<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Liebermann-Villa</id>
	<title>Liebermann-Villa - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Liebermann-Villa"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liebermann-Villa&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T12:58:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liebermann-Villa&amp;diff=619414&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liebermann-Villa&amp;diff=619414&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-30T10:47:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Liebermann-Villa B-Wannsee 02-2014.jpg|mini|hochkant=1.4|Die Liebermann-Villa, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:La villa de Max Liebermann (Wannsee, Berlin) (6335933400).jpg|mini|hochkant=1.4|Der Garten der Liebermann-Villa im Sommer, 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liebermann-Villa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird das Sommerhaus von [[Max Liebermann]] bezeichnet. Sie liegt im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Wannsee|Wannsee]] ([[Bezirk Steglitz-Zehlendorf]]), direkt am [[Großer Wannsee|Großen Wannsee]], und ist seit 2006 ständig als privat geführtes Museum zugänglich. Das Museum wird als &amp;#039;&amp;#039;Liebermann-Villa am Wannsee&amp;#039;&amp;#039; geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebermann Garten.jpg|mini|Liebermann-Gemälde: „Die Blumenterrassen im Wannseegarten nach Südwesten“, 1919]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebermann Villa Berlin 1.jpg|mini|Blick vom Blumengarten zum Haus (2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Max Liebermann ===&lt;br /&gt;
Der Maler Max Liebermann (1847–1935) war Mitbegründer und Vorsitzender der [[Berliner Secession]] und Präsident der [[Preußische Akademie der Künste|Preußischen Akademie der Künste]] (1920–1933). Er wurde von den [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] von seinem Amt abgelöst und verfemt. In der Villa entstanden etwa 200 Gartenbilder, von denen einige im Obergeschoss ausgestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Villa ===&lt;br /&gt;
Um der Hektik der Großstadt Berlin entfliehen zu können, erwarb Max Liebermann im Jahr 1909 ein etwa 7260&amp;amp;nbsp;m² großes, schmales Wassergrundstück am Wannsee. Dieses lag auf dem Gebiet der [[Colonie Alsen|Villenkolonie Alsen]], die 1863 von [[Wilhelm Conrad (Bankier)|Wilhelm Conrad]] gegründet wurde. Auf dem Grundstück &amp;#039;&amp;#039;Große Seestraße 24&amp;#039;&amp;#039; (ab 1933: &amp;#039;&amp;#039;[[Am Großen Wannsee]] 42&amp;#039;&amp;#039;; heute: Colomierstraße&amp;amp;nbsp;3) ließ er sich von dem Architekten [[Paul Otto Baumgarten]] eine Sommervilla bauen. „Der Mitteltrakt des [[Landhaus J. C. Godeffroy|Godeffroyschen Landhauses]]&amp;amp;nbsp;– 1790 durch [[Christian Frederik Hansen]] erbaut&amp;amp;nbsp;– diente dabei als Vorbild für die Vorderfront, während die Rückseite Ähnlichkeiten des Roosen- sowie der klassizistischen Fassade des Wesselhoeftschen Hauses aufweist.“&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Pflugmacher: &amp;#039;&amp;#039;Max Liebermann – sein Briefwechsel mit Alfred Lichtwark&amp;#039;&amp;#039;. [[Dissertation]] der [[Universität Hamburg]] 2001, Fußnote 18 im Teil II, [https://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2001/405/pdf/Liebermann.pdf online-Datei] der Universität Hamburg (PDF; 2,8&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1910 bezog der damals 63-jährige erfolgreiche Maler die Villa mit seiner Familie. Das Atelier Liebermanns befand sich im Obergeschoss der Villa; der Raum hat ein [[Tonnengewölbe]]. In den folgenden 25&amp;amp;nbsp;Jahren verbrachte er die Sommermonate in seinem „Schloss am See“&amp;amp;nbsp;– fern seines ererbten Stadtpalais’ neben dem [[Brandenburger Tor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine unmittelbaren Nachbarn waren der Verleger [[Carl Langenscheidt]] und der [[AEG]]-Direktor [[Johann Hamspohn]]. Gegenüber befand sich das Haus des Verlagsgründers [[Ferdinand Springer senior|Ferdinand Springer]] und nicht weit entfernt wohnte der Chirurg [[Ferdinand Sauerbruch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.liebermann-villa.de/DesktopDefault.aspx?TabID=432 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Hauses.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20191008144904}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Liebermann-Villa&amp;#039;&amp;#039;, 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Garten ===&lt;br /&gt;
