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	<title>Krettnich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T23:52:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krettnich&amp;diff=2076133&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Amadeus70: Einwohnerzahl aktualisiert</title>
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		<updated>2026-01-02T11:06:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Krettnich&lt;br /&gt;
| Gemeindeart = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Wadern&lt;br /&gt;
| Ortswappen = Krettnich wappen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen des Stadtteils Krettnich&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 49.527491&lt;br /&gt;
| Längengrad = 6.937161&lt;br /&gt;
| Bundesland = DE-SL&lt;br /&gt;
| Höhe = 316 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche = 5.59&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle = &amp;lt;ref name=&amp;quot;daten&amp;quot;&amp;gt;[https://ssl.wadern.de/service-rathaus/unsere-stadt/daten-und-fakten Daten und Fakten auf www.stadt-wadern.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner = 522&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref name=&amp;quot;daten&amp;quot;&amp;gt;[https://ssl.wadern.de/service-rathaus/unsere-stadt/daten-und-fakten Daten und Fakten auf www.stadt-wadern.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 66687&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 06871&lt;br /&gt;
| Poskarte = Deutschland Saarland&lt;br /&gt;
| Bild =&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krettnich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der [[Wadern|Stadt Wadern]] im [[Landkreis Merzig-Wadern]] im nördlichen [[Saarland]]. Der Ort liegt im [[Schwarzwälder Hochwald]] und ist Teil des [[moselfränkisch]]en Sprachraums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtteile der Stadt Wadern Krettnich.jpg|mini|250px|Lage von Krettnich in der [[Wadern|Stadt Wadern]]]]&lt;br /&gt;
Krettnich liegt im Osten der Stadt Wadern in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ortsteil [[Primstal]] der Gemeinde [[Nonnweiler]]. Im Vereinsleben sind die Stadtteile [[Lockweiler]] und Krettnich eng miteinander verbunden. Der Ort teilt sich auch das Wappen mit dem Nachbarstadtteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
In Krettnich sind mehrere Erzvorkommen nachgewiesen. Nach seinem Erstfundort Krettnich wurde das Mineral [[Krettnichit]] benannt. Es ist ein Manganmineral, das bisher weltweit nur von zwei weiteren Fundpunkten bekannt ist.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/MineralData?mineral=Krettnichit Beschreibung von Krettnichit im Mineralatlas] (Abgerufen am 12. Mai 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Krettnich ist eine der ältesten Keltensiedlungen im Hochwaldraum. Der Name Krettnich ist ein Hinweis, dass der Ort schon in vorgermanischer Zeit besiedelt sein musste. Die erste urkundliche Erwähnung fand man jedoch erst 1440.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krettnich gehörte während des Mittelalters zunächst zur Herrschaft der Burg Schwarzenberg und später zur [[Herrschaft Dagstuhl]]. Bedeutung erlangte der Ort in dieser Zeit als Gerichtsstandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Franzosenzeit]] gehörte Krettnich zur [[Mairie]] Neunkirchen und wurde bei der Neuorganisation unter preußischer Verwaltung der [[Bürgermeisterei Wadern]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Vorkommen von [[Manganerz]]en, oft als „Braunstein“ bezeichnet, sind im 18. Jahrhundert mehrere Stollen in Krettnich angelegt worden. Seit 1948 fanden keine Bergbauaktivitäten mehr statt und 1953 erlosch die Bergbaukonzession für Krettnich.&amp;lt;ref&amp;gt; Walter Petto: „Erz und Eisen im Hochwald“ Saarbrücken u. Nonnweiler 1997, S. 39ff &amp;lt;/ref&amp;gt; Die auf dem Dorfplatz von Krettnich ausgestellte Bergbaulore erinnert noch an den Manganerzabbau in Krettnich. Das Mineral [[Krettnichit]] (IMA1998-044) wurde nach dem Ortsteil benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mindat.org/min-7059.html Mindat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Manganerz Krettnich (1).JPG|mini|Die Manganerz-Lore vor dem Dorfgemeinschaftshaus Krettnich erinnert an die Zeiten des Erzabbaus in dem Ort.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krettnich gehörte bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] dem [[Kreis Merzig]] an, der Bestandteil des [[Königreich Preußen|preußischen]] [[Regierungsbezirk Trier|Regierungsbezirks Trier]] war. Der Kreis Merzig wurde im Jahre 1920 nach den Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]es dem unter Völkerbundsverwaltung stehenden [[Saargebiet]] zugewiesen – mit Ausnahme der Hochwaldgemeinden (Amtsbezirke Wadern, Losheim und Weiskirchen), darunter auch Krettnich, die unter der Bezeichnung „[[Restkreis Merzig-Wadern]]“ weiter beim Regierungsbezirk Trier verblieben. Die landrätliche Verwaltung des „Restkreises“ befand sich in [[Wadern]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verfügte [[Frankreich]] die Zugehörigkeit von Lockweiler zu dem unter französischem Einfluss stehenden neu gebildeten [[Saarland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1957 wird das [[Saarland]] und damit auch Krettnich, das zum Amt Wadern gehört, wieder ein Teil Deutschlands. Der wirtschaftliche Anschluss an die Bundesrepublik erfolgt allerdings erst am 6. Juli 1959.&lt;br /&gt;
