in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Forum Verlag, Leipzig 1994, ISBN 978-3-86151-062-8. S. 9–10. &amp;lt;/ref&amp;gt; Ihnen angeschlossen hatten sich etwa 50 Basisgruppenaktivisten sowie ca. 250 Ausreisewillige, auf deren Ruf „Wir wollen raus!“ hin andere Demonstranten „Wir bleiben hier!“ skandierten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Jankowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Tag, der Deutschland veränderte – 9. Oktober 1989.&amp;#039;&amp;#039; Essay. Schriftenreihe des Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen, Nr. 7. Leipzig 2007, ISBN 978-3-374-02506-0. S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stasi-Kommandos rissen die Transparente herunter, verhafteten aber angesichts laufender West-Kameras diesmal niemanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Schuller]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Revolution 1989.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Berlin 2009, ISBN 978-3-87134-573-9. S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am folgenden Montag, dem 11. September 1989 wurde Katrin Hattenhauer neben anderen Demonstranten auf dem [[Nikolaikirchhof (Leipzig)|Nikolaikirchhof]] gezielt verhaftet und bis zum 13. Oktober 1989 in der [[Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit|Stasi-Untersuchungshaftanstalt]] in der Leipziger Beethovenstraße gefangen gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte-nach-1945/kontraste/42505/10-jahre-nach-der-revolution &amp;#039;&amp;#039;„Schieß doch, Du Arsch!“&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Jeden Montag war es in Leipzig zu immer größeren [[Montagsdemonstrationen 1989/1990 in der DDR|Demonstrationen]] und weiteren Verhaftungen gekommen. Regelmäßige Fürbittgottesdienste und Mahnwachen in verschiedenen Städten der DDR für die Freilassung der zu Unrecht Inhaftierten folgten. Damit entstanden wie in der Berliner [[Gethsemanekirche (Berlin)|Gethsemanekirche]] Kristallisationspunkte für Proteste, die die demokratische Revolution beschleunigten. Katrin Hattenhauer war durch ihr Engagement den oppositionellen und kirchlichen Gruppen in der DDR bekannt, so hatte sie sich an der [[Ökumenische Versammlung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in der DDR|Ökumenischen Versammlung]] (Arbeitsgruppe Osteuropa) sowie an überregionalen Ökologie-Seminaren beteiligt und verfügte über Kontakte zur [[Umwelt-Bibliothek]] in Ost-Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 baute sie das [[DDR-Opposition und Widerstand|Archiv Bürgerbewegung Leipzig]] mit auf. Am 9. Oktober 2009 eröffnete sie u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem Bürgerrechtler Jochen Läßig das Lichtfest zur Erinnerung an den Tag der Entscheidung von 1989.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Julke: [http://www.l-iz.de/Politik/Leipzig/2009/10/Lichtfest-Leipzig-100.000-200.000---Die-gr%C3%B6%C3%9Fte.html &amp;#039;&amp;#039;Lichtfest Leipzig: 100.000? 200.000? – Die größte Party der „Heldenstadt“.&amp;#039;&amp;#039;] Leipziger Internet Zeitung, 10. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 9. November 2009 war sie mit dem Bürgerrechtler [[Roland Jahn]] Rednerin beim „Fest der Freiheit“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/regionales/berlin/article5138142/20-Jahre-Mauerfall-so-feierte-Berlin.html &amp;#039;&amp;#039;20 Jahre Mauerfall - so feierte Berlin.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; Online, 9. November 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; am [[Brandenburger Tor]]. Ihre Botschaft an die vielen jungen Leute lautete: &amp;#039;&amp;#039;Nehmt euch die Freiheit, lebt eure Träume.