Den großen, zum See hin gestreckten Garten ließ er von dem späteren Stadtgartendirektor von Berlin, [[Albert Brodersen]], anlegen und sich dabei von dem auch als „Gartenreformer“ bekannten [[Alfred Lichtwark]], dem damaligen Direktor der [[Hamburger Kunsthalle]], beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Garten wird durch die Villa unterteilt. Durch die Mittelachse des Hauses und über eine große Rasenfläche hinweg ergibt sich ein ungehinderter Blick auf den Wannsee. Zu diesem hin befindet sich vor dem Haus eine Gartenterrasse. Davor erstreckt sich eine Rasenfläche, die an der Westseite durch den häufig malerisch dargestellten Birkenweg mit seinen wie zufällig gewachsenen Bäumen, auf der anderen Seite durch drei Heckengärten begrenzt ist. Im rückwärtigen Teil des Grundstücks befindet sich das Gärtnerhäuschen und der Stauden- und Nutzgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der rund 250 Bilder des [[Impressionismus|Impressionisten]], die hier entstanden, sind vom Garten und der Villa inspiriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;220&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Liebermann Villa Berlin 2.jpg|Der ovale Heckengarten&lt;br /&gt;
  Liebermann Villa z20.jpg|Rosengarten&lt;br /&gt;
  Liebermann Villa z16.jpg|Große Rasenfläche mit Wannseeblick, 2008&lt;br /&gt;
  Liebermann Villa z25.jpg|Neu angelegter [[Birke]]n&amp;amp;shy;weg&lt;br /&gt;
  Liebermann Villa z32.jpg|Liebermann-Gemälde: &amp;#039;&amp;#039;Birkenweg&amp;#039;&amp;#039;, 1918&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Enteignung und spätere Nutzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebermann, Martha Stolperstein.JPG|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]] für [[Martha Liebermann]] am [[Pariser Platz]]&amp;amp;nbsp;7 (2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1940, fünf Jahre nach Liebermanns Tod, wurde seine Witwe [[Martha Liebermann|Martha]] von den [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] gezwungen, die Villa weit unter [[Marktwert (Immobilie)|Verkehrswert]] an die [[Reichspost]] zu verkaufen, die das Gebäude als Schulungsheim nutzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;museumsportal-berlin.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.museumsportal-berlin.de/de/museen/liebermann-villa-am-wannsee/ |titel=Liebermann-Villa am Wannsee |sprache=de |abruf=2022-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Ein formloser Brief mit dem „Angebot“, die Villa an die Reichspost zu verkaufen, und weitere Dokumente erpresserischer Ausgrenzung sind im Erdgeschoss ausgestellt). Der viel zu geringe Verkaufspreis wurde ihr nie ausbezahlt. Ab 1944 diente die Villa dann als [[Lazarett]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martha Liebermann selbst wählte 1943 den [[Suizid|Freitod]], um nicht in das [[Ghetto Theresienstadt|KZ Theresienstadt]] deportiert zu werden. Ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] vor Liebermanns ehemaliger Stadtvilla, dem heutigen [[Haus Liebermann|Max-Liebermann-Haus]] am [[Pariser Platz]] (unmittelbar neben dem [[Brandenburger Tor]]), erinnert an ihr Schicksal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Villa weiterhin bis 1969 als Krankenhaus genutzt. Die Erben in den [[Vereinigte Staaten|USA]] (Tochter Käthe Riezler) erhielten die Villa nach dem Krieg zurück. Das Land Berlin erwarb 1958 das Anwesen und verpachtete es 1972 an einen Tauchverein. Bis 2002 diente die Villa als Sportlerheim.