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	<title>Langwarden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Langwarden&amp;diff=1666517&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-03-06T13:18:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Butjadingen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/36/13/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/18/23/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               =&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 2 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 286&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2010-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wilhelmshaven.de/portal/info/statistik/1143-U.pdf Einwohner im Umland von Wilhelmshaven] (PDF; 406&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 17. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26969&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04733&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = 04736&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langwarden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort auf der Halbinsel [[Butjadingen]] im [[Landkreis Wesermarsch]], [[Niedersachsen]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Langwarden gehörten einst auch die Inseln [[Mellum]] und [[Minsener Oog]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St.-Laurentius-Kirche in Langwarden.jpg|mini|hochkant|[[Neoromanik|Neoromanischer]] Turm der St.-Laurentius-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins [[Mittelalter]] hinein hatte Langwarden einen [[Hafen]], der ein Grund für Langwardens wirtschaftliche Bedeutung und Wachstum war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Wahrzeichen Langwardens, die 850 Jahre alte St.-Laurentius-Kirche, zeugt von dieser Phase des Reichtums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 hatte die Gemeinde Langwarden 1519&amp;amp;nbsp;Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900//gem1900.htm?oldenburg/butjadingen.htm |titel=Amt Butjadingen |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-03-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220527162501if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?oldenburg/butjadingen.htm |archiv-datum=2022-05-27 |abruf=2026-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 entstand aus den Gemeinden Langwarden, [[Burhave]], [[Eckwarden]], [[Tossens]], [[Waddens]] und [[Stollhamm]] die neue Gemeinde Burhave, die 1936 in Gemeinde Butjadingen umbenannt wurde. Während des Zweiten Weltkrieges wurde in Langwarden die schwere [[Flakbatterie Langwarden]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 entstanden wieder drei selbständige Gemeinden: Langwarden mit Sitz in Tossens, Burhave und Stollhamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1974 entstand aus den drei Gemeinden wieder die Gemeinde Butjadingen mit Sitz in Burhave.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=276}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
=== Laurentiuskirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Langwarden KIrche131SO.jpg|mini|links|Kirche von Südosten mit neuen Backsteinwänden anstelle des Querhauses, im Giebeldreieck und um die Apsis]]&lt;br /&gt;
Die [[St. Laurentius (Langwarden)|Laurentiuskirche]] ist ein [[Romanik|romanischer]] [[Tuff]]steinbau und wurde in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts als nicht ganz vollständige [[Kreuzkirche (Architektur)|Kreuzkirche]] aus Langhaus, Querhaus und [[Apsis]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die kleine Gemeinde zu groß und in der Unterhaltung zu teuer, wurde sie 1844 verkleinert. Beide Querhausarme wurden abgetragen und das Giebeldreieck des Ostgiebels erneuert. Auch die heutige Gestalt der Apsis stammt von diesem Umbau, erkennbar am neuzeitlichen Ziegelformat. Innen sieht man noch die alte Vierung mit beiden Bögen der Querhausanschlüsse, von außen nur noch den nördlichen Bogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche beherbergt eine rund 350 Jahre alte [[Orgel]], die zu den bedeutendsten Instrumenten Norddeutschlands zählt. Sie wurde im Jahr 1650 von [[Hermann Kröger]] und seinem Meistergesellen [[Berendt Hus]] erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer finden hier regelmäßig Orgelkonzerte im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;Langwarder Orgelsommers&amp;#039;&amp;#039; statt.