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	<title>Kralenriede - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:53:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kralenriede&amp;diff=2345940&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-05T06:57:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                  = Kralenriede&lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Braunschweig&lt;br /&gt;
| Ortswappen                = Wappen Braunschweig-Schunteraue.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 52.3051&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 10.54219&lt;br /&gt;
| Bundesland                = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 75&lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 3851&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistik&amp;quot;&amp;gt;[https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/ez_statistische_bezirke.php Einwohnerstatistik] auf braunschweig.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 1934&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 38108&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 0531&lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = BS_Kralenriede.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = Lage Kralenriedes im Braunschweiger Stadtgebiet&lt;br /&gt;
| Bild                      = P1000284b.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung         = Baudenkmal Verwaltungsgebäude [[Niedersächsische Motorenwerke]] im Gewerbegebiet Steinriedendamm&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kralenriede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil im Norden von [[Braunschweig]] in [[Niedersachsen]] mit etwa 3.900 Einwohnern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistik&amp;quot;/&amp;gt;. Entstanden ist die Siedlung auf ehemaligem Militärgelände und wurde nach dem gleichnamigen Bach benannt, der vom heutigen Sandwüstenweg nach Nordwesten zur [[Schunter]] floss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage und Zugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Der Stadtteil liegt auf einer für das nördlich von Braunschweig gelegene Flachland typischen [[Geest]], die früher durchgehend bewaldet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südosten wird das Gebiet von der aus dem [[Querumer Forst]] heranfließenden [[Kehrbeeke]] begrenzt, die auf Höhe des Studentenwohnheims in die Schunter mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden grenzt Kralenriede an die [[Schuntersiedlung]], im Westen – getrennt durch die Schunteraue – an [[Rühme]] und die [[Rühme#Vorwerksiedlung|Vorwerksiedlung]], im Norden an [[Bienrode]] sowie im Osten an [[Querum]] und den Querumer Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kralenriede gehört zum Stadtbezirk 330 ([[Nordstadt-Schunteraue]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/2021-03_RE100-07_12Stadtbezirke_Mrz2021.pdf |titel=Grenzen der Stadtbezirke |hrsg=Stadt Braunschweig |datum=2021 |sprache=de |abruf=2025-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und bildet unter der Nr. 45 einen eigenen [[Statistischer Bezirk|statistischen Bezirk]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/2018_RE100-UK-07_StatistischeBezirke_Nov2018_web.pdf |titel=Karte Statistische Bezirke |hrsg=Stadt Braunschweig |datum=2018 |sprache=de |abruf=2025-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer und Naturraum ===&lt;br /&gt;
In der etwa {{Höhe|75|DE-NHN}} gelegenen Mitte der mit &amp;#039;&amp;#039;Rühmerberge&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten ehemals bewaldeten Dünen entsprang die namensgebende &amp;#039;&amp;#039;Kralenriede&amp;#039;&amp;#039;. Diese floss geradlinig nach Nordwesten ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Preußische Landesaufnahme 1901: &amp;#039;&amp;#039;Topographische Karte 1:25.000, Blatt 1959 Meine&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabestand 1937, Fundstelle Deutscher Historischer Städteatlas.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verlauf ist in der Schunteraue unterhalb des Sportplatzes noch erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kralenriede wird im Süden, Westen und Nordwesten von der Schunter umflossen und ist in einigen Bereichen als [[Landschaftsschutzgebiet]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtporträt&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühzeit ===&lt;br /&gt;
Der Fund eines bronzezeitlichen Absatzbeils&amp;lt;ref name=&amp;quot;landschaftentwicklung&amp;quot;/&amp;gt; in der heutigen Siedlung deutet auf eine frühgeschichtliche Nutzung des Geländes hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Nutzung und Siedlungsentstehung ===&lt;br /&gt;