&amp;lt;ref name=&amp;quot;museumsportal-berlin.de&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Museum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebermann Villa1 Berlin.JPG|mini|[[Berliner Gedenktafel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die langjährigen Bemühungen der 1995 gegründeten Max-Liebermann-Gesellschaft e.&amp;amp;#8239;V. führten dazu, dass die Villa&amp;amp;nbsp;– nach gelegentlichen Besichtigungsmöglichkeiten ab September 2002&amp;amp;nbsp;– am 30.&amp;amp;nbsp;April 2006 als Museum &amp;#039;&amp;#039;Liebermann-Villa am Wannsee&amp;#039;&amp;#039; eröffnet wurde. Obwohl eines der kleinsten Museen in Deutschland, ist das Gesamtensemble einschließlich des Gartens mit ungefähr 80.000 Besuchern im Jahr stark frequentiert&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichte: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.liebermann-villa.de/die-liebermann-villa.html Die Liebermann-Villa.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Liebermann-Villa&amp;#039;&amp;#039;, aufgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; und stellt u.&amp;amp;#8239;a. ein Naherholungsziel für die Berliner Bevölkerung dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rund drei Millionen Euro teure Sanierung wurde von der Max-Liebermann-Gesellschaft und privaten Spenden finanziert. Bezuschusst wurde die Sanierung 2004 von der [[Deutsche Stiftung Denkmalschutz|Deutschen Stiftung Denkmalschutz]]. Bei der Restaurierung kam ein vergessenes Wandgemälde Liebermanns in der Loggia zutage. Aufgrund der zahlreichen Gemälde, die den Garten festhielten, konnten die Gartenanlagen wieder originalgetreu rekonstruiert werden. Im Inneren des Hauses gaben Reste von Tapeten und Anstrichen Hinweise auf die ursprüngliche Ausstattung. Das originale Mobiliar ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erdgeschoss ====&lt;br /&gt;
Das Erdgeschoss der Liebermann-Villa wird als Eingangs- und Empfangszone genutzt. Hier befindet sich ein Informationsraum mit Medien zu Leben und Werk Max Liebermanns und seiner Familie sowie Dokumentationen zur Geschichte des Hauses und des Museums. Ebenfalls im Erdgeschoss ist das Café angesiedelt. Über eine Treppe gelangt man ins Obergeschoss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Obergeschoss ====&lt;br /&gt;
Das Obergeschoss wurde nach Museumsstandards klimatisiert und beleuchtet. Nur hier können deshalb Originale gezeigt werden. Im ehemaligen Atelier Liebermanns mit seinem markanten Tonnengewölbe werden Gemälde und Papierarbeiten des Künstlers aus dem Besitz des Museums gezeigt. Den Schwerpunkt der Sammlung bilden dabei die Werke Liebermanns mit Wannseemotiven, die vor Ort entstanden sind. Ein weiterer Sammlungsfokus liegt auf Bildnissen Max Liebermanns von anderen Kunstschaffenden. Wenige Werke befinden sich dabei im Eigentum des Hauses. Die Mehrzahl ist als Dauerleihgabe im Sammlungsbesitz, darunter auch Stücke aus der [[Alte Nationalgalerie|Alten Nationalgalerie]], mit der die Liebermann-Villa am Wannsee kooperiert. In den übrigen Räumen werden bis zu drei Wechselausstellungen im Jahr zu verschiedenen Themen gezeigt. Zwischen den Wechselausstellungen werden alle Räume des Obergeschosses mit Werken der Sammlung nach verschiedenen Konzepten gehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gärtnerhaus ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebermann Villa Berlin 3.jpg|mini|Am Gärtnerhaus&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Museumskasse und -laden)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Gärtnerhäuschen befinden sich die Museumskasse und der Museumsladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Garten ====&lt;br /&gt;
Der Garten der Liebermann-Villa ist wie das Gebäude selbst ein „Ausstellungsstück“ des Museums. Straßenseitig liegt der Nutz- und Blumengarten, seeseitig der Schmuckgarten mit Rasenflächen, Blumenrabatten, Heckenräumen, Birkenallee, einer Fischotterplastik von [[August Gaul]], Teehäuschen und Bootssteg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Team ====&lt;br /&gt;
