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	<title>Kleinbautzen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleinbautzen&amp;diff=899580&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 14. März 2026 um 14:31 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-14T14:31:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Ortsteil               = Kleinbautzen&lt;br /&gt;
|Alternativname         = {{lang|hsb|Budyšink}}&lt;br /&gt;
|Gemeindename           = Malschwitz&lt;br /&gt;
|Breitengrad            = 51/12/47/N&lt;br /&gt;
|Längengrad             = 14/31/43/E&lt;br /&gt;
|Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
|Höhe-von               = 154&lt;br /&gt;
|Höhe-bis               = 160&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
|Fläche                 = 2.804&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141497 |titel=Gemarkung Kleinbautzen, Gemeinde Malschwitz |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Einwohner              = {{Metadaten Einwohnerzahl Malschwitz}}&lt;br /&gt;
|Einwohner-Stand-Datum  = {{Metadaten Einwohnerzahl Malschwitz|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Malschwitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum    = 1994-01-01&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1          = 02694&lt;br /&gt;
|Vorwahl1               = 035932&lt;br /&gt;
| Bild                  = Budyšink a Hrodźišćo.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Blick von den Kreckwitzer Höhen in Richtung Osten auf Kleinbautzen. Im Hintergrund sind die Kirche von [[Gröditz (Weißenberg)|Gröditz]] (8 km) und dahinter der [[Hochstein (Königshainer Berge)|Hochstein]] (22 km) zu sehen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinbautzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Budyšink|Audio=Hsb-Budyšink.ogg}}, ist ein Dorf in der [[Oberlausitz]] und seit 1994 [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Malschwitz]] im [[Sachsen|ostsächsischen]] [[Landkreis Bautzen]], in die es 1994 eingemeindet wurde. Kleinbautzen zählt zum offiziellen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]] in Sachsen. Nach Malschwitz und [[Baruth bei Bautzen|Baruth]] ist es der nach Einwohnerzahl drittgrößte Ortsteil der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsteile Kleinbautzen und [[Preititz]] bilden die [[Ortschaft]] Kleinbautzen, die nach der [[Sächsische Gemeindeordnung|Sächsischen Gemeindeordnung]] gemäß ihrer [[Ortschaftsverfassung]] einen [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]] hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.malschwitz.de/fileadmin/img/Hauptsatzung_2024.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;14 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Malschwitz |format=PDF;&amp;amp;nbsp;320&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Kleinbautzen liegt im [[Oberlausitzer Gefilde]] etwa 8 km nordöstlich von [[Bautzen]] nördlich des [[Albrechtsbach]]es und östlich der [[Kreckwitzer Höhen]] (bis {{Höhe|196|}}) auf etwa {{Höhe|156|DE-NN}}. Es ist ein erweitertes [[Straßendorf|Gassendorf]]; im südöstlichen Teil des Ortes befindet sich ein Gutshof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Was die Heimat erzählt (Störzner) 401a.jpg|mini|Kleinbautzen um 1840]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20120610055DR Kleinbautzen (Malschwitz) Rittergut Herrenhaus.jpg|mini|Das Herrenhaus des Kleinbautzener Rittergutes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird angenommen, dass sich schon vor dem Jahr 1000 an dieser Stelle ein Gut befand, das der Versorgung der [[Ortenburg (Bautzen)|Ortenburg]] diente. Nach der Eroberung der Gegend durch die Deutschen wurde daraus ein königliches [[Allod]]ium. Später ging das heutige Ortsgebiet in den Besitz der Stadt [[Bautzen]] über, die hier ein Landgut errichtete. Dieses wird erstmals 1419 als &amp;#039;&amp;#039;Bawdessen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt; später auch treffend mit &amp;#039;&amp;#039;villa Budissin&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Schuster-Šewc]]: &amp;#039;&amp;#039;Bautzen/Budyšin und seine Ortenburg. Eine kurze Namensgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Von Budissin nach Bautzen.&amp;#039;&amp;#039; Lusatia Verlag, Bautzen 2002, S. 26–29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Name taucht erstmals 1580 in der Form &amp;#039;&amp;#039;Klein Baudissen&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Mai 1813 kam es in den Kreckwitzer Höhen bei Kleinbautzen zu einem entscheidenden Gefecht im Zuge der [[Schlacht bei Bautzen]]. Das Hauptkampfgebiet dieser Schlacht befand sich nördlich des Ortes; dieser wurde nahezu komplett zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 239 Einwohnern; davon waren 214 Sorben (90 %) und 25 Deutsche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1954 |Seiten=54}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 lag der sorbischsprachige Bevölkerungsanteil in der Gemeinde noch bei 51,4 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Datum=1995 |Seiten=245}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurde das Nachbardorf [[Preititz]] eingemeindet. Im Dezember 1941 wurde der sorbische Kleinbautzener Pfarrer Gerhard Wirth wegen &amp;#039;&amp;#039;antinationalsozialistischer Predigten&amp;#039;&amp;#039; aus seiner Gemeinde ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Mahling: &amp;#039;&amp;#039;Die evangelische Kirche – Gemeindegeschichte seit 1523.