Die frühste verzeichnete Bebauung des Gebietes erfolgte während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] im Bereich westlich des Bastholzes und diente bis 1921 der militärischen Nutzung. Zunächst im Rahmen einer 1915 erbauten Munitionsfabrik mit [[Depot (Militär)| Munitionsdepot]], nach Kriegsende dann zur Zerlegung von Munition.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadterweiterungen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im gleichen Jahr begann eine Umnutzung dieser Gebäude zu privaten Wohnhäusern. Durch staatliche Unterstützung wurden bis 1923 von der Freiland-Siedlungsgesellschaft 54 Reihenhäuser aus den Fabrikhallen gebaut und weitere Gebäude wie Ställe und Waschhäuser errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadterweiterungen&amp;quot;/&amp;gt; In diesem Zuge wurde das Gebiet 1922 offiziell zu einem Teil der Gemeinde Querum und gehörte nicht mehr nur zur Forstgemarkung Querum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;landschaftentwicklung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Enteignungen von Gebieten in Bienrode wurden 1924 65,8 ha Ackerfläche im Bereich des späteren Siedlungsgebietes Sandwüste durch das [[Reichswehrministerium]] zum neuen [[Exerzierplatz]] der Stadt Braunschweig gemacht, die erste Nutzung als solcher erfolgte ab 1926.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadterweiterungen&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtlexikon&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde Kralenriede schließlich nach mehreren erfolglosen Versuchen in die Stadt Braunschweig eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;siedlung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Flurstück Bastholz, angrenzend an eine Luftnachrichtenkaserne, wurden 1938/39 13 Wohnhäuser mit 68 Wohnungen gebaut, welche von Offizieren und Verwaltungsbediensteten bewohnt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtlexikon&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser neben der Luftnachrichtenkaserne bei Luftangriffen 1944 teilweise zerstört wurden, fand 1945 eine Umnutzung in private Wohnhäuser statt. Außerdem wurden sechs weitere Häuser gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtlexikon&amp;quot;/&amp;gt; Heute ist dieser Bereich als Bastholzsiedlung bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Exerzierplatzes wurde nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] schließlich auch umgenutzt, es entstand 1946 der „Kleingartenverein Sandwüste“. Da zu dieser Zeit jedoch Wohnungsnot herrschte, wurden einige Gartenhäuser auch als Wohnhäuser genutzt. In den Jahren 1954 bis 1964 wurden um dieses Gebiet herum weitere Straßen zur Bebauung mit Wohnhäusern erschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadterweiterungen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BS Rodelberg H.JPG|mini|hochkant|links| Gedenkstein am Rodelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände des ehemaligen Exerzierplatzes wurde 1960 ein 40 m hoher Berg aus 67.300 m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; Bauschutt, einem großen Teil der Trümmer des [[Braunschweiger Schloss]]es, aufgeschüttet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadterweiterungen&amp;quot;/&amp;gt; 2005 wurden dort im Rahmen der Rekonstruktion der Schlossfassade nach verwendbaren Trümmerteilen gesucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/braunschweig/article150403579/Geologen-suchen-Schloss-Quader-im-Bauschutt.html&lt;br /&gt;
|titel=Geologen suchen Schloss Quader im Bauschutt |abruf=2026-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute liegt dieser Berg, allgemein als Rodelberg bekannt, inmitten eines Landschaftsschutzgebietes und ist größtenteils zugewachsen. An die Entstehung und Geschichte erinnert ein Gedenkstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast im Zentrum des Stadtteils gelegen findet sich zudem der 1940/41 errichtete und mittlerweile als Denkmal anerkannte [[Bunker in Braunschweig#Kralenriede|Luftschutz-Hochbunker Kralenriede]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/3fa16025-9c94-4b75-8615-617f8859fde6/1/-/ |titel=Hochbunker Kralenriede|sprache=de |abruf=2026-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gewerbepark Steinriedendamm befindet sich das 1935 bis 1940 erbaute ehemalige Verwaltungsgebäude der [[Niedersächsische Motorenwerke| Niedersächsischen Motorenwerke]], was heute als Baudenkmal geschützt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/36857006/1/-/ |titel=Verwaltungsgebäude |sprache=de |abruf=2026-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Ortsstruktur ==&lt;br /&gt;
An Industrie waren schon früh die im Süden von Kralenriede gelegenen Werkstätten der 1946 gegründeten [[Otto Lutz (Unternehmer)#Lutz GmbH|Lutz GmbH]] vertreten, in denen bis zur Einstellung der Produktion Fahrradmotoren zusammengebaut wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;siedlung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich in Kralenriede mehrere Gewerbegebiete, darunter das Gewerbegebiet Bastholz im Nordosten und der Gewerbepark Steinriedendamm im Südwesten. Letzterer verfügt über eine mittlerweile ungenutzte Gleisanbindung an die [[Bahnstrecke Braunschweig–Wieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südosten haben das [[Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik]] sowie das [[Wilhelm-Klauditz-Institut für Holzforschung]] ihren Hauptsitz am Riedenkamp. An dieser Straße liegt auch das Studierendenwohnheim „An der Schunter“ des [[Studierendenwerk OstNiedersachsen|Studierendenwerks OstNiedersachsen]] mit knapp 500 Wohnplätzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stw-on.de/braunschweig/wohnen/wohnheime/an-der-schunter |titel=Wohnheim an der Schunter |sprache=de |abruf=2025-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten befindet sich der Braunschweiger Standort der [[Landesaufnahmebehörde Niedersachsen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lab.niedersachsen.de/startseite/standorte/standort_braunschweig/ankunftszentrum-braunschweig-86603.html |titel=Ankunftszentrum Braunschweig |sprache=de |abruf=2025-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil umfasst mehrere Wohnstraßen mit Wohnblocks, Einfamilien- und Reihenhäusern. Diese sind rund um den Michelfelderplatz, den Bereich des Kleingartenvereins Kralenriede e.V. und im Norden