Das Museum Liebermann-Villa am Wannsee arbeitet mit wenigen hauptamtlich Beschäftigten und mehr als 120 [[ehrenamt]]lichen Mitarbeitern, die in Museumsladen, -kasse und Garten wirken und als Gästeführer Besuchende durch das Museum begleiten. Gründungsdirektor der Liebermann-Villa am Wannsee war [[Martin Faass]], der das Haus von 2006 bis 2018 geleitet hat.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.monopol-magazin.de/martin-faass-wird-direktor-des-hessischen-landesmuseums Darmstadt: Martin Faass wird Direktor des Hessischen Landesmuseums.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Monopol (Zeitschrift)|Monopol]]&amp;#039;&amp;#039;, 23.&amp;amp;nbsp;Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von April bis Juni 2019 war kurzzeitig [[Daniel Spanke]] Direktor des Hauses. Von Februar 2020 bis 2024 war Lucy Wasensteiner Leiterin der Liebermann-Villa.&amp;lt;ref&amp;gt;Jacqueline Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.gazette-berlin.de/artikel/1176-liebermannvilla-wannsee-hat-neue-direktorin.html Liebermann-Villa Wannsee hat neue Direktorin. Dr. Lucy Wasensteiner punktet mit Fachkenntnis und britischem Charme.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gazette Verbrauchermagazin|Gazette]]&amp;#039;&amp;#039;, Ortsteilausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Wannsee Journal&amp;#039;&amp;#039;, April/Mai 2020, aufgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 1. November 2024 hat die promovierte Kunsthistorikerin Evelyn Wöldicke die Leitung der Liebermann-Villa übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.monopol-magazin.de/evelyn-woeldicke-wird-neue-direktorin-der-liebermann-villa |titel=Evelyn Wöldicke wird neue Direktorin der Liebermann-Villa {{!}} Monopol |sprache=de |abruf=2025-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trägerschaft ===&lt;br /&gt;
Die Liebermann-Villa am Wannsee ist ein privates Museum. Träger des Museums ist die Max-Liebermann-Gesellschaft e.&amp;amp;#8239;V. 2008 wurde die Max-Liebermann-Gesellschaft e.&amp;amp;#8239;V. für ihr großes [[bürgerschaftliches Engagement]] mit dem zweiten Platz eines [[Europäische Union|EU]]-nahen Denkmalschutzpreises ausgezeichnet, dem [[Europa-Nostra-Preis|Europa Nostra Award]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Deutscher Depeschendienst|ddp]] |Titel=Max-Liebermann-Gesellschaft gewinnt Denkmalschutzpreis. |Datum=2008-05-11 |Sammelwerk=[[Tagesspiegel]] |Online=[https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/max-liebermann-gesellschaft-gewinnt-denkmalschutzpreis-7773886.html Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Liebermann-Villa am Wannsee muss bisher ohne institutionelle Förderung der [[Öffentliche Hand|Öffentlichen Hand]] auskommen. Alle Mittel werden durch Spenden, Mitgliederbeiträge und Einnahmen aus Eintritten, Verkäufen und Vermietungen erwirtschaftet und durch Sponsoren- und Drittmittelakquise eingeworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bisherige Sonderausstellungen (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gerty Simon]]. Berlin/London. Eine Fotografin im Exil&amp;#039;&amp;#039;, 4. Juli – 4. Oktober 2021&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;London 1938 – Mit Kandinsky, Liebermann und Nolde gegen Hitler&amp;#039;&amp;#039;, 7. Oktober 2018 – 14. Januar 2019&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Max Liebermann und Paul Klee – Bilder von Gärten&amp;#039;&amp;#039;, 10. Juni – 17. September 2018&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liebermann und Van Gogh&amp;#039;&amp;#039;, 26. April – 10. August 2015&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verlorene Schätze. Die Kunstsammlung von Max Liebermann&amp;#039;&amp;#039;, 24. November 2013 – 3. März 2014&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Idee vom Haus