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Von Budissin nach Bautzen.&amp;#039;&amp;#039; Lusatia Verlag, Bautzen 2002, S. 122–133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1994 war Kleinbautzen eine eigenständige Landgemeinde, bevor es sich mit den Gemeinden Malschwitz und Niedergurig zur neuen Gemeinde Malschwitz vereinigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleinbautzener Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20120610110DR Kleinbautzen (Malschwitz) Kirche.jpg|mini|Kleinbautzener Kirche von Nordost und Friedhof mit Pyramide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kirche Kleinbautzen|Kleinbautzener Kirche]] in ihrer jetzigen Gestalt und die [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] ist aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert. Zwei wesentliche Bau- und Ausstattungsphasen (1675/1681) prägen den Kirchenbau. Bemerkenswert sind der Altar und die beiden Herrschaftslogen an Nord- bzw. Südseite. Stilistisch zeigt sich an deren Schnitzwerk der Übergang von der Renaissance zum Barock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2004 sind umfangreiche Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten im Außen- und Innenbereich ausgeführt worden.&lt;br /&gt;
Im oberen Innenwandbereich konnte eine ehemals umlaufende Festonmalerei aufgefunden werden, auch sind die Emporenbrüstungen von 1680 restauratorisch freigelegt worden. Unter der mehrschichtigen Ölüberfassung konnten Malereien mit Darstellungen von Propheten aus dem Alten Testament aufgedeckt und restauriert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv der Kirchgemeinde, Ulrike Hartmann, Dokumentation Jörg Freund {{Webarchiv|url=http://www.restaurierung-freund.de/projekte.html |wayback=20131026235258 |text=Projekte |archiv-bot=2025-12-17 20:53:16 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Letzte Restaurierungsaktivitäten konzentrierten sich 2012 auf die Konservierung der Epitaphanlage des Carl Heinrich [[Nostitz (Adelsgeschlecht)|von Nostitz]] (gest. 1684) und seiner Frau Barbara Elisabeth; geb. [[Ziegler und Klipphausen (Adelsgeschlecht)|von Ziegler-Klipphausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dokumentation Jörg Freund &amp;#039;&amp;#039;Restaurierung der Epitaphanlage des Carl Heinrich von Nostitz und seiner Frau.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Lausitzer Musiksommers und anderer Anlässe bildet die Kirche einen würdigen Rahmen für Renaissancemusik-Konzerte u.&amp;amp;nbsp;ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Kleinbautzen ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt. Der regional bedeutende Agrarbetrieb &amp;#039;&amp;#039;Budissa AG&amp;#039;&amp;#039; betreibt am Rand des Ortes eine große [[Milchproduktion|Milchviehanlage]] mit angeschlossener [[Biogasanlage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Kleinbautzen befindet sich nur wenige Hundert Meter nördlich der [[Bundesautobahn 4|Autobahn 4]], jedoch ist die nächste Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;(Bautzen-Ost)&amp;#039;&amp;#039; 7 km entfernt. Lokalstraßen verbinden Kleinbautzen mit [[Malschwitz]] (3 km), [[Preititz]] (2 km) und [[Purschwitz]] (1 km). 2 km südlich befindet sich der [[Flugplatz Bautzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Adam Gottlob Schirach]], 1748–1773 Pfarrer zu Kleinbautzen, Bienenzüchter&lt;br /&gt;
* [[Lubina Holanec-Rawpowa]], Konzertorganistin, geboren 1927 in Kleinbautzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Teufelsstein (Pließkowitz)|Teufelsstein]] (mutmaßliches Sonnenheiligtum)&lt;br /&gt;
* {{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Kleinbautzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|31|102|104|Kleinbautzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kleinbautzen/Budyšink}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Klein-Bautzen}}&lt;br /&gt;
* {{HOV |Bautzen,_Klein- |Kleinbautzen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.malschwitz.de/kurzportrait-und-ortsteile/ortsteile#anchor-12 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Kleinbautzen&amp;#039;&amp;#039;] In. Webauftritt der Gemeinde Malschwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Malschwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Malschwitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1419]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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