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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Konduktor</id>
	<title>Konduktor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:21:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konduktor&amp;diff=572723&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cewbot: Korrigiere defekten Abschnittslink: 2023-04-07 #Regel 2: Spaltungsregel→Mendelsche Regeln#Regel 2: Spaltung</title>
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		<updated>2023-04-07T21:30:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Cewbot/log/20201008/configuration&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Cewbot/log/20201008/configuration (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Korrigiere defekten Abschnittslink&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/232568059&quot; title=&quot;Spezial:Diff/232568059&quot;&gt;2023-04-07&lt;/a&gt; #Regel 2: Spaltungsregel→&lt;a href=&quot;/index.php/Mendelsche_Regeln#Regel_2:_Spaltung&quot; title=&quot;Mendelsche Regeln&quot;&gt;Mendelsche Regeln#Regel 2: Spaltung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die biologische Erbanlage; In der Bedeutung als elektrischer Leiter siehe [[Leiter (Physik)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Autosomal rezessiver Erbgang - Konduktoren.png|mini|[[Punnett-Quadrat|Erbschema]]: Wenn der andere Elternteil die betreffende rezessive Erbanlage nicht hat, tritt sie bei den Kindern nicht in Erscheinung, aber 50 % davon werden Konduktoren.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Autosomal rezessiver Erbgang - Spaltungsregel.png|mini|Hier sind &amp;#039;&amp;#039;beide&amp;#039;&amp;#039; Eltern Konduktoren. 25 % der Nachkommen tragen das Merkmal im Phänotyp und 50 % werden Konduktoren.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konduktor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Überträger&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Anlageträger&amp;#039;&amp;#039;) für ein bestimmtes Merkmal ist ein [[Individuum]], das die [[Erbanlage]] für eine Eigenschaft trägt, ohne dass es selbst diese Eigenschaft aufweist. Häufig wird auch die englische Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Carrier&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Als Konduktor bezeichnet man ein Lebewesen mit einem [[rezessiv]]en [[Allel]], das bei ihm als [[heterozygot]]em Träger der Erbanlage [[phänotyp]]isch &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; in Erscheinung tritt, jedoch von ihm an die folgende [[Generation]] [[Vererbung (Biologie)|vererbt]] werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konduktoren in autosomalen Erbgängen ==&lt;br /&gt;
Konduktoren gibt es u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[autosom]]alen dominant-rezessiven [[Erbgang (Biologie)#Obligatorische Angaben|Erbgängen]], also solchen Erbgängen, bei denen die Ausprägung eines bestimmten [[Merkmal#Biologie|Merkmals]] gegenüber einem anderen zurücktritt, also [[rezessiv]] ist (von lat. recedere &amp;#039;&amp;#039;sich zurückziehen&amp;#039;&amp;#039;). Dasjenige Merkmal, das stattdessen zur Ausprägung kommt, nennt man [[Dominanz (Genetik)|dominant]]. Hat ein Individuum sowohl eine Erbanlage für die dominante Ausprägung als auch eine Erbanlage für die rezessive Ausprägung eines Merkmals, setzt sich die dominante Ausprägung durch. Das Erscheinungsbild ([[Phänotyp]]) des Individuums entspricht dann der dominanten Erbanlage. Eine dominant-rezessive Vererbung wird dadurch möglich, dass die Individuen der meisten Arten (darunter alle höheren Tiere und Pflanzen) von den meisten Erbanlagen für ein Merkmal jeweils zwei [[Allel]]e besitzen, weil die [[Chromosom]]en in den [[Zellkern]]en meistens paarweise vorliegen ([[diploid]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Individuum, das mischerbig ([[heterozygot]]) ist, also die Erbanlagen für die dominante und für die rezessive Ausprägung besitzt, ist äußerlich nicht erkenntlich, dass es auch die rezessive Erbanlage besitzt. Ein solches Individuum nennt man &amp;#039;&amp;#039;Konduktor&amp;#039;&amp;#039;. Wenn dieses Individuum aber Nachkommen hat, kann die rezessive Ausprägung zum Vorschein kommen. Das passiert dann, wenn der Nachkomme von &amp;#039;&amp;#039;beiden&amp;#039;&amp;#039; Eltern jeweils das rezessive [[Allel]] erhält, also kein dominantes Allel besitzt, durch das die rezessive Erbanlage überdeckt würde. Konduktoren können gesunde rezessive Erbeigenschaften [[Vererbung|vererben]] oder autosomal rezessive [[Erbkrankheit]]en. Eine rezessive Erbanlage kann phänotypisch nur dann in Erscheinung treten, wenn &amp;#039;&amp;#039;zwei&amp;#039;&amp;#039; Konduktoren &amp;#039;&amp;#039;zusammen&amp;#039;&amp;#039; Nachkommen zeugen. Dann werden nach der [[Mendelsche Regeln#Regel 2: Spaltung|Mendelschen Spaltungsregel]] durchschnittlich 25 % [[homozygot]] und somit Merkmalsträger bzw. Betroffene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konduktoren in gonosomalen Erbgängen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gonosomal rezessiver Erbgang.png|mini|[[Punnett-Quadrat|Erbschema]]: Die Mutter (links) ist Konduktorin der rezessiven Erbanlage für [[Rot-Grün-Sehschwäche]]. Das Y-Chromosom vom Vater (oben) kann dem nichts entgegensetzen. Das auf dem X-Chromosom vom Vater liegende gesunde Allel hingegen kann bei einer Tochter für Ausgleich sorgen. Sie hat ein normales Farbensehen, ist aber Konduktorin. Das gleiche Erbschema gilt für die [[Hämophilie]].]]&lt;br /&gt;
Auch bei den [[gonosom]]alen Erbgängen werden von Konduktoren nur [[rezessiv]]e Erbanlagen weitergegeben. Besonders häufig wird der Begriff Konduktor in der [[Humangenetik]] verwendet, wenn von Erbgängen die Rede ist, bei denen das Merkmal auf dem weiblichen [[Gonosom|Geschlechtschromosom]], auf dem [[X-Chromosom]] liegt ([[X-chromosomale Vererbung|X-chromosomaler Erbgang]]). Die Konduktoren sind hier immer [[Frau#Biologische Merkmale|Frauen]] ([[Gonosom|Gonosomen XX]]) und werden deshalb als Konduktorinnen bezeichnet. [[Mann#Biologische und medizinische Merkmale|Männer]] ([[Gonosom|Gonosomen XY]]) können in solchen Erbgängen kein Konduktor sein, weil sie nur ein X-Chromosom besitzen und ihre beiden Geschlechtschromosomen deshalb kein wirklich homologes Chromosom haben. Deshalb liegt die Erbanlage für das Merkmal nicht zweifach vor. Wenn ein Mann eine an sich rezessive Erbanlage auf seinem X-Chromosom hat, nennt man das &amp;#039;&amp;#039;hemizygot&amp;#039;&amp;#039; und diese Erbanlage kommt bei ihm phänotypisch zur Ausprägung. Auch eine an sich rezessive Erbanlage auf seinem Y-Chromosom – ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;hemizygot&amp;#039;&amp;#039; – kann zur Ausprägung kommen, da es kein homologes Chromosom mit einem entsprechenden Allel gibt, das sie überlagern könnte. Wenn jedoch zu einem genetischen Merkmal auf dem Y-Chromosom überhaupt keine Erbinformation vorhanden ist, ist die Wirkung des Y-Chromosoms neutral und eine an sich rezessive Erbanlage auf seinem X-Chromosom kann nun &amp;#039;&amp;#039;allein&amp;#039;&amp;#039; zur vollen Ausprägung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen haben im Gegensatz dazu zwei homologe Geschlechtschromosomen (XX). Sie können [[heterozygot]] die rezessive und die dominante Erbanlage besitzen und somit Konduktorin sein. Beispiele für ein Merkmal, das auf diese Weise über das X-Chromosom vererbt wird, sind die [[Rot-Grün-Sehschwäche]] und die häufigste erbliche Form der [[Hämophilie|Bluterkrankheit]] ([[Hämophilie]]). Männer sind davon sehr viel häufiger betroffen als Frauen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neil A. Campbell]], [[Jane B. Reece]]: &amp;#039;&amp;#039;Biologie.&amp;#039;&amp;#039; Spektrum-Verlag 2003, ISBN 3-8274-1352-4, Seite 308–311.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Weber: &amp;#039;&amp;#039;Biologie Gesamtband Oberstufe,&amp;#039;&amp;#039; Cornelsen-Verlag 2001, ISBN 3-464-04279-0, Seite 178–182.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Cat (30072497623).jpg|mini|links|Kater orange beim [[Hauskatze#Verhalten|Markieren]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Charline the cat and her kittens.jpg|mini|Heterozygote Kätzin mit Welpen]]&lt;br /&gt;
Ein Beispiel aus der Tierwelt für [[X-chromosomaler Erbgang|X-chromosomale]] rezessive Vererbung ist das Allel für oranges Fell bei [[Hauskatze]]n. Hier gibt es ein rezessives Allel für orangefarbenes Fell auf dem X-Chromosom, weshalb orange Exemplare meistens Kater sind. Die Kater sind [[Hemizygotie|hemizygot]] und somit reinerbig in Bezug auf die Erbanlage für orange. Bei den weiblichen Katzen prägen nur diejenigen mit homozygotem Genotyp die orange Fellfarbe im Phänotyp aus (siehe [[X-chromosomaler Erbgang]]).&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Daneben sind auch sehr seltene gonosomal-dominante Erbgänge bekannt. Für solche gibt es jedoch &amp;#039;&amp;#039;keine&amp;#039;&amp;#039; Konduktoren, da Menschen und Tiere mit einer dominanten Erbanlage das Merkmal in jedem Falle phänotypisch ausprägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stammbaumanalyse]]&lt;br /&gt;
* [[Fehlfarben (Hundezucht)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cewbot</name></author>
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