im Grünen. Max Liebermann am Wannsee&amp;#039;&amp;#039;, 25. April – 15. August 2010&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Jesus Skandal. Ein Liebermann Bild im Kreuzfeuer der Kritik&amp;#039;&amp;#039;, 22. November 2009 – 1. März 2010&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Martha Liebermann – Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039;, 25. November 2007 – 25. Februar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Quelle:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www.liebermann-villa.de/ausstellungsarchiv.html |wayback=20190920030828 |text=Ausstellungsarchiv. |archiv-bot=2026-03-30 10:46:55 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Liebermann-Villa&amp;#039;&amp;#039;, aufgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dora Hitz. Mit dem Alten um das Neue kämpfen&amp;#039;&amp;#039;, 19. Oktober 2024 – 20. Januar 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;– alphabetisch –&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Florian Bolk, Anke Stemmann: &amp;#039;&amp;#039;Max Liebermann Villa am Wannsee Berlin.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Neuen Architekturführer&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 82.) Stadtwandel, Berlin 2006, ISBN 3-937123-88-1, (Broschüre über die Nutzung und die Eröffnung als Museum).&lt;br /&gt;
* Marion F. Deshmukh: &amp;#039;&amp;#039;Max Liebermann: Modern Art and Modern Germany.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London&amp;amp;nbsp;/ New York 2016, ISBN 978-1-4724-3415-9, {{Google Buch | BuchID=Nj0rDwAAQBAJ }}.&lt;br /&gt;
* Reinald Eckert: &amp;#039;&amp;#039;Ein Künstlergarten – Der Landsitz Max Liebermanns am Großen Wannsee in Berlin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenkunst]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;9, 1997, Nr.&amp;amp;nbsp;1, S.&amp;amp;nbsp;195–212.&lt;br /&gt;
* Martin Faass, Petra Wandrey (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Idee vom Haus im Grünen. Max Liebermann am Wannsee.&amp;#039;&amp;#039; Max-Liebermann-Veranstaltungs-GmbH, Berlin 2010, ISBN 978-3-9811952-4-8.&lt;br /&gt;
* [[Christa Hasselhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Garten als Muse&amp;#039;&amp;#039; in: Zwischen Schlosspark und Küchengarten | DAS PARADIES IST ÜBERALL, Corso Verlag – Verlagshaus Römerweg, Wiesbaden 2021, ISBN 978-3-7374-0764-9.&lt;br /&gt;
* [[Gloria Köpnick]], Rainer Stamm (Hrsg./Nachwort): &amp;#039;&amp;#039;Max Liebermanns Garten&amp;#039;&amp;#039;. Insel Verlag, Berlin 2021 ([[Insel-Bücherei]] 1498), ISBN 978-3-458-19498-9.&lt;br /&gt;
* [[Ingo Krüger (Autor)|Ingo Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Landhäuser und Villen in Berlin &amp;amp; Potsdam.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3: &amp;#039;&amp;#039;Großer Wannsee, Colonie Alsen, Villa Liebermann.&amp;#039;&amp;#039; Aschenbeck &amp;amp; Holstein, Delmenhorst 2005; 2009, ISBN 978-3-932292-77-4.&lt;br /&gt;
* Nina Nedelykov, Pedro Moreira (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zurück am Wannsee. Max Liebermanns Sommerhaus.&amp;#039;&amp;#039; Transit, Berlin 2003, ISBN 3-88747-181-4.&lt;br /&gt;
* Birgit Pflugmacher: &amp;#039;&amp;#039;Der Briefwechsel zwischen [[Alfred Lichtwark]] und Max Liebermann&amp;#039;&amp;#039;. Bearbeitet und mit einer Einleitung hrsg. von Birgit Pflugmacher (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 146), Georg Olms, Hildesheim&amp;amp;nbsp;/ Zürich 2003, ISBN 978-3-487-11775-1, [https://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2001/405/pdf/Liebermann.pdf online-Datei] der [[Universität Hamburg]] (PDF; 2,8&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Magdalena Saiger: &amp;#039;&amp;#039;Am Wasser das Haus. Eine literarische Ortsbegehung.&amp;#039;&amp;#039; [[Edition Nautilus]], Hamburg 2025. ISBN 978-3-96054-384-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=GtZBtNE-nKw &amp;#039;&amp;#039;„Wir feiern Liebermann!