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	<title>Lambert Horn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;updated picture :)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Lambert Horn 1932.jpg|thumb|right|Horn ca. 1932]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lambert Horn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Dezember]] [[1899]] in [[Düsseldorf]]; † [[2. Juni]] [[1939]] im [[KZ Sachsenhausen]]) war ein deutscher Politiker der [[Kommunistische Partei Deutschlands]] (KPD) und [[Gewerkschaft]]sfunktionär der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition]] (RGO) in der [[Weimarer Republik]]. Mit der [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahl im März 1933]] wurde er als Abgeordneter gewählt, sein Mandat jedoch wie die der restlichen KPD-Abgeordneten annulliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Horn von 1913 bis 1915 eine Lehre zum Eisenbahn[[Schlosserei|schlosser]]. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte Horn der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] an, aus der er 1920 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühzeitig war Horn in der Gewerkschaftsbewegung aktiv.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Postkarten&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;In Sachsenhausen ermordete Antifaschisten. Maximum-Postkarten&amp;#039;&amp;#039;, Herausgegeben vom Kuratorium für den Aufbau Nationaler Gedenkstätten in Buchenwald, Sachsenhausen und Ravensbrück. Berlin 1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst war er Mitglied in der christlichen [[Christliche Gewerkschaft Deutscher Eisenbahner|Gewerkschaft Deutscher Eisenbahner]] (GDE), später wurde Horn Mitglied des [[Deutscher Eisenbahner-Verband]]s (DEV) bzw. des [[Einheitsverband der Eisenbahner Deutschlands]] (EdED). Ende 1920 schloss er sich der KPD an. In den 1920er Jahren bekleidete er dort zahlreiche Funktionen. Er war ab Ende 1931 Organisationsleiter und ab Mai 1932 Politischer Leiter in der KPD-Bezirksleitung Niederrhein. Zudem übernahm Horn ab 1930 mehrere Funktionen für die RGO auf regionaler Ebene am Niederrhein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von April 1932 bis Frühjahr 1933 war Horn für seine Partei Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]]. Am 7. Februar 1933 nahm Horn an der [[Illegale Tagung der KPD im Sporthaus Ziegenhals|KPD-Führungsversammlung]] im [[Sporthaus Ziegenhals]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.etg-ziegenhals.de/Teilnehmer.html |wayback=20220314112946 |text=Liste der Teilnehmer |archiv-bot=2026-02-18 01:56:24 InternetArchiveBot }} beim Freundeskreis „Ernst-Thälmann-Gedenkstätte“ e.&amp;amp;nbsp;V. (Abgerufen am 18. August 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahlen vom März 1933]] wurde Horn als Kandidat seiner Partei für den Wahlkreis 22 (Düsseldorf-Ost) in den Reichstag gewählt. Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt bereits angelaufenen nationalsozialistischen Verfolgung politischer Gegner konnte er sein Mandat jedoch nicht mehr antreten. Am 30. März 1933 wurde Horn und allen anderen kommunistischen Reichstagsabgeordneten die Mandate per Gesetz aberkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lambert-horn-denis apel kz sachsenhausen 02.jpg|mini|Im Gedenken an Lambert Horn, Aushang im Zellenbau des KZ-Sachsenhausens]]&lt;br /&gt;
Ab Mai 1933 war Horn Politischer Leiter der illegalen KPD-Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Lausitz-Grenzmark. Zusammen mit [[Wilhelm Florin]] und [[Oskar Müller (Politiker)|Oskar Müller]] war er zugleich in führender Position in der Inlandsleitung der illegalen KPD tätig und betätigte sich aktiv im antifaschistischen Widerstand. Am 22. November 1933 verhaftete die [[Gestapo]] Horn in Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MdR&amp;quot;&amp;gt;Martin Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Droste-Verlag, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5162-9, S. 296 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rudolf Diels]], der erste Chef der Gestapo, gab in seinen Memoiren an, dass Horn verhaftet werden konnte, nachdem man im Herbst 1933 durch die Festnahme des Agit-Prop-Leiter von Berlin-Brandenburg, [[Albert Lange]], durch die Königsberger Polizei, auf seine Spur gekommen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Diels: &amp;#039;&amp;#039;Lucifer ante Portas: … Es spricht der erste Chef der Gestapo&amp;#039;&amp;#039;. 1950, S. 241.&amp;lt;/ref&amp;gt; Horn wurde zunächst im [[Prinz-Albrecht-Palais|Gestapo-Gefängnis]] in der [[Niederkirchnerstraße|Prinz-Albrecht-Straße]] und im [[KZ Columbia]] inhaftiert, ehe er am 11. Dezember 1933 in das [[Justizvollzugsanstalt Moabit|Untersuchungsgefängnis Moabit]] überführt wurde. Während der Haftzeit soll Horn mehrfach misshandelt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. November 1934 verurteilte der [[Volksgerichtshof]] Horn wegen „Vorbereitung zum [[Hochverrat]] und schwerer [[Urkundenfälschung]]“ zu drei Jahren [[Zuchthaus]]. Im Anschluss an die Strafhaft vom 19. Dezember 1934 bis 26./27. November 1936 im [[Zuchthaus Remscheid-Lüttringhausen]] wurde Horn im [[Staatspolizeileitstelle Düsseldorf|Polizeigefängnis Düsseldorf]] in „[[Schutzhaft]]“ genommen. Am 15. Dezember 1936 überführte ihn die Gestapo in das [[KZ Sachsenhausen]]. Im Jahr 1938 wurde er als Mitglied der illegalen Lagerleitung der KPD im Zellenbau isoliert. Ab Mai 1939 war Horn im Krankenrevier des Lagers mit Verdacht auf [[Leukämie]]. Horn wurde auch im KZ Sachsenhausen schwer misshandelt und starb in diesem Lager in der Nähe von [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SarahEwart-138.JPG|mini|Gedenktafeln am Reichstag]]&lt;br /&gt;
* In der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] wurde ein Hubschrauberausbildungsgeschwader ([[Hubschrauberausbildungsgeschwader 35|HAG-35]] in Brandenburg/Havel) der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] nach Horn benannt.&lt;br /&gt;
* 1960 wurde in der DDR eine Serie Sonderbriefmarken mit Porträts von ermordeten Antifaschisten herausgegeben, darunter der 20-Pfennig-Wert mit Horns Konterfei.&lt;br /&gt;
* In der [[Gedenkstätte der Sozialisten]] erinnert eine Gedenkplatte an ihn.&lt;br /&gt;
* Seit 1992 erinnert in Berlin in der Nähe des [[Reichstagsgebäude|Reichstags]] eine der [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|96 Gedenktafeln für von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete]] an Horn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=4497 &amp;#039;&amp;#039;Horn, Lambert&amp;#039;&amp;#039;.] In: {{BibISBN|978-3-320-02130-6}}&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Mielke]], [[Stefan Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahngewerkschafter im NS-Staat. Verfolgung – Widerstand – Emigration (1933–1945)&amp;#039;&amp;#039;. Metropol, Berlin 2017, ISBN 978-3-86331-353-1, S. 277, 293, 297–298, 511–512 (Kurzbiografie; = &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration.&amp;#039;&amp;#039; Band 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20221024121243/http://www.etg-ziegenhals.de/Lambert_Horn.html Kurzbiografie] beim Freundeskreis „Ernst-Thälmann-Gedenkstätte“ e.&amp;amp;nbsp;V. Ziegenhals ([[Internet Archive]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1207324817|VIAF=1571158630974723370000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Horn, Lambert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Columbia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Horn, Lambert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Dezember 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juni 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PequodOnStationAtLZ</name></author>
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