an das Gewerbegebiet Bastholz angrenzend gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sind eine Grundschule, ein Kindergarten, der Schützenverein Sandwüste 1959 e.V., der SV-Kralenriede 1922 e.V. sowie der FamilienSportVerein Braunschweig e.V. (1949 gegründet als Bund für freie Lebensgestaltung e.V.) im Stadtteil ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Hauptverkehrsader des Stadtteils ist der Bienroder Weg, der auf Höhe des Gewerbegebiets in den Steinriedendamm mündet. An der Kreuzung zur Forststraße kreuzt der Steinriedendamm die Bahnstrecke Braunschweig–Wieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kralenriede ist durch die Buslinien 416, 436 und 464 an die Innenstadt und die umgebenden Orte angebunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bsvg.net/fahrplan/fahrplaene |titel=Braunschweiger Verkehrs-GmbH - Aktuelle Fahr- und Netzpläne |abruf=2025-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Autobahn [[Bundesautobahn 2|A2]] grenzt im Norden den Ort vom [[Flughafen Braunschweig-Wolfsburg]] ab. Jedoch existiert keine direkte Verbindung zwischen der A2 und dem Stadtteil, die nächste Auf- und Abfahrt liegt am Flughafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Braunschweig-Schunteraue.png|75px|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kralenriede besitzt kein eigenes Ortswappen, sondern ist im Wappen des Stadtbezirks Schunteraue vertreten. In ihm vereinigen sich die fünf Siedlungen [[Schuntersiedlung]], Kralenriede, Bastholzsiedlung, Sandwüste und Michelfelder-Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt daher auf der einen Hälfte fünf blaue Wellenbalken auf goldenem Grund, was die Siedlungen im Bereich der Schunter symbolisiert. Die zweite Hälfte zeigt ein goldenes Eichenblatt auf blauem Grund. Dieses steht für die Auenlandschaft. Das Wappen wurde von Peter Ohst entworfen und erstmals in der Chronik zum 50-jährigen Bestehen der Schuntersiedlung veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Rabbow: &amp;#039;&amp;#039;Neues Braunschweigisches Wappenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweiger Zeitungsverlag, Meyer Verlag, Braunschweig 2003, ISBN 3-926701-59-5, S.&amp;amp;nbsp;27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Die namensgebende &amp;#039;&amp;#039;Kralenriede&amp;#039;&amp;#039; enthält die Endung [[-riede]], die so viel wie „Rinnsal, kleiner Bach“ bedeutet und sowohl im Querumer Forst wie auch bis Gifhorn sehr häufig vorkommt. Die historischen Belege des Namens von 1730 lauten &amp;#039;&amp;#039;Crahl Rye&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Krahl Rie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Blume]]: &amp;#039;&amp;#039;Oker, Schunter, Wabe&amp;#039;&amp;#039;, in: Braunschweigisches Jahrbuch für Landesgeschichte, Bd. 86, Braunschweig 2005, S.&amp;amp;nbsp;32&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sprachwissenschaftler Herbert Blume schließt nicht aus, dass &amp;#039;&amp;#039;Krahl&amp;#039;&amp;#039; von einem Familiennamen, möglicherweise dem des Grundeigentümers, herrühren könnte, favorisiert jedoch das [[Kompositum (Grammatik)|Kompositum]] &amp;#039;&amp;#039;krâlen&amp;#039;&amp;#039;, das im [[Grimmsches Wörterbuch|Grimmschen Wörterbuch]] für „grell tönen, lärmen“ verzeichnet ist. Demnach bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Kralenriede&amp;#039;&amp;#039; „rauschender Bach“. Die Übertragung des Bachnamens auf das umliegende Waldgebiet ist im Querumer Forst auch bei den Namen &amp;#039;&amp;#039;Steinriede&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tannenriede&amp;#039;&amp;#039; sowie andernorts bei der [[Eilenriede]] zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kralenriede|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtporträt&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.braunschweig.de/leben/stadtportraet/stadtteile/kralenriede/index.php|abruf=2025-11-30|titel=Stadtporträt Kralenriede|werk=Homepage der Stadt Braunschweig}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;landschaftentwicklung&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Rolf Siebart|Titel=Grüne Hefte für Denkmalpflege und Geschichte Band 2. Die Entwicklung der Landschaft von Querum und ihre Flurnamen - Feldmark-Schuntertal-Querumer Wald |Ort=Braunschweig |Herausgeber=Stadt Braunschweig |Jahr=1987 |Seiten=62}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadterweiterungen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Die Heimatpfleger der Stadt Braunschweig|Titel=Braunschweig. Stadterweiterungen 1920 bis heute |Ort=Braunschweig |Verlag=Verlag Dieter Heitefuss |Jahr=1998 |Seiten=46-48 | ISBN= 3-9803243-6-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtlexikon&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Stadt Braunschweig|Titel=Braunschweiger Stadtlexikon |Ort=Braunschweig |Verlag=Joh. Heinr. Meyer, Druckerei + Verlag |Jahr=1992 |Seiten=30, 134 | ISBN= 3-926701-14-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;siedlung&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Helmut Meyer, Hanke Eimers, Manfred Erdmenger| Titel=Siedlung Kralenriede |Ort=Braunschweig |Herausgeber= Kultur- und Heimatpflegeverein Schunteraue |Jahr=2017 |Seiten=35, 75-76}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile in Braunschweig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4587134-6|VIAF=242293023}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Braunschweig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
	</entry>
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