“ | Max Liebermanns Selbstporträts | Liebermann-Villa am Wannsee&amp;#039;&amp;#039;], 25-jähriges Bestehen der Max-Liebermann-Gesellschaft auf [[YouTube]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Liebermann-Villa am Wannsee.&amp;#039;&amp;#039; Fernseh-Reportage, Deutschland, 2019, 4:27&amp;amp;nbsp;min, Buch und Regie: Charlotte Pollex, Produktion: [[rbb]], Redaktion: &amp;#039;&amp;#039;rbbKultur – Das Magazin&amp;#039;&amp;#039;, Erstsendung: 18.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 bei [[rbb Fernsehen]], {{Webarchiv |url=https://www.rbb-online.de/rbbkultur/dasmagazin/archiv/20190518_1830/liebermann-villa.html |text=Filmtext von rbb, |archive-is=20190905122205}} Im Gespräch mit [[Wolfgang Immenhausen]], Vorsitzender der Liebermann-Gesellschaft&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Garten der Liebermann-Villa.&amp;#039;&amp;#039; Fernseh-Reportage, Deutschland, 2019, 5:33&amp;amp;nbsp;min, Buch und Regie: Anna Tschöpe, Produktion: rbb, Redaktion: &amp;#039;&amp;#039;rbbKultur – Das Magazin&amp;#039;&amp;#039;, Erstsendung: 18.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 bei [[rbb Fernsehen]], {{Webarchiv |url=https://www.rbb-online.de/rbbkultur/dasmagazin/archiv/20190518_1830/liebermann-garten-villa.html |text=Filmtext von rbb, |wayback=20190905192505}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liebermann-Garten in Berlin-Wannsee.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Deutschland, 2014, 6:24&amp;amp;nbsp;min, Moderation: [[Hellmuth Henneberg]], Produktion: [[Rundfunk Berlin-Brandenburg|rbb]], Reihe: &amp;#039;&amp;#039;rbb Gartenzeit&amp;#039;&amp;#039;, Erstsendung: 25.&amp;amp;nbsp;Mai 2014 bei [[rbb Fernsehen]], [https://programm.ard.de/TV/Programm/?sendung=2820512184489565 Inhaltsangabe] von [[ARD]]. Gartenführung mit Wolfgang Immenhausen, Vorsitzender der Liebermann-Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Liebermann-Villa (Berlin)|Liebermann-Villa}}&lt;br /&gt;
* [https://www.liebermann-villa.de/start.html Liebermann-Villa am Wannsee]&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09075511|Villa Liebermann mit Pförtnerhaus und Atelier}} sowie {{LDLBerlin|09045905|Villengarten}} in der [[Landesdenkmalamt Berlin|Berliner Landesdenkmalliste]]&lt;br /&gt;
* Werkausstellung &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20161116184738/http://www.ceryx.de/kunst/liebermann_villa.htm Liebermann kommt nach Hause – Eine Dokumentation.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Liebermann-Villa&amp;#039;&amp;#039;, September 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Artikel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Bettina Vaupel: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.monumente-online.de/06/05/01_Liebermann_Villa_Berlin.php Der Maler und sein „Klein-Versailles“.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Monumente]]&amp;#039;&amp;#039;, Oktober 2006&lt;br /&gt;
* Andreas Conrad: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.tagesspiegel.de/berlin/kunstgenuss-unterm-sonnenschirm/735472.html Kunstgenuss unterm Sonnenschirm.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 31.&amp;amp;nbsp;Juli 2006&lt;br /&gt;
* [[Petra Kipphoff]]: {{Webarchiv |url=http://www.zeit.de/2004/20/M-KS-Liebermann1/komplettansicht |text=&amp;#039;&amp;#039;Zwischen Kohlbeeten und Kletterrosen. Zu Besuch in Liebermanns Wannseegarten.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20170510114245}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 6.&amp;amp;nbsp;Mai 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4738361-6}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52/25/44/N|EW=13/09/54/E|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Max Liebermann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Wannsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstlermuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 2006]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
	</entry>
</feed>