Im Rahmen der saarländischen [[Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974|Gebiets- und Verwaltungsreform]] wurde am 1. Januar 1974 die bis dahin eigenständige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] Krettnich aufgelöst und der neuen Gemeinde, ab 1978 Stadt Wadern zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Neugliederungsgesetz – NGG vom 19. Dezember 1973, §&amp;amp;nbsp;34, veröffentlicht im [https://www.amtsblatt.uni-saarland.de/hefte/1973/1973-048.pdf Amtsblatt des Saarlandes 1973, Nr.&amp;amp;nbsp;48, S.&amp;amp;nbsp;855] (PDF Seite 27; 499&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=804f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
Ergebnisse der Ortsratswahlen vom 9. Juni 2024:&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]: 55,47 %, 4 Sitze&lt;br /&gt;
* [[CDU]]: 44,53 %, 3 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Seit der Gebietsreform 1974:&lt;br /&gt;
* Richard Kaspar (1962 bis 1986)&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Kasper war von 1962 bis 1974 Bürgermeister der selbstständigen Gemeinde Krettnich, ab 1. Januar 1974 in der Funktion eines Ortsvorstehers&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Helmut Schuster (1987 bis 2003)&lt;br /&gt;
* Christian Leidinger, CDU (2004 bis 2024)&lt;br /&gt;
* Christof Wilhelm, SPD (ab 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In durch Gabelschnitt geteiltem Schild [[heraldisch rechts|rechts]] in Rot zwei goldene Ähren mit 15 bzw. 10 Körnern, oben in Gold zwei schwarze Querbalken, links in Gold ein schwarzer Zahnradkranz und zwei gekreuzte schwarze Hämmer.“&lt;br /&gt;
Der Entwurf des Wappens stammt von Hans-Dietrich Riemann, dem Leiter des Deutschen Wappenmuseums Berchtesgaden. Die goldenen Ähren versinnbildlichen die Landwirtschaft, die bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts den Dörfern das Gepräge gab. Gleichzeitig weisen sie auf das Stockgütersystem hin, das über Jahrhunderte eine beherrschende Rolle in der Grafschaft Dagstuhl spielte.&lt;br /&gt;
Die 15 Körner in der linken Ähre stellen die 15 Stockgüter in Lockweiler, die 10 Körner in der rechten Ähre die 10 Stockgüter in Krettnich dar. Der obere Teil deutet das Schwarzenburger Wappen an. Hammer und Schlägel verweisen auf die in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts vollzogene Umstrukturierung zu Bergarbeitergemeinden. Diese Zeichen stehen auch zur Erinnerung an den in Krettnich über zwei Jahrhunderte betriebenen Erzbergbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Mittelpunkt von Krettnich, am östlichen Rand der Stadt Wadern, ist die Dorfkapelle „St. Josef“, die 1994 eingesegnet wurde. Krettnich gehört kirchlich zur Pfarrei „St. Michael“ in Lockweiler.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle Krettnich 2.jpg|mini|hochkant|Kapelle in Krettnich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Kapellen- und Dorffest (1. Mai)&lt;br /&gt;
* Hewerlingfest (September)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Im Vereinsleben ist Krettnich eng verbunden mit dem Stadtteil Lockweiler. Die wichtigsten Vereine in alphabetischer Reihenfolge:&lt;br /&gt;
* Angelsportverein Lockweiler-Krettnich&lt;br /&gt;
* Berg- und Hüttenarbeiterverein Lockweiler-Krettnich&lt;br /&gt;
* Bienenzuchtverein Lockweiler-Krettnich&lt;br /&gt;
* Gehöferschaft Krettnich&lt;br /&gt;
* Handwerkerverein Lockweiler Krettnich&lt;br /&gt;
* Interessenverein Dorfgemeinschaftshaus Krettnich&lt;br /&gt;
* Interessensgemeinschaft Dorfkapelle Krettnich&lt;br /&gt;
* Kath. Frauengemeinschaft Lockweiler-Krettnich&lt;br /&gt;
* Kirchenchor „Cäcilia“ Lockweiler-Krettnich&lt;br /&gt;
* Männergesangverein „Eintracht“ Lockweiler-Krettnich&lt;br /&gt;
* Musikverein „Harmonie“ Lockweiler-Krettnich&lt;br /&gt;
* Naturschutzverein Lockweiler-Krettnich&lt;br /&gt;
* RSC „Adler“ Lockweiler-Krettnich&lt;br /&gt;
* Schützengilde „St. Sebastianus“ Lockweiler-Krettnich&lt;br /&gt;
* Sportverein Lockweiler-Krettnich&lt;br /&gt;
* Tennisclub Lockweiler-Krettnich&lt;br /&gt;
* Theaterverein Lockweiler-Krettnich&lt;br /&gt;
* Tischtennisclub Lockweiler-Krettnich&lt;br /&gt;
* Turnverein Lockweiler-Krettnich&lt;br /&gt;
* Vereinsgemeinschaft Lockweiler-Krettnich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Krettnich gibt es ein Palettenwerk, eine Schreinerei, ein Asia-Imbiss, ein Alten- und Pflegeheim, eine Kapelle, einen Kinderspielplatz, die „Bungertshütte“ und ein Dorfgemeinschaftshaus mit Bürgerstube und Biergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
* [[Saarbrücker Zeitung]]&lt;br /&gt;
* Wochenspiegel Hochwald&lt;br /&gt;
* Amtliches Bekanntmachungsblatt der Stadt Wadern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Krettnich|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://ssl.wadern.de/krettnich/ Krettnich auf den Seiten der Stadt Wadern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Wadern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5337472-1|VIAF=136938410}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Merzig-Wadern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wadern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Merzig-Wadern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Prims]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Amadeus70</name></author>
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