&amp;lt;ref&amp;gt;NWZ: [http://www.nwzonline.de/wesermarsch/kultur/zweites-konzert-des-langwarder-orgelsommers_a_3,0,3930668344.html Zweites Konzert des Langwarder Orgelsommers]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinhaus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Langwarden Pastorei125.JPG|mini|Südflügel der Pastorei, ein &amp;#039;&amp;#039;friesisches [[Festes Haus|Steinhaus]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Westende des Dorfes und der [[Warft|Dorfwurt]] liegt auf dem Friesenhügel der Friesenkirchhof. Zeitweise stand hier eine zweite Dorfkirche. Noch heute steht hier die Pfarrei. Deren Südflügel ist ein [[Geschichte des Burgenbaus in Ostfriesland#Steinhäuser|friesisches Steinhaus]]. Im Gegensatz zu vielen anderen, deren aufragendes Mauerwerk ganz aus Backstein besteht, wurde hier das Erdgeschoss in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts überwiegend aus [[Sandstein]] und [[Tuffstein]] errichtet, weist allerdings an der Südseite zwei kleine vermauerte Spitzbogenfenster auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Obergeschoss entstand Anfang des 16. Jahrhunderts aus Backstein. Später wurden der einst steile Giebel abgetragen und die meisten Fenster vergrößert.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Pühl: &amp;#039;&amp;#039;Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland : Backsteinbauten des 15. bis 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Isensee, Oldenburg 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit auf dem Friesenhügel steht eine Stele zum Gedenken an die Toten des Krieges von 1870/1871.&amp;lt;ref&amp;gt;Denkmalprojekt.org: [http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/butjadingen-langwarden_wk1u2_ns.htm Langwarden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zehn-Mark-Banknote ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kulturhaus Langwarden.JPG|mini|links|Das Wirtshaus, in dem [[Carl Friedrich Gauß]] 1825 übernachtet hat, heute &amp;#039;&amp;#039;Kulturhaus Langwarden&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hoch gelegene Kirche in Langwarden hatte 1825 eine wichtige Funktion im Rahmen der Landesvermessung, die damals im Wege der [[Triangulation (Geodäsie)|Triangulation]] durch [[Carl Friedrich Gauß]] (1777–1855) im Rahmen der [[Gaußsche Landesaufnahme|Gaußschen Landesaufnahme]] erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gauß hielt sich vom 27. Juni bis 12. Juli 1825 in Langwarden auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. Waldo Dunnington |Titel=Carl Friedrich Gauss: Titan of Science |Verlag=The Mathematical Association of America |Datum=2004|Seiten=133}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bremerlehe bei Gauss.jpg|mini|Ausschnitt von der 10 Deutsche-Mark-Note mit Langwarden als Messpunkt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten 10-Deutsche-Mark-Schein, der von 1991 bis 2001 gesetzliches Zahlungsmittel war, ist ein Ausschnitt des Vermessungsnetzes abgebildet, in dem auch der [[Trigonometrischer Punkt|Messpunkt]] Langwarden markiert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bargeld der Deutschen Mark]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Fährverbindungen bestehen über die Weser von [[Nordenham]] nach [[Bremerhaven]] und, in den Sommermonaten, über den Jadebusen von [[Eckwarderhörne]] nach [[Wilhelmshaven]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Nordenham gibt es eine Bahnverbindung nach [[Bremen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist über den [[Wesertunnel]] südlich von Nordenham an die [[Bundesautobahn 27|A 27]] angeschlossen. Über [[Varel]] und [[Jaderberg]] ist die [[Bundesautobahn 29|A 29]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Bahlmann]] (1887–1974), Politiker, lebte in Langwarden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Bernd Rödiger, Waldemar Reinhardt: &amp;#039;&amp;#039;Friesische Kirchen.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Rüstringen, Friesische Wehde, Butjadingen, Stedingen und Stadt Wilhelmshaven.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C. L. Mettcker &amp;amp; Söhne, Jever 1982, {{DNB|880476478}}, S.&amp;amp;nbsp;58&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Runge: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen im Oldenburger Land.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenkreise Butjadingen, Brake, Elsfleth : mit Anmerkungen zu [[Ludwig Münstermann]].&amp;#039;&amp;#039; Holzberg, Oldenburg 1984, ISBN 3-87358-167-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4808130-9}}&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/piresolver?id=36150562 Eintrag zum Steinernen Haus] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Butjadingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4808130-9|VIAF=242761058}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Butjadingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Wesermarsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wesermarsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gaußsche Landesaufnahme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wurtensiedlung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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