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Höher: [https://www.welt.de/welt_print/debatte/article5166203/Wenn-sich-einer-die-Freiheit-nimmt-Katrin-Hattenhauer.html &amp;#039;&amp;#039;Kopfnoten. Wenn sich einer die Freiheit nimmt: Katrin Hattenhauer.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039;, 11. November 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer 2009 erstellten Wanderausstellung &amp;#039;&amp;#039;Revolution ist weiblich&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.archiv-buergerbewegung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=98:revolution-ist-weiblich&amp;amp;catid=36:ausstellungen&amp;amp;Itemid=58]&amp;lt;/ref&amp;gt; des Archivs Bürgerbewegung Leipzig e. V. wird ihr Engagement und das anderer Frauen während der Friedlichen Revolution gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Annika Ross: &amp;#039;&amp;#039;Heldinnen der friedlichen Revolution.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Emma (Zeitschrift)|&amp;#039;&amp;#039;Emma&amp;#039;&amp;#039;]], Nr. 295 (2/2010). S. 64–68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katrin Hattenhauer wurde 2015 mit dem [[Bundesverdienstkreuz|Bundesverdienstkreuz 1. Klasse]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Joachim-Gauck/2015/10/151001-Verdienstorden-Tag-der-deutschen-Einheit.html?nn=1891680 Ordensverleihung zum Tag der Deutschen Einheit], abgerufen am 4. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 ging Katrin Hattenhauer nach Oxford, Großbritannien um in Oxford Brookes University einen Master in Social Sculpture bei der Joseph Beuys Schülerin Shelley Sacks abzulegen. 2017 begann Katrin Hattenhauer in Oxford das Forschungsprojekt &amp;#039;&amp;#039;Voices of Courage&amp;#039;&amp;#039; zur Frage was Menschen befähigt mutig zu handeln. Für diese Forschungsarbeit sprach sie mit vielen Menschenrechtsaktivisten aus der ganzen Welt, u.&amp;amp;nbsp;a. mit Joshua Wong (Hong Kong), Svetlana Gannushkina (Russland) oder Min Ko Naing (Myanmar). 2023 promovierte Katrin Hattenhauer mit dieser Arbeit bei Daniela Treveri Gennari und  Ray Lee in Oxford (Oxford Brookes University).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Skulptur Seidelstraße 39 (Tegel) Soziale Skulptur&amp;amp;Katrin Hattenhauer&amp;amp;2018.jpg|mini|[[Skulptur]] an der JVA Tegel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Thema „Freiheit“ widmet Katrin Hattenhauer sich auch in ihrem künstlerischen Werk. Die Kirchentags-Generalsekretärin [[Ellen Ueberschär]] ordnet ihr Wirken so ein: „Hattenhauers Kunst ist nicht DDR-Kunst, ist nicht Kunst in der DDR, sie ist eine Antwort auf die DDR, sie ist das DENNOCH einer Kunst, die JA zur Freiheit sagt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ellen Ueberschär: Rede zur Vernissage von „Pezzi di Paradiso“, Florenz 19.&amp;amp;nbsp;September 2009, in: Katrin Hattenhauer: &amp;#039;&amp;#039;Paradiesstücke.&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog). Nordhausen 2009, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre erste Ausstellung „Magisches Theater“ eröffnete sie am 9. Dezember 1989 im Treppenhaus vor ihrer Wohnung in der Meißner Straße im Leipziger Osten. Seitdem komponiert sie Farbbilder aus Acryl, Jute, Sperrholz, Strick und Fundstücken. [[Freya von Moltke]] schrieb über sie: „In der Zeit vor und in der Wende in Leipzig 1989 hat Katrin Hattenhauer gewagt, Freiheit einzufordern und erfahren, was das für den eigenen Lebensweg bedeuten kann. Aus der Kraft dieser Erfahrung strahlen ihre farbenfrohen Bilder großen Lebensmut und Freude aus.“&amp;lt;ref&amp;gt;Freya von Moltke: Grußwort. In: Katrin Hattenhauer: &amp;#039;&amp;#039;Freiheit wagen.&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog). Krzyżowa/Kreisau 2002, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hervorzuheben sind kontinuierlich fortgeführte Projekte mit Jugendlichen zur Rezeption der Friedlichen Revolution, u.&amp;amp;nbsp;a. in Zusammenhang mit ihrer Ausstellung „Freiheit wagen“ in [[Krzyżowa]]/Kreisau zusammen mit der Stiftung und der Gedenkstätte Kreisau, 2002. Katrin Hattenhauer lebt mit ihrer Familie in Oxford (Großbritannien) [[Berlin]] und [[Pella (Piemont)|Pella]] (Italien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit Inhaftierten der [[JVA Tegel]] schuf sie eine Skulptur, die an den früheren Gefängnisseelsorger [[Harald Poelchau]] erinnern soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/sen/justva/presse/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung.746206.php &amp;#039;&amp;#039;Denkmal für Widerstandskämpfer Harald Poelchau eingeweiht&amp;#039;&amp;#039;] Pressemitteilung deer Berliner Senatsverwaltung für Justiz vom 5. Oktober 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal für Harald Poelchau.jpg|alternativtext=Denkmal für den Gefängnisseelsorger Harald Poelchau am Gefängnis Berlin-Tegel|mini|Denkmal für den Gefängnisseelsorger Harald Poelchau am Gefängnis Berlin-Tegel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen und Projekte (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1999: Ausstellung „Rückkehr in die Freiheit“ im Rahmen von „Leipzig erinnert an den Herbst 89“, [[Nikolaikirche (Leipzig)|Nikolaikirche]], Leipzig.&lt;br /&gt;
* 2000: Liebespaarprojekt und Ausstellung, [[Gotha]].&lt;br /&gt;
* 2000: Projekt „Kunst und Kinder“ zusammen mit der Bürgerstiftung Herten.&lt;br /&gt;
* 2002: Licht-Raum-Projekt „Drachenflug“, Marktkirche, [[Goslar]].&lt;br /&gt;
* 2002: Ausstellung „Freiheit wagen“ zusammen mit der Stiftung und der Gedenkstätte Kreisau, [[Krzyżowa]]/Kreisau.&lt;br /&gt;
* 2003: Kunstworkshops mit Jugendlichen aus Litauen, Polen und Deutschland, gemeinsam mit der Flickstiftung.&lt;br /&gt;
* 2005: Ausstellung „Inno alla Libertà“ in Zusammenarbeit mit dem Istituto di Cultura Germanica, der Stadt Leipzig, der Stadt Bologna und der Associazione Cultura e Arte del ’700, Villa Aldrovandi Mazzacorati, [[Bologna]].&lt;br /&gt;
* 2006: Ausstellung, Workshop und Vortrag: &amp;#039;&amp;#039;I Diritti Civili nell’ex Germania dell’Est – „Inno alla Libertà“&amp;#039;&amp;#039;, Quartiere Savena, Bologna.&lt;br /&gt;
* 2009: „Paradies-Stücke“,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.katrin-hattenhauer.de/zionausst.html Ausstellung „Paradies-Stücke“] auf der Website der Künstlerin&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Zionskirche (Berlin)|Zionskirche, Berlin]].&lt;br /&gt;
* 2009: Ausstellung „Pezzi di Paradiso“, Chiesa Luterana, [[Florenz]].&lt;br /&gt;
* 2009: Lichtraumprojekt und Ausstellung im Rahmen der Feierlichkeiten „20 Jahre Friedliche Revolution in Leipzig“, Nikolaikirche, Leipzig.&lt;br /&gt;
* 2010: Ausstellung in [[Houston]], Texas.&lt;br /&gt;
* 2013: Soziale Plastik &amp;quot;Müllwiese&amp;quot;, Fischmarkt, Hamburg&lt;br /&gt;
* 2015–2024: Soziale Plastik &amp;quot;DO I KNOW YOU&amp;quot; www.do-i-know-you.com, Oxford, Bologna, Leipzig, Weißenfels&lt;br /&gt;
* 2016: Soziale Plastik &amp;quot;Open Air Living Room&amp;quot;, East Oxford Community Centre Cowley, Oxford&lt;br /&gt;
* 2017–2018: &amp;quot;Mut und Angst&amp;quot;, Denkmal für den Widerstandskämpfer und Gefängnispfarrer Harald Poelchau, Auftrag durch die JVA Tegel, Berlin in Zusammenarbeit mit 12 Insassen der JVA Tegel Berlin&lt;br /&gt;
* 2018: &amp;quot;Artmanifest(o)s&amp;quot;, Fringe Arts Bath, Bath&lt;br /&gt;
* 2018–2025: Soziale Plastik &amp;quot;VOICES OF COURAGE&amp;quot; www.voices-of-courage.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kataloge ==&lt;br /&gt;
* Katrin Hattenhauer – „Freiheit wagen“. Ausstellungskatalog. Mit einem Grußwort von Freya von Moltke. Krzyżowa/Kreisau 2002.&lt;br /&gt;
* Katrin Hattenhauer – „Paradiesstücke“. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Matteo Deichmann, Joachim Daniel Jaeger, Eva-Maria Menard, Ellen Ueberschär, Kazimierz Wóycicki. Nordhausen 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Steffen Lieberwirth: &amp;#039;&amp;#039;„wer eynen spielmann zv Tode schlaegt ...“ Ein mittelalterliches Zeitdokument anno 1989.&amp;#039;&amp;#039; Edition Peters, Leipzig 1990, ISBN 978-3-369-00272-4.&lt;br /&gt;
* [[Uwe Müller (Journalist)|Grit Hartmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Leipziger Herbst war „draußen“.&amp;#039;&amp;#039; Interview mit Katrin Hattenhauer. In: Neues Forum Leipzig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Jetzt oder nie – Demokratie!“ Leipziger Herbst ’89.&amp;#039;&amp;#039; Forum Verlag, Leipzig 1990, ISBN 978-3-570-06935-6. S. 296–301.&lt;br /&gt;
* Uwe Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;„Für ein offenes Land mit freien Menschen.“ Geschichte einer Losung.&amp;#039;&amp;#039; In: Bernd Lindner (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Zum Herbst ’89. Demokratische Bewegung in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Forum Verlag, Leipzig 1994, ISBN 978-3-86151-062-8. S. 9–10.&lt;br /&gt;
* Christian Dietrich, Uwe Schwabe (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Freunde und Feinde. Dokumente zu den Friedensgebeten in Leipzig zwischen 1981 und dem 9. Oktober 1989.&amp;#039;&amp;#039; Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 1994, ISBN 978-3-374-01551-1. [http://www.archiv-buergerbewegung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=62&amp;amp;catid=44&amp;amp;Itemid=18 online]&lt;br /&gt;
* [[Thomas Rudolph (Bürgerrechtler)|Thomas Rudolph]], Oliver Kloss, [[Rainer Müller (Historiker)|Rainer Müller]], [[Christoph Wonneberger]] (Hrsg. im Auftrag des [https://archive.org/details/@ifm-archiv IFM-Archives Sachsen e.&amp;amp;nbsp;V.]): &amp;#039;&amp;#039;Weg in den Aufstand. Chronik zu Opposition und Widerstand in der DDR vom August 1987 bis zum Dezember 1989.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Leipzig, Araki, 2014, ISBN 978-3-941848-17-7; [http://www.researchgate.net/publication/267981943 &amp;#039;&amp;#039;Vorwort&amp;#039;&amp;#039;] als Leseprobe.&lt;br /&gt;
* [[Ehrhart Neubert]]: [http://books.google.de/books?id=HCiSjXdSAQYC&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Opposition in der DDR 1949–1989.&amp;#039;&amp;#039;] Ch. Links, Berlin 1998, ISBN 978-3-86153-163-0.&lt;br /&gt;
* Uwe Schwabe, Rainer Eckert (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Deutschland Ost nach Deutschland West: Oppositionelle oder Verräter?&amp;#039;&amp;#039; Forum Verlag, Leipzig 2003, ISBN 3-931801-38-1.&lt;br /&gt;
* [[Bärbel Bohley]], [[Gerald Praschl]], Rüdiger Rosenthal: &amp;#039;&amp;#039;Gesine Oltmanns – „Bleib erschütterbar und widersteh“.&amp;#039;&amp;#039; In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Mut. Frauen in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, München 2005, ISBN 978-3-7766-2434-2. S. 194–220.&lt;br /&gt;
* [[Martin Jankowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Tag, der Deutschland veränderte – 9. Oktober 1989.&amp;#039;&amp;#039; Essay. Schriftenreihe des Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen, Nr. 7. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2007, ISBN 978-3-374-02506-0.&lt;br /&gt;
* Gerold Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;„Für ein offenes Land mit freien Menschen“. Eine Leipzigerin über Befreiung und Freiheit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gerbergasse 18&amp;#039;&amp;#039;, 13. Jg., Nr. 48 (1/2008). S. 29–31. [http://www.geschichtswerkstatt-jena.de/archiv_texte/fuer_ein_offenes_land_mit_freien_menschen.pdf im Netz]&lt;br /&gt;
* Niels Beckenbach (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Fremde Brüder. Der schwierige Weg zur deutschen Einheit.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2008, ISBN 978-3-428-12727-6.&lt;br /&gt;
* Thomas Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Die Freiheit wagen. Widerstand mit Risiko – Am 9. Oktober 1989, dem Tag der Entscheidung, sitzt Katrin Hattenhauer im Gefängnis.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Helden der Friedlichen Revolution. 18 Porträts von Wegbereitern aus Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2009, ISBN 978-3-374-02712-5, S. 80–87.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schuller]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Revolution 1989.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Berlin 2009, ISBN 978-3-87134-573-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.katrin-hattenhauer.de/index.html Website Hattenhauers]&lt;br /&gt;
* https://www.katrinhattenhauer.com&lt;br /&gt;
* https://www.voices-of-courage.com&lt;br /&gt;
* https://www.do-i-know-you.com&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/Katrin-Hattenhauer_Arbeitskreis-Gerechtigkeit-Leipzig_BR-2019 &amp;#039;&amp;#039;Katrin Hattenhauer - 30 Jahre Mauerfall&amp;#039;&amp;#039;], BR 2019.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=katrin-hattenhauer|lemma=Hattenhauer, Katrin|autor=|band=1|idNum=1266}}&lt;br /&gt;
* [[Eckhard Jesse]]: [https://archive.org/details/2016-03_Katrin-Hattenhauer_Arbeitskreis-Gerechtigkeit &amp;#039;&amp;#039;Wegbereiterin der friedlichen Revolution in Leipzig&amp;#039;&amp;#039;], in: Sächsischer Landtag (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landtagskurier&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 3 (2016), Dresden, S. 18/19.&lt;br /&gt;
* Daniel Sturm: [http://www.sturmstories.com/hattenhauer.htm &amp;#039;&amp;#039;Ich will Täterin bleiben.&amp;#039;&amp;#039;] In: Kreuzer, Leipziger Stadtmagazin, November 1999.&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/2019-07_Detlef-Pollack-Obsession_FAZ &amp;#039;&amp;#039;Die Detlef-Pollack-Obsession und die Entgegnungen&amp;#039;&amp;#039;] von [[Ilko-Sascha Kowalczuk]], [[Rainer Eckert (Historiker)|Rainer Eckert]] und Katrin Hattenhauer in der FAZ im Juli 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136884040|VIAF=81154718}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hattenhauer, Katrin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der friedlichen Revolution in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nordhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeuge der SED-Diktatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hattenhauer, Katrin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin und DDR-Bürgerrechtlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. November